Beiträge von Arnulf zu Linden

    Diese Karten mit Aztech- und Crystal-Chips drauf stammen aus dem Mesozoikum. Sei froh, dass Du dafür noch einen Treiber für Bremse 95 gefunden hast. Außerdem sind das ziemliche Ressourcen-Fresser (Angaben entnommen aus einer Doku zum AZT2320-Chip):

    • ein IRQ "für die Karte"
    • ein IRQ für MPU-401 UART (MIDI-Interface)
    • zwei DMA "für die Karte", davon mindestens ein 8-Bit-DMA und im ungünstigsten Fall sogar beide DMA nur als 8-Bit-DMA möglich
    • ein I/O-Bereich "für die Karte"
    • ein I/O-Bereich für WSS
    • ein I/O-Bereich für FM
    • ein I/O-Bereich für MPU-401


    Soweit erkennbar ist IDE deaktiviert. Soweit mir bekannt haben diese Karten keine Gameport-Funktionalität.
    Der PC muss entsprechend Ressourcen frei haben, damit die Karte funktioniert. Wenn die Karte zwei 8-Bit-DMA braucht, wird es eng, zumal die Treiber oftmals die Nutzung des an sich freien DMA0 verweigern. DMA-sharing ist grundsätzlich nicht erlaubt! Dann hilft nur, im BIOS den Parallelport von ECP auf bidirectional oder EPP umzustellen, oder, sofern das BIOS dies zulässt, dem ECP-Parallelport den DMA0 zuzuweisen. Dann stehen der Soundkarte die 8-Bit-DMA 1 & 3 zur Verfügung. Zwei IRQ müssen ebenfalls frei sein, IRQ-sharing ist bei legacy-ISA und ISA-PnP nicht erlaubt! Freie I/O-Bereiche gibt es normalerweise genug, aber die von der Hardware beanspruchten I/O-Bereiche dürfen sich nicht überschneiden.


    ich baue mir ja aktuell ein Retrostudio auf. […] Habe hin und wieder mal irgendwo was von Optokopplern usw aufgeschnappt die man dabei verwenden soll,

    Zwingend notwendig sind Optokoppler im MIDI-Kabel nicht. Gleichwohl sind sie sinnvoll, und hochwertige MIDI-Kabel sind damit ausgestattet. Durch die galvanische Trennung der über MIDI verbundenen Geräte werden zwei Dinge erreicht:

    • Signalpegel und Masseverdrahtung spielen für MIDI keine Rolle. Das erspart u.U. viel Ärger. :)
    • Ein sterbendes Gerät kann die anderen über MIDI angeschlossenen Geräte nicht einfach mit ins Grab nehmen. Dazu müsste am Optokoppler schon eine Spannung im Kilovoltbereich (für viele Optokoppler > 4 kV) anliegen. In einem Retro-Studio kommt dem Punkt mit den sterbenden Geräten eine erhöhte Bedeutung zu, da das eine oder andere Gerät seiner MTBF unmerklich schon sehr nahe gerückt sein kann.


    Historisch kommt das mit den Optokopplern daher, dass an der 15-pol. SUB-D-Buchse am PC gleichzeitig ein MIDI-Gerät und ein Gameport-Gerät betrieben werden können. Ohne galvanische Trennung kabbeln sich diese beiden Geräte aber gerne mal. MIDI über Optokoppler galvanisch vom Rest des Geschehens zu trennen ist die einfachere Lösung.


    Google-Kalender samt Thunderbird-Plugin für die Einbindung in Lightning. Gibt auch für alle gängigen Mobilgeräte passende Apps sowie ein Webinterface. Deckt alles ab.

