Beiträge von Arnulf zu Linden


    Einen hätte ich hier noch gefunden, leider fehlen da paar Details und ist teuer ABER

    19" Rack Gehäuse
    Dual Pentium 3

    Zu teuer.
    Wahrscheinlich kaputt: "Aufgrund der langen Lagerzeit kann ich keine Garantie auf Funktion geben, deshalb biete ich es vorsichtshalber als "DEFEKT" an." Bei dem Preis noch nicht mal ein Einschalttest vor dem Verkauf ist schon sehr bedenklich!


    94€ für so alte 08/15-Hardware? Ernsthaft?

    94,00 € + Versand hört sich erst mal viel an, aber wenn er kein Hardware-Lager hat und tatsächlich alles kaufen muss, kommt man mit Einzelteilen inkl. Versandkosten recht schnell in diese Preisregion.

    Vorteil der Hauptplatine ist die Aufrüstbarkeit, falls ihm die Kiste so (unter Win2k/XP) dann doch zu lahm ist. Das Brett hat den i440BX-Chipsatz drauf, damit gehen bis zu 1 GiB RAM und bis zum Pentium III 1100/256/100 Coppermine auf Slotket.



    Erster PC
    Windows 3.11wfw/Windows 95

    Dafür reicht wie schon vorgeschlagen ein Sockel-7 "split voltage"-Brett mit Pentium MMX 233 und 64 MiB RAM. Wenn die Audio-Software mit "MMX" nichts anfangen kann, reicht auch ein Sockel-7-Brett mit Pentium-S 200 und 64 MiB RAM. Diese Bretter haben i.d.R. drei ISA-Slots. AGP ist nicht vorhanden, was Treiberärger erspart. Windows 98 fühlt sich auf so einem System auch noch wohl. Windows 98 SE ist hingegen auf dem stärkeren System ("Zweiter PC") besser aufgehoben.

    Lass die Finger davon!

    Gründe:

    • Das Gerät ist total überteuert, außerdem kommt noch Einfuhrumsatzsteuer auf Kaufpreis + Versandkosten oben drauf.
    • Der Verkäufer möchte nicht nach Deutschland versenden: "May not ship to Germany […] Ships to: United States"

    Bersorge Dir ein Slot-1- oder Sockel-370-Brett mit drei ISA-Slots (hatte Xaar hier nicht neulich so eines vorgestellt?). In den dritten ISA-Slot kommt eine XT- oder ISA-Parallelport-Karte. Dann hast Du zwei native Parallelports¹, die auch vom BIOS erkannt und an die Betriebssysteme "durchgereicht" werden.

    ¹z.B. LPT1: onboard; I/O 0x378; IRQ 7; DMA 3 (oder 1 oder 0; oder kein DMA und Betrieb als SPP/EPP) & LPT 2: XT- oder ISA-Karte; I/O 0x278; IRQ 5; DMA 1 (oder 3 oder 0; oder kein DMA und Betrieb als SPP/EPP). DMA dürfen nicht doppelt, also von zwei Karten belegt werden!



    Vergleichbare Rechner findet man hierzulande auf Wertstoffhöfen

    Das kannst Du mittlerweile in vielen Städten knicken! Die Mitarbeiter dürfen nix mehr raus geben. Tun sie es dennoch, gibt es 'ne Anzeige wegen Diebstahls einhergehend mit einer fristlosen Kündigung. Wenn Du nicht fragst und es einfach mitnimmt, wirst Du wegen Diebstahls angezeigt. Kameraüberwachung ist auf Wertstoffhöfen mittlerweile üblich.


    Ein Rechner der alle diese Systeme lässt sich kaum realisieren da immer irgendwo Treiber fehlen oder bestimmte Hardware mit Rechner oder einem Betreibssystem inkompatibel ist.

