Neue Antwort schreiben 
 
Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Diskmanager DOS, 486er, Windows XP, Dualboot
Ijarsin Offline
Junior Member

Beiträge: 29
Registriert seit: Sep 2021
Beitrag #1
Diskmanager DOS, 486er, Windows XP, Dualboot
Hallo,

ich habe ein altes FIC 486-GIO-VT Mainboard gefunden, und will daraus den Highscreen-Computer restauirieren, den ich mal hatte, und der Anfang der 2000er nach Afrika ging. Hatte da wohl ein anderes Board eingebaut? Oder ich verwechsele was und habe 2005 nur sein Gehäuse entsorgt.

Jedenfalls komme ich ins Setup und eine printliegende BIOS-Batterie ist bestellt.

Nun habe ich bemerkt, dass eine Seagatefestplatte mit 40GB im BIOS nur mit 2008 oder 2015MB erkannt wird. Da erinnerte ich mich, dass es für große Drives einen DDO DiskDriveOverlay Treiber gab, sogenannte Diskmanager. Nun habe ich EZ-Drive von Micro House per winimage auf eine Diskette geschrieben und könnte so die Festplatte nutzbar machen.

Nun las ich, dass DOS ein Problem hat Festplatten größer als 8,4 GB zu erkennen. Bedeutet das, der DDO bzw. EZ-Drive kann das für DOS nicht nutzbar machen? Wäre FreeDOS hier anders?

Was wäre zu beachten, wenn man Windows 9.x, DOS und Linux neben XP auf einer großen Festplatte betreibt? Eine 160GB Samsung ist bestellt.

Ich meine, das hätte ich damals mit LILO gemacht, aber ich kann mich nicht mehr genau erinnern. Grub2 chinloading sollte da ja mit klar kommen. Die Frage ist, ob DOS und Win 9.x auch.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.09.2021 18:50 von Ijarsin.)
27.09.2021 18:46
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
freaked Offline
ILOVEBUNNY32=1

Beiträge: 15.994
Registriert seit: Jul 2008
Beitrag #2
RE: Diskmanager DOS, 486er, Windows XP, Dualboot
dos kann das, was das (ezdrive)bios kann und je nach dos version kommt es dann drauf an ob es FAT16 (2gb pro partition) oder FAT32 (2TB pro partition) beherrscht.
du kannst so viele 2GB partitionen machen, bis du beim laufwerksbuchstaben Z angelangt bist, wenn dir so langweilig sein sollte.

dos 7.1 unter windows 95b kann FAT32 erstmals, alle davor nur FAT16, aber erfahrungsgemäß langen 2GB für DOS.
xp geht auf 486ern nicht https://www.winhistory.de/more/386/xpmini.htm, der kann befehle noch nicht, die xp braucht. und wäre auch zu langsam.
schon windows 98 würde ich einem 486er nicht mehr antun, zu sehr war dessen ausrichtung schon auf pentium 2 und 3.

je nachdem wie viel L2 cache dein 486er hat und auch MHz würd ich für workgroups 3.11 https://www.winhistory.de/more/win311.htm#wfw311 oder 95A https://www.winhistory.de/more/win95.htm empfehlen. letzteres nur bei 75mhz oder mehr und L2 caching vom ram. usb ist eh nicht, da brauchst du kein B und kein C mit bloatigem IE4.

vielleicht siehst du dich statt nach xp in richtung NT 3.51 https://www.winhistory.de/more/nt351.htm#nt351 um.

linux halt ich mich bei 486ern auch raus, außer damn small linux fiele mir da nichts ein.
würde wieder eher richtung geos 2.0 oder GEM gehen https://www.winhistory.de/aliens/aliens.htm

[Bild: msinternet.gif] [Bild: beos_now.gif] [Bild: ie_ani.gif] [Bild: tumblr_p7uwh5gnuk1ujesf3o3_100.gif]
[Bild: freaked.banner.gif]
HP Instant Ink 3 months for free code: svqb53
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.09.2021 18:58 von freaked.)
27.09.2021 18:51
Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Ijarsin Offline
Junior Member

Beiträge: 29
Registriert seit: Sep 2021
Beitrag #3
RE: Diskmanager DOS, 486er, Windows XP, Dualboot
Hallo freaked. Danke für Deine Antwort. Ja mag sein, dass ich damals nur DOS, Linux (Debian Hamm) und Windows 3.11 for Workgroups oder Windows 95 ausprobiert hatte. Möglicherweise dann erst mit dem Medion MT4 667MHz Pentium II (MD2000) Windows 98 und später 2000 sowie XP probiert.

Habe nun zusätzlich einen MT4 400MHz Pentium II (Intel© SR440BX) erstanden, der leider nicht mal SSE hat, geschweige denn SSE2. Daher überlege ich ihm einen 450-600MHz Pentium III Katmai zu verpassen, der dann wenigstens SSE hat (So kann ich wohl nur Retrozilla installieren).

