Beiträge von Arnulf zu Linden


    Das das Board noch läuft grenzt trotzdem an ein Wunder, denn 80% der Elkos (so wie icih ECS kenne G-LUXON) dürften furztrocken sein.

    Wieso kommst Du auf ECS? Das M810D ist von PcChips!

    Diese ganze Elko-Paranoia kann ich persönlich nicht nachvollziehen. Andere Leute mögen da andere Erfahrungen haben. Nach Deiner Aussage stehen hier ziemlich viele "Wunder", denn wegen Elkos zum Lötkolben greifen musste ich bisher nur einmal bei einem AsRock K7Upgrade-600. Es lief zwar, aber vier baugleiche Blähelkos 3300 µF / 6,3 V wurden sicherheitshalber durch 3300 µF / 16 V ersetzt, weil bei zweien irgendwann mal Elektrolyt aus der Sollbruchstelle ausgetreten war. 6,3 V Elkos an vermutlich 5,0 V fand ich etwas knapp dimensioniert, weshalb da 16 V Elkos mit gleichem Rastermaß eingelötet wurden.


    RAM mehr wert als der komplette Rest des Rechners :oO3:

    Ist halt 'nen Kuriosum. Zwei dieser Hauptplatinen wurden vor'm E-Schrott gerettet. Sie bieten neben AC97-Sound und 100Base-TX LAN auch USB 2.0, was zu der Zeit noch keine Selbstverständlichkeit war. Die beiden IDE-Controller unterstützen UltraDMA/133, was damals auch noch nicht auf jeder Hauptplatine der Fall war. Laut Handbuch sollen max. 1 GiB RAM drauf laufen, aber das hat man ja öfter, das real mehr geht als der Hersteller angibt. Und der Duron 1300 ist immerhin der schnellste Vertreter seiner Art.

    Beides sinnlos, aber FX5200 PCI im Am5x86-P75. Kein Ding.
    GF2MX400 ebenfalls kein Ding im 5x86 oder Penium1 wenn man sie extern mit Strom versorgt.
    edit: Riva TNT2 M64 PCI hätt ich auch noch im Angebot, aber die heizt absurd für null Gegenleistung.

    Mir geht es primär um DVI. Die GeForce FX5200 AGP hat meist auch DVI. Wie sieht das bei der PCI-Variante aus? GeForce 2 MX400 PCI und Riva TNT2 M64 PCI sowie nvidia Vanta PCI und zu guter letzt eine 3Dfx Voodoo3 2000 PCI habe ich auch in alten Kisten (2× Pentium-S 200, 1× Pentium MMX 233, 1× K6 233 auf Sockel-7 ohne "Super" oder "split voltage"). Nur hat keine dieser Grafikkarten DVI. Aber wenigstens haben die 16 oder 32 MiB Grafikspeicher.
    Dass diese Grafikkarten für so alte Kisten etwas überdimensioniert sind, ist klar. Sinnvoll ist allerdings deren größerer Grafikspeicher als etwa der einer S3 Trio64+, damit die schon erwähnten Auflösungen mit 24 bpp darstellbar sind.
    Die Radeon 7500 PCI mit DVI will in keinem meiner Systeme aus der vor-AGP-Zeit, aber mittlerweile hat auch die ihren Platz gefunden auf einem PcChips M810D (mit aufgelötetem Duron 1300 und 2 GiB DDR1-RAM bestückt), dessen Onboard-AGP-Grafik aus zwei Gründen nicht verwendet wird:

    • nur VGA, kein DVI
    • shared memory


    Wobei die mit PCI sicherlich merklich seltener sein sollte als die AGP-Version.

    +1

    Außerdem schafft die wesentlich mehr weg als seine S3 mit 2 MiB. Das fängt schon damit an, dass mit 16 MiB 1280×1024 px @ 24 bpp (5:4 TFT) oder 1280×960 px @ 24 bpp bzw. 1024×768 px @ 24 bpp (4:3 CRT) darstellbar sind, was man mit nur 2 MiB vergessen kann.