    Ich denke, dass sich das schon sinnvoll auf zwei Rechner, einen bis Win98, einen ab Win98SE, runter dampfen lässt. Deine genannten Systeme reichen sicherlich für die Windows-Versionen. Aber bedenke, dass da noch die Audio-Software drauf laufen soll. Da darf es gern etwas "mehr" (stärkerer Prozessor, mehr RAM) sein.


    Moin
    ich habe einen Libretto 70ct mit Win 98, ich habe eine Hitachi CF card mit 4GB, die wird richtig erkannt als Festplatte, dann habe ich eine CF Card mit 16GB, da findet er keinen Treiber und wenn ich einen IDE Treiber manuell auswähle, funktioniert es nicht, es ist eine NO-Name CF Card, bei anderen Laptops funktioniert die Card problemlos. Was kann ich tun?

    Es kann sein, dass das BIOS "IDE-Festplatten" > 8,4 GB nicht richtig erkennt. Dann bleiben als Lösungen entweder ein DDO auf der 16 GB-Karte, sofern das funktioniert, oder der Einsatz einer 8 GB-Karte.


    Wegen K6-2 500: War da nicht alleine schon nen bug ab 300 Mhz, das man Win 95 nicht installieren konnte?

    Das Problem betrifft alle K6-2/K6-III/K6-2+, die mit mehr als 350 MHz takten. Für die Inst. von Win95 muss der Prozessor zunächst auf einen Takt ≤ 350 MHz eingestellt werden, was aber unproblematisch möglich ist. Dann wird AMDK6Upd.exe installiert und neu gestartet. Danach kann wieder der Nominaltakt (oder beim K6-III/K6-2+ ggf. auch ein höherer Takt, also OC!) eingestellt werden.


    Dass SMP wirklich interessant geworden ist, ist nen Thema von vielleicht 10 Jahren. Erinner mich noch gut wie die ersten Amd X2 enorme Nachteile hatten.

    Das gilt so aber nur für Windows. Linux und andere unixoide Betriebssysteme konnten schon viel früher von SMP profitieren.


    So, da ich dem Arnulf noch n Bild von meiner Computerecke schuldig bin; hier isses:

    Immerhin kein Toaster, dafür aber Chipstüten und ein ungenießbares Bier …

    Die Tabakkrümel hast Du sicherlich vorher weg gefegt, und für alle Fälle sicherheitshalber stark unterbelichtet. :D

    Ach ja, wenn der Lügenstift dunkel bleibt, heißt das noch lange nicht, dass kein "Saft" auf der Leitung ist. Die Dinger sind gefährlich!


    Dann ist jetzt nur die Frage ob ich die zwei fertig PCs kaufen soll

    Prinzipiell ja, aber für eine genauere Antwort erhalte ich eine Fehlermeldung von meiner Glaskugel. Gib mal die Specs der beiden Kisten durch. Dann ist eine genauere Antwort möglich.


    Reichen die 500mhz dicke für die OS 3.11wfw/95/98/SE/ME/NT3.51/NT4.0 oder eher doch lieber die Dual geschichte selber bauen?

    500 MHz single core (Glaskugel sagt: K6-2 500 || K6-2+ 500 || Pentium III 500 || Athlon 500) reichen dicke. Nur beim K6-2 musst Du aufpassen, dass die cacheable RAM area das installierte RAM komplett abdeckt. Mehr als 512 MiB RAM würde ich in diese Kiste nicht stecken, da sonst Win9x/ME nicht mehr aus der Tüte laufen. Mehr als 512 MiB RAM geht zwar, erfordert für Win9x/ME aber den system.ini-Patch.



    jetzt gilt es nur noch zu klären wie ich das mit den Parallelports mache da ich 2 definitiv brauche für Dongle und MIDI Interface.
    am liebsten 3 um falls die Software es unterstützt 2 MIDI Interfaces anzuschließen.

    Wieso muss MIDI eigentlich über einen Parallelport laufen?
    Dafür gibt es doch die MIDI-Schnittstelle, die auf nahezu jeder Soundkarte zu finden ist.

