Beiträge von Arnulf zu Linden


    Mein Rat: Informier dich erstmal über diese Themen und bastel lokal in ner VM daran rum.

    Als nächsten Schritt bastel erst mal lokal auf dem "Server" (die ergatterte Hardware) dran rum. Das vermittelt dann auch ein Gefühl dafür, ob der "vor Ewigkeiten ergatterte Server" überhaupt noch für die vorgesehenen Aufgaben taugt.


    Ja, und genau das ist ziemlich blöd.. so kann ich keinen eigenen Bootmanager einsetzen und muss dann komische Sachen machen.. oder gibts da irgendwelche Tricks? ;)

    Ob man die Kernelparameter nun per Lilo, Grub oder loadlin verabreicht, ist doch irgendwie Banane. Es gibt Tricks, aber in den allermeisten Fällen übersteigt das Risiko den Nutzen bei Weitem.


    Naja, egal. Hast du denn nur eine Idee, wieso Windows 98SE keine Platten jenseits der 8GB lesen kann? (Ich meine jetzt Daten, nicht Booten). Das sollte doch eigentlich auch so gehen? Dachte eigentlich, die 8GB sind nur fürn Boot, und wenn Windows seine Treiber hat, ists egal?

    Win9x nutzt wie DOS das BIOS für die Festplattenverwaltung, kann also nur das ansprechen, was das BIOS oder eben das DDO, welches das BIOS überlagert, melden. Die "Treiber" sorgen nur dafür, dass die Festplatten mit optimalen Transfermodi laufen und ggf. vorhandene IDE-Chipset-Bugs abgefangen werden.

    Prozessor: mindestens ein 4-Kerner. Wenn AMD reicht, dann nimm einen Phenom II X4 oder X6 mit min. 3,0 GHz und L3-Cache. Die AMD FX-Teile sind nicht so der Bringer und u.a. bei Spielen kann deren Modul-Architektur dazu führen, dass nur die Hälfte der "Kerne" genutzt wird, da sich je zwei "Kerne" eine FPU teilen müssen.

    RAM / Hauptplatine: Hauptplatine mit zwei PCIe x16-Steckplätzen (für SLI/CrossfireX) und vier Steckplätzen für DDR3-Module, die mit bis zu 32 GiB RAM bestückt werden kann. Steck 2× 4 GiB rein. Wenn das nicht reicht, kannst Du noch mal 2× 4 GiB (oder 2× 8 GiB) nachstecken.
    DDR2 ist z.Z. im Vergleich zu DDR3 unverhältnismäßig teuer. Mehr als 8 GiB = 4× 2 GiB kann an der Hardware scheitern. Außerdem sind die 4 GiB-Module nahezu unbezahlbar. Zudem ist die entsprechende Hardware schon etwas betagt.

    Massespeicher: SSD 120…250 GB für OS und Spiele, falls nötig noch eine HDD 1…2 TB (mehr als 2 TB erfordert UEFI & GPT) als Datenhalde.

    optisches Laufwerk: DVD-RW SATA, evtl. sinnvoll BDROM/DVD-RW?

    Netzteil: kein Chinaböller

    Gehäuse: Bigtower, keine Löcher im Gehäusedeckel, weil -drinkpc- ⇒ :uglyjump: ⇒ :(
    Rückseitig mindestens Platz für einen 120 mm-Lüfter.


    Wobei DDOs blöd sind, weil man dann nur sehr schwer mehrere Betriebssysteme laufen lassen kann :(

    Jein.

    Ein DOS/Win9x und mehrere Linuxe sind kein Problem. Man darf nur niemals den Linux-Bootloader in den MBR schreiben! Lösungsmöglichkeit ist ein DOS-Startmenü. Die Linuxe werden via loadlin bestiefelt. Lilo/Grub werden sicherheitshalber deinstalliert, da sie bei diesem Szenario nicht gebraucht werden, aber großen Schaden anrichten können.


    Hab übrigens bei mir eine mSATA 128GB SSD eingebaut, per IDE-Adapter. Das funktioniert..

    Zumindest die Hardwarebegrenzung auf LBA28 spricht da nicht gegen.


    An die Melodie der Гимна Советского Союза/Российской Федерации kommt sowieso kaum was ran.

    Гимна Советского Союза/Российской Федерации: "Der Osten ist rot, doch das darf nicht so bleiben …"

    Gibt Langweiligeres, aber wenn schon, dann die von Tuva

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    oder Korsika

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    Das BIOS kann nichtmal 128GB, das Limit ist 8GB ;)

    Dann erwartet keinen stabilen Betrieb mit einer 160 GB-Platte drin!
    Ausnahme: Die Festplatte ist mit einer Steckbrücke auf LBA28 und entsprechend geringerer Kapazität begrenzt.

    Die Hardware unterstützt nur LBA28, somit ist bei handelsüblichen Festplatten bei 120 GB Schluss. Die "8 GB"-BIOS-Grenze (siehe auch hier)) kann für DOS/Windows9x mit einem DDO umgangen werden.


    DDR1 wird sicher aus den Ruinen dieses ganzen neumodischen Zeugs auferstehen!!1!111

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    Muss es unbedingt die Faxfunktion des Druckers sein?
    Schau mal ins Handbuch zu Deiner Fritzbox, ob die auch als Faxgerät arbeiten kann. In Verbindung mit einem IP-basierten Telefonanschluss (ab 2018 sollen die in Deutschland der Normalfall sein) dürfte diese Variante einfacher umzusetzen sein.


    Also muss ich doch erstmal in der Fritzbox ne feste ip für den Drucker iwie machen oder?

    Die Fritzbox hat damit nichts zu tun! Für das LAN ist die lediglich ein Switch, bei dem ein Port innerhalb der Fritzbox mit dem Gateway verbunden ist.

