Beiträge von Arnulf zu Linden

    Junge...
    Lese mal ganz genau den Thread durch, worauf der 400er bezogen wurde anstatt mich dumm von der Seite anzumachen!

    Wenn Du Dich davon "dumm von der Seite angemacht" fühlst, bist Du hier falsch. Aber bitte, Lesen hilft vielleicht weiter:


    ich habe jetzt mal das Siemens D981 angeschlossen.
    soweit alles ok die 400mhZ cpu wird als 266er erkannt.
    beim booten kommt eine meldung, Bios update for installed CPU failed

    Anm.: Das Siemens D981 hat den Intel i440LX-Chipsatz drauf.


    ganz sicher kommt da kein celeron rein. davon habe ich nur schlechtes gehört.

    Was hast Du denn in dem Zusammenhang "Celeron Mendocino" auf "Intel i440LX" schlechtes gehört?
    Normalerweise ist der Celeron tatsächlich ein Billigprozessor. In diesem speziellen Fall "Celeron 533/128/66 Mendocino" auf "Intel i440LX" mutiert der allerdings zu einem echten Aufrüst-Prozessor. Gegenüber dem P2 333 bietet er einen um 60% höheren Takt und einen zwar kleineren, dafür aber mit vollem Prozessorkerntakt angebundenen L2-Cache.

    Mit dem Prozessor sieht es gut aus, mit dem Verkäufer weniger. Kein PayPal ist schon mal verdächtig, mehr als 10,- € würde ich da nicht riskieren.


    Bios Update machen,

    Nein! Ein BIOS-Update mit einem Prozessor drin, der vom installierten BIOS nicht richtig erkannt wird, kann das BIOS zerballern!

    Die richtige Reihenfolge ist:

    1. Prozessor einbauen, der vom BIOS korrekt erkannt wird
    2. flashtool (bei so alten Kisten) von einer mit sys a: formatierten Diskette starten
    3. installiertes BIOS auf Diskette sichern
    4. das eigentliche "BIOS-Update" starten
    5. den Anweisungen des flashtool folgen (i.d.R. neu starten)
    6. nach erfolgreichem Neustart PC herunter fahren & vom Stromnetz trennen
    7. Prozessor tauschen …


    entweder die CPU wird sofort erkannt oder halt nicht?

    Eben dieses. Das aktuelle BIOS kann den Kreis der erkannten CPUs erhöhen.


    ich habe auch noch das board hier rumliegen sogar mit dem DIP switch wie es scheint.
    was geht da denn leistungstechnisch?

    Das Brett hat den Intel i440LX-Chipsatz. Damit ist der FSB auf 66 MHz begrenzt. Somit geht offiziell max. ein Pentium II 333/512/66 Deshutes, inoffiziell (ohne Gewähr, hier auf zwei anderen Brettern mit i440LX erfolgreich) auch ein Celeron 533/128/66 Mendocino auf Slotket. Offiziell unterstützt der i440LX-Chipsatz nur 512 MiB SDRAM, inoffiziell funktionieren (ohne Gewähr, hier auf zwei anderen Brettern mit i440LX erfolgreich) auch 768 MiB SDRAM, wobei die 256 MiB-Riegel double-sided organisiert sein müssen. Als Grafikkarte geht auf dem i440LX z.B. eine GeForce FX5200 (hier auf zwei anderen Brettern mit i440LX erfolgreich), womit dann auch DVI-D verfügbar wird. Da die Voodoo 5 5500 älter ist, sollte die auch drauf laufen.

    Das mit dem DIP-Schalter für den Multiplikator ist beim P2 "Deshutes" sowie beim Celeron "Mendocino" egal, da die Multiplikatoren fest im Prozessor verdrahtet sind.


    würde es etwas helfen wenn ich das board komplett ausbaue und ein foto schieße?

    Ja, aber meist reicht es, alle Steckkarten und störende Kabel (IDE, FDD, …) auszubauen. Kabel vom Netzteil werden ggf. abgezogen und so platziert, dass sie die Sicht auf's Brett nicht verdecken. Das Gehäuse mit Brett drin wird so auf dem Fußboden platziert, dass die Gefechtsfeldbeleuchtung von der Decke auf das Brett leuchtet. Fotografiert wird mit enger Blende für ausreichend Tiefenschärfe und mit Blitz oder vom Stativ aus. Beim Fotografieren mit Blitz leicht schräg drauf halten, damit keine Reflexe vom Blitzlicht ins Bild kommen.


    @ Arnulf ne das ist jetzt ein komplett anderes board. hatte vorher ein Gigabyte verbaut!

