Beiträge von Arnulf zu Linden


    ich habe sogar noch nen 800er hier rumliegen aber der wird gar nicht erst erkannt und der bildschirm bleibt schwarz.

    Das kann an einem ungeeigneten Slotket liegen, ansonsten ist das Pech. Es scheitert nicht am i440BX-Chipsatz, sondern i.d.R. am Spannungsregler auf der Hauptplatine, der in so einem Fall keine Vcore < 2,0 V liefern kann. In seltenen Fällen scheitert es auch nur an einem zu alten BIOS. Dann kann das aktuelle BIOS Abhilfe schaffen (muss es aber nicht). Mit aktuellem BIOS sollte aber wenigstens der Pentium III 600/256/100 (Katmai), der im Slot-1 daher kommt und mit Vcore ≈ 2,0 V arbeitet, drauf laufen.


    hmm naja was meinst du mit aus der tüte? ich brauchte keine treiber installieren bin jetzt auch kein PC freak aber kenne mich schon etwas aus. habe ihn nur aufgesteckt und er wurde erkannt. das board war auch nur son dachbodenfund, deswegen habe ich das ;) und was ich so werden nicht mehr als 550mhz unterstützt. irgendwie sowas war da mal. chipsatztreiber glaube ich nicht, habe ja noch nicht mal treiber dafür gefunden.

    "aus der Tüte" meint hier, das ein Betriebssystem Treiber für eine bestimmte Hardwarekomponente bereits beinhaltet, also dafür weder einen Drittanbietertreiber braucht noch dafür nur einen generischen ("universellen", aber i.d.R. niedrigperformanten - Hauptsache, die Komponente läuft irgendwie - oft nicht mit allen ihren möglichen Funktionen) Treiber benutzt.

    Mach mal einen bzw. mehrere Screenshots ähnlich diesem hier. Das sollte auch aus Windows heraus gehen, also ohne Kamera. Du wirst wahrscheinlich mehrere Screenshots brauchen, denn ausgeklappt und jeweils auf mindestens je einem Screenshot komplett lesbar sollen sein:

    • Andere Komponenten (sofern vorhanden, kein USB-Gerät angesteckt!)
    • Audio-, Video und Gamecontroller
    • Festplattenlaufwerk-Controller
    • Grafikkarten
    • Netzwerkkarten
    • Systemkomponenten
    • Universeller serieller Bus-Controller

    Chipsatztreiber: Such nicht weiter nach Treibern für die Hauptplatine, sondern nach Treibern für den i440BX-Chipsatz für Win98.

    Dass mit den 550 MHz ist auch eher ein Märchen. Meist funktionieren auf Slot-1 mit i440BX Prozessoren bis zum Pentium III 1100/256/100 (Coppermine), wobei die Sockel-370-Prozessoren auf ein Coppermine-taugliches Slotket kommen, dass dann in den Slot-1 gesteckt wird. Der i440BX unterstützt bis zu 1 GiB RAM, wobei das nur mit vier Steckplätzen klappt, da nur Module bis 256 MiB unterstützt werden, wobei die 256 MiB-Module double-sided organisiert sein müssen (bis einschließlich 128 MiB-Modulen geht auch single-sided).


    ich habe ja keine SE version hier vorliegen. aber wenn man das mit dem USB in den griff bekommt wäre das schon gut.

    Win98SE + NUSB löst das USB-Massespeichergerät-Problem. Ob es auch was für die Grafikkarte bringt, weiß ich nicht, aber generell sollten AGP-Grafikkarten damit besser laufen. Kann auch sein, dass Win98SE den Intel i440BX-Chipsatz schon aus der Tüte unterstützt, aber das wissen andere hier sicherlich genauer. Wie läuft das denn momentan auf der Kiste? Kann Win98 den i440BX auch schon aus der Tüte, oder laufen nur generische Treiber, was ungünstig wäre, oder sind extra Chipsatztreiber installiert?


    die Graka kann keinen weg haben da es ja erst lief, habe nur kurz den rechner 10 cm nach hinten geschoben und dann hat er sich aufgehangen.

    Wenn der PC dabei eingeschaltet war, kann es dabei passiert sein.