    Mit einigen (oder allen?) Fritzboxen kann man einen USB-Drucker als Netzwerkdrucker verfügbar machen. In diesem Fall arbeitet die Fritzbox als Printserver. Vielleicht hast Du da was verwechselt.

    Wie ist denn Dein LAN organisiert, DHCP oder static IP?
    Bei static IP musst Du dem Drucker eine feste IP-Adresse geben, die innerhalb des IP-Adressbereiches Deines LANs (gehe jetzt mal von nur einem Subnetz aus) liegt. Die Eingabe der IP-Adresse usw. erfolgt über das Touch-Display des Druckers. RTFM!


    Inwiefern ist dann die Aztech nicht kompatibel genug, zumindest unter Windows?

    1. nimmt zwei 8-Bit-DMA: 100% Sb kompatibel = ein 8-Bit-DMA & ein 16-Bit-DMA
    2. MIDI braucht einen extra IRQ: 100% Sb kompatibel = MIDI braucht keinen IRQ
    3. I/O-Adressbereich 0x0530-0x0537 (für einen zusätzlichen Chip, gibt es bei diversen ISA-Soundkarten, Alsa unter Linux nennt diesen Chip "WSS"): 100% Sb kompatibel = da gibt es so einen Chip nicht.


    also soll ich wieder die CT8920 einbauen?

    Ja. Vor dem Einbau alle Soundtreiber deinstallieren! Dann die Karten tauschen, also Ätztech raus und AWE64 rein. Dann nach der Treiberinstallation schauen, ob die erwähnten Sb-kompatiblen Ressourecen belegt werden und dass keine Ressourcen, insbesondere IRQ und DMA, doppelt belegt sind. Dann unter Windows testen, ob aus der Karte was raus kommt (wav-Datei abspielen). Danach sehen, ob Du die Karte den Spielen als "Soundblaster 16", falls "Soundblaster AWE64" nicht möglich ist, unterjubeln kannst.


    laut http://www.pc-schnulli.de/hardw/skisa/crskisa.html soll es eine AWE 64 Value oder so sein.

    In einigen meiner Museumskisten steckt jeweils eine Soundblaster AWE64 Gold, und die belegen die bereits hier erwähnten Ressourcen 100% Soundblaster-kompatibel. Die AWE64 belegt noch zusätzliche I/O-Adressbereiche für den Wavetable-Kram, der z.B. für das.Arbeiten mit Soundfonts genutzt werden kann. Das sollte für die Spiele egal sein.

    Fazit: Probier erst mal diese Karte, bevor Du Geld ausgibst.


    gut ok etwas weiter habe ich es schon verstanden ;)
    aber autodetect mach ich auch meist nie weil eh müll ist stimmt schon. die frage ist was ist die washingtion 16 überhaupt für eine karte?
    ich bin mir nicht sicher ob es meine soundkarte aus meinem aller ersten Rechner war ein 486er mit 40Mhz und Win3.11!

    die frage ist nur wie man jetzt weiter am besten vorgeht, foto von der karte mal senden wie die gejumpert ist?

    und ist die Aztech AZT2316 schlechter als eine AWE Creative CT8920?

    Mit der Aztech AZT2316 wird das nix. Die drei Screenshots zeigen, dass die nicht 100% Soundblaster-kompatibel ist. Zu der AWE Creative CT8920 finde ich nix.

    Besorge Dir eine ISA-PnP-Karte Creative Soundblaster 16 oder Creative Vibra16C (nicht …16X!). Dann musst Du auch nicht COM & LPT abschalten.


    Habe win98SE installiert!
    das komische ist jetzt geht es auf einmal bei NFS 1 wenn ich die soundkarte teste. habe sie nochmal aus und wieder eingebaut.
    aber mit Nascar 2 und Rebel Assault klappt es halt noch nicht, da angeblich die DMA etc falsch ist.
    hier mal 3 screens.

    Hast Du einen nativen Parallelport im System? Wenn der im BIOS als ECP-Parallelport eingestellt ist, nimmt der normalerweise DMA 3 oder 1, nur wenige BIOS erlauben dafür auch den DMA 0. Deine Soundkarte benötigt offenbar zwei 8-Bit-DMA (verfügbar: 0, 1, 3), was eine leider weit verbreitete Unsitte ist. DMA 2 gehört dem FDC. Ach ja, IRQ 7 (oder 5) gehört dem nativem Parallelport.


    Bei Soundblasterkarten ist die Standard-Konfiguraton 220hex, DMA meist 1 (oder 7) und der IRQ 5.

    Soweit kenne ich es zumindest...

    Soundblaster kompatible ISA-Karten:

    • I/O-Adressbereich: 0x0220-0x022F ("SoundBlaster", also der Soundchip an sich)
    • I/O-Adressbereich: 0x0300-0x0301 (MIDI-Schittstelle, MPU401 kompatibel, alternativer I/O-Adressbereich: 0x0330-0x0331)
    • I/O-Adressbereich: 0x0388-0x0389 (OPL2/3 left, der FM-Synthesizer, linker Kanal)
    • I/O-Adressbereich: 0x038A-0x038B (OPL2/3 right, der FM-Synthesizer, rechter Kanal)
    • 8-Bit-DMA: 0, 1 oder 3, Standard = 1
    • 16-Bit-DMA: 5, 6 oder 7, Standard = 5, bei nicht 100% kompatiblen wird jedoch ein zweiter 8-Bit-DMA (0, 1 oder 3, Standard = 3) belegt
    • IRQ: 5, 9 oder 10, Standard = 5
    • MIDI braucht keinen IRQ, bei nicht 100% kompatiblen wird jedoch ein zweiter IRQ (9 oder 10, Standard = 10) belegt