    Welches Plugin ist besser geeignet, "Provider for Google Calendar" oder "Google Calendar Tab"? Auch wenn ich kein Fan von dem Google-Zeug bin, scheint das die am schnellsten zu realisierende Lösung zu sein. Wie sieht es denn dort mit der Datensicherheit aus? Die Termine sind keine Geheimnisse, somit wäre es kein Problem, wenn staatliche Stellen und Geheimdienste sich Zugang verschaffen würden, aber "die ganze Welt" und insbesondere Werbetreibende sollen darauf natürlich keinen Zugriff haben.

    ownCloud ist doch 'n dickeres Brett, wobei ich auch nicht so richtig erkennen kann, was genau man beim ISP (aktuell: 1&1) haben muss, um das dort installieren zu können.

    Welche online-Kalender taugen etwas bei folgenden Rahmenbedingungen:

    • ca. 10 Personen sollen den Kalender gemeinsam nutzen
    • nur geringe Datenmengen werden bei den Zugriffen übertragen (nur 2 MBit/s-Leitung verfügbar)
    • Clients für Windows ab 7 SP1 64-Bit und Linux x86_64, idealerweise Lightning in Mozilla Thunderbird
    • als Client-Software kommt nur OSS in Frage. Geld für Software-Lizenzen ist nicht vorhanden!
    • das Kalenderdateiformat ist ebenfalls quelloffen
    • Nutzung über Webinterface im Browser ebenfalls möglich (z.B. von Mobilgeräten aus)
    • per E-mail zugesendete Termine lassen sich einfach in den Kalender übertragen (wäre bei Lightning gegeben, da als MUA Mozilla Thunderbird läuft)
    • Clients speichern die Termine auch lokal, falls mal kein Internt verfügbar, und synchronisieren in bestimmten Zeitintervallen bzw. auf Anforderung jederzeit mit dem online-Kalender
    • Bedienung einigermaßen DAU-resistent

    Das Mousepad (semiflexibler Kunststoff, grün opak; mit Wasser & Spiritus abwaschbar), das 1991 bei dem "Vobis Highscreen 286-16" dabei war. Da laufen auch optische Mäuse gut drauf.

    allgemein:
    Universum Stereo Radio Recorder CTR-1505; vor ca. 30 Jahren aus'm Sperrmüllhaufen gezogen; läuft als Küchenradio, Tape damals repariert, aber schon ewig nicht mehr benutzt.

    Ist der Film sehenswert?

    Gibt Luft nach oben, aber auch viel nach unten. Die Thematik wird aber ziemlich auf den Punkt gebracht, die für eine Komödie üblichen Überspitzungen halten sich vor allem am Anfang in Grenzen.

    Ach ja, offline kannst Du den jetzt aber gar nicht mehr gucken, wenn Du ihn nicht vorhin aufgenommen hast.


    Dos=high,umb und Emm386 wollen auf der Kiste nicht.
    Ich vermute dass da im oberen Speicherbereich die "shared grafik" liegt.

    Interessant ist, dass das eine oder andere Dosgame mit SB Support läuft, DAS hätte ich nicht gedacht...

    Hast Du die Reihenfolge in der config.sys (Beispiel mit "noems" gilt für "modernere" Kisten wie Deiner) eingehalten?

    Code
    device=c:\windows\himem.sys
    device=c:\windows\emm386.exe noems
    dos=high,umb


    Mal wieder aktualisiert - in diesem Zusammenhang auch nochmals der Hinweis:
    Wer die komplette Sammlung nimmt bekommt einen Freundschaftspreis :)

    Wenn Du wirklich Abnehmer für den Kram suchst, dann sortiere Deine Liste bitte mal vernünftig nach Geräteart. Durch dieses Durcheinander hat doch keiner Lust sich durchzuwühlen, um evtl. etwas brauchbares zu finden.

    Hier läuft alles, was Cat-6-verkabelt (1000Base-T/100Base-TX/10Base-T) ist, mit festen IP-Adressen, /etc/hosts ist entsprechend umfangreich. Reine WLAN-Geräte sind nicht vorhanden.

