Beiträge von Arnulf zu Linden


    na super, lohnt sich das reparieren zu lassen oder ist es gar nicht erst reperabel?
    handelt sich um das Model BQ L8-500W.

    Schmeiß weg, kauf neu. Überlege Dir einfach mal, was eine Arbeitsstunde eines Facharbeiters kostet, und stelle dagegen den Preis des Netzteils. Reparieren darf das ja nur eine "elektrotechnische Fachkraft". In diesem Fall ("be quiet"-Netzteil) kann man allenfalls noch den Lüfter ausbauen und z.B. als Gehäuselüfter nutzen.


    vor allem lief es gestern noch ohne probleme, rechner runtergefahren usw.

    Der "switch to death" oder "Einschaltstromtod" ist leider eine häufige Todesursache für elektronische Bauteile. Beim Einschalten fließen mitunter kurzzeitig sehr hohe Ströme, die für das eine oder andere Bauteil als Folge von Alterung oder Exemplarstreuung dann eben zu hoch sind.


    wieso zur hölle erkennt das board nur 2,5GB RAM ?
    laut google sollte es doch 3GB unterstützen.

    Ein Asus A7N8X-E scheint es so nicht zu geben, sondern nur das Asus A7N8X-E Deluxe.

    Dieses Brett habe ich selbst. Bestückung:

    • Athlon XP3200+ = 2,2 GHz @ FSB400
    • 3 GiB RAM = 3× 1 GiB DDR PC-400 CL3 (dual channel)
    • nvidia GeForce 7800GS (512 MiB; AGP 8×)


    Das System läuft ohne Probleme, die Speicherriegel laufen mit PC-400.

    Welche Grafikkarte steckt denn drauf? Gerade einige Ati-AGP-Grafikkarten blenden ihren Addressbereich irgendwo zwischen 2 GiB und unterhalb 3 GiB ein. Dann fehlt natürlich RAM und das System wird auch nicht stabil laufen, wenn so viel RAM drin steckt, dass ein Teil davon vom Addressbereich der Grafikkarte überlagert wird.



    habe heute morgen, weil ich nochmal kurz was mit den ramriegeln probieren wollte den netzteilschalter von 0 -> 1 betätigt.
    dann kam ein relativ leises knacken. jetzt lässt sich der rechner mit dem netzteil nicht mehr anschalten, allerdings mit einem anderen schon.

    Das hört sich nach einem im Netzteil den Einschaltstromtod gestorbenen Halbleiter an, wobei dessen Gehäuse aufgerissen ist ("knack").


    und was ist wenn einer seinen uralten rechner damit noch bestücken will?
    sind die nichts mehr wert?

    Eher nicht, da PS/2-Riegel (FPM oder EDO) mit 4 MiB und 8 MiB in so ziemlich jeder Altteilkramkiste herum liegen dürften. Kannst ja mal in der Bucht schauen, für wie viel solche Riegel weg gehen. "ungetestet" kannst Du das aber gleich vergessen.

    Brauchbar sind die u.U. dann, wenn der Uraltrechner "zeitgemäß" ausgestattet werden soll, also in dem Uraltrechner nur Teile aus einem zum Alter der Hauptplatine passenden Zeitrahmen verbaut werden sollen. Solche Uraltrechner baut z.B. Xaar auf.

    Soll der Uraltrechner auf maximale Leistung im Rahmen der durch die Hautplatine vorgegebenen Möglichkeiten getrimmt werden, sind PS/2-Riegel (FPM oder EDO) mit 16 MiB oder 32 MiB, oder, sofern die Hauptplatine diese unterstützt, mit 64 MiB oder 128 MiB angesagt. Solche Uraltrechner baue z.B. ich auf.


    was sind das hier für ram riegel: habe die grade auf dem dachboden von nem kumpel gefunden :D

