Beiträge von Arnulf zu Linden


    Hallo zusammen,

    ich habe ein Problem mit einem alten Mainboard (zum Einen proprietär, zum Anderen etwa von '91 & 486er). Wenn ich einen offenen Testaufbau zusammen gesteckt habe und ich starte piepst der Lautsprecher (Phönix BIOS):
    - 2 Lang (dazwischen 1 lange Pause, danach ebenso)
    - 3 Lang (jeweils eine kurze Pause dazwischen, die 3 Piepser werden noch einmalig wiederholt)

    Hat da jemand eine Idee zu? :baby:

    2-3-3 bedeutet laut BIOS Kompendium: Fehler im RAM-Speicher; fehlerhaftes DIMM oder falsch eingesetzt


    Insofern bin ich wenigstens zufrieden, dass die kostenlose verteilte Windows-10-Lizenz relativ eindeutig ausschließlich an die Identität des Mainboards gebunden ist.

    Bei dem ganzen Produktaktivierungsgedöns stellt sich doch schon immer die Frage, warum das bei PCs nicht ausschließlich an der Hauptplatine fest gemacht wird. Schließlich ist ein PC ein "offenes System", d.h. der Anwender kann und darf Komponenten tauschen, ergänzen oder entfernen.
    Ein Fahrrad oder ein Motorrad ist schließlich auch durch seinen Rahmen (mit der individuellen Rahmennummer) definiert und nicht durch irgendwelche "Anbauteile" wie Räder, Gabel, Lenker, Sattel, Antriebsstrang, Bremsen oder Beleuchtung.
    Zum Thema zurück: Nein, Windows 10 ist momentan in keinem der Fälle eine Option!

    Im Übrigen werde ich as dann ja gewahr werden. Die zeitlich naheliegendsten Aktion werden 1× Ersatz HDD durch SSD + Hinzufügen HDD und 1× Grafikkartentausch (Ati →nvidia, auf demSystem ohne MS Office) sein. Klar ist die Neuaktivierung an sich problemlos. Nur sind da auch diverse OEM-Lizenzen im Einsatz, und das heißt nervige Aktivierung über Telefon.

    Die Produktaktivierung für Windows 7 und MS Office 2010 hängt in einem nicht nachvollziehbaren Maß an der Hardware. Gibt es irgendwo eine Auflistung, nach welchen Hardware-Änderungen neu aktiviert werden muss und nach welchen nicht?

    Konkret stehen in verschiedenen Kisten folgende Änderungen an:

    1. Ersatz der HDD durch eine SSD
    2. unabhängig von 1. Hinzufügen einer HDD
    3. Hinzufügen von Speicherriegeln
    4. Ersatz vorhandener Speicherriegel durch welche mit höherer Kapazität
    5. eine Kombination aus 3. & 4.
    6. Tausch der Grafikkarte (Ati → nvidia; nvidia → nvidia)


    dann geb mal bitte einen link dazu nicht das es dann nachher falsch ist oder so.

    Da müssen wir die Leute bitten, die hier noch Win98SE unterwegs sind. Die Tücken von Win9x kenne ich, weil ich damit früher privat & beruflich (beruflich vereinzelt immer noch) viel zu tun hatte.

    Wenn "Sandra Standard" das kann, kann ich Dir die Versionen 2000 und 2004 anbieten. Ich selbst könnte erst nächste Woche auf Arbeit nachschauen, ob "Snadra Standard" das kann. Die aktuelle "Sandra Lite 2016" dürfte geringfügig zu modern sein.


    kannste mir mal nen link schicken von dem i440BX?
    finde da nur unsinn wenn ich eingebe intelinf-v2.60.001 driver download.

    habe jetzt win98SE installiert

    hier ein Direktlink (ca. 5,2 MB).

    Vor der Installation IRQ-Belegung prüfen! Die AGP-Grafikkarte sollte einen IRQ für sich allein haben. Einige AGP-Grafikkarten reagieren allergisch auf IRQ-sharing.

    Installationsreihenfolge:

    1. Voodoo-Treiber sauber(!) deinstallieren
    2. neu starten, Grafikkarte sollte danach "Standard VGA" oder "PCI VGA" o.ä. sein
    3. Intel-Chipsatztreiber installieren
    4. neu starten
    5. Voodoo-Treiber installieren


    was jetzt aber sehr komisch ist, dass ich jetzt aufeinmal keine CD mehr gelesen bekomme obwohl das gerät im im arbeitsplatz angezeigt wird.
    habe schon 3 getestet bei allen tritt derselbe fehler auf.

    Ein Problem jagd das nächste. Mit der Kiste solltest Du nochmal beim 1. Buch Mose anfangen.

    Ich habe hier noch einen Win9x-Treiber für den i440BX-Chipsatz gefunden: intelinf-v2.60.001
    Ob das der Aktuellste ist, kann ich Dir nicht sagen.



    dann reicht das ja. mehr als 512MB halte ich für sowieso unfug bei einem 98er rechner.

    Für Win98/98SE braucht man nicht mehr. Ich kenne nur ein Szenario, bei dem man dem Win98/98SE die Zusammenarbeit mit mehr als 512 MiB RAM beibringen sollte:
    Multiboot-System, auf dem neben Win98/98SE auch noch Linux oder Win2000/XP installiert sind, die von mehr RAM (i440BX max. 1 GiB mögl.) erheblich profitieren.


    und mit vi nicht klar komme ;)

    Mach Dir keine Sorgen, das ist nicht schlimm!

    vi jetzt? Das geht ja gar nicht! :D


    Auf 'nem Linux-Server kann man auch 'ne GUI installiert haben, die man nur bei Bedarf startet.

