Beiträge von Arnulf zu Linden


    arnulf, bitte bebilder mir mal deine theorie da mit 10 oder 20k chips und so..

    Was meinst Du mit "10 oder 20k chips und so.."?

    Die Langfassung meiner Ausführung gibt es hier.


    ich bin ausgestiegen
    hab 4x1mb drin
    2 je mit 3 chips (insgesamt 1mb) und 2 je mit 9 chips (insgesamt 1mb)

    Du hast also zwei 1M×8 organisierte 3-Chip-Module und zwei 1M×9 organisierte 9-Chip-Module drauf. Das ist ungünstig und kann zu Problemen führen. Alle Module sollten mit je 3, 8 oder 9 Chips ausgestattet sein. Bei 286ern und 386ern sind Module mit je 9 Chips meist die bessere (und bei 4 MiB-Modulen oft die einzige funktionierende) Wahl. Steck zwei oder vier 4 MiB-Module mit je 9 Chips pro Modul, also 4M×9 organisierte Module, drauf und schau, ob mehr als 4 MiB funktionieren.

    Der Arbeitsrechner soll eine neue Grafikkarte bekommen. Mit der z.Z. eingebauten Ati Radeon HD6570 gibt es das Problem, dass zufällig verteilt und nicht reproduzierbar ab und an (alle paar Tage) einer der RGB-Farbkanäle aussetzt, wodurch die GUI mehr oder weniger unbrauchbar wird. Ein Neustart des X-Servers behebt diesen Fehler zwar, aber auf einem Produktivsystem kann ich so etwas nicht gebrauchen! Daher soll da eine neue Grafikkarte rein, die sich mit der Hardware verträgt. Die Grafikkarte soll im "mainstream"-Bereich angesiedelt sein, also weder "low end" noch "high end".

    Hardware:
    Gigabyte GA-990XA-UD3 rev. 1.0 (PCIe Standard 2.0)
    AMD Phenom II X6 1100T (3,3 GHz ×6)
    32 GiB DDR3 PC-1866 @ PC-1600

    Der Steckplatz unter der Grafikkarte ist frei, doppelte Bauhöhe der Grafikkarte also kein Problem. Ati möchte ich nicht, da mir das Gefrickel mit den gefühlten 327 firmware-blobs für den Kernel-Treiber zu lästig ist. Matrox? "Was der Bauer nicht kennt, …" Im Visier sind z.Z. nvidia GeForce GTS750Ti und GTS950, in beiden Fällen mit 2 GiB GDDR5 128-Bit und nur nicht übertaktete Modelle. DVI-D & HDMI sind Pflicht. In Frage kommt nur Neuware. Die ca. 25,-€ Preisunterschied haben keinen Einfluss auf die Kaufentscheidung. Welche von beiden passt besser zu obiger Hardware? Oder liege ich mit den Modellen komplett daneben? Die Grafikkarten gibt es von verschiedenen Herstellern. Sind bestimmte Hersteller z.B. wegen schlampiger Verarbeitung zu meiden? Die Bestellung soll möglichst bei alternate.de platziert werden.

    Ach ja, Software ist Slackware64-14.1 Kernel 3.17.4 (3.19.8 geplant) und Windows 7 pro SP-1 64-Bit.


    [quote='Arnulf zu Linden','RE: Der "Wie sieht euer Rechner aus ?"-Thread v1.1']
    und da zählt nunmal auch 'n Aldi-PC dazu.

    Aldi-PC?

    Hier steht ein mahnendes Beispiel für diesen Schrott!
    Hauptplatine MSI PM8PM-L, ursprünglich bestückt mit Pentium 4 2,8 GHz HT, 1 GiB DDR2-RAM und Nutzung der Onboard-Grafik. Installiert war Windows XP home 32-Bit. Diese Konfiguration lief wie 'ne tote Katze und wurde vom Vorbesitzer erweitert auf 2 GiB DDR2-RAM und eine dedizierte Grafikkarte nvidia GeForce 6200. So kam diese Kiste zu mir. Der Prozessor wurde durch einen Pentium D 820 (2,8 GHz ×2, FSB800); die schnelleren Pentium D wollen nicht auf dem Brett, obwohl einige davon laut CPU compatibility list gehen sollten) ersetzt und die Grafikkarte durch eine GeForce 7800GS. Mehr RAM geht nicht, und das ist für ein System mit DDR2-RAM extrem armselig! Als Software läuft Slackware64-13.0 drauf. Der Prozessor reicht dafür durchaus, aber die nur 2 GiB RAM bremsen gewaltig.


    Nun ja, ich habe einfach keinen Bock das große Gerät auf Palette zu verschicken, dann könnte ich meinen Vollzeitjob aufgeben.