    Bei PCI sollte man nicht so wählerisch sein, wenn man mehr Leistung als eine S3 Trio64+ (o.ä.) haben möchte. Aber Vorsicht: "Neue" PCI-Grafikkarten mit DVI und meist ≥ 64 MiB funktionieren in den alten Kisten aus der vor-AGP-Zeit i.d.R. nicht!

    GeForce MX 440 AGP 64 MiB (nur VGA, kein DVI) habe ich noch 4 Stk. abzugeben.


    Slot-1-Kisten sind hier mehrere am Start, aber Rechner quälen ist was für den Winter. ;)
    Außerdem läuft auf keiner der Kisten Windows, weshalb nur unter Linux gequält werden könnte.


    Hat jemand ein paar 360Kb 2S/2D Disketten übrig, die sicher noch lesbar sind?

    Wahrscheinlich ja, aber es gibt ein paar Bedingungen:

    • Es gibt keine Garantie, dass die Disketten noch was taugen, weshalb die vorher noch mal getestet werden würden. Eingetütet werden würden natürlich nur funktionierende Disketten, aber der Postweg kann sehr lang und mit Magnetfeldern gespickt sein.
    • Die 360KB 2S/2D-Disketten können hier nur in einem HD-Laufwerk unter Linux getestet werden.
    • 3 Disketten reichen Dir.
    • Du hast ca. 2½ Wochen Geduld bis zum Erhalt der Disketten (erst mal Urlaub = Fahrrad fahren in den Alpen :)).


    'ne TVGA 8900C und 'ne TVGA 9000B (oder war's 'ne 8900B und 'ne 9000C?). Die hatten die merkwürdige Eigenart, dass die manchmal nur im Monochrom-Modus booteten.

    Also das (Monochrom-Modus) machen meine ISA-Grafikkarten immer, wenn da zwischen Karte und DDC-19"-Röhrenglotze kein Adapter (VGA alt an VGA neu) hängt.

    Oder passiert das bei Dir auch, wenn da eine Röhreglotze aus dem Mesozoikum dran hängt oder ein entsprechender Adapter zwischen hängt?


    Kann man die Köpfe reinigen?

    Ja, dazu muss das Laufwerk i.d.R. aber ausgebaut werden. 5¼"-FDDs sind normalerweise "offen" gebaut, sodass kein Gehäuse vom Laufwerk entfernt werden muss, um an die Köpfe zu gelangen. Dann sind Wattestäbchen und Isopropanol Deine Freunde. Die Reinigung funktioniert in der Tat ganz ähnlich wie weiland bei den Tonköpfen der Kassettenrekorder.


    Im Bios ist es als 360KB 5,25" Laufwerk eingestellt, beim Boot wird auch kurz drauf zugegriffen.

    An dem 486er hängt doch sicherlich noch ein 3½"-FDD, dass HD-Disketten liest. Schieb dem mal eine tomsrtbt in den Rachen und schau dann mit dmesg, was dort zum 5¼"-FDD gemeldet wird.


    welche (2S72D) mit 48tpi. Diese müßten also im Olivetti gehen, richtig? Allerdings lässt sich keine davon lesen, es sind insgesamt 8Stk. Das kann also auch bedeuten, dass das Laufwer hin ist... :traurig:

    mögliche Ursachen, sofern BIOS und Betriebssystem das Laufwerk korrekt erkennen:

    • Laufwerk defekt
    • Köpfe im Laufwerk verdreckt (ist das gleiche Problem wie früher beim Kassettenrekorder)
    • Disketten defekt


    Ich habe noch ein Olivetti FD692 (DDF5-22H-39C) 5,25" Diskettenlaufwerk. Das habe ich aber noch an keinen Multi I/O zum laufen bekommen.