    Mal was anderes: Ist auf der Kiste Windows 98 SE, ggf. mit mehr RAM (256…512 MiB) in der Kiste, eine Option? Das USB-Problem könntest Du dann mit dem NUSB-Treiber lösen, und die AGP-Unterstützung dürfte auch ausgereifter als bei Windows 98 (erste Ausgabe) sein.


    ok klingt dann auch logisch.
    ich muss dazu sagen der stick ist nen alter mit 1GB also nichts neues.
    also gibt es nicht die möglichkeit den zu installieren?
    wenn ich den einstecke kommt das was ich im anhang mal hochgeladen habe...

    Ganz unten im Bild ist halb abgeschnitten gerade noch erkennbar, dass das USB-Subsystem installiert ist.

    Um den USB-Stick-Treiber zu installieren, brauchst Du selbigen. Für jeden USB-Stick muss dessen eigener Treiber installiert werden! Bei ganz alten USB-Sticks (etwa < 1 GB) lagen die oft bei oder wurden zum Download angeboten. Bei neueren USB-Sticks sieht es meist schlecht aus. 1 GB ist da ziemlich genau auf Kante. Hier liegen zwei solcher USB-Sticks mit Treibern für Win98, aber selbstverständlich ist das ab 1 GB nicht mehr. Wenn Du NUSB installieren möchtest, installiere vorher keinen USB-Stick-Treiber, denn den müsstest Du vor der Installation von NUSB wieder deinstallieren! Mit NUSB sollten alle USB-Sticks funktionieren. Sinn von NUSB ist ja gerade, dass man nicht mehr für jeden USB-Stick, genauer gesagt "für jedes USB-Massespeichergerät", einen eigenen Treiber installieren muss.

    zu Live-Linux:
    Für eine Kiste diesen Alters nehme ich knoppix v5, da die aktuelle v7 mit neuerer Hardware (Pentium 4, Athlon XP, x86_64-Prozessoren) rechnet.
    Zum Ausprobieren kannst Du die Festplatte abklemmen. Dann kann auch aus Versehen nichts mit dem Betriebssystem da drauf passieren. Wenn Hardware mit Ausnahme der Festplatte(n) getestet werden soll, ist das Abklemmen von Festplatten, die Daten enthalten, oftmals sinnvoll.
    Für das USB-Problem brauchst Du momentan kein Live-Linux. Für einen Test der Grafikkarte kann das sinnvoll sein um auszuschließen, dass die einen weg hat.


    da sind auf der niedervolt seite alles rubycons nur 2 von irgendeinem noname hersteller, 6,3v 1500µF

    I.d.R. ist da ein Schaltnetzteil drin. Somit gilt auch dem Elko (meist einige hundert µF) auf der Primärseite (Netzspannung!) Aufmerksamkeit.

    ACHTUNG!
    Dieser Elko kann auch nach dem Ausschalten noch eine gefährlich hohe Spannung > 300 V halten. Da hilft nach dem Ausschalte nur Warten. Normalerweise ist zu diesem Elko ein hochohmiger Entladewiderstand ≥ 1 MΩ parallel geschaltet. Dieser Elko sollte nur durch einen neuen Elko ersetzt werden! Für die übrigen Elkos würde ich auch keine Gebrauchten als Ersatz nehmen.

    Die nachfolgend beschriebene Kiste bleibt beim Speichertest des BIOS hängen, wenn die AST RampagePlus 286 drin steckt.

    Hardware:
    Epson EL2
    Prozessor: Am286-10 + Intel C80287XL
    RAM: 640 KiB RAM onboard + 2 MiB auf AST RampagePlus 286 (ISA-Karte)

    Das BIOS zählt nur bis 256 KiB RAM hoch, dann kommt eine Fehlermeldung:

    Code
    00026 KB OK
    040000 0000 202 - Memory address error
                    - Parity check 2

    "040000" = 0x4000 = 262144
    Der Wert passt zum Abbruch bei 256 KiB.