    Ja, ist klar. Für diese Trümmer hätte ich eh keinen Platz. Versand, der nicht mehr über eine normale Filiale eines Paketdienstleisters abgewickelt werden kann (Paket muss auf Fahrradanhänger passen), mache ich auch nicht in ähnlichen Fällen. Wo liegt denn Deine "Kleinkram"-Versand-Grenze: Paket bis 5 kg, bis 10 kg, bis 31,5 kg, nur bis Päckchen, nur Briefe (Luftpolsterumschlag)?


    AsRock ist mittlerweile kein Vergleich mehr zu früher.

    Ist bekannt, war gedanklich gerade bei alten ia32-Kisten, wo AsRock = AsSchrott gilt.


    5 Boards, alle 5 nach relativ kurzer Zeit Hardwareschrott, und das immer kurz nach Ablauf der Gewährleistung.

    Das ist optimales Produktdesign oder geplante Obsoleszens in Vollendung. :<

    Hier gibt es noch ein paar Überlebende aus dem Hause ECS (2× K7S5A, 1× K7SEM, 1× K7SOM+ v5.1, 1× P6S5AT, 1× P5HX-B), PcChips dito (2×M810D, 1× M570).


    Jep. Ist ein normales DVD-ROM.

    Das schreibt er ja auch:


    ich habe in meinen Retro-PC (Celeron 433/512MB/Win98SE) folgendes DVD-Rom:

    Deshalb fragte ich mich beim Lesen, wozu er dafür ein Brennprogramm braucht.


    Alternativ müsste ich mir einen passenden Brenner aus der Zeit dieses PC besorgen 1998-1999.

    Na ja, muss nicht genau aus der Zeit sein. Auch etwas neuere IDE-CD-Brenner (ohne DVD-Gedöns) funktionieren i.d.R. mit den Vollversionen diverser Brennprogramme, die auf Windows 98 SE laufen. Und einen Brenner musst Du ja sowieso noch einbauen. :D


    Ich werde mich drastisch verkleinern,

    … mit Axt, Kettensäge oder Trennjäger … :trollface:


    Allerdings werde ich nur Kleinkram per Post verschicken, alles andere müsste abgeholt werden.

    Abholung? Schade, der Weg von der norddeutschen Einöde ins schöne Bayernland ist einfach zu lang.

    Eine Liste, vor allem von den Dingen, die Du auch versenden würdest, wäre sehr hilfreich, wenn Du den Kram loswerden möchtest.

    Wo haste denn heute noch NiCd-Akkus herbekommen? Aus China? 8|

    Im Industriebedarf bekommt man die noch. Sie sind nach wie vor für militärische und medizinische Zwecke erlaubt und auch in Notbeleuchtungen zu finden.

    Müsste man mal schauen, ob es auch größere SIMMs gab, die da funzen. Gibt ja SIMMs mit 4 MB und 8/9 ICs, vllt. gehen die? Beim 286er kannste ja paarweise ausrüsten - also vllt. auch mal nur zwei 4 MB-Riegel probieren. Beim TA Dario 386sx hier bspw. streikt der aber auch, wenn ich 4 MB-Riegel nutze - werden nur 1 MB erkannt.

    Ansonsten bliebe auch noch die Option, 'ne zusätzliche RAM-Karte in 'nem ISA-Slot zu verbauen - sowas gabs ja auch mal. Wimre hatte ich mal so eine - aber die bot nur 384 kB, also jetzt nicht wirklich viel. Die war eher dafür gedacht alte PC oder PC/XT mit 256 kB RAM auf 640 kB aufzurüsten.

    Bei den SIMMs mit 4 MiB kann der Unterschied zwischen den Organisationen 4M×8 (8 baugleiche ICs oder 2 baugleiche ICs + ein drittes IC auf dem Riegel) und 4M×9 (9 baugleiche ICs auf dem Riegel) über Funktion oder Nichtfunktion entscheiden, und zwar selbst dann, wenn sowohl 1M×8 als auch 1M×9 organisierte 1 MiB-Riegel funktionieren.

    ISA-RAM-Karten gibt es auch mit 8 Steckplätzen für SIMMs, wobei dann je nach Modell max. 2 MiB (8× 256 KiB) oder 8 MiB (8× 1 MiB) und meist ×9 organisierte SIMMs erforderlich sind. Ein Beispeil hierfür ist die "AST Rampage Plus 286", von der bis zu vier Stück in einen PC eingebaut werden können.


