Beiträge von Arnulf zu Linden


    Heute kannste nichts mehr mit einer 5 MHz Dosmaschine anfangen...

    Doch, 'ne remember-damals-Party starten und auf originaler Hardware alte DOS-Spiele zocken, DOS-Programme laufen lassen, die man sonst allenfalls in einer VM in Gang kriegt, … (wer's mag).

    Auf meiner 25 MHz-DOSe laufen (na, gut, unter FreeDOS, nicht unter MS-DOS 5.0 wie damals auf'm Vobis Highscreen 286-16) capella 1.5 (Notensatzprogramm), PC-SKAT 2.10, PC-SCHAFKOPF 2.07 und MAU MASTER 93 VGA auf angemessener Hardware (von der etwas zu modernen 1,2GB-Festplatte mal abgesehen, aber Festplatten sind halt Verschleißteile). Und nein, ich werde jetzt nicht den XXXX machen und die Fujitsu M1636TAU durch 'ne Seagate ST3144A ersetzen und MS-DOS 5.0 drauf ballern. 8D

    Produktiveinsatz wird zugegebenermaßen etwas schwierig. :D
    … es sei denn, man kann noch olle "Hardware" aus'm Industriebereich anschließen, wo die Lebenszyklen "geringfügig" länger sind.

    Es kann sein, dass genau diese SSD mit genau dieser Hauptplatine, genauer gesagt dem darauf verbauten SATA-Controller, inkompatibel ist. So etwas ist heutzutage relativ selten, kommt aber immer noch vor.

    Beispiel: Eine OCZ AGILITY3 (60 GB SSD SATA 6.0 GB/s) funktioniert nicht am SATA-Controller eines Gigabyte GA-M52L-S3P (nvida nForce 520 LE; SATA 3.0 GB/s). Die SSD funktioniert an einem Gigabyte GA-MA770-UD3 (AMD 770 / SB 700; SATA 3.0 GB/s) problemlos. Am Gigabyte GA-M52L-S3P funktioniert eine Corsair Force LS (120 GB SSD SATA 6.0 GB/s) problemlos.


    Warum immer das Maximum

    Den Grund hatte ich genannt, mehr Leistung für die Spiele.


    Oder willste mir für meinen 486er (Intel A80486DX-33) auch eine schnellere CPU empfehlen? :P

    Da gehört selbstverständlich mindestens ein Intel 486DX4ODPR100 drauf! :trollface:



    @Retro92: Also mein PAT48PG4 Rev. 1.2A kann 3,3V und 5V - aber wimre keinen 4fach Multiplikator.

    Der Am5x86-P75 interpretiert einen eingestellten Multiplikator von 2× als 4×. Also wäre der erste Anlaufpunkt hier bei "CPU speed selection" (lt. TH99) die Einstellung für 66 MHz.
    Bei "CPU type selection" (lt. TH99) wären die ersten Versuche mit AMD enhanced, AM486DX4 oder 80486DX2 (klingt zwar abwegig, funktioniert aber mitunter auf anderen Brettern) zu tätigen.


    Ja, habe schon dran gedacht, mir so einen Drive Manager zu installieren, der den Rest der Festplatte zugreifbar macht. Muss ich mich mal mit beschäftigen. :)

    Die Sache hat zugegebenermaßen einen Nachteil. So ein DDO muss zu aller erst installiert werden! Daher musst Du danach erneut das Windows 95 B installieren, oder Du klonst das vorher auf eine kleinere Platte, die vom BIOS aus komplett angesprochen wird, und schaufelst es nach der Installation des DDO wieder zurück. Außerdem landet das DDO im MBR. Da darf also kein anderes Programm rein schreiben. Vorsicht ist also geboten, falls auf die Platte auch noch ein Linux drauf soll.


    Auch mit Platten dürften die meisten 486er Probleme haben.

    Wenn eine IDE-Festplatte drin steckt, sollte es keine größeren Probleme geben. Eine ggf. notwendige Ersatzfestplatte muss lediglich ≤ 128 GB Kapazität haben, also ohne LBA48 auskommen. Wenn das BIOS nicht die volle Kapazität nutzen kann oder gar Unsinn anzeigt, stellt man halt C,H,S = 1024,16,63 (504 MB) ein und installiert ein DDO, wenn DOS oder Windows 9x drauf sollen. Wenn zusätzlich noch ein Linux drauf soll, darf man dafür aber keinen Bootloader (LILO, Grub) im MBR installieren, weil das das DDO überschreiben würde. Den Linux-Kernel schubst man von DOS aus mit loadlin an.

    Du machst Dir das Leben unnötig schwer. Warum zum Geier muss das gesamte Linux verschlüsselt werden?

    Soweit ich Dich verstanden habe, geht es Dir um den Schutz von Daten. Installier das Linux ganz normal auf ext4 ohne crypto-Gedöns und lege eine zusätzliche Partition an, auf der Du dann ein crypto-Dateisystem anlegst und dort Deine sensiblen Daten ablegst. Diese Vorgehensweise bietet mehrere Vorteile:

    • Die Installation von Linux wird stark vereinfacht.
    • Die Konfiguration des Bootloaders wird vereinfacht.
    • Die spätere Administration von Linux wird vereinfacht.
    • Das crypto-Dateisystem kann aus dem laufenden Linux heraus angelegt und verwaltet werden.
    • Bei Startproblemen ist das installierte Linux sehr viel leichter zugänglich und ggf. reparabel.
    • Wenn es das Linux mal zerlegt, sind nicht notwendigerweise auch die verschlüsselten Daten betroffen.


    Wofür steht das Managed den?

    Managed heißt, dass Du das Teil konfigurieren kannst. Das geht je nach Gerät z.B. über ein Webinterface ähnlich wie bei Deiner Fritzbox. So etwas braucht man aber nicht in einem überschaubaren Netzwerk! Da reicht ein unmanaged switch völlig aus.


    Wenn ich also ein NAS nehme und dort einen Raid 1 bilde, und das NAS dann kaputt geht, brauche ich also wieder genau das selbe Teil da sonst die daten nicht mehr lesbar sind?

    Das kommt auf das NAS an. Wenn es Hardware-RAID1 macht, ja. Wenn es Software-RAID1 z.B. auf Linux-Basis macht, nein. In letzterem Fall kannst Du, wenn das NAS abraucht, die Festplatten in eine Linux-Kiste stecken und dort auf das RAID1 zugreifen.


    Meinen Switch kann ich einfach via. Ethernet Kabel mit der Fritzbox verbinden und es läuft?

    Ja. Achte nur darauf, dass Du einen 1000Base-T-Port an der Fritzbox dafür benutzt. Es gibt Fritzboxen, die haben auch 100Base-TX-Ports dran (z.B. Fritzbox 7360: 2× 1000Base-T + 2× 100Base-TX). Je nachdem, was alles mit der Fritzbox gemacht wird und mit welcher Bandbreite das Internet dran hängt, kann 100Base-TX zwischen Fritzbox und Switch ein Flaschenhals sein. Als Kabel für 1000Base-T ist Cat.6 sinnvoll, da Cat.5e damit am Anschlag läuft und somit keine Reserven (Verschlechterung der Kabelqualität durch Alterung oder ruppige Verlegung) hat.