    Dann kommt ein zweiter Bildschirm und das war's dann:

    Code
    Parity check 2
    00000 (S)

    Früher hat die obige Hardware-Kombination funktioniert. Ohne RampagePlus 286 drin arbeitet der PC normal. Wird auf der RampagePlus 286 die Steckbrücke E1 in die jeweils andere Position gesteckt, was zu einem Reset der Karte führt, wodurch diese "nach außen" keinen Speicher mehr meldet, und eine Neukonfiguration der Karte erfordert, so startet der PC normal, erkennt aber logischerweise nur die 640 KiB RAM onboard. Das Konfigurationsprogramm für die Karte lässt sich starten und läuft normal durch. Nach dem dann fälligen Neustart tritt wieder das oben beschriebene Problem auf. :(

    Bisher erfolglos probiert:

    • andere Speicherriegel: 2 MiB = 2× 1 MiB SIMM 1M×9 9-Chip (1M×9 3-Chip & 1M×8 funktionieren generell nicht)
    • andere I/O-Basisadresse für die Karte eingestellt: 0x258 anstatt 0x218; im System sind beide frei
    • untere Speicheradresse für das RAM auf der Karte geändert: 1 MiB anstatt 640 KiB

    Was mich weiter misstrauisch macht, ist die große Wärmeentwicklung vieler auf der Karte aufgelöteter ICs. Und wenn z.B. 4 MiB = 4× 1 MiB SIMM 1M×9 9-Chip drauf stecken, erkennt das Konfigurationsprogramm trotzdem nur 2 MiB.

    Ist das ein lösbares Problem oder ist die Karte ein Fall für die Tonne?


    Zur Not geht aber auch ein Single Core. Win Vista sollte halt Minimum drauf laufen und das halbwegs anständig.

    Win Vista auf'm Single Core wird nur so lange brauchbar laufen, wie keine Antivirussoftware installiert ist.

    Die letzten Aktionen mit Windows + Antivirussoftware auf Einkernprozessoren habe ich in extrem schlechter Erinnerung. Da nützten auch 2…3 GiB RAM nix. Und auf Systemen mit ≥ Zweikernprozessor kannst Du bei genug installiertem RAM auch gleich Windows 7 installieren.

    Wenn es ein Farbdrucker sein soll, empfehle ich den Brother MFC-9142CDN. Falls Drucken über WLAN gebraucht wird, geht das über die Fritzbox. Die Drucker haben i.d.R. nur 100Base-TX. Da kann also ein entsprechender Port an der Fritzbox genutzt werden, damit die 1000Base-T-Ports für PCs/Laptops verfügbar bleiben.

    Ein Farbtintenstrahldrucker lohnt nur, wenn regelmäßig auf Fotopapier gedruckt werden soll!

    Die Hardware läuft nach dem Einbau eines neuen Netzteils (Thermaltake Smart SE 730 W).

    Trotzdem ist die Karte erst mal wieder rausgeflogen, denn die Slackware64-14.1 ist dafür zu alt (mit Knoppix 7.6.0 funktioniert sie). Ein Kernelupdate 3.19.8 → 4.1.15 beseitigt zwar die nouveau-Fehlermeldungen, die dmesg mit 3.19.8 schmeißt, aber X startet in einen schwarzen Bildschirm und friert den Rechner ein. :(

    Also bleiben nur die Möglichkeiten, auf eine neue Slackware64-Version zu warten oder auf ein Update auf Slackware64-current. Dazu gibt es eine Anleitung, aber das ist was für ein Wochenende und nix für mal eben schnell nach Feierabend.


    Ich tippe auf deine letzte Vermutung. Mal mit Multimeter gemessen ob da 'n Schluss zwischen 12V und GND liegt? (bzw. den 6pin PCIe einfach mal abgelassen und Anschalttest)

    Kein Kurzschluss!
    Und jetzt wird es eklig:

    Testsystem schnell zusammengesteckt (fliegender Aufbau):

    • Gigabyte GA-MA69G-S3H
    • AMD Phenom II X4 945 (3,0 GHz ×4; kein OC)
    • 8 GiB DDR2 PC-800
    • DVDROM-Laufwerk
    • 3,5" 1,44 MB Diskettenlaufwerk
    • ATX-Netzteil: Chinaböller 350 W (Zusatzstrom für Grafikkarte aus 2× 4-pol Molex auf 1× PCIe 6-pol.)