    Zeitgemäß ist das, was zum damaligen Zeitpunkt (sprich in dem Falle so Mitte/Ende 1998) aktuell standard war

    Nur was nimmt man dann als "Standard"? Wenn man als Standard diese unsäglich grottigen in großen Stückzahlen verhökerten Komplett-PCs nimmt, wird man so gut wie immer 'ne lahme Kiste mit unterirdisch wenig RAM da stehen haben, das Ganze gerne serviert auf 'nem Brett von ECS, PcChips, AsSchrott, oder Medion. (Anm.: Unter anderem aus diesem Grund kaufte und kaufe ich keine Komplett-PCs!) Seriöse Fachhändler boten schon früher auch für viele Komplett-PCs optionale Erweiterungen, vor allem mehr RAM an, der dann gleich vom Händler eingebaut wurde, sodass man als Kunde trotzdem einen "Komplett-PC" (wichtig wegen der Art der Garantie) bekam. Nimmt man als Standard aber z.B. die jeweiligen Gaming-PCs, die auch als Komplett-PCs verhökert wurden, dann sieht das schon ganz anders aus. Eine nachvollziehbare Grenze kann man natürlich dahingehend ziehen, dass auf die Hauptplatine nix drauf kommt, was es zum Zeitpunkt deren Herstellung oder deren Verkaufsbeginn noch nicht gab. Das betrifft dann meistens leistungsstärkere Prozessoren und Speicherriegel mit höheren Kapazitäten.


    Ich könnte die Kiste auch mir 2x256 MB ausstatten, aber das wäre nicht sehr Zeitgemäß für diesen Rechner.

    Das ist schon klar.

    Ich würde es auch machen, da ich meine alten Kisten auf Basis der jeweils verbauten Hauptplatine mit möglichst leistungsstarken Kopmponenten ausstatte. In wie weit das dann zeitgemäß ist, ist Ansichtssache. Schließlich werden nur die vorhandenen Möglichkeiten voll ausgeschöpft.

    Da ich Deine Herangehensweise nicht kenne, habe ich nur + 128 MiB vorgeschlagen. Das wäre dann m.E. auch "zeitgemäß" vertretbar.


    Wäre zu verhindern gewesen, jedoch muss ich sagen dass ich schon den Tod von sehr vielen 3.5" Kartenlesern erleben durfte.
    Irgendwie ist das die Sollbruchstelle neuer PC's geworden.

    Was macht ihr bloß mit den Dingern? Ich musste da bisher kaum was aussondern, und der Schrott hatte dann auch schon etliche Jahre auf dem Buckel. Ach ja, Kartenleser sind einer der wenigen Fälle, in denen Gewalt nicht alle Probleme löst. :D


    Kann sein dass ppdev ebenfalls von Nöten ist.

    Nachtrag: Und für libcups compilieren musst du natürlich auch die Header installiert haben. Debian und Derivate haben das ja in separaten Paketen.

    hplip braucht ppdev, Gutenprint nicht.

    Das Problem mit libcups war, das sie da war, ./configure sie aber nicht finden wollte.

    Da das Primärziel erreicht wurde, ist das Thema für mich durch, zumal weder der LaserJet 1100 noch der LaserJet 6L Funktionen bieten, die sich nur mit dem hlip-Treiber nutzen ließen.

    Heute Vormittag noch mal die Knoppix reingeschoben und mit lsmod geschaut, was da alles an Parallelport-Geraffel geladen wird.
    Danach die Slackware64 gestartet, und da fehlte doch tatsächlich das lp-Kernelmodul. Neuen Kernel gebacken, durchgestartet, und CUPS erkennt nun automatisch den Drucker. Damit lässt sich dann mittels "Drucker hinzufügen" eine funktionierende Konfiguration mit dem Gutenprint-Treiber erstellen. Der Drucker druckt nun also auch unter Slackware64-14.1!

    Das in der Slackware64-14.1 enthaltene hplip funktioniert hier genauso wenig wie auf dem System mit dem HP LaserJet 6L dran. Damit erhärtet sich der Verdacht, das leider auch in der Slackware64-14.1 wie in vielen anderen aktuellen Distros – das Internet ist voll von Problembeschreibungen über Parallelport-Drucker unter modernen Distros – nur das hplip-Standardkompilat ohne Parallelport-Support enthalten ist.


    19"er habe ich sicher 3-4 Stück

    Den Rest kann ich dir die Tage mal beantworten.. die sind noch überall ein wenig verstreut.
    Nehme die jetzt mal alle nach Hause und prüfe die Teile...

    3-4 Stk. wären schon interessant, zumal dann die Portokosten/Stk. in einem vernünftigen Rahmen liegen.

    Heute habe ich mir mal die in Frage kommenden PCs angeschaut. Alle darin verbauten Grafikkarten haben einen DVI-Ausgang. Daher müssen die Monitore keinen VGA-Eingang haben. DVI oder HDMI reichen aus.

    Ring frei zur nächsten Runde!

