Beiträge von Arnulf zu Linden

    Niemand will halt sowas mehr haben..

    Phenom X4 II 945 mit 8 GiB RAM reicht für 'nen 0815-Standard-PC auch heute noch aus. Mit 'ner SSD drin läuft so eine Kiste sogar ohne die Gefahr davor einzuschlafen. Aktuelle 3D-Anwendungen sind natürlich nicht mehr damit angesagt, aber wer¹ hat die schon am Laufen?

    ¹Profis (FEM, CAD, Audio, Video, …) und Hardcore-Gamer mal außen vor, denn die haben eh ganz andere Kisten am Start.


    Ein Dos Testprogramm hat ebenfalls 256MB als Cacheable Area bestätigt. Mit 512KB L2 auf dem Mainboard wohlgemerkt.

    Seltsam.

    Total überteuert, zumal da auch noch "Zoll" drauf kommt!
    In der Bucht schießen aber momentan eh die Preise für Sockel-Super-7-Bretter in die Höhe, für ordentliche Prozessoren dafür (K6-III, K6-2+, K6-III+) dito. :<


    Wie sieht es mit einem K6-III+ und Asus P5 A-B Revision 1.05 G aus mit geflashten 100.005 (Zahlen so ähnlich, weiss im Moment nicht genau auswendig) Beta 2002 Bios aus ??
    Go or No ??

    No! Siehe: Cacheable RAM on Socket 7 platforms


    Arnulf zu Linden:
    Kein Wunder, dass der normale K6-2 "Mimosenhaft" ist. Mehr als 256 MB sollte man nicht mit dem reinstecken, sonst wirds 'gemütlicher'. Also nix mit 512MB Cacheable, weil schon mit 384MB sackt das Asus P5 A-B bei mir ab.

    Keine Ahnung, wie Du da drauf kommst?

    Das eingangs erwähnte Asus P5A mit Ali Aladdin rev. G hat 512 KiB Cache on board und damit eine cacheable RAM area von 512 MiB, siehe auch:
    Cacheable RAM on Socket 7 platforms

    Das "mimosenhaft" bezieht sich auf die Übertaktungsunwilligkeit des K6-2 550. ;)

    Wenn Dein P5A-B mit Ali Aladdin rev. G schon mit 384 MiB RAM in die Knie geht, muss das einen anderen Grund haben: Alterungserscheinungen wie z.B. Elko-Seuche; zu schlappes Netzteil; Speicherriegel, die sich nicht besonders gut mit dem Brett vertragen, …


    Mein Athlon war super, aber das Board ist schon ewig verreckt. Neuauflagen waren nie wieder das selbe, mit deutlich neueren Boards stellte sich die Frage, warum kein neueren Prozessor. Der Athlon C war nen legendärer Stromfresser, selbst die Northwoods brauchten ne weile für dieses Level. Und die CPU konnte nicht mal SSE. Hatte mir das System zusammengesponnen und dann fast nen Jahr die Preise beim sinken zugeschaut. Ne Kackteuere Geforce 3 steckte auch drin. Hab mir sogar nen gutes Gehäuse sparen müssen.

    72 W TDP geht doch noch, zumindest im Winterhalbjahr.

    Besorge Dir ein Brett mit AMD Irongate-Chipsatz drauf, das passt zu dem Prozessor. Beim Gigabyte GA-7IXE4 gibt es sogar noch zwei ISA-Steckplätze, dafür max. 768 MiB = 3× 256 MiB SDRAM PC-133 DS, also nicht mehr als bei Sockel-Super-7. Na gut, mit 'nem modded BIOS läuft da auch ein Ahtlon XP Thoroughbred @ 100 MHz FSB drauf.


    Ist nen IBM Aptiva Rechner. Glaube aber eher einer dieser Supermarkt Rechner, als irgendwas fürs Office. Ich hatte ihn darauf hin nicht eingeschaltet, vermute aber, das die AGP Grafikkarte einfach aufgelötet ist, wie damals beim P3 500 von Aldi mit seiner TNT 2 M64.

    Dann hat der doch AGP. ;)

    "kein AGP-Steckplatz" != "kein AGP"

    Das PcChips M575 (Ali Aladdin IV) hat kein AGP.
    Das Elitegroup K7SOM+ v5.1 (SiS 740) hat keinen AGP-Steckplatz, aber sehr wohl AGP onboard (mit dämlichem shared memory und nur VGA-Ausgang).


    wenn die cpu nicht mit macht, macht sies nicht mit. meinen k6-2 500 hab ich auch als nicht mal auf 550 übertaktbar im kopf.
    der k6-2+ 570 hingegen läuft bei 605mhz (5,5*110).

    beides ASUS P5A Rev1.03...deine rev G ist halt zusätzlich recht doof hinsichtlich dem k6+...

