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Gedanken eines Internetdorftrottels
Coburg-M Offline
Der mit MS-Dos 6.22

Beiträge: 9.081
Registriert seit: Aug 2008
Beitrag #11
RE: Gedanken eines Internetdorftrottels
IRC....
Damals... N Hype. Was Neues. Mit anderen Menschen weltweit kommunizieren.

Heute... IRC fühlt sich tot an.


Facebook ist heut auch nur noch n reines Selbstinszenierugsportal geworden.

:oO3: :oO3:
Internet Explorer 3.02, 16 und 32 Bit
Mei Fratzenbuchseite
Meine Seite beim schwulen Einwohnermeldeamt
Download Internet Exploder Trollface Icon here
30.08.2018 21:43
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CDW Offline
Elitäre Mod-Arroganz

Beiträge: 10.571
Registriert seit: Aug 2010
Beitrag #12
RE: Gedanken eines Internetdorftrottels
Wunderbar passender Beitrag b1

[Bild: tumblr_static_agkobvfkd28gskgswwgccoc4o.gif]
Blue ist euer König

Qre Qbxgbe vfg PQJ
30.08.2018 22:13
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BW89 Offline
Member

Beiträge: 231
Registriert seit: Nov 2017
Beitrag #13
RE: Gedanken eines Internetdorftrottels
Ich als Baujahr 2002 und den ersten erfahrungen mit dem Internet etwa 2007 und die ersten aktivitäten in Foren 2013 kenn es eigentlich nicht anders.
30.08.2018 23:25
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Dirk Offline
Software Archäologe

Beiträge: 11.734
Registriert seit: Jul 2008
Beitrag #14
RE: Gedanken eines Internetdorftrottels
Das weniger Los ist, stimmt schon, aber man schaut heute auch öfters mal. Nebenbei auf dem Smartphone. Früher musste man dafür zu Hause sein. Rechner hochfahren. Und was ich zumindest mit dem Rechner noch viel mehr gespielt habe, so dass er zwar an war, aber ich nicht im Netz surfen konnte. ;)

Und ja, das ein oder andere Mitglied hat man auf der Strecke gelassen, aber es ist halt nichts nachgewachsen. die Kids von heute schon auch schon wieder bei Facebook durch und treiben sich bei Instagram oder anderen Smartphone Zentrierten Communitys rum. Das thema würde die schon überhaupt nicht interessieren. Nen Forum wohl auch nicht. Foren sind was altes, Foren sind idealer weise für Menschen die Tippen können...

Ich werde manchmal auch leidig, ob der alten Technik die man hatte, die unglaublich teuer war. und Giga. Im Fernsehen. Und später da die Foren...

31.08.2018 06:27
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Nik Offline
Offizieller Aufsichtsrat für Toastbrot

Beiträge: 1.737
Registriert seit: May 2012
Beitrag #15
RE: Gedanken eines Internetdorftrottels
Bin Jahrgang 99 und hab mit Mailboxen angefangen. Uh. :fresse:

Später durfte ich dann das Internet am Familiencomputer mitbenutzen, was ich eigentlich nur für alte DOS-Spiele und Foren getan hatte, ab so 2008 hatte ich dann auch mein eigenes in mein Zimmer, whoah. Ich weiß nicht mehr, mit was genau das angebunden war, aber wir hatten 3 MBit/s down oder so, was für mich einfach Mindblowing war nach Modem und ISDN mit < 1 MBit/s. Davor war das mit einem SpeedPort direkt mit USB am PC, ich kann mich noch an die Telekom-Software und deren eigenen Browser erinnern, alles im Brushed Metal Look auf Windows XP, mann war das schrecklich x3. Erstes Chatding, was ich benutzt hab, war glaub ich entweder MSN Messenger oder IRC, wobei ich bei IRC eigentlich ausschließlich auf FreeNode unterwegs war, hab ich auch rege benutzt. Erst XChat, dann WeeChat, inzwischen immer noch letzteres und HexChat, auf alten Gurken mIRC in einer Version, die mindestens noch 3D-Buttons hat.

