Beiträge von Arnulf zu Linden


    So 'n Linux-Kernel-Back-Wettbewerb wäre echt interessant - aber auch langatmig und Energieintensiv je nach Rechnerausrüstung.

    Es wäre auch kaum sinnvoll vergleichbar, da es zu viele Kernel-Versionen und gcc-Versionen gibt. Und je nach Hardware ist auch immer nur ein bestimmter Dunstkreis an Kernel-Versionen sinnvoll einsetzbar.

    Ein sinnvoller Vergleich geht eigentlich nur mit identischen Kernel- und gcc-Versionen, womit jeweils nur ein bestimmter Dunstkreis an Hardware dafür in Frage kommt. Das praktiziere ich hier so auf den paar alten Kisten (außer den beiden 286ern) , die hier rum stehen.

    Das Kernel backen ist ein intensiver Hardware-Test (CPU, FPU, Cache, RAM, Massespeicher auf dem /usr/src/linux-$_Version liegt, nebst der Verbindungen zwischen den Komponenten). Wenn eine Kiste dabei nicht abschmiert, dürfte die Kiste auch sonst stabil laufen. Und man hat dann gleich einen zur Hardware passenden Kernel, was bei alten Kisten wertvolle Ressourcen spart.


    CPU-intern ist da beim Am386SX/i386SX auch noch nix dabei. Da wären dann eher die Ti/Cx486SLC was, deren interner L1-Cache pusht schon ordentlich.

    Das hier vorhandene System mit TI486DLC-40 (+ IIT 4C87DLC-40 + 128 KiB L2-Cache + 32 MiB RAM) braucht mit den 1KiB CPU-internen L1-Cache zwar ein paar Stunden weniger für das Kompilieren des Linux-Kernel 2.4.33.3, aber etwas über einen Tag braucht die Kiste dafür auch. Und auch für diese 386/486-Hybrid-CPU muss ein Kernel für "386" kompiliert werden. Ein für "486" kompilierter Kernel startet nicht.

    Das Kompilieren des Linux-Kernels als "CPU & memory benchmark" … :D


    Sonst TopBench und den Landmark System Speed Test aus dem DOS Benchmark Pack von Phil's Computer Lab?

    28 MB passen aber nicht so recht auf eine Diskette. :trollface:
    TopBench müsste aber gehen, und "Landmark System Speed Test" verbirgt sich hinter …? LM60?

    Cache? Da war was.
    Die beiden genannten 386er-Systeme kommen mit jeweils 64 KiB L1-Cache on board daher.
    Hat der SBC-340 keinen L1-Cache on board?

    Benchmarks? Was nimmt man für 386er? In der Handhabung am einfachsten ist sicherlich ein Programm, dass von einer mit sys a: formatierten Diskette startet.

    Ansonsten müsste ich DOS/Win3x oder Du Linux installieren. Das ginge sicherlich nur bei norddeutschem Wetter in der nichtsnutzigen dunklen Jahreszeit …

    der schicke 386 direkt 8 MB.

    Damit sollte eine Performance wie damals drin sein. Win3x und die dafür damals üblichen Anwendungsprogramme liefen mit 8 MiB RAM brauchbar. Damals waren das zwar meist Intel oder AMD 386DX mit 33 oder 40 MHz, aber bis 16 MiB RAM dürfte der Unterschied zwischen DX und SX bei gleichem Takt marginal ausfallen.

    Dein 486er ist auch ein schöner Rechner

    Der ist halt 'ne andere Liga, weshalb da auch TCP/IP-Netzwerk drauf läuft. Aber auch der bleibt beim ISA-Bus. VL-Bus und Exotenbusse (EISA, MCA – beide hier nicht am Start) würde ich für so eine DOS/Win3x-Kombi noch durchgehen lassen, aber alles mit PCI-Bus war, ist und bleibt hier dafür ausgeschlossen.

    i386DX-33 (+ i387 16-33 + 32 MiB RAM) und Am386-40 (+ ULSI DX/DLC 40MHz + 32 MiB RAM) stünden hier prinzipiell auch für DOS 6.22 + WfW 3.11 (im Dualboot mit der jeweils installierten Slackware 9.0) bereit. Nur wenn es dann erst mal alles läuft, macht man doch nicht mehr so viel damit …

    Alte Linux Distros sind natürlich sehr cool,

    Auf 386ern ist Linux wirklich nur etwas für Liebhaber. Auf den beiden o.g. 386er-Systemen kompiliert der Linux-Kernel 2.4.33.3 mal eben 1½ Tage.

    Bei einer alten Version hätte ich also 0 Chance.

    Du bist noch jung und somit lernfähig. ;)

    Ich fing damals bei Null mit SuSE 6.2 an. Die SuSE war damals eine echte Einsteiger- bzw. Umsteiger-Distro, die es erlaubte, ohne Linux-Vorkenntnisse ein nach damaligen Maßstäben benutzbares Linux inkl. X & GUI auf den PC¹ zu bekommen.

    ¹brauchbares Minimum etwa: Pentium MMX 233 oder K6 233, 64 MiB RAM, IDE-Controller & HDD @ mdma2, IDE-CD-ROM-Laufwerk, PCI-VGA-Grafikkarte, optional 3½" 1,44 MB-Diskettenlaufwerk, wenn Start von CD-ROM nicht geht.

    Ich müsste mit meinem kleinen pinken RISC-V Rechner

    Hast Du etwa auch ein rosa Schweinchen zu Hause? :D
    Fotos – bis die Linse platzt!


    AMD 386SX-33
    […]
    aber ein DOS/Win3.1 System will ich mir ja ohnehin aufbauen.

    Starten sollte das. Damit das auch Spaß macht, sollten 8…16 MiB RAM verbaut werden. Mit nur 4 MiB RAM waren deratige Systeme schon damals lahm. Für dickere Blasen wie Win32s und TCP/IP könnte die Luft mit einem 386er aber dünn werden. Dafür ist ein 486er doch die bessere Wahl.

    Hast Du vor RS422 oder RS485 zu nutzen oder stellst Du COM2 gleich auf RS232 um?

    Werden die RS232 mit 16550A UARTs oder Kompatiblen bestiefelt? Dann brauchst Du 'nen extra Treiber, um die 115200 bd auch nutzen zu können. Die mit Win3x ausgelieferten Treiber können diese hohen Transferraten nicht.


    Der K5 hat zu sehr nach dem VRM Mod geschriehen,

    Der ist auch ohne VRM mod dafür überdimensioniert und wäre eher etwas für Windows 95 oder NT 4, ggf. im Dualboot mit einem Linux (SuSE, Redhat, Debian, Slackware) von damals.


    Sehe ich genauso, es muss nicht alles auf eine SSD

    Bei der Umnutzung diverser ausrangierter Bürorechner (Dunstkreise: Athlon64 X2, Phenom II X4, FX) als Messrechner führte das Entfernen der HDDs in allen Fällen zu einer deutlich verbesserten Responsivität insbesondere bei der Nutzung des Dateimanagers. Positiver Seiteneffekt ist die deutlich reduzierte Erschütterungsempfindlichkeit der Kisten ohne HDDs (und optischen Laufwerken) drin.


    Macht es überhaupt Sinn die 3dfx mit jüngerer Hardware zu kombinieren?

    Nein.
    Die 3dfx gehört auf ein Brett aus der Zeit vor AGP.
    Da auf Win9x verwiesen wurde und dieses Treiberarchiv auch den Schwerpunkt darauf setzt, würde ich ein Brett mit Sockel-7 (z.B. mit Pentium-S 200) oder maximal Sockel-7 "split voltage" (z.B. mit Pentium MMX 233 oder K6 233 Model 6) dafür nehmen. Dazu passt dann auch Win9x treibermäßig.