    Ja, doof. Dann stellt sich der K6-2 da offenbar mimosenhafter an als der K6-2+.
    Dass Ali Aladdin V rev G & K6-2+ nicht richtig läuft, ist bekannt.
    FSB > 100 MHz möchte ich nicht, weil dann auch AGP und PCI übertaktet werden.

    Überhaupt ist das eingangs erwähnte System mit dem K6-2 550 selbst im Vergleich zu einem K6-III 400, der mit 6,0× 66 MHz FSB auf 'nem Brett mit Ali Aladdin IV-Chipsatz und 768 MiB RAM läuft, reichlich lahm, und das bleibt auch bei nur 512 MiB RAM, also ohne uncached RAM so, liegt also nicht an den 256 MiB uncached RAM bei 768MiB.

    System:

    • AMD K6-2 550
    • Asus P5A mit Ali Aladdin V rev. G drauf, cacheable RAM area = 512 MiB
    • 768 MiB RAM = 3 baugleiche SDRAM-Riegel 256 MiB DS PC-133 CL2-3-3 @ PC-100 CL2-2-2
    • nvidia GeForce FX5200
    • weitere Steckkarten: Ethernet: Intel PRO/100 82558; Sound: Fortemedia FM801; USB 2.0-Controller: Ali-Chipsatz
    • Slackware 13.0 mit Kernel 2.6.39.4


    Dieses System läuft stabil. memtest86+ läuft fehlerfrei durch, das Kompilieren des Kernels endet erfolgreich, X & KDE starten normal.

    Nun wird der Prozessor auf 600 MHz = 6,0× 100 MHz FSB übertaktet:

    • memtest86+ läuft fehlerfrei durch
    • Linux schmeißt zufällig verteilte Segmentation faults, startet aber in die Console
    • X & KDE schmeißen zufällig verteilte Segmentation faults → Startvorgang endet bei schwarzem Bildschirm mit Mauszeiger, mit <Strg>+<Alt>+<Backspace> Rückkehr in die Konsole möglich


    Was wurde schon erfolglos versucht:
    1. konservative RAM-timings CL3-3-3
    2. downgrade to 512 MiB RAM
    3. Kombination aus 1 & 2.

    Gibt es noch 'ne Chance auf stabile 600 MHz oder scheitert das generell an der Hardware?
    Ein K6-2+ geht ja nicht wegen des Chipsatzes. Auf einem Asus P5A-B mit Ali Aladdin V rev. E drauf läuft ein K6-2+ 570 @ 600 MHz völlig problemlos mit 768 MiB SDRAM PC-133 @ PC-100 CL2-2-2.


    hab den k6-2 rausgeholt, der hat gar kein agp. :P

    K6-2-System ohne AGP? Das ist nicht so häufig. Nativ, also ohne Gebastel außer ggf. modded BIOS kenne ich das nur mit dem Ali Aladdin IV-Chipsatz, der sogar den K6-III nimmt (K6-2 & K6-III mit 66 MHz FSB), und dem Intel i430HX-Chipsatz, wenn der Spannungsregler auf'm Brett 2,1 oder 2,2 Vcore liefern kann (K6-2 mit 66 MHz FSB).

    Ein Speicherriegel "AMZOR AMSD256-133" SDRAM 256 MiB PC-133 DS:
    AMD K6-2 550 mal auf 600 MHz = 6,0× 100 MHz FSB übertaktet (auf Asus P5A mit Ali Aladdin V rev. G), memtest86+ über die installierten 768 MiB laufen lassen, im ersten Durchlauf bei ca. 300 MiB kam rot. Übertaktung zurück genommen, memtest86+ schmeißt immer noch rot bei ca. 300 MiB, Riegel einzeln getestet, die anderen beiden sind i.O., beim oben Genannten schmeißt memtest86+ rot bei ca. 44 MiB. Dabei steckte der Riegel in einem anderen Steckplatz. Das ist somit reproduzierbar, also ist der Riegel E-Schrott! :(
    Inventarliste sagt "Ersatz ist da", also erst mal den Karton mit den Speicherriegeln hervor kramen, drei Riegel wieder einstecken, memtest86+ laufen lassen, und dann, wenn kein rot mehr kommt, den Multiplikator wieder auf 6,0× hoch setzen.

    meego4ever ist nicht ganz unschuldig daran, denn das hier war Anlass, die K6-2-Kiste noch vor dem üblichen Wartungslauf im Winter mal wieder zu starten. :D


    Die Vanta war selten anzutreffen, und eher eine billigkarte für komplettsysteme.

