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486-GIO-VT, Diskettencontroller hinüber?
Arnulf zu Linden Offline
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Beitrag #11
RE: 486-GIO-VT, Diskettencontroller hinüber?
(28.09.2021 16:59)Dirk schrieb:  Ansonsten werfe ich immer SCSI in den Raum,

Dafür braucht man aber einen bootable VL- doer ISA-Bus-SCSI-Controller und Laufwerke (HDD, CD-ROM oder CD-RW), die da dran passen. Das dürfte alles mittlerweile sehr rar gesät sein. Außerdem muss das BIOS auf dem Brett in der Lage sein, das BIOS auf dem SCSI-Controller anzuschubsen.

Bei IDE kann man notfalls statt einer HDD eine CF-Karte mit CF-IDE-Adapter einsetzen, wobei auch da nicht jeder mit jedem zusammen will.

(28.09.2021 22:08)Alpha schrieb:  Aber Master und Slave soll man doch heute nicht mehr verwenden :oO3:

Learn to distinguish technical from political or racist context. ;)

Und ja, heute verwendet man SATA. :trollface:

Wenn es mal "etwas" älter sein darf:
https://www.sackpfeyffer-zu-linden.de/Hardware.html
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.09.2021 22:18 von Arnulf zu Linden.)
28.09.2021 22:13
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Ijarsin Offline
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Beitrag #12
RE: 486-GIO-VT, Diskettencontroller hinüber?
Habe das LTN-526 mit einem Firmwareupdate versorgt und von YH0G zu YH0X unter Windows XP geflasht (ausschließlich Windows-Flash-Tool). Habe hier 3 Liteon, LTN-403L 40x CD, LTN-526 52x im 386er Highscreen-Gehäuse, das ich gerade erworben habe, SOHR-5238S CD-RW das mit dem Lifetec/Medion MT4 kam.

Jetzt kann das von der FreeDOS CD installieren! Also kann es jetzt Medien fehlerfrei lesen, die moderner als von 2000 sind.

https://www.touslesdrivers.com/index.php..._langue=en
https://drivers.softpedia.com/get/FIRMWA...-101.shtml
Webarchive (LiteON)
https://web.archive.org/web/200511181929...el=LTN-526
https://web.archive.org/web/200601090231...26YH0X.zip

Also immerhin etwas.

Außerdem liest das Mitsumi 5.25" Disketten. Ich musste den Molex wieder ans Board löten, der war komplett gelöst. Das kam mit dem 386er Gehäuse. Das Teac 5.25", das mit dem Pentium kam liest sehr viel schlechter. Mal sehen. Habe das Gefühl, das hat den verdrehten Anschluss schlecht verkraftet, denn ganz am Anfang konnte ich damit etwas lesen, wenn ich das 3,5" abgeklemmt hatte, denn das SR440BX unterstützt ausschließlich ein Floppy Drive, ausschließlich A:. Als ich das noch nicht wusste, hatte ich alles ausprobiert, auch den vertauschten FDD-Kabel-Anschluss.

Der Floppy-Controller am 486-GIO-VT ist mit ziemlicher Sicherheit tot. Meine mich da nun auch zu erinnern, dass das 1998 der Freund sagte, der mir das mit all dem anderen Kram überließ, aus dem ich mir meinen ersten 486er zusammenstöpselte, mit dem ich das Computerhobby anfing. Deshalb war da auch ein anderes Board drin, als ich ihn nach Westafrika gab.

Das SOHR-5238S CD-RW, das mit dem Lifetec/Medion MT4 kam, hatte ich ebenfalls erfolgreich geflasht. Das geht aber immer noch nicht. Vielleicht reinige ich es auch mal. Es dreht und die LED flackert. Bislang hat es aber immer ein leeres Laufwerk angezeigt, oder es wird nicht davon gebootet. Das LTN403L 40x hat leider kein Firmware update. Jedenfalls keins gefunden. Das kommt einigermaßen klar, aber eben nicht mit der FreeDOS CDROM, es startet und die Installation geht nur bis zu dem Fehler, der Auffordert das Problem vielleicht mit einem Neustart zu beheben, da die Installationsdateien nicht gelesen werden können. Es wird dann nur ein minimales FreeDOS installiert mit einer handvoll Dateien und entsprechend Fehlern beim Start.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.09.2021 14:35 von Ijarsin.)
29.09.2021 12:24
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michi Offline
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Beitrag #13
RE: 486-GIO-VT, Diskettencontroller hinüber?
Schon versucht den Lesekopf mit nem Isopropanol-getränktem Wattestäbchen zu reinigen? So habe ich mein 3,5 " wieder zum Leben erwecken können.

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29.09.2021 13:40
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TAL Offline
機関車

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Beitrag #14
RE: 486-GIO-VT, Diskettencontroller hinüber?
(29.09.2021 13:40)michi schrieb:  Schon versucht den Lesekopf mit nem Isopropanol-getränktem Wattestäbchen zu reinigen? So habe ich mein 3,5 " wieder zum Leben erwecken können.
Das Gestänge bzw. den Plastikträger des Kopfes reinigen und neu fetten (Meist weißes Lithium- oder festes Silikonfett) hilft auch oft.