    Nö, ich bezog mich schon auf das hier:


    ich finde den DIP switch nicht auf dem board :rolleyes:

    Hast Du vielleicht die Version mit "CPU PLUG AND PLAY" function? Und hast Du vielleicht beim BIOS-Update aus Versehen ein BIOS installiert, dass für die Version mit DIP-Schalter bestimmt ist?
    Greif mal zur DSLR, mach ein ordentliches ein Foto von dem Brett und lade es in einer Qualität hoch, bei der mehr als nur Pixelmatsch zu erkennen ist


    und warum soll ich den SL2U6 nehmen? laut einer seite geht das noch viel fixer!

    https://de.msi.com/Motherboard/MS6119.html#hero-overview

    Wenn das Brett VCore < 2,0 V liefern kann, kannst Du wahrscheinlich bis zum Pentium III 1100/256/100 gehen. Dieser Sockel-370-Prozessor kommt auf ein Slotket, das 100 MHz FSB beherrscht. Beim Pentium III ist der Multiplikator übrigens fest verdrahtet. Da ist es also wumpe, was auf'm Brett als Multiplikator eingestellt ist. Nur der FSB muss passend zum Prozessor eingestellt sein.

    40MB sind vollkommen ausreichend für WIN98SE.

    Klar, für das Windows reichen die 40 MiB. Eng kann es werden, wenn entsprechend speicherhungrige Anwendungen laufen. Wenn nur 40 MiB in der Kiste stecken, muss man halt etwas aufpassen, was da außer Windows noch drauf läuft. Durch das 98lite sollte etwas mehr "Luft" vorhanden sein als bei 'nem nativen Win98SE.



    Oder einfach Crack installieren.

    Warum etwas Illegales machen, wenn eine legale Lizenz vorhanden ist und (telefonisch) auch legal aktiviert werden kann?



    Na ja das nicht, nur ich nutze ein Original Key für zwei Rechner.

    Wenn das eine normale Einzelplatzlizenz ist, ist das illegal!

    Robert de Visée: Prélude et Allemande (auf einer Theorbe gespielt)

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    Das habe ich noch auf Vinyl, ist also schon 'ne Weile her …


    sondern will danach eine Auflistung aller "Abkürzungen" haben.

    Das wird schwierig, eine Möglichkeit wäre ein "Wörterbuchangriff" mit grep, also das Suchen gegen eine Liste mit Abkürzungen. Nicht allgemeinübliche Abkürzungen sollten in wissenschaftlichen Texten ohnehin bei Erstgebrauch ausgeschrieben sein, Beispiel:

    … die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) wird … blablabla … die HGÜ … bläh sülz bla … wegen der HGÜ … bla blubb …


    Bei nen P2 ist das aber alles egal. Der reizt eh alles nicht aus. Aber wer findet heute schon noch ne USB 1.1 Karte?

    Na ja, USB 2.0 vs. 1.1 wird man auch auf 'nem P2 merken, auch wenn USB 2.0 nicht voll ausgereizt wird. Den Unterschied USB 2.0 vs. 1.1 merkt man schon auf 'nem K6-III.



    ich glaube einfach das ne stinknormale karte für meine zwecke reichen würde. zumal das ja nur ne alte daddelkiste ist, die ich etwas modifiziert habe :P

    Bei der Wahl der Karte kommt es darauf an, ob Win98 oder Win98SE installiert ist. Bei Win98SE regelt einfach der NUSB-Treiber. Bei Win98 brauchst Du einen Treiber speziell für die Karte.


    aber da man ja offentsichtlich keine biosdatei finden kann musste ich das halt so riskieren.

    Das Update unter Windows war trotzdem überflüssig! Wenn's vom Hersteller kein Flashtool gibt, kommt halt Uniflash mit auf die Bootdiskette¹. Außerdem sichert man vor einem Update erst mal das alte BIOS auf die Bootdiskette (für Update via USB-Stick dürfte das Brett zu alt sein).

    ¹Das ist i.d.R. eine unter DOS/Windows mit sys a: formatierte Diskette, auf die dazu nur noch das Flashtool und das BIOS-Image drauf kommen.

    Die beschriebenen Symptome sprechen für ein teilweise zerballertes BIOS. Das kann an der Verwendung einer falschen BIOS-Datei für das Update liegen oder an dem Update unter Windows.


    zumal war das sehr komisch das habe ich ja im windows geupdatet.

    Wer das macht, ist selbst schuld! :uglyjump:
    Ein BIOS-Update macht man niemals von einem auf der Festplatte installierten Betriebssystem aus! Auf alten Kisten wird das von einer speziellen Bootdiskette gemacht, auf neueren Kisten aus dem BIOS heraus, das dann auf einen USB-Stick zugreift.