    Oh, wusste gar nicht, dass die selten ist. Sollte daher wohl hier bleiben. Die wurde mir zum Asus P5A-B (war kein Komplettrechnerkauf, sondern nur neues Innenleben, daher auch AT-Brett) empfohlen wegen des geringeren Stromverbrauchs gegenüber einer TNT. Grafikintensive Spiel daddelte ich schon damals nicht und für 'ne Runde Moorhuhnjagd (natürlich das Original mit der Torfspritwerbung) reicht die.


    DVI ist zwar Nice, aber die Karten schaffen eh selten die Native Auflösung von Bildschirmen, die man heute in Betrieb hat.

    An so einer alten Gurke erwarte ich auch keinen aktuellen Flachmann. 1280×1024px@32bpp sind kein Thema. Das kommt von der Optik her einem 4:3-Röhrenkübel noch am Nächsten.


    Ne Sammlung hab ich ja an Karten. Kann man schön nen 9x damit vergurken.

    Für solche Aktionen kann man sich vor dem Vergurken 'nen Image auf eine lose Festplatte mittels dd von einem Live-Linux aus ziehen und nach jedem Vergurken wieder zurück schieben. Das dürfte unter'm Strich schneller gehen als jedes Mal neu zu installieren, denn Win9x zersetzt sich bei solchen Aktionen u.U. im Eiltempo.


    Generell werden neue karten wie die 5200 nicht passen.

    Unsinn!
    In meinen Sockel-Super-7-Systemen steckt jeweils eine GeForce FX 5200 (alle mit 128 MiB, DVI & VGA, AGP 2×/4×/8× @ 2×) drin. Wichtig ist nur, dass es eine ist, die auch AGP 2× kann, was bei den meisten gegeben ist. Außerdem solltest Du eine mit DVI-Ausgang nehmen, wenn kein Röhrenkübel an der Kiste hängt, denn erst D/A-Wandeln für VGA und dann im Flachmann wieder A/D-Wandeln ist einfach igitt bäh. "Zeitgemäß" ist so eine Karte natürlich nicht.
    Wenn Du ein "zeitgemäßes" System (frag auch Xaar, der kennt sich mit dem Aufbau "zeitgemäßer Systeme" besser aus als ich) aufbauen möchtest, wäre z.B. eine nvidia Vanta (16 MiB, VGA) angesagt. So eine war ursprünglich in meinem ersten Sockel-Super-7-System (K6-2 500 auf Asus P5A-B) drin. Die nvidia Vanta nuckelt nicht so viel Strom, könnte für Spiele aber etwas mager sein.
    Bei High-End-Grafikkarten auf Sockel-Super-7 wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die Stromversorgung ein Problem sein, wenn die Karte nicht über eine externe Zusatzstromversorgung verfügt. Außerdem ist sehr fraglich, ob der K6-2 550, den Du ggf. auf 600 MHz = 6× 100 MHz FSB übertakten könntest, eine High-End-Grafikkarte ausreichend schnell bedienen kann.
    Eine GeForce FX 5200 wird vom K6-2/K6-III/K6-2+ bereits ausgebremst, stellt also nicht den Flaschenhals für die Grafik dar. Und schließ an das Brett falls nicht schon geschehen ein ATX-Netzteil an, damit die +3,3V nicht noch auf dem Brett generiert werden müssen.



    Vermutlich einigermaßen "zeitgemäße" Grafikkarten habe ich noch rumliegen und bei Bedarf abzugeben:

    • Ati Xpert 98 AGP 2x: Chipsatz "Ati Mach 64 GT"; 8 MiB RAM; VGA-Ausgang, kein DVI!
    • Modellname unbekannt: Chipsatz "Ati Rage 128"; 16 MiB RAM; VGA-Ausgang, kein DVI!
    • Elsa Erazor III: Chipsatz "nvidia TNT2"; 32 MiB RAM; VGA-Ausgang, kein DVI! Saugt ordentlich Strom, keine externe Stromversorgung vorhanden!