29.09.2021 13:50
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Ijarsin Offline
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Beitrag #15
RE: 486-GIO-VT, Diskettencontroller hinüber?
Ja, ich denke der Teac könnte noch besser lesen. Der Mitsumi vielleicht auch. Ich weiß nicht, die Disketten kommen teilweise von Anfang der 80er Jahre vom Panatek 8088.

Um diese Arbeiten kümmere ich mich dann später.

Ich glaube, ich weiß jetzt auch woher der Parity Boot B auf meiner Diskettensammlung herkommt. Da hatte ich mit Mühe und Not an meinem Arbeitsrechner mal die Partitionstabelle wiederherstellen müssen, und zwar mit fdisk und etwas Recherche, da ich kein Backup finden konnte. Auf dem Pentium XP hatte ich den jetzt auch wieder. Der sitzt auf den 5.25" Floppys. Den hatte ich so Ende der 90er dann wohl auch auf die 3.5" Disketten übertragen. Dank pbb_kill.com konnte ich das nun von den Disketten entfernen. Bitdefender Bootkit oder wie das Freewaretool heißt hat das auf dem XP von der HDD entfernt. Gut scheint mir auch favboot für 2.88MB-Diskette zu sein. Der Pentium unterstützt das mit dem 3.5"-Laufwerk.

https://www.bitdefender.com/blog/labs/rootkit-remover/
http://vhm.hoaxinfo.de/info/remover/
http://rose-swe.bplaced.net/dl/

Zitat: Ijarsin schrieb:
Zitat:Habe eine I/O-Karte, auch eine weitere mit IDE und einem FDD-Anschluss. Der könnte dann ja später zu Einsatz kommen? Allerdings nix zum Booten ...


Wenn der FDC auf dem Brett tatsächlich über 'n Deister gegangen ist, deaktiviere den onboard FDC und nimm statt dessen den FDC auf der Karte. Für das BIOS auch zum Boot ist das normalerweise wumpe, da der FDC auf der Karte die selben Ressourcen (IRQ, DMA, I/O-address) nutzt wie der onboard FDC. Alles andere auf der Karte sollte deaktiviert werden, da Ressourcen nicht doppelt belegt werden dürfen, wobei da eine Ausnahme für die IRQs für RS232-Schnittstellen gilt. Teilen sich zwei oder mehr RS232-Schnittstellen einen IRQ, ist im Betrieb allerdings peinlichst darauf zu achten, das diese RS232-Schnittstellen niemals zeitgleich angesprochen werden, da es sich anders als bei PCI nicht um echtes "IRQ sharing" handelt. Den IDE-Controller auf der Karte kannst Du zusammen mit dem onboard-IDE-Controller nutzen, wenn die beiden IDE-Controller unterschiedliche Ressourcen nutzen können.

Ach ja, bevor Du ein Laufwerk als defekt aussonderst, probiere es an einem anderen PC mit einem bekanntermaßen funktionierenden Kabel.
Gerade erst gelesen Arnulf. Dann versuche ich das mal mit der I/O Karte. Eventuell ist die aber ja falsch dafür gejumpert. Davon habe ich sogar drei. Ich glaube zwei für ISA und eine für ISA/VLB.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.09.2021 22:40 von Ijarsin.)
29.09.2021 13:55
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michi Offline
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Beitrag #16
RE: 486-GIO-VT, Diskettencontroller hinüber?
Sind das noch 360 k Floppies vom 8088? Auch wenn sie es theoretisch können, man sagt 1,2 M Floppies können die 360 k nicht so gut Lesen, schreiben ist sowieso nur sehr eingeschränkt möglich.

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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.09.2021 17:01 von michi.)
29.09.2021 17:01
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Arnulf zu Linden Offline
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Beitrag #17
RE: 486-GIO-VT, Diskettencontroller hinüber?
(29.09.2021 17:01)michi schrieb:  Sind das noch 360 k Floppies vom 8088? Auch wenn sie es theoretisch können, man sagt 1,2 M Floppies können die 360 k nicht so gut Lesen, schreiben ist sowieso nur sehr eingeschränkt möglich.

Kann ich hier nicht bestätigen. Meine 5¼″ HD FDDs nehmen klaglos auch 2S-DD (360 kB) und 2S-QD (720 kB) read-write.

zur Reinigung: Die spackenden CD-ROM-Laufwerke lassen sich u.U. mit einer Linsenreinigung (Isopropanol & Wattestäbchen) reanimieren. Es ist genau wie bei FDDs aber nix für Ungeduldige. Nach der Reinigung sollte das Laufwerk einen Tag lang ablüften, damit alle Isopropanol-Reste verdunsten, bevor es wieder in Betrieb genommen wird.