    (mehr oder weniger) regelmäßig im Einsatz:

    • workstation – der Alltagsrechner, leistungsstärkste vorhandene Hardware
    • server – der Backupserver
    • teststation – Software-Ausprobierrechner und Fallback, falls workstation mal kaputt sein sollte
    • probe – fliegender Aufbau, wird bei Bedarf (Hardwaretests) aus dem Karton geholt, mehrere Systeme vorhanden (Sockel-AM2+, Sockel-A, Sockel-Super-7, Sockel-7 "split voltage")
    • router – Fritzbox (für EDV: VDSL-router, ntp-server, bei Bedarf WLAN-Accesspoint)

    Die Museumsrechner sind einsatzbereit eingelagert, also nicht ständig aufgebaut.
    Die Museumsrechnernamen folgen einem eher unromantischen Schema:
    x86_64-xx-yyy oder ia32-xx-yyy, oder ia16-xx-yyy, mit xx = zweistellige Ziffer für die (ungefähre) Prozessorgeneration (02: ia16, 03…07: ia32, ab 08: x86_64, z.Z. keine anderen Architekturen vorhanden) und yyy = dreistellige Ziffer für die letzten Stellen der IP-Adresse. Beispiele:
    x86_64-09-092: AMD Athlon64 X2, IP-Adresse xxx.xxx.xxx.092
    ia32-07-173: Intel Pentium 4 (Prozessor ohne EM64T), IP-Adresse xxx.xxx.xxx.173
    ia32-04-043: Cyrix 5x86 (kein vollwertiger "586er"!) , IP-Adresse xxx.xxx.xxx.043
    ia16-02-021: Harris CS80C286, IP-Adresse xxx.xxx.xxx.021

    Zwei Subnetze laufen, ein Drittes ist bei Bedarf einsatzbereit:

    • workstation & server: 1000Base-T (NICs direkt mit Cat-6-Kabel verbunden), ohne Internetzugang, ohne Zugriff auf Netzwerkdrucker, ohne Zugriff auf ntp-server (ntp-server für server ist workstation)
    • workstation und der ganze Rest: über Switch: 1000base-T/100Base-TX/10Base-T; über "router" einsatzbereit, aber normalerweise deaktiviert: 802.11b/g/n), mit Internetzugang, mit Zugriff auf Netzwerkdrucker, mit Zugriff auf ntp-server
    • bei Bedarf (normalerweise deaktiviert) router als WLAN-Accespoint, "Gast-WLAN" ohne Zugriff auf die übrige Hardware

    Dokumentiert ist der ganze Kladderadatsch (Namen, IP-Adressen, enthaltene Hardware-Komponenten, installierte Betriebssysteme) in einer ods-Tabelle.


    Nö. Einfach, nö.

    Dass Du so etwas nicht aufbauen wirst, habe ich mir irgendwie schon gedacht. Woran das wohl liegen mag … :D
    Das ändert freilich nix daran, dass das Brett für so ein ia32-Monster geeignet ist. ;)


    und 'ne GeForce 7800 erst Recht nicht. Dann eher noch 'ne FX in der oberen Region. Aber meine GeForce 7950GX2 für 'nen Pentium 4? Neeeee, die ist was für 'nen AMD Athlon 64 FX 8)

    Bei x86_64-Systemen kam aber sehr bald PCIe x16 als Ersatz für AGP. Nicht jeder verfügt über einen derart großen Materialbunker wie Du. Ich habe nur ein x86_64-System (Pentium D 820 auf Sockel-775) mit AGP-Steckplatz, in dem in der Tat eine GeForce 7800GS drin steckt. Meine GeForce 7900GS steckt im Intel-ia32-Monster (Pentium 4 3,4 GHz HT & 3 GiB RAM auf AsRock P4V88) und die andere GeForce 7800GS im AMD-ia32-Monster (Athlon XP 3200+ & 3 GiB RAM auf Asus A7N8X-E Deluxe).


    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Das würde ich gerne mal mit echtem Orchester statt Keyboard dazu hören, etwa so wie das hier (alle neun Videos gucken, die ersten Gitarrenklänge kommen erst nach ca. 6½ min):
    Waltari: Death Metal Symphony in Deep C