    Hat das Laufwerk Steckbrücken oder DIP-Schalter? Die ganz alten FDCs können bis zu vier FDDs ansteuern, die "neueren" nur noch zwei. Zwei Positionen der Steckbrücken/DIP-Schalter passen also nicht mehr zu den "neueren" FDCs. Und dann gibt es auch Laufwerke mit einem erreichbaren gesockelten IC (DIP), der ggf. entfernt werden muss, damit das Laufwerk an einem "neueren" FDC funktioniert. Der eigentliche Sinn dieses IC ist: IC drin = "drive A:"; IC draußen = "drive B:".


    Jup, das ist das grösste Problem. Handelt sich um eine 8-bit-ISA MFM-Controllerkarte wo eine Festplatte mit ~50 MByte angeschlossen ist.

    Da könnte man etwas in dieser Art versuchen. Dafür sollte ein älteres Linux mit 2.4er Kernel genommen werden. Beim 2.6er Kernel bin ich mir bzgl. MFM-Unterstüzung nicht mehr sicher. Als Hardware würde ich zuerst Sockel-Super-7 mit AMD K6-2+ oder K6-III und ≥ 256 MiB RAM versuchen, damit das nicht elend lahm wird. Wenn diese Hardware den Controller nicht mag, sukzessive ältere Hardware (Pentium-S auf Sockel-7 mit 64 MiB RAM, 486er mit ≥ 32 MiB RAM, …). Mit DOS/Windows sehe ich da keine Chance, da die BIOS-Unterstützung fehlt.

    Nebenbei: 8-Bit breit ist der XT-Bus. Der ISA-Bus ist 16-Bit breit. Da die XT-Steckkarten in die ISA-Steckplätze passen, wird das gerne durcheinander gewürfelt. ;)


    Alte PCs brauchen intern auch 3,3V, 5V und 12V dazu noch -12V usw.
    Da ist nix mit Toleranz für Schwankungen

    3,3 V brauchen erst die Kisten mit ATX-Netzteilanschluss, wenn man mal von proprietären Kisten (z. B. einige Compaq) absieht. Richtig alte Kisten mit AT-Netzteilanschluss bekommen keine 3,3 V aus dem Netzteil. In obiger Auflistung fehlt −5 V.

    Für alle Spannungen sind im Übrigen zulässige Toleranzen definiert.



    Ich hab' nen GoldStar Prime C2 hier - der ist ISA VL-Bus :D War damals(TM) im 486er meines Vaters drin. Hab sogar noch das Sockel 2-Board und den ST 486DX2-66 von damals.

    Bleibt wie immer die Frage: Was (an EDV-Teilen) hast Du nicht? :D

    Ist das wirklich "C2" und nicht "2C"? "GoldStar Prime 2" usw. ist jeweils der Chip und daher nicht notwendigerweise auch die Modellbezeichnung der Karte. In meinem sehr bescheidenen, nur aus wenigen Kartons bestehenden EDV-Lager finden sich zwei ISA-Karten:

    • Modell: KJDKEN-IDEPLUS V4; Chip: Goldstar Prime 2C
    • Modell: E852; Chip: Goldstar Prime 2


    Das ist es ja was ich an den Retro Rechner so mag, die waren Robuster, und konnten einiges wegstecken bevor die hops gingen. ^^

    Du meinst sicherlich "alte Rechner", denn ein "Retro Rechner" ist ein neuer Rechner, der mit Merkmalen alter Rechner ausgestattet ist.

    Ein "alt" aussehendes Gehäuse ist da noch eine der leichteren Übungen. Die oft noch vorhandene RS232-Schnittstelle nach außen zu führen geht auch noch. Für die zweite RS232-Schnittstelle und einen Parallelport kann eine PCI- oder PCIe-Karte eingesetzt werden. MIDI und Gameport bekommt man über eine PCI-Soundkarte, wobei die neueren Betriebssysteme aus Redmond diese Schnittstellen aber nicht mehr unterstützen, was entweder Windows XP (bitte nur noch offline!) oder Linux erfordert, um diese Schnittstellen nutzen zu können.
    Schwierig wird es mit einem internen Diskettenlaufwerk, geschweige denn zwei Diskettenlaufwerken, einem 3½" und einem 5¼".