    Bei den PCI-Parallelport-Karten musst Du damit rechnen, dass es dafür keine Treiber für die alten Windows-Betriebssysteme gibt. Diese Karten kamen viel später auf. Sinn ist meist, einem PC, der keinen Parallelport mehr hat, zu einem solchen zu verhelfen, um den alten Parallelport-Drucker weiter nutzen zu können. Außerdem kann es vorkommen, dass diese Karten in alten Kisten gar nicht funktionieren, weil sie eine neuere PCI-Bus-Version verlangen.


    Zwei CPUs würden halt für Windows 2000 und vllt. sogar XP mehr Performance bringen.

    Zunächst ist es einmal so, dass Win2k/XP ein Doppelhertz-System unterstützen. In wie weit die Performance dadurch steigt, hängt sehr von der eingesetzten Software und auch von der Ausstattung mit RAM ab. Weniger als 1 GiB RAM würde ich in so einem System nicht verbauen. Das sinnvolle Maximum liegt bei ia32 (ohne "memory remapping" & Nutzung von PAE) bei 3 GiB RAM.
    Für Win2k/XP müssten ein Einzelprozessor mit Takt ≥ 1 GHz und RAM ≥ 1 GiB ausreichen, wobei WinXP etwas anspruchsvoller ist als Win2k.



    AGP Karten wirst du keine Treiber für vor 2000 finden.

    Hä?
    Beispiel: Für 'ne GeForce FX5xxx bekommt man bei nvidia.com noch Treiber runter bis Windows 95 & NT 4. ;)

    • Ob zwei PCI-Grafikkarten in einem System überhaupt funktionieren, sei mal dahin gestellt. Da sind Addresskonflikte möglich. Anders als die Onboard-Grafik lässt sich eine PCI-Karte im BIOS i.d.R. nicht deaktiveren.
    • PCI-Karten mit Parallelports und RS232-Ports drauf laufen unter den alten Windows-Betriebssystemen wahrscheinlich nicht "aus der Tüte", sondern benötigen dafür extra Treiber, da die Hardwareressourcen (I/O-Addressen, IRQ, DMA) anders verwaltet werden als bei nativen Parallel- und RS232-Ports. Die Parallelports und RS232-Ports auf PCI-Karten belegen nicht die Standardaddressen für LPT1…LPT3 und COM1…COM4. Gleiches gilt für die IRQs, PCI gestattet IRQ-sharing. PCI-ECP-Parallelports haben zudem keinen DMA. Das BIOS erkennt die Parallelports und RS232-Ports auf PCI-Karten ebenfalls nicht als solche und kann diese daher anders als die nativen Parallelports und RS232-Ports auch nicht an das Betriebssystem "durchreichen". Für das BIOS sind PCI-Karten mit Parallelports und RS232-Ports drauf einfach PCI-"nicht Grafik"-Karten.
    • Ein Brett mit 2 ISA- & 5 PCI-Slots ohne einen PCI-/ISA-shared Slot zu finden dürfte sehr schwierig werden.
    • Auch wenn Du es nicht nutzen möchtest: Mit einer AGP- und einer PCI-Grafikkarte im System stehen die Chancen besser, dass beide Karten funktionieren. Außerdem würden dann 4 PCI-Slots reichen, und dann findest Du auch leicht ein Brett mit 1 AGP-, 4 PCI- und 2 ISA-Slots (praktisch i.d.R. 5 PCI- & 2 ISA-Slots, davon aber 1 PCI-/ISA-shared Slot) .

    oder sollte ich dann doch direkt zu 2 PCs greifen
    [/quote]

    Ja, Gründe und Systemvorschläge wurden hier bereits genannt.

    Ach ja, Multiboot mit den genannten Windows-Versionen dürfte auch nicht trivial in der Einrichtung werden.