Beiträge von Arnulf zu Linden


    Wobei die mit PCI sicherlich merklich seltener sein sollte als die AGP-Version.

    +1

    Außerdem schafft die wesentlich mehr weg als seine S3 mit 2 MiB. Das fängt schon damit an, dass mit 16 MiB 1280×1024 px @ 24 bpp (5:4 TFT) oder 1280×960 px @ 24 bpp bzw. 1024×768 px @ 24 bpp (4:3 CRT) darstellbar sind, was man mit nur 2 MiB vergessen kann.

    Bei PCI sollte man nicht so wählerisch sein, wenn man mehr Leistung als eine S3 Trio64+ (o.ä.) haben möchte. Aber Vorsicht: "Neue" PCI-Grafikkarten mit DVI und meist ≥ 64 MiB funktionieren in den alten Kisten aus der vor-AGP-Zeit i.d.R. nicht!

    GeForce MX 440 AGP 64 MiB (nur VGA, kein DVI) habe ich noch 4 Stk. abzugeben.


    Slot-1-Kisten sind hier mehrere am Start, aber Rechner quälen ist was für den Winter. ;)
    Außerdem läuft auf keiner der Kisten Windows, weshalb nur unter Linux gequält werden könnte.


    Hat jemand ein paar 360Kb 2S/2D Disketten übrig, die sicher noch lesbar sind?

    Wahrscheinlich ja, aber es gibt ein paar Bedingungen:

    • Es gibt keine Garantie, dass die Disketten noch was taugen, weshalb die vorher noch mal getestet werden würden. Eingetütet werden würden natürlich nur funktionierende Disketten, aber der Postweg kann sehr lang und mit Magnetfeldern gespickt sein.
    • Die 360KB 2S/2D-Disketten können hier nur in einem HD-Laufwerk unter Linux getestet werden.
    • 3 Disketten reichen Dir.
    • Du hast ca. 2½ Wochen Geduld bis zum Erhalt der Disketten (erst mal Urlaub = Fahrrad fahren in den Alpen :)).


    'ne TVGA 8900C und 'ne TVGA 9000B (oder war's 'ne 8900B und 'ne 9000C?). Die hatten die merkwürdige Eigenart, dass die manchmal nur im Monochrom-Modus booteten.

    Also das (Monochrom-Modus) machen meine ISA-Grafikkarten immer, wenn da zwischen Karte und DDC-19"-Röhrenglotze kein Adapter (VGA alt an VGA neu) hängt.

    Oder passiert das bei Dir auch, wenn da eine Röhreglotze aus dem Mesozoikum dran hängt oder ein entsprechender Adapter zwischen hängt?


    Kann man die Köpfe reinigen?

    Ja, dazu muss das Laufwerk i.d.R. aber ausgebaut werden. 5¼"-FDDs sind normalerweise "offen" gebaut, sodass kein Gehäuse vom Laufwerk entfernt werden muss, um an die Köpfe zu gelangen. Dann sind Wattestäbchen und Isopropanol Deine Freunde. Die Reinigung funktioniert in der Tat ganz ähnlich wie weiland bei den Tonköpfen der Kassettenrekorder.


    Im Bios ist es als 360KB 5,25" Laufwerk eingestellt, beim Boot wird auch kurz drauf zugegriffen.

    An dem 486er hängt doch sicherlich noch ein 3½"-FDD, dass HD-Disketten liest. Schieb dem mal eine tomsrtbt in den Rachen und schau dann mit dmesg, was dort zum 5¼"-FDD gemeldet wird.


    welche (2S72D) mit 48tpi. Diese müßten also im Olivetti gehen, richtig? Allerdings lässt sich keine davon lesen, es sind insgesamt 8Stk. Das kann also auch bedeuten, dass das Laufwer hin ist... :traurig:

    mögliche Ursachen, sofern BIOS und Betriebssystem das Laufwerk korrekt erkennen:

    • Laufwerk defekt
    • Köpfe im Laufwerk verdreckt (ist das gleiche Problem wie früher beim Kassettenrekorder)
    • Disketten defekt


    Ich habe noch ein Olivetti FD692 (DDF5-22H-39C) 5,25" Diskettenlaufwerk. Das habe ich aber noch an keinen Multi I/O zum laufen bekommen.