Meine Frage nun: Wenn ich den Diskmanager installiere, so wird der ja vielleicht in den ersten 512 oder 1024 Bytes installiert, oder? Was passiert, wenn ich mit anderen Tools repartitioniere, oder den Grub in den ersten Sektor schreibe, etc.? Oder z.B. FreeDOS etc. darauf installiere? Geht der dann kaputt/wird überschrieben?
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.09.2021 19:03 von Ijarsin.)
27.09.2021 19:02
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Arnulf zu Linden Offline
Hat und braucht kein Smartphone!

Beiträge: 4.968
Registriert seit: Oct 2012
Beitrag #4
RE: Diskmanager DOS, 486er, Windows XP, Dualboot
(27.09.2021 18:46)Ijarsin schrieb:  FIC 486-GIO-VT Mainboard
[…]
Eine 160GB Samsung ist bestellt.

486er unterstützen IDE nur mit LBA28.

Während die meisten Kapazitätsgrenzen für IDE-Festplatten nur vom BIOS herrühren und daher mit einem DDO oder Linux umgangen werden können, ist LBA28 ein Hardware-Limit, dass per Software nicht umgangen werden kann.

Die 160 GB IDE-Festplatte benötigt für den Betrieb mit voller Kapazität LBA48 und wird an einem 486er nur funktionieren, wenn die Kapazität per Steckbrücke an der IDE-Festplatte auf 128 GB (LBA28 limit) begrenzt werden kann. Ansonsten ist Datenschrott vorprogrammiert!

Wenn es mal "etwas" älter sein darf:
https://www.sackpfeyffer-zu-linden.de/Hardware.html
27.09.2021 19:30
Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Ijarsin Offline
Junior Member

Beiträge: 29
Registriert seit: Sep 2021
Beitrag #5
RE: Diskmanager DOS, 486er, Windows XP, Dualboot
Okay, danke. Ich kann sie auch in den Pentium einbauen. Im Moment ist eine 40GB Seagate dran, die per Jumper auf 32GB begrenzt werden kann.
Ich glaube DOS kann nur 8,4 GB. Freedos weiß ich nicht. Es gibt aber auch noch 32bit Varianten. Also muss man das dann wohl entsprechend Partitionieren. Werde sehen, ob das per EZ-Drive geht, oder dann doch per FDISK möglich ist. Ich denke eher letzteres. EZ-Drive scheint sich in Sektor 0 zu plazieren und so zu translieren, dass die OS glauben Sektor 1 ist sektor 0 und dann grub etc in Sektor 1 landen. Aber genau weiß ich es auch noch nicht.
27.09.2021 19:49
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Arnulf zu Linden Offline
Hat und braucht kein Smartphone!

Beiträge: 4.968
Registriert seit: Oct 2012
Beitrag #6
RE: Diskmanager DOS, 486er, Windows XP, Dualboot
zur 160 GB IDE-HDD:

Onboard-IDE-Controller mit LBA48-Support kamen so im Dunstkreis von Intel Pentium 4 & AMD Athlon XP auf. Alles, was älter ist, unterstützt nur LBA28.
Wenn das Brett einen PCI-Bus hat, kann man versuchen, darin einen PCI-IDE-Controller zu betreiben, der LBA48 unterstützt. Damals beliebt waren z.B. der Promise Ultra 100TX2 (aka PDC20268) und der Promise Ultra 133TX2 (aka PDC20269), die Treiber bis runter zu Windows 95b mitbrachten. Treiber für Windows 95a und noch älter wären eh sinnlos, da der FAT32-Support fehlt. Der ältere Promise Ultra 100 (aka PDC20267) unterstützt in Hardware ebenfalls LBA48, benötigt dafür aber ein BIOS-Update.
Auf Sockel-Super-7 und Slot-1-Brettern laufen die o.g. Controller in aller Regel. Bei Sockel-7 muss man es schlicht ausprobieren. Bei Sockel-5 und älter wird das eher nix.

zur 40 GB IDE-HDD:

Eine Begrenzung auf 32 GB ist nicht notwendig, da sich die ohnehin nur mit DDO oder unter Linux mit voller Kapazität nutzen lässt.
Mehr zum Thema IDE-HDDs in ollen Kisten gibt es hier.

zu Betriebssystemen:

