Beiträge von Arnulf zu Linden


    würde es etwas helfen wenn ich das board komplett ausbaue und ein foto schieße?

    Ja, aber meist reicht es, alle Steckkarten und störende Kabel (IDE, FDD, …) auszubauen. Kabel vom Netzteil werden ggf. abgezogen und so platziert, dass sie die Sicht auf's Brett nicht verdecken. Das Gehäuse mit Brett drin wird so auf dem Fußboden platziert, dass die Gefechtsfeldbeleuchtung von der Decke auf das Brett leuchtet. Fotografiert wird mit enger Blende für ausreichend Tiefenschärfe und mit Blitz oder vom Stativ aus. Beim Fotografieren mit Blitz leicht schräg drauf halten, damit keine Reflexe vom Blitzlicht ins Bild kommen.


    @ Arnulf ne das ist jetzt ein komplett anderes board. hatte vorher ein Gigabyte verbaut!

    Nö, ich bezog mich schon auf das hier:


    ich finde den DIP switch nicht auf dem board :rolleyes:

    Hast Du vielleicht die Version mit "CPU PLUG AND PLAY" function? Und hast Du vielleicht beim BIOS-Update aus Versehen ein BIOS installiert, dass für die Version mit DIP-Schalter bestimmt ist?
    Greif mal zur DSLR, mach ein ordentliches ein Foto von dem Brett und lade es in einer Qualität hoch, bei der mehr als nur Pixelmatsch zu erkennen ist


    und warum soll ich den SL2U6 nehmen? laut einer seite geht das noch viel fixer!

    https://de.msi.com/Motherboard/MS6119.html#hero-overview

    Wenn das Brett VCore < 2,0 V liefern kann, kannst Du wahrscheinlich bis zum Pentium III 1100/256/100 gehen. Dieser Sockel-370-Prozessor kommt auf ein Slotket, das 100 MHz FSB beherrscht. Beim Pentium III ist der Multiplikator übrigens fest verdrahtet. Da ist es also wumpe, was auf'm Brett als Multiplikator eingestellt ist. Nur der FSB muss passend zum Prozessor eingestellt sein.

    40MB sind vollkommen ausreichend für WIN98SE.

    Klar, für das Windows reichen die 40 MiB. Eng kann es werden, wenn entsprechend speicherhungrige Anwendungen laufen. Wenn nur 40 MiB in der Kiste stecken, muss man halt etwas aufpassen, was da außer Windows noch drauf läuft. Durch das 98lite sollte etwas mehr "Luft" vorhanden sein als bei 'nem nativen Win98SE.



    Oder einfach Crack installieren.

    Warum etwas Illegales machen, wenn eine legale Lizenz vorhanden ist und (telefonisch) auch legal aktiviert werden kann?



    Na ja das nicht, nur ich nutze ein Original Key für zwei Rechner.

    Wenn das eine normale Einzelplatzlizenz ist, ist das illegal!

    Robert de Visée: Prélude et Allemande (auf einer Theorbe gespielt)

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    Das habe ich noch auf Vinyl, ist also schon 'ne Weile her …


    sondern will danach eine Auflistung aller "Abkürzungen" haben.

    Das wird schwierig, eine Möglichkeit wäre ein "Wörterbuchangriff" mit grep, also das Suchen gegen eine Liste mit Abkürzungen. Nicht allgemeinübliche Abkürzungen sollten in wissenschaftlichen Texten ohnehin bei Erstgebrauch ausgeschrieben sein, Beispiel:

    … die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) wird … blablabla … die HGÜ … bläh sülz bla … wegen der HGÜ … bla blubb …


    Bei nen P2 ist das aber alles egal. Der reizt eh alles nicht aus. Aber wer findet heute schon noch ne USB 1.1 Karte?

    Na ja, USB 2.0 vs. 1.1 wird man auch auf 'nem P2 merken, auch wenn USB 2.0 nicht voll ausgereizt wird. Den Unterschied USB 2.0 vs. 1.1 merkt man schon auf 'nem K6-III.



    ich glaube einfach das ne stinknormale karte für meine zwecke reichen würde. zumal das ja nur ne alte daddelkiste ist, die ich etwas modifiziert habe :P

    Bei der Wahl der Karte kommt es darauf an, ob Win98 oder Win98SE installiert ist. Bei Win98SE regelt einfach der NUSB-Treiber. Bei Win98 brauchst Du einen Treiber speziell für die Karte.


    aber da man ja offentsichtlich keine biosdatei finden kann musste ich das halt so riskieren.