    Oder wie es mal ein Admin ausdrückte: "Eine GUI ist nur dafür da, um auf einem Bildschirm mehrere Terminal-Fenster offen zu haben."


    fehlt nurnoch ne diskette :D

    Man mag es kaum glauben, aber neulich im E-Center sah ich tatsächlich noch Zehnerpacks mit 3,5" 1,44 MB Disketten im Regal liegen. Außer den üblichen Verdächtigen (CD- und DVD-Rohlinge) lagen dort auch noch analoge "Speichermedien" in Form von Kassetten (MC & VHS).

    An einer Diskette sollte es also nicht scheitern. ;)


    unsauber ausgehängt

    in dieser Reihenfolge:

    NTFS-Dateisystem geschreddert? Doch mal wieder das Windows starten.

    SATA- oder Stromkabel lose, oder Kontaktgammel? Beide Kabel abziehen und wieder stecken, SATA-Kabel auch am SATA-Controller (auf Hauptplatine oder Steckkarte, falls Steckkarte diese ebenfalls einmal rausziehen und wieder stecken).

    Sterbende Festplatte? "badblocks -n" lässt die Daten drauf (-w wäre tödlich für die Daten).


    werde es mir dann mal besorgen.
    wie sieht es mit dem RAM unterstützung aus? habe da zur zeit 512MB im normalen win 98.
    werden die überhaupt komplett genutzt? war ja schon damals recht viel...

    Win98 & Win98SE können bis zu 512 MiB RAM ohne Gefrickel nutzen. Da Du auf der Kiste zocken möchtest, gibt es keinen Grund mit weniger als 512 MiB RAM zu arbeiten.



    Wenn Du gleich die Screenshots machst, mach auch noch einen von dem Screen, in dem die Geräte nach IRQs aufgelistet sind. Von den Auflistungen nach DMA, I/O-Adressbereichen und Speicherbereichen sind keine Screenshots notwendig. Da schaust Du nur rein um zu sehen, ob es da Doppelbelegungen gibt, was nicht sein darf.


    ich habe sogar noch nen 800er hier rumliegen aber der wird gar nicht erst erkannt und der bildschirm bleibt schwarz.

    Das kann an einem ungeeigneten Slotket liegen, ansonsten ist das Pech. Es scheitert nicht am i440BX-Chipsatz, sondern i.d.R. am Spannungsregler auf der Hauptplatine, der in so einem Fall keine Vcore < 2,0 V liefern kann. In seltenen Fällen scheitert es auch nur an einem zu alten BIOS. Dann kann das aktuelle BIOS Abhilfe schaffen (muss es aber nicht). Mit aktuellem BIOS sollte aber wenigstens der Pentium III 600/256/100 (Katmai), der im Slot-1 daher kommt und mit Vcore ≈ 2,0 V arbeitet, drauf laufen.


    hmm naja was meinst du mit aus der tüte? ich brauchte keine treiber installieren bin jetzt auch kein PC freak aber kenne mich schon etwas aus. habe ihn nur aufgesteckt und er wurde erkannt. das board war auch nur son dachbodenfund, deswegen habe ich das ;) und was ich so werden nicht mehr als 550mhz unterstützt. irgendwie sowas war da mal. chipsatztreiber glaube ich nicht, habe ja noch nicht mal treiber dafür gefunden.

    "aus der Tüte" meint hier, das ein Betriebssystem Treiber für eine bestimmte Hardwarekomponente bereits beinhaltet, also dafür weder einen Drittanbietertreiber braucht noch dafür nur einen generischen ("universellen", aber i.d.R. niedrigperformanten - Hauptsache, die Komponente läuft irgendwie - oft nicht mit allen ihren möglichen Funktionen) Treiber benutzt.

    Mach mal einen bzw. mehrere Screenshots ähnlich diesem hier. Das sollte auch aus Windows heraus gehen, also ohne Kamera. Du wirst wahrscheinlich mehrere Screenshots brauchen, denn ausgeklappt und jeweils auf mindestens je einem Screenshot komplett lesbar sollen sein:

    • Andere Komponenten (sofern vorhanden, kein USB-Gerät angesteckt!)
    • Audio-, Video und Gamecontroller
    • Festplattenlaufwerk-Controller
    • Grafikkarten
    • Netzwerkkarten
    • Systemkomponenten
    • Universeller serieller Bus-Controller

    Chipsatztreiber: Such nicht weiter nach Treibern für die Hauptplatine, sondern nach Treibern für den i440BX-Chipsatz für Win98.

    Dass mit den 550 MHz ist auch eher ein Märchen. Meist funktionieren auf Slot-1 mit i440BX Prozessoren bis zum Pentium III 1100/256/100 (Coppermine), wobei die Sockel-370-Prozessoren auf ein Coppermine-taugliches Slotket kommen, dass dann in den Slot-1 gesteckt wird. Der i440BX unterstützt bis zu 1 GiB RAM, wobei das nur mit vier Steckplätzen klappt, da nur Module bis 256 MiB unterstützt werden, wobei die 256 MiB-Module double-sided organisiert sein müssen (bis einschließlich 128 MiB-Modulen geht auch single-sided).


    ich habe ja keine SE version hier vorliegen. aber wenn man das mit dem USB in den griff bekommt wäre das schon gut.

    Win98SE + NUSB löst das USB-Massespeichergerät-Problem. Ob es auch was für die Grafikkarte bringt, weiß ich nicht, aber generell sollten AGP-Grafikkarten damit besser laufen. Kann auch sein, dass Win98SE den Intel i440BX-Chipsatz schon aus der Tüte unterstützt, aber das wissen andere hier sicherlich genauer. Wie läuft das denn momentan auf der Kiste? Kann Win98 den i440BX auch schon aus der Tüte, oder laufen nur generische Treiber, was ungünstig wäre, oder sind extra Chipsatztreiber installiert?