    Heute wurde der Drucker an einen momentan eh herumstehenden PC mit gleicher Softwarebasis und Sockel-AM2-Brett mit nativem Parallelport angeschlossen. Der Parallelport wird vom Kernel korrekt konfiguriert und der Drucker über IEEE1284 erkannt. Funktionieren tut er auch an diesem System nicht. Als Fehlermeldung kommt mittlerweile je nach Treiber "Printer not connected. Retrying in 30 seconds" (o.ä.).

    Wechsel der Softwarebasis (Linux) auf Knoppix-7.0.4 (enthält CUPS 1.5.3):
    Damit funktioniert der Drucker sowohl am PCI-Parallelport am eingangs beschriebenen System als auch am nativen Parallelport (s.o.). CUPS erkennt den Drucker offenbar automatisch und bietet dafür im Webinterface zwei fertige Konfigurationen als lokale Drucker an, eine mit dem Gutenprint-Treiber und eine mit dem hplip-Treiber. Beide funktionieren!

    @ thosch97: Damit dürfte klar sein, das der keine Firmware braucht.

    Unter Slackware64 bietet CUPS im Webinterface gar keinen lokalen Drucker an! Na gut, hplip will das ppdev-Kernelmodul haben. Also mal schnell 'nen neuen Kernel mit ppdev-Modul dabei kompiliert und mit diesem Kernel neu gestartet. Jetzt bietet CUPS im Webinterface als lokalen Drucker ganz allgemein "HPLIP" an, aber eine funktionierende Konfiguration kann damit auch nicht erstellt werden.

    Dies sagt mir, dass an irgendeiner Stelle die Kommunikation über den Parallelport nicht funktioniert. Entweder fehlt noch was im Kernel, aber was? Oder CUPS scheitert irgendwie daran. Bei hplip scheint es seit geraumer Zeit normal zu sein, dass das ohne Parallelport-Unterstützung daher kommt. Was für'n Quatsch! Für Parallelport-Unterstützung muss das aus dem SRC neu gebaut werden, wobei zu Beginn ein ./configure --enable-pp-build erforderlich ist. Es ist mir allerdings nicht gelungen, ein lauffähiges hplip aus dem SRC zu bauen. Je nach Version scheitert schon ./configure, weil es libcups nicht findet, obwohl es da ist. Oder der Kram lässt sich kompilieren, schmeißt beim Start im xTerm-Fenster aber 'ne Fehlermeldung. Eigentlich würde mir aber auch Gutenprint reichen, da der Drucker eh keine Sonderfunktionen hat, für die hplip notwendig wäre.

    Obige Diagnose widerspricht sich allerdings mit der Tatsache, dass der HP LaserJet 6L mit gleicher Softwarebasis läuft, wobei mir da bei der Systembeschreibung ein kleiner Fehler unterlaufen ist. Der HP LaserJet 6L hängt nicht an einer Parallelport-PCI-Karte, sondern an einer Parallelport-PCIe x1-Karte.


    Schau mal ob es mehrere Treibervariationen (Foomatic, Gutenprint etc) im Repo deiner Distri gibt und probiere die nacheinander aus. Ich hatte das bei manchen Druckern schon, dass mal der eine und mal der andere ging.

    hplip und Gutenprint funktionieren beide nicht.



    aber warum eine parallel karte, statt nen guten alten externen jetdirect printserver?

    Parallelport-PCI-Karten sind in beiden Fällen in den PCs drin, Printserver sind nicht vorhanden und dafür soll auch kein Geld mehr ausgegeben werden.

    Ein HP LaserJet 1100 hängt an einem PC, der mit einer Dual-Parallelport-PCI-Karte ausgestattet ist. Unter Windows 7 pro SP1 64-Bit funktioniert der Drucker, nachdem Windows dafür ein Update gezogen hat.
    Unter CUPS 1.5.4 (auf Slackware64-14.1) druckt er nicht. Im Webinterface behauptet CUPS nach dem "Drucken" einer Testseite, das der Druckauftrag korrekt abgewickelt worden, aber aus dem Drucker komtm einfach kein Ausdruck.

    Mit ähnlicher Hardware (HP LaserJet 6L an Parallelport-PCI-Karte) und gleicher Software treten diese Probleme nicht auf. Da kommt unter Linux lediglich beim Drucken der 1. Seite nach dem Rechnerstart "disabling IRQ xx" (xx= IRQ des Parallelports).

    Bevor jetzt jemand das Alter dieser Drucker anführt: Die sollen noch "verbraucht werden", also so lange genutzt werden, bis der Toner (LaserJet 1100 noch eine Ersatzkartusche vorhanden, LaserJet 6L Kartusche noch fast voll) alle ist oder der Drucker kaputt geht.