Auf einem 486er kommen je nach Ausstattung entweder DOS 6.22 & WfW 3.11 oder Windows 95 sowie im Dualboot ein altes Linux in Betracht. Halbwegs aktuelle Software kann man auf einem 486er vergessen. Auf meinen 486ern läuft Slackware 9.1 mit Kernel 2.4.33.3, und auf einem schlapperen 486er im Dualboot noch DOS 6.22 & WfW 3.11. Wenn eine Festplatte > 8,4 GB verbaut ist und unter Windows mit voller Kapazität genutzt werden soll, wird Windows 95b oder c wegen FAT32 benötigt. Damit Windows 95b oder c nicht die Performane einer Schlaftablette entfalten, sollten ein Prozessor mit ≥ 100 MHz und RAM ≥ 32 MiB verbaut sein. Ansonsten kann FreeDOS mit FAT32 umgehen und Linux sowieso.

zum DDO:

Ja, der DDO landet im MBR. Für Dualboot mit DOS oder Win9x und Linux richtet man ein DOS-Startmenü in der CONFIG.SYS ein, von dem aus dann wahlweise Windows, DOS oder Linux (via loadlin.exe) gestartet werden. Unter Linux wird kein Bootmanager installiert! Dadurch wird sicher vermieden, dass dabei das DDO im MBR übergebügelt wird.

Wenn es mal "etwas" älter sein darf:
https://www.sackpfeyffer-zu-linden.de/Hardware.html
27.09.2021 20:53
Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Ijarsin Offline
Junior Member

Beiträge: 29
Registriert seit: Sep 2021
Beitrag #7
RE: Diskmanager DOS, 486er, Windows XP, Dualboot
Danke an euch. Das war alles hilfreich!
27.09.2021 21:24
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Ijarsin Offline
Junior Member

Beiträge: 29
Registriert seit: Sep 2021
Beitrag #8
RE: Diskmanager DOS, 486er, Windows XP, Dualboot
Mit EasyDrive und FreeDOS komme ich nicht klar. Es ist zwar installiert, aber z.B. das Bootmenü nach CRTL erlaubt zwar A für A: und C für C: zu drücken, aber es wird immer nur C: gestartet. EZ-Drive erkennt die FreeDOS-Bootdiskette nicht an, sodass ich eine Windows 98 Startdiskette eingelegt hatte, die dann auch auf dem SR440BX Pentium II von C: gestartet wird. Mit MSDOS 6,22 habe ich es dann nicht mehr probiert. Freedos will in einem loop immer wiueder Partitionieren. Das automatische Partitionierung geht nur, wenn keine Partition vorhanden ist und zerlegt die gesamte Festplatte in 2063MB große FAT32-Partitionen. Aber EZ-BIOS ist dann ja auch nicht installiert, da es partitioniert. FreeDOS wiederum kann dann nicht formatieren, was irgendwie noch mit Windows 98 zu tun haben soll. Irgendwas mit permission denied, LOCK.

Ich versuche es jetzt mal mit dem OnTrack DDO Diskmanager.
28.09.2021 15:59
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Arnulf zu Linden Offline
Hat und braucht kein Smartphone!

Beiträge: 4.968
Registriert seit: Oct 2012
Beitrag #9
RE: Diskmanager DOS, 486er, Windows XP, Dualboot
(28.09.2021 15:59)Ijarsin schrieb:  Ich versuche es jetzt mal mit dem OnTrack DDO Diskmanager.

Mach das. Unter anderem Seagate und Fujitsu boten damals Ontrack zum Download für ihre "zu großen" IDE-Festplatten an. Ontrack bestiefelt hier in einem 286er eine für die Kiste "zu große" Fujitsu M1636TAU (C,H,S = 2490,16,63 = 1284 MB; BIOS IDE limit: C,H,S = 1024,16,63 = 504 MB), und darauf ist FreeDOS installiert.

Bzgl. sinnvoll installierbarer Betriebssysteme wäre hilfreich, wenn Du ein paar mehr Infos zur Hardware kund tun würdest, also was auf dem Brett alles steckt oder noch drauf soll (Prozessor, RAM, Grafikkarte, weitere Steckkarten). Da gibt es durchaus Fallstricke, z. B. VL-Bus-Grafikkarte vs. Bestückung mit RAM.

Wenn es mal "etwas" älter sein darf:
https://www.sackpfeyffer-zu-linden.de/Hardware.html
28.09.2021 23:00
Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Ijarsin Offline
Junior Member

Beiträge: 29
Registriert seit: Sep 2021
Beitrag #10
RE: Diskmanager DOS, 486er, Windows XP, Dualboot
Gibt es sowas wie Ventoy für CDROM um von USB booten zu können für Harddisk um von CDROM zu booten? Okay, Grub und LILO köännen das glaube ich.

Hardwareliste liefere ich nach.

Hier schon mal: oak oti67 (v227?) und Miro Crystal 10AD (ALI ALG2228), 1MB, VLB
SMC 8216C EtherCard Elite16 Ultra combo (TP, AUI, BNC) card mit 83C790QF chip.
29.09.2021 12:41
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Neue Antwort schreiben 


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste