Beiträge von Arnulf zu Linden


    noch 2 Ram Riegel die in einem anderem Board steckten. 1x1GB, einmal 2GB. Sodele. Im Bios wurde das Ram mit 5GB erkannt.

    Diese Speicherkonfiguration mit 3× 1 GiB und 1× 2 GiB ist u.U. der Grund für das Problem. Normalerweise werden je zwei Slots für dual-channel oder unganged mode (abhängig vom Prozessor) zusammengefasst. 2× 1 GiB in einem Slotpaar und 1× 2 GiB + 1× nix im anderen Slotpaar kriegt die Hauptplatine wohl noch überein, aber dass die Kombination 2× 1 GiB in einem Slotpaar und 1× 1 GiB + 1× 2 GiB nicht richtig funktioniert, ist nicht verwunderlich. Damit das funktioniert, müsste die Hautplatine generell nur single channel machen, was (außer bei Laptops) sehr selten ist, oder im BIOS müsste single channel erzwingbar sein.

    Fazit: Steck da 4× 1 GiB rein oder 2× 1 GiB + 2× 2 GiB oder 4× 2 GiB.


    De facto war aber das Problem beseitigt, nachdem der Riegel raus war. Einzige andere Lösung wäre, dass der Ram Slot defekt ist.

    Es kann auch eine Inkompatibilität sein, sofern die anderen Riegel von anderen Herstellern sind.
    Hier liegen zwei Riegel mushkin 2 GiB DDR2 PC-800. Wenn diese allein auf der Hauptplatine stecken, ist alles gut. Sobald zwei weitere Riegel eines anderen Herstellers (getestet mit Corsair, Kingston, OCZ und noname auf mehreren AM2- und AM2+-Hauptplatinen) dazu gesteckt werden, starten die Systeme nicht mehr. Bei Bestückung mit vier nicht-mushkin-Riegeln laufen alle Systeme fehlerfrei.


    Der K5-PR150 ist wirklich eine sehr unglückliche Angelegenheit. Von dem habe ich zwei Modelle hier - der eine (AMD K5-PR150ABQ) läuft nur als PR133 (also 2.0x66MHz von den Jumpereinstellungen her), der Andere (AMD K5-PR150ABR) nur als PR166 (also 2.5x66MHz). Lediglich den ABR habe ich auf meinem FIC PA-2005 als PR150 zum Laufen bekommen - alle anderen Boards, die ich hier habe (diverse ASUS-Boards i. d. R.), mögen den gleich gar nicht als PR150 - oder er läuft äußerst instabil.

    Mein AMD K5-PR150ABR wird vom BIOS auch als PR166 angezeigt. Die 66 MHz FSB sind aber nicht wirklich überraschend. Auf meinem Prozessor steht das oben drauf. Zudem haben diese Dinger exotische Multiplikatoren fest eingebaut. Der AMD K5-PR150ABR werkelt mit 117 MHz ≈ 1,75 × 66 MHz. Seltsam ist eher die Bezeichnung "PR150", die nicht so recht zu "66 MHz Bus" passen will.

    Alles in allem lesen sich Deine Ausführungen so, dass man mit diesem Prozessor kein System aufbauen sollte.


    Ich habe vor ein paar Tagen den AMD-K5 PR100 (Keramikversion) bekommen. Jetzt habe ich etwas recherchiert im Netz und tlw. auch gelesen das er Probleme machte oder nicht 100% kompatibel sei. Wie ist das, hat jemand diese CPU damals im Einsatz gehabt und kann berichten? Ich hatte damals nur Intel. ;)

    Erfahrungen basieren auf Umgang mit einem AMD K5-PR150.

    Hardware:
    Auf einigen Hauptplatinen wird der AMD K5 (wie auch Cyrix, IBM und ST) gar nicht oder nicht richtig erkannt. Ob das System in so einem Fall startet und stabil läuft, ist Glückssache. Wenn es startet, sind so Dinge wie memtest86 und Start mit einer alten (≤ v5) Knoppix "highly recommended", bevor man irgendein OS auf die Festplatte ballert und dann anschließend ggf. zerballert.

    Software (Linux):
    Ein für den "Intel Pentium" (Pentium-S, Pentium Overdrive) kompilierter Kernel startet nicht auf einem System mit einem AMD K5. Dafür muss ein Kernel für "generic 586" (oder wie das jetzt genau heißt, habe gerade kein ia32-System einschaltbereit aufgebaut) kompiliert werden, oder man nimmt einen suboptimalen Distro-Kernel, der mit allem ab 486er startet.

