Generell werden neue karten wie die 5200 nicht passen.
Unsinn!
In meinen Sockel-Super-7-Systemen steckt jeweils eine GeForce FX 5200 (alle mit 128 MiB, DVI & VGA, AGP 2×/4×/8× @ 2×) drin. Wichtig ist nur, dass es eine ist, die auch AGP 2× kann, was bei den meisten gegeben ist. Außerdem solltest Du eine mit DVI-Ausgang nehmen, wenn kein Röhrenkübel an der Kiste hängt, denn erst D/A-Wandeln für VGA und dann im Flachmann wieder A/D-Wandeln ist einfach igitt bäh. "Zeitgemäß" ist so eine Karte natürlich nicht.
Wenn Du ein "zeitgemäßes" System (frag auch Xaar, der kennt sich mit dem Aufbau "zeitgemäßer Systeme" besser aus als ich) aufbauen möchtest, wäre z.B. eine nvidia Vanta (16 MiB, VGA) angesagt. So eine war ursprünglich in meinem ersten Sockel-Super-7-System (K6-2 500 auf Asus P5A-B) drin. Die nvidia Vanta nuckelt nicht so viel Strom, könnte für Spiele aber etwas mager sein.
Bei High-End-Grafikkarten auf Sockel-Super-7 wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die Stromversorgung ein Problem sein, wenn die Karte nicht über eine externe Zusatzstromversorgung verfügt. Außerdem ist sehr fraglich, ob der K6-2 550, den Du ggf. auf 600 MHz = 6× 100 MHz FSB übertakten könntest, eine High-End-Grafikkarte ausreichend schnell bedienen kann.
Eine GeForce FX 5200 wird vom K6-2/K6-III/K6-2+ bereits ausgebremst, stellt also nicht den Flaschenhals für die Grafik dar. Und schließ an das Brett falls nicht schon geschehen ein ATX-Netzteil an, damit die +3,3V nicht noch auf dem Brett generiert werden müssen.
Vermutlich einigermaßen "zeitgemäße" Grafikkarten habe ich noch rumliegen und bei Bedarf abzugeben:
- Ati Xpert 98 AGP 2x: Chipsatz "Ati Mach 64 GT"; 8 MiB RAM; VGA-Ausgang, kein DVI!
- Modellname unbekannt: Chipsatz "Ati Rage 128"; 16 MiB RAM; VGA-Ausgang, kein DVI!
- Elsa Erazor III: Chipsatz "nvidia TNT2"; 32 MiB RAM; VGA-Ausgang, kein DVI! Saugt ordentlich Strom, keine externe Stromversorgung vorhanden!