    PS/2-FPM oder PS/2-EDO (gleiche Bauform, unterschiedliche Elektronik, von außen ohne entsprechende Aufschrift nicht unterscheidbar).
    Der Riegel (ohne Aufkleber) links hat bei einseitiger Bestückung 4 MiB, bei beidseitiger Bestückung 8 MiB Kapazität.
    Einsatzgebiete: späte 486er (i.d.R. Sockel-3) sowie Sockel-4, Sockel-5, Sockel-7, Sockel-7 "split voltage", mitunter Sockel-Super-7 (dort meist sinnfrei, da i.d.R. auch SDRAM-Steckplätze vorhanden sind)
    Da drei der vier Riegel lt. handschriftlichem Vermerk nur 4 MiB Kapazität haben, lagen die auf dem Dachboden schon ganz gut. Ein noch besserer Aufenthaltsort dafür ist die Elektroschrotttonne. :D


    das müsste ich dann in der tat morgen mal testen.
    nur die frage ist sind 32GB 1600er besser oder 16GB 1866er, nur mal so rein interessehalber...

    In den allermeisten Fällen ist der Unterschied zwischen PC-1600 und PC-1866 nicht spürbar. Daher ist in allen diesen Fällen 32 GiB @ PC-1600 die bessere Wahl, da die Riegel ja vorhanden sind.

    Teste es trotzdem, damit Du Gewissheit bekommst.

    Einen PC selbst zu bauen muss nicht unbedingt teurer sein, hat aber den Vorteil, dass Du das System optimal an Deine Anforderungen anpassen kannst.

    Für RS232 und Parallelport bringen die OSes schon seit ewigen Zeiten Treiber mit, aber VGA ohne Treiber für die Grafik-Hardware heißt dann gnadenlos VGA-Darstellung.

    Beim Pentium III ist zudem die Grafik i.d.R. über AGP angebunden, sodass auch ein zum Chipsatz der Hauptplatine passender AGP-Treiber (bei alten Windows heißt das z.B. "AGP-Miniport-Driver") erforderlich ist. Bei vorhandenem AGP-Steckplatz eine PCI-Grafikkarte zu nutzen ist m.E. sinnfrei, da dann der AGP-Steckplatz ungenutzt bleibt und ein PCI-Steckplatz unnötigerweise mit der Grafikkarte belegt ist. Technisch ist dies aber i.d.R. möglich.

    Überlege Dir, ob Du das auf zwei Kisten aufteilst: Eine Kiste mit AGP-Grafik¹, auf die Win98SE…Win2000 kommen und eine Kiste ganz ohne AGP aber schon mit PCI², auf die WfW3.11…Win98 kommen.
    Hintergrund dafür: WfW3.11 mit AGP zu verheiraten könnte etwas schwierig werden. Win2000 auf einer Kiste ohne AGP, die einen entsprechend lahmen Prozessor und wenig RAM beinhaltet, wird keinen Spaß machen. WfW3.11…Win98 hingegen dürften sich auf so einer Kiste wohl fühlen.

    ¹z.B: Sockel-370 mit Pentium III 1000, 1 GiB RAM, AGP-Grafikkarte (gängiges Modell wegen Treiberverfügbarkeit; mit DVI-D-Ausgang, falls ein "Flachmann" mit Digitaleingang dran soll)
    ²z.B. Sockel-7 (ohne "split voltage" oder "Super") mit Pentium-S 200 oder Sockel-7 "split voltage" mit Pentium MMX 233, 64 MiB RAM, PCI-Grafikkarte nach Wahl (Treiberverfügbarkeit beachten).

    Einem Pentium 4-System 4 GiB RAM zu geben ist nur dann sinnvoll, wenn die Hauptplatine "memory remapping" unterstützt, was bei diesen Systemen meist nicht der Fall ist, und das Betriebssystem vernünftig mit PAE und RAM jenseits der 4 GiB-Addressgrenze umgehen kann. Ansonsten sind 3 GiB RAM, bei vier Steckplätzen 2× 512 MiB + 2× 1 GiB, die richtige Wahl. Aber auch dann ist Vorsicht geboten, denn einige AGP-Grafikkarten (z.B. Ati Radeon 9600XT) blenden ihren Addressbereich bei 2,75 GiB ein. Das führt dann zu instabilem Betrieb mit mehr als 2,75 GiB RAM in der Kiste. Dann sind nur 2,5 GiB RAM = 2× 256 MiB + 2× 1 GiB sinnvoll.


    wenn man danach weiter hochschalten würde färbt sich die skala gelb.