    Hat das Laufwerk Steckbrücken oder DIP-Schalter? Die ganz alten FDCs können bis zu vier FDDs ansteuern, die "neueren" nur noch zwei. Zwei Positionen der Steckbrücken/DIP-Schalter passen also nicht mehr zu den "neueren" FDCs. Und dann gibt es auch Laufwerke mit einem erreichbaren gesockelten IC (DIP), der ggf. entfernt werden muss, damit das Laufwerk an einem "neueren" FDC funktioniert. Der eigentliche Sinn dieses IC ist: IC drin = "drive A:"; IC draußen = "drive B:".


    Jup, das ist das grösste Problem. Handelt sich um eine 8-bit-ISA MFM-Controllerkarte wo eine Festplatte mit ~50 MByte angeschlossen ist.

    Da könnte man etwas in dieser Art versuchen. Dafür sollte ein älteres Linux mit 2.4er Kernel genommen werden. Beim 2.6er Kernel bin ich mir bzgl. MFM-Unterstüzung nicht mehr sicher. Als Hardware würde ich zuerst Sockel-Super-7 mit AMD K6-2+ oder K6-III und ≥ 256 MiB RAM versuchen, damit das nicht elend lahm wird. Wenn diese Hardware den Controller nicht mag, sukzessive ältere Hardware (Pentium-S auf Sockel-7 mit 64 MiB RAM, 486er mit ≥ 32 MiB RAM, …). Mit DOS/Windows sehe ich da keine Chance, da die BIOS-Unterstützung fehlt.

    Nebenbei: 8-Bit breit ist der XT-Bus. Der ISA-Bus ist 16-Bit breit. Da die XT-Steckkarten in die ISA-Steckplätze passen, wird das gerne durcheinander gewürfelt. ;)


    Alte PCs brauchen intern auch 3,3V, 5V und 12V dazu noch -12V usw.
    Da ist nix mit Toleranz für Schwankungen

    3,3 V brauchen erst die Kisten mit ATX-Netzteilanschluss, wenn man mal von proprietären Kisten (z. B. einige Compaq) absieht. Richtig alte Kisten mit AT-Netzteilanschluss bekommen keine 3,3 V aus dem Netzteil. In obiger Auflistung fehlt −5 V.

    Für alle Spannungen sind im Übrigen zulässige Toleranzen definiert.



    Ich hab' nen GoldStar Prime C2 hier - der ist ISA VL-Bus :D War damals(TM) im 486er meines Vaters drin. Hab sogar noch das Sockel 2-Board und den ST 486DX2-66 von damals.

    Bleibt wie immer die Frage: Was (an EDV-Teilen) hast Du nicht? :D

    Ist das wirklich "C2" und nicht "2C"? "GoldStar Prime 2" usw. ist jeweils der Chip und daher nicht notwendigerweise auch die Modellbezeichnung der Karte. In meinem sehr bescheidenen, nur aus wenigen Kartons bestehenden EDV-Lager finden sich zwei ISA-Karten:

    • Modell: KJDKEN-IDEPLUS V4; Chip: Goldstar Prime 2C
    • Modell: E852; Chip: Goldstar Prime 2


    Das ist es ja was ich an den Retro Rechner so mag, die waren Robuster, und konnten einiges wegstecken bevor die hops gingen. ^^

    Du meinst sicherlich "alte Rechner", denn ein "Retro Rechner" ist ein neuer Rechner, der mit Merkmalen alter Rechner ausgestattet ist.