    Wenn bei dem Prozessor so viel fehlt, wär eine Slackware überlegenswert, wobei in diesem Fall ein zur Hardware passender Kernel kompiliert werden sollte. Aber das macht man ja eh. ;) Die Slackware lässt sich auf schwacher Hardware gut herunter skalieren, als WM kämen z.B. fluxbox oder icewm in Frage - oder auch fvwm95, wenn man auf dieses Design steht. Hier läuft z. B. eine Slackware 13.0 auf einem Pentium-S 200 @ 180 MHz mit 192 MiB RAM, ohne dass man nach dem Start erst mal Zeit für eine Bierpause hätte. Wunder darf man natürlich nicht erwarten, aber da habe ich schon Linux-Distros auf deutlich stärkerer Hardware gesehen, wo die Performance in die Rubrik "Vergiss es!" passte.


    Einen 1133 Coppermine habe ich, der ist auf einem CUSL-2 drauf.

    Dann hast Du schon einen mehr als ich.


    So ist es, ich habe ein Dual Sockel 370 bekommen, auf dem aber nur zwei 700er drauf sind. Und die will ich eben gegen zwei SL52R ersetzen. :D

    Das ist verständlich.
    Auf Dual Sockel 370 bekommt man u.U. sogar 2 GiB RAM stabil in Gang. Das ist jedenfalls beim Microstar 694D Pro (2 GiB RAM = 4× 512 MiB SDRAM PC-133 DS) so, obwohl der Chipsatz Via Apollo Pro 133x "offiziell" und auch real auf vielen anderen Hauptplatinenen (mit nur einem Sockel 370) max. 1,5 GiB RAM stabil mitmacht.

    Jetzt brauchst Du nur noch ein OS, dass mit den zwei Prozessoren auch was anfangen kann, andererseits bei "nur" 1,0 GHz ×2 nicht in die Knie geht.


    Mainboard und CPU sind verkauft. Jemand interesse an der XFX Radeon HD 7770?


    Mach mal 'n paar Angaben dazu:

    • Ist das einfach 'ne PCIe x16 oder gibt es da Fallen und Stolpersteine wie z. B. bekannte Inkompatibilitäten?
    • Welche Grafikanschlüsse sind vorhanden?
    • Hat die einen separaten Stromanschluss und falls ja welchen?
    • Wieviel Grafikspeicher ist verbaut und welche Art Speicher ist das?
    • Foto der Karte
    • Preisvorstellung?


    Ich weiss zwar noch nicht wie ich die vollkriegen soll, aber irgendwie geht das schon :D

    Framegrabber-Karten gab es schon für den ISA-Bus, und einige sollen sogar mit 'nem 486er laufen, da diese Karten sehr viel in Hardware auf der Karte selbst erledigen. Damit dürfte man damals jede gängige Festplatte zugemüllt bekommen haben. Und mit den CD-ROM-Laufwerken kam dann auch der Festplattenplatzfresser Audiograbbing auf.


    AMD Athlon X2 4600+ @ 2,4 GHz
    3 DDR2 GB RAM (8 GB möglich, aber ziemlich teuer)
    ASUS M2N Mainboard

    Auf dem System laufen die virtuellen Maschinen nicht so wirklich gut, weil einfach RAM fehlt, sobald ich 2 Maschinen nebeneinander offen hab.

    Da fehlt nicht nur RAM, sondern auch der Prozessor ist etwas spackelig. Und auf dem M2N bekommt man (anders als auf dem M2N-E) keinen Phenom X4 in Gang.

    Deine Beschreibung hört sich danach an, dass ein Vierkernprozessor und ≥ 8 GiB RAM für Deine VMs sinnvoll sind.


    Alternativ: PCI Grafikkarte probieren..

    Dann haste den AGP-Bus nicht und du siehst obs Stable läuft..

    Dann ankert aber die PCI-Grafikkarte.

    Ende vom Lied: Jetzt stecken ein AMD K6-III 400 (400 MHz = 6,0 × 66,7 MHz) und die Ati Radeon 7500 drin. Der K6-III löst ein anderes Problem des Chipsatzes. Dessen cacheable RAM area liegt trotz 1 MiB cache RAM bei nur 256 MiB. Mit dem K6-III liegen die 512 MiB RAM vollständig in der cacheable RAM area, die nun durch den Prozessor bestimmt wird.

    Es könnte ein DNS-Problem sein.

    KDE-Start ohne Internetverbindung, vorher iptraf auf einer anderen Console gestartet liefert:


    Da möchte irgendetwas die root-nameserver abklappern.

    Der Eintrag

    nameserver 192.168.0.100

    in /etc/resolv.conf (192.168.0.100 ist der lokale Router) führt dazu, dass KDE ohne Internetverbindung schneller startet. Die Gedenkpause verschwindet alllerdings nicht, sondern halbiert sich lediglich auf 10 Sekunden. iptraf zeigt dann nur noch Zugriffe auf 192.168.0.100 auf Port 53, der dort auch offen ist. Diese 10 Sekunden möchte ich aber auch noch los werden, schließlich startete früher KDE 3.5.10 fast augenblicklich von der SSD.

    Steht in der resolv.conf zusätzlich noch ein "search"-Eintrag, dauert die Gedenkpause wieder 20 Sekunden.