    Das bedeudet, dass ab da "die Luft gefährlich dünn" wird. Noch weiter hochgedreht wird sie wahrscheinlich sogar rot werden, was den Bereich der "Todeszone" markiert.


    aber auch der wert 1,575V hat nichts gebracht.

    Es kann eben sein, dass bei Maximalbestückung mehr als PC-1600 nicht geht. Zieh mal zwei Riegel raus und versuch dann PC-1866. Wenn das dann geht, ist es der erwähnte Fall.

    Ich habe hier selbst so einen Fall (mit DDR2-RAM): Gigabyte GA-MA770-UD3 rev. 1.0 (aktuelles Gigabyte-BIOS installiert) mit Phenom II X4 955 drauf. Bis maximal 12 GiB RAM (getestet mit 8 GiB = 4× 2 GiB, 8 GiB = 2× 4 GiB und 12 GiB = 2× 2 GiB + 2× 4 GiB; alle Riegel DDR2 PC-800) läuft das mit PC-800. Stecken 16 GiB = 4× 4 GiB (Maximalbestückung; alle Riegel DDR2 PC-800) drauf, startet das System nicht mehr mit PC-800-Einstellung im BIOS. Da müssen erst Speicherriegel gezogen, dann im BIOS PC-667 eingestellt und danach erst wieder die Riegel für insgesamt 16 GiB RAM gesteckt werden, damit das System startet. Dann läuft es mit 16 GiB @ PC-667 stabil.


    das seltsame ist, speicher ich diese werte egal ob 1,575V o.ä. geht mein rechner kurz aus und nach 2 sek geht er wieder an.

    Das muss nicht unbedingt seltsam sein. Das kann auch einfach dazu dienen, die Spannung für das RAM physikalisch umzuschalten und dann mit der neuen Spannung neu zu starten.


    Unganged mode aus.

    Warum dieses?
    Grob gesagt steigert "ganged mode" die single-core-performance, "unganged mode" die multi-core-performance. Was nun wirklich besser ist, hängt sehr vom Einzelfall ab.



    Bei dem Prozessor, dem Brett und den Riegeln sollte eigentlich PC-1866 möglich sein. Das muss wahrscheinlich manuell im BIOS/UEFI eingestellt werden. "Auto" kann hier u.U. sehr lahme Einstellungen setzen.

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    Die Tonqualität ist nicht so doll. An der Orgel wird es nicht liegen, also bleiben das Aufnahmegerät und youtube als Schuldige daran übrig.
    Gleich erst mal die Noten herunter geladen. Habe Ostermontag eine Orgelvertretung an einer Orgel, auf der das gut klingen müsste (habe an der Orgel noch nie gespielt, kenne aber deren Disposition, und die gibt das her). Allzu schwierig ist es für mich auch nicht, sodass die Zeit zum Üben reichen sollte.


    also sehe ich das richtig das ich einen durchlauf gar nicht machen brauche?
    3-4 oder gar keinen weil es sonst nichts bringt?

    Bei alten Kisten oder Speicherriegeln fraglichen Zustands hatte ich schon öfters Fälle, wo die Fehler erst im zweiten oder dritten Durchlauf auftraten. Mag ja sein, dass ich da sehr vorsichtig bin, aber bevor der Arbeitsrechner Datenschrott produziert …


    ich lass den ungerne über nacht laufen und auch noch einen arbeitstag oben drauf.

    Weil?
    So 'ne Kiste hängt doch an einer Steckdosenleiste mit integriertem Überspannungsschutz. ;)


    ist aber auch richtig das man dann so 2-3 durchläufe laufen lassen soll?

    Den lass ich immer dreimal komplett durchlaufen, sofern keine Fehler auftreten. Danach wird abgebrochen. Und ja, 32 GiB RAM ist etwas für "über Nacht und einen Arbeitstag".
    Wenn Du also Montag wieder auf Maloche musst, schmeiß den Sonntag vor'm Aufsuchen des Matrazenhorchpostens an und Montag nach Feierabend sollten drei Durchläufe geschafft sein. Dein Prozzi dürfte etwas flotter sein als seinerzeit mein Phenom II X6 1100T.