    Das Update unter Windows war trotzdem überflüssig! Wenn's vom Hersteller kein Flashtool gibt, kommt halt Uniflash mit auf die Bootdiskette¹. Außerdem sichert man vor einem Update erst mal das alte BIOS auf die Bootdiskette (für Update via USB-Stick dürfte das Brett zu alt sein).

    ¹Das ist i.d.R. eine unter DOS/Windows mit sys a: formatierte Diskette, auf die dazu nur noch das Flashtool und das BIOS-Image drauf kommen.

    Die beschriebenen Symptome sprechen für ein teilweise zerballertes BIOS. Das kann an der Verwendung einer falschen BIOS-Datei für das Update liegen oder an dem Update unter Windows.


    zumal war das sehr komisch das habe ich ja im windows geupdatet.

    Wer das macht, ist selbst schuld! :uglyjump:
    Ein BIOS-Update macht man niemals von einem auf der Festplatte installierten Betriebssystem aus! Auf alten Kisten wird das von einer speziellen Bootdiskette gemacht, auf neueren Kisten aus dem BIOS heraus, das dann auf einen USB-Stick zugreift.

    Diese Karten mit Aztech- und Crystal-Chips drauf stammen aus dem Mesozoikum. Sei froh, dass Du dafür noch einen Treiber für Bremse 95 gefunden hast. Außerdem sind das ziemliche Ressourcen-Fresser (Angaben entnommen aus einer Doku zum AZT2320-Chip):

    • ein IRQ "für die Karte"
    • ein IRQ für MPU-401 UART (MIDI-Interface)
    • zwei DMA "für die Karte", davon mindestens ein 8-Bit-DMA und im ungünstigsten Fall sogar beide DMA nur als 8-Bit-DMA möglich
    • ein I/O-Bereich "für die Karte"
    • ein I/O-Bereich für WSS
    • ein I/O-Bereich für FM
    • ein I/O-Bereich für MPU-401


    Soweit erkennbar ist IDE deaktiviert. Soweit mir bekannt haben diese Karten keine Gameport-Funktionalität.
    Der PC muss entsprechend Ressourcen frei haben, damit die Karte funktioniert. Wenn die Karte zwei 8-Bit-DMA braucht, wird es eng, zumal die Treiber oftmals die Nutzung des an sich freien DMA0 verweigern. DMA-sharing ist grundsätzlich nicht erlaubt! Dann hilft nur, im BIOS den Parallelport von ECP auf bidirectional oder EPP umzustellen, oder, sofern das BIOS dies zulässt, dem ECP-Parallelport den DMA0 zuzuweisen. Dann stehen der Soundkarte die 8-Bit-DMA 1 & 3 zur Verfügung. Zwei IRQ müssen ebenfalls frei sein, IRQ-sharing ist bei legacy-ISA und ISA-PnP nicht erlaubt! Freie I/O-Bereiche gibt es normalerweise genug, aber die von der Hardware beanspruchten I/O-Bereiche dürfen sich nicht überschneiden.


    ich baue mir ja aktuell ein Retrostudio auf. […] Habe hin und wieder mal irgendwo was von Optokopplern usw aufgeschnappt die man dabei verwenden soll,

    Zwingend notwendig sind Optokoppler im MIDI-Kabel nicht. Gleichwohl sind sie sinnvoll, und hochwertige MIDI-Kabel sind damit ausgestattet. Durch die galvanische Trennung der über MIDI verbundenen Geräte werden zwei Dinge erreicht:

    • Signalpegel und Masseverdrahtung spielen für MIDI keine Rolle. Das erspart u.U. viel Ärger. :)
    • Ein sterbendes Gerät kann die anderen über MIDI angeschlossenen Geräte nicht einfach mit ins Grab nehmen. Dazu müsste am Optokoppler schon eine Spannung im Kilovoltbereich (für viele Optokoppler > 4 kV) anliegen. In einem Retro-Studio kommt dem Punkt mit den sterbenden Geräten eine erhöhte Bedeutung zu, da das eine oder andere Gerät seiner MTBF unmerklich schon sehr nahe gerückt sein kann.


    Historisch kommt das mit den Optokopplern daher, dass an der 15-pol. SUB-D-Buchse am PC gleichzeitig ein MIDI-Gerät und ein Gameport-Gerät betrieben werden können. Ohne galvanische Trennung kabbeln sich diese beiden Geräte aber gerne mal. MIDI über Optokoppler galvanisch vom Rest des Geschehens zu trennen ist die einfachere Lösung.