    System läuft mit der Grafkkarte, gestartet wurde Knoppix 7.6.0 mit Standard-GUI, glxgears liefert plausible Werte.

    Damit bleiben wohl zwei Problemquellen:

    • Hauptplatine GA-990XA-UD3 mag die Grafikkarte nicht.
    • Netzteil bequiet pure power 630 W mag die Grafikkarte nicht.

    Der Moniitor und das DVI-D-Kabel als Problemquellen scheiden aus, denn das Zielsystem startet auch ohne angeschlossenen Monitor und ohne angeschlossenes DVI-D-Kabel gar nicht.

    In folgendem System:

    • Gigabyte GA-990XA-UD3 rev. 1.0 (PCIe Standard 2.0; BIOS = aktuelle Version)
    • AMD Phenom II X6 1100T (3,3 GHz ×6; kein OC)
    • 32 GiB DDR3 PC-1866 @ PC-1600
    • SSD: 120 GB
    • HDDs: 2 TB + 2T B + 1 TB
    • BDROM/DVD-RW-Laufwerk
    • Kartenleser (USB 2.0)
    • PCIe x1-Karten: Intel PRO/1000PT (1000Base-TX LAN); DC-9110 PCIe (Parallelport)
    • PCI-Karten: Creative Labs Audigy2 ZS Platinum (Sound & IEEE1394); Hauppauge WinTV nova-T (DVB-T)
    • ATX-Netzteil bequiet pure power 630 W


    steckt folgende Grafikkarte:

    • Gigabyte GV-N75TOC2-2GI (GeForce GTS750Ti)


    Damit startet das System gar nicht! Kein Lüfter dreht an, keine LED flackert, nix!
    Ach ja, die Grafikkarte steckt richtig fest im Steckplatz und das 6-polige PCIe-Stromkabel vom Netzteil ist auch an die Grafikkarte angeschlossen. An der übrigen Hardware wurde nichts verändert.

    Mit der alten Ati Radeon HD6570 läuft das System momentan wieder normal.

    Was ist da los?

    • Hauptplatine zu alt (PCIe 3.0 der Grafikkarte doch nicht so abwärtskompatibel zu PCIe 2.0 des PCIe x16-Steckplatzes)
    • Netzteil zu schlapp? Was müsste in diesem Fall da statt dessen rein?
    • Grafikkarte defekt geliefert (Neuware in OVP)? "Gar kein Start" könnte ja durch einen Kurzschluss zwischen +12 V und GND verursacht werden.

    Es gibt da eine "Erfindung" namens "Wetterbericht". Da kann man sich auf soetwas durchaus vorbereiten, auch wenn dieser nicht immer 100 %ig stimmt ;)

    Was willst Du mir jetzt damit sagen?

    Das Fahrrad musste heute für die Fahrt zur Arbeit einsatzbereit sein. Da war es völlig ausreichend, gestern die Reifen zu wechseln. Die Tage zuvor brauchte man hier zum Glück keine Spikes-Winterreifen.

    Und nein, auf den Winter kann ich mich nicht vorbereiten. Das ist jedesmal die gleiche widerlich weiße Scheiße, die Zeit und Geld kostet und mir andererseits genau gar keine Vorteile bietet!


    Bei dir in der Firma laufen noch Athlon XPs produktiv?

    Büro: Nein! (aktuell x86_64 AMD 4- und 6-Kerner & Intel 4-Kerner). Ginge ja schon wegen "mit Windows XP ins Internet?" seit 04/2014 nicht mehr.
    Messtechnik: Ja, da dafür in den meisten Fällen völlig ausreichend! Da laufen auch noch Systeme mit AMD K6-III und Intel Pentium III Coppermine, weil sie für den jeweiligen Zweck ausreichen und die Nutzung "exotischer" ISA-Karten (IEEE488-Schnittstellenkarten; diverse "Advantech PCL-818" Messkarten) ermöglichen. In so einem Umfeld sind die Hardware-Lebenszyklen "etwas" länger als zu Hause unter'm Schreibtisch.