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29.09.2021 19:50
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Xaar Offline
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Beitrag #18
RE: 486-GIO-VT, Diskettencontroller hinüber?
(29.09.2021 17:01)michi schrieb:  Sind das noch 360 k Floppies vom 8088? Auch wenn sie es theoretisch können, man sagt 1,2 M Floppies können die 360 k nicht so gut Lesen, schreiben ist sowieso nur sehr eingeschränkt möglich.

Das Problem ist eher das Schreiben von DD-Disketten ("360k") in QD-/HD-Laufwerken. Die Spuren der originalen DD-Laufwerke waren deutlich breiter als die der QD-/HD-Laufwerke (da nur 40 statt 80 Spuren auf der Diskette verteilt waren).

Außerdem benötigten die HD-Disketten 'ne höhere Magnetfeldstärke als die DD-Disketten. Irgendwo hatte ich dazu mal was gefunden, aber ich find's nicht mehr. Wimre ist das wohl für die DD-Disketten auch weniger zuträglich.

«Ich verstehe Ihre Frage so: Dass es Menschen gibt, die wünschen, dass ein solches OS als "Retro-OS" bezeichnet wird, ja? Mir ist nicht bekannt, dass solche Absichten bestehen, da HP-UX 9.x einfach ein altes OS ist. Niemand hat die Absicht, ein "Retro-OS" zu bauen.» Xaar, 2014

Prozessor gesucht? -> Prozessoren, die ich abgeben kann (unter "Available for trading")
"Überschüssige" Prozessoren oder Hardware? -> Einfach PN an mich schicken b1 -> Hardware, die ich suche
29.09.2021 20:02
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Ijarsin Offline
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Beitrag #19
RE: 486-GIO-VT, Diskettencontroller hinüber?
Ja, das könnte sein, dass es 360kB floppys sind. Einige haben den Aufdruck DS/DD(2S/2D). Vielleicht kann das Mitsumi damit umgehen, aber das Teac nicht so gut, oder eben das Teac säubern ...

Ich habe etwas Fortschritte gemacht.

Ich kann nun per Grub4DOS Diskette Puppy sowie FreeDOSs starten, jedoch wohl nicht Windows XP von der nun als Slave gejumperten zweiten Festplatte im Pentium. Habe mir für etwa 15€ inkl. Versand eine Pentium III 450MHz Katmai CPU geholt, um sie in den Medion Rechner einzubauen, denn diese hat nicht nur MMX sondern auch einfaches SSE, womit ich hoffe einige aktuelle Browser von Roytan, wie KMeleon oder Beonex starten zu können mit gutem Zertifikatsupport und annehmbares Rendering und JavaScript.

Nun will ich den Grub noch auf die Festplatte schreiben und hoffe sie dann in den 486er einsetzen zu können und davon zu starten.

Danach versuche ich mal mit None, None im BIOS von der I/O Karte das Floppy zu booten ...
30.09.2021 14:42
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Ijarsin Offline
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Beitrag #20
RE: 486-GIO-VT, Diskettencontroller hinüber?
Das mit der I/O Karte geht. Ich hatte das zwar auch schon zuvor probiert, aber wahrscheinlich mit den falschen Einstellungen oder Verkabelung. Die Maus wird nicht erkannt. Die muss ich wohl falsch angeschlossen haben. Ich verwende einen Com/seriell/RS232-zu-PS/2 Adapter. Wahrscheinlich habe ich sie an der Multi-I/O an einem falschen Anschluss gestöpselt.

Fdisk des FreeDOS unter dem Pentium erkannte nach der Vorbereitung durch den Ontrack-Diskmanager die volle Kapazität. Da ich die erste Partition 2GB groß gestaltet habe und dort FreeDOS unter dem DM/DDO installierte, startete es auch unter dem 486er per Grub4DOS im MBR (der IMHO, so weit ich das verstanden habe) durch die BIOS-Erweiterung des DDO nicht in Sektor 0 (DDO) installiert wurde, sondern in Sektor 1, was das OS als 0 vorgegaukelt bekommt.

Selbst Puppy/PsychOS486 konnte seine Prtition nicht mehr finden. uname -a zeigte aber i686 an statt i486. Vielleicht hat es damit zu tun, dass es nicht vom 486er startet. Oder der DDO ist nutzlos, da das BIOS anders ist als am Pentium und Ontrack DM(DDO) jeweils nur am Rechner installiert werden kann, der später auch verwendet wird, um das spezifische BIOS zu berücksichtigen und sonst das BIOS wieder normal durchreicht? Vielleicht hat PsychOS486 auch den i686er Kernel bei der Installation am Pentium genommen und startet nach einer Installation am 486er mit i486er Kernel?

Jedenfalls geht es voran. Werde jetzt wohl wieder alles platt machen, da ich ja nun doch von Diskette starten kann. Der Controller auf dem MB wird wohl hin sein, denke ich. Mal sehen was das für ein RS232 an der I/O-Karte ist, oder weshalb die Maus nicht erkannt wird, die unter dem Pentium keine Probleme hatte, als sie direkt an den PS/2 des Boards angeschlossen war.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.10.2021 10:48 von Ijarsin.)
01.10.2021 10:47
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