"Mach das Licht entweder an oder aus, aber nicht beides gleichzeitig" - Nik, 2017
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 31.08.2018 09:32 von Nik.)
31.08.2018 09:31
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Igor Todeshure Offline
Methusalem & Folterknecht

Beiträge: 4.831
Registriert seit: Jul 2008
Beitrag #16
RE: Gedanken eines Internetdorftrottels
Na denn ich auch mal:
bin ja Baujahr 1965, ersten DOS-PC ab 1986/87 und Internetzugang über die Uni ab ca. 1995.
Ursprünglich aus dem Alternativlager kommend habe ich mich lange gegen das "unpersönliche" e-mailen gesträubt und lieber echte Papierbriefe geschrieben, aber Auslöser war eine gute Freundin, die für ein Jahr nach GB zog, und da war mir das Hin-Und-Her mit der Briefpost einfach zu langsam. Was waren das noch für Zeiten: 56k-Modem und wegen der chronisch überlasteten UNI-Leitung mußte man abends ca. 1/2 Stunde mit Einwahlversuchen verbringen, bis es denn mal klappte. Größere downloads hat man darüber nicht gemacht - da ist man lieber mit Disketten (später ZIP-Disketten) direkt in die UNI gegangen und hat sich z.B. Fixpacks für OS/2 gezogen.
Diese ganzen Chat-Varianten sind an mir vorbei gegangen, und email ist immer noch meine bevorzugte Kommunikationsform abseits des persönlichen Gesprächs vis-a-vis.
Dieses Forum ist auch das einzige, bei dem ich mich jemals angemeldet habe (anno 2006 wegen der Vista-Quälerei).
Auslöser für meinen allmählichen Aktivitätsrückzug war der Beginn meiner Beziehung vor nunmehr acht Jahren, und ich schreibe hier nur noch, wenn ich denke, daß ich etwas substantielles zu sagen habe, also Beipflichtungen der Güteklasse "+1" zu bereits gesagtem gibt es von mir eher selten. Wer aber die Statistiken hier auswertet, wird feststellen, daß ich immer noch einer der aktivsten Mitleser bin ;)

"I think that computer viruses should count as life. I think it says something about human nature that the only form of life we have created so far is purely destructive. We've created life in our own image."
(Stephen William Hawking)
(Igor bevölkert das Winhistory-Forum seit dem 21.09.2006)
(In the rpg commonly known as rl, Igor got an extra life on March 28, 2009)
31.08.2018 11:08
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oreissig Offline
Maître Modérateur

Beiträge: 11.836
Registriert seit: Jul 2008
Beitrag #17
RE: Gedanken eines Internetdorftrottels
ich vermisse vor allem die zeiten, in denen „mehr internet“ noch plausibel für eine bessere, neuere, offenere, erfülltere welt standen. als technologie noch optimistisch war. dass irgendwann alle teilhaben werden wurde wahr, der rest aber irgendwie nicht. jetzt amplifiziert das internet und seine medien alles was wir damals an der alten welt schlecht fanden. so war das nicht geplant, das ist ein ganz schöner scheiß
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 31.08.2018 17:57 von oreissig.)
31.08.2018 17:56
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Ostholländer Offline
Tastenhandyuser

Beiträge: 406
Registriert seit: Feb 2012
Beitrag #18
RE: Gedanken eines Internetdorftrottels
(31.08.2018 17:56)oreissig schrieb:  ich vermisse vor allem die zeiten, in denen „mehr internet“ noch plausibel für eine bessere, neuere, offenere, erfülltere welt standen. als technologie noch optimistisch war. dass irgendwann alle teilhaben werden wurde wahr, der rest aber irgendwie nicht. jetzt amplifiziert das internet und seine medien alles was wir damals an der alten welt schlecht fanden. so war das nicht geplant, das ist ein ganz schöner scheiß
full ack.

MAKE WHF GREAT AGAIN!

Im WHF seit 25.01.2004, 15:03 Uhr
31.08.2018 19:35
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Arnulf zu Linden Offline
Hat und braucht kein Smartphone!

Beiträge: 3.444
Registriert seit: Oct 2012
Beitrag #19
RE: Gedanken eines Internetdorftrottels
Ja, die alte Technik …
Früher brachte jeder neue PC noch einen Performanceboost im Vergleich zum Vorgänger. Heute sind schlichtweg physikalische Grenzen hinsichtlich der Leistungssteigerung erreicht. Ab dem 3. PC stellte ich mir die Kisten auch nur noch aus Einzelteilen zusammen, wie in diesem Thread nachzulesen ist. Da steckte in den PCs wenigstens das drin, was gebraucht wurde und unnötiger Kram kam gar nicht erst rein. Und bei Problemen hat man den selbst zusammen gebauten PC i.d.R. auch besser "im Griff" als eine Fertigkiste. Die dadurch erworbenen Kenntnisse im Umgang mit PC-Hardware haben mir sowohl privat als auch beruflich schon oft weiter geholfen. Und ja, das Internet. Das fing bei mir mit einem 33,6k-Modem im Studentenwohnheim an. Später folgte ein 56k-Modem, das bei ausgeschaltetem PC auch als Anrufbeantworter und Faxempfänger arbeitete. Surfen musste schnell gehen, da der Gebührenzähler fleißig mitlief. Und wehe man kam auf den Bolzen bei stehender Internetverbindung den Telefonhörer abzuheben. Größere Downloads konnte man vergessen. Transfermedien waren die 3,5" 1,44 MB-Diskette, dann zeitweise die ZIP100-Diskette und dann kamen allmählich die CD-Brenner auf: Die allererste CD-R ließ ich in der Fachhochschule vom Rechenzentrum-Hiwi brennen. Für gut 5,- DM einen Rohling im AStA-Papierladen gekauft, zwei Flaschen Bier eingepackt und dann hin zu dem Mann. Der startete den Brennvorgang "mit einfacher Geschwindigkeit" und dann wurde erst mal in die Bierflaschen geschaut, wie spät das schon ist. Mein erster CD-Brenner war immerhin schon IDE: 2× schreiben, 8× lesen, CD-RW war noch kein Thema, "Disc at once" leider auch nicht – und beim Brennen konnte man um den PC Absperrband ziehen, damit kein Müll gebrannt wurde.
Internet mit 56k-Modem (oder 64k-ISDN) führte dazu, dass viele Betreiber von Websites ihre Seiten klein hielten, damit die Leute nicht gleich wieder weg surften, weil die Seite sich nicht schnell genug aufbaute. Das galt insbesondere für die Startseite einer Internetpräsens. Wenn da schon ein Bild drauf sein sollte, kam der JPG-Nahkampf: Wie stark kann verlustbehaftet komprimiert werden, ohne dass nur noch Pixelmatsch zu sehen ist. Diesen JPG-Nahkampf gewannen nicht alle. Heute sind viele Seiten sinnfrei aufgeblasen. "Sinnfrei" meint hier, dass in vielen Fällen die Inhalte bei annähernd gleichem Design auch mit weniger Bloat im Hintergrund dargestellt werden könnten. Viele Jahre später erfolgte der Umstieg auf DSL2000, da der lokale Telekommunikationsdienstleister dies auch in Verbindung mit einem analogen Telefonanschluss anbot. Das "rosa Schweinchen" bot DSL damals nur in Verbindung mit dem teureren ISDN an. Mit DSL2000 war das Internet auf einmal ganz anders benutzbar. Online-Kommunikation läuft bei mir bis heute per E-Mail. Den ganzen Chat-Kram ließ ich genauso weg wie heute Was-ist-ab und Ähnliches. Zeitweise war ich auf einer Mailingliste (gibt es heute praktisch gar nicht mehr) aktiv, der LUG-BS-ML (LUG-BS = Linux User Group Peine-Ost). Mit Ausnahme des WHF bin ich ganz sporadisch (aktuell längere Pause) bei sackpfeifenbau.de unterwegs. Fratzenbuch und Ähnliches haben mich nie interessiert. Und nach wie vor stehe ich nicht auf Bedienung per "Wischen & Tupfen". Ein Smartphone ist daher kein Thema, und Fahrkartenautomaten nerven einfach, lassen sich aber nicht vermeiden, da ich autofrei lebe. Eingabe (Tastatur & ggf. Zeigegerät) und Ausgabe (Monitor) möchte ich getrennt voneinander haben. Schlimm finde ich, wie hilflos mittlerweile einige Leute ohne ihre "digitalen Helferlein" sind, und wie sehr die Leute durch immer mehr nicht mehr vom Anwender wart- und veränderbare Komplettgeräte von der Technik darin entfremdet werden.

Wenn es mal "etwas" älter sein darf:
https://www.sackpfeyffer-zu-linden.de/Hardware.html
Hardware & Zimmerpflanzen gesucht & abzugeben: Handelsliste
01.09.2018 03:20
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meego4ever! Offline
...möchte wieder nach Schweden!

Beiträge: 7.428
Registriert seit: Jun 2012
Beitrag #20
RE: Gedanken eines Internetdorftrottels
Super Beitrag und treffend formuliert @Arnulf
02.09.2018 21:03
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