    Ein "alt" aussehendes Gehäuse ist da noch eine der leichteren Übungen. Die oft noch vorhandene RS232-Schnittstelle nach außen zu führen geht auch noch. Für die zweite RS232-Schnittstelle und einen Parallelport kann eine PCI- oder PCIe-Karte eingesetzt werden. MIDI und Gameport bekommt man über eine PCI-Soundkarte, wobei die neueren Betriebssysteme aus Redmond diese Schnittstellen aber nicht mehr unterstützen, was entweder Windows XP (bitte nur noch offline!) oder Linux erfordert, um diese Schnittstellen nutzen zu können.
    Schwierig wird es mit einem internen Diskettenlaufwerk, geschweige denn zwei Diskettenlaufwerken, einem 3½" und einem 5¼".


    Alternative wäre, die Platte mitsamt Controller in einen anderen Rechner kurz umziehen.

    Das könnte ein größeres Problem darstellen, wenn es keine IDE- oder SCSI-Festplatte ist:

    • Der andere Rechner muss einen XT-Steckplatz, also praktisch i.d.R. einen ISA-Steckplatz haben.
    • Der andere Rechner muss den Uralt-Controller mögen.
    • Das Betriebssystem auf dem anderen Rechner muss die Festplatte an dem Controller ohne BIOS-Unterstützung schreibend ansprechen können.


    Ich habe hier jetzt einen XT stehen, welcher nur 360Kb Disketten nimmt. Diese bekommt man aber auch nur noch selten. Besteht die Möglichkeit, 1,2Mb große 5,25" Disketten zu 360Kb Disketten zu formatieren.

    HD zu DD formatieren geht in einem HD-Laufwerk. Allerdings weis ich mangels DD-Laufwerk nicht, ob derart formatierte Disketten in einem DD-Laufwerk gelesen werden können.

    5¼" 360 kB 2S-DD Disketten habe ich noch ca. 30 Stk. hier. Wenn es also nur an den Disketten scheitert, könntest Du davon einige haben. Allerdings wurden auch diese Disketten in einem HD-Laufwerk formatiert.

    Kannst Du den XT nicht über RS232 mit einem AT (oder neuer) verbinden und so die Software transferieren? Bei M$-DOS (ab Version = k.A.) ist doch ein Programm dafür dabei.

    Name: server
    Dienste: NFS, Samba
    Lanintern oder öffentlich: nur im LAN
    Hardware: AMD Phenom II X4 955 (Deneb; 3,2 GHz ×4); Gigabyte GA-MA770-UD3 rev. 1.0; 8 GiB RAM = 4× 2 GiB DDR2 PC-800; 16 GiB RAM = 4× 4 GiB DDR2 PC-800 @ PC-667 (Begrenzung durch die Hauptplatine); nvidia GeForce GT220 (1 GiB PCIe x16); Realtek RTL8168 (1000base-T onboard) + Intel PRO/1000CT (1000base-T PCIe x1); SSD: 60 GB SATA 6,0 GB/s @ SATA 3,0 GB/s für Betriebssystem; HDDs: 2× 2 TB SATA 6,0 GB/s @ SATA 3,0 GB/s + 1× 1 TB SATA 3,0 GB/s als Datenlager¹; DVD-RW SATA 1,5 GB/s; FDD 3½“ 1,44 MB; USB-Cardreader; USB 3.0 (PCIe x1); Netzteil 530 W
    Software: nfs (kernel-based, v2/v3), samba-4.1.0
    Betriebssystem: Slackware64 14.1; Kernel 3.17.4
    Nachts an oder aus: wird nur bei Bedarf eingeschaltet, dient primär als backup-server, Einsatz als Arbeitsrechner (notwendige Software ist installiert) nach Datensicherung auf anderen PC prinzipiell möglich (Funktionalität wird z.Z. nicht benötigt, Aufgabe kann vom Software-Ausprobierrechner übernommen werden)

    ¹"Datengrab" klingt so final, irgendwie nach "write only". :D