    Win9x auf Hardware, die deutlich neuer als die 3dfx ist, ist ein mehr oder weniger übles Gewürge wegen der Treiberei. Zudem bremst die 3dfx dann den Rest aus. Wenn die Hardware mindestens Windows 2000 verlangt, mag ein Treiber dabei sein, der die Anzeige der GUI erlaubt, aber wohl kaum ernsthaft 3D, insbesondere das zu der Zeit schon recht verstaubte Glide unterstützt.

    Falls Du über Dualboot nachdenkst: Unter Linux werden die 3dfx-Karten mit dem tdfx-Treiber bestiefelt. So etwas läuft hier (3Dfx Voodoo3 2000 auf Sockel-7-Brett mit Pentium-S 200), aber ernsthaft 3D habe ich darauf noch nicht getestet.

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    Noten dazu

    Dass 386er Bretter nur die ×9 organisierten Module (SIMM, SIPP) unterstützen, scheint eher die Regel als die Ausnahme zu sein.


    Als Fan von RAM-Maximalbestückungen könnte das ja für dich von Interesse sein, kannst ja mal schauen ob bei deinem 386 A11 (Adress-Line für 16 MB Module) verkabelt ist.

    Von fisseligen Lötarbeiten bin ich aber aus "optischen" Gründen gar kein Fan mehr. Alles kleiner RM2,5 muss nicht mehr … fortschreitende Vergreisung halt.

    Laut Doku ist bei den drei aufgebauten 386ern und den beiden aufgebauten 486ern nur mit je acht SIMM Slots an Bord jeweils bei 32 MiB RAM = 8× 4 MiB SIMM Schluss.

    Einzig ein 486er, der zwei PS/2 Slots und vier SIMM Slots an Bord hat, kann laut Doku 128 MiB RAM = 2× 32 MiB PS/2 FPM + 4× 16 MiB SIMM. Da limitiert jedoch die VL-Bus-Grafikkarte, die ihren Adressbereich unsinnigerweise bei 62 MiB einblendet, weshalb in der Kiste aktuell bei 48 MiB RAM = 2× 16 MiB PS/2 FPM + 4× 4 MiB SIMM Schluss ist.


    Die Diagnosekarte ist dieses einfache

    Prinzipiell interessant, nur werde ich vor der Alpenfahrradtour nix mehr bestellen, damit kein Kram während der Tour ankommt. Danach kann man für 12,- € + Versand nicht sooo viel falsch machen.

    XT-Bus-Slots:
    Die Leiterbahnen sind zwischen den beiden XT-Bus-Slots und den unbekannt vielen (4 ?) ISA-Bus-Slots durchgeschliffen. Die musst Du also so oder so wieder durchgängig machen. Dann könntest Du auch wieder zwei neue XT-Bus-Slots einlöten. Die ausgelöteten XT-Bus-Slots würde ich direkt entsorgen.

    RAM:
    Die 72-poligen PS/2-Module gibt es in den Versionen FPM und EDO. Ein PS/2 FPM Riegel ist elektrisch die Zusammenfassung von vier SIMM Riegeln. Da sollte also elektrische Kompatibilität gegeben sein. EDO ist elektrisch inkompatibel zu FPM, wird also auf dem Brett mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht funktionieren. Solltest Du das Brett in Gang bekommen und es hapert nur am RAM, kann ich Dir evtl. 4× 1 MiB SIMM zukommen lassen. Angeblich lassen SIMM sich recht einfach durch Anlöten von Drähten an die Kontakte zu SIPP umbauen, habe ich aber mangels Bedarf nie probiert.

    Diagnosekarte:
    Taugt die was? Würde mich grundsätzlich mal interessieren.

    Soundkarte:
    In einem meiner 386er steckt eine "Best Union Electronics MF-1868" mit ESS 1868 Chip und PnP-IDE-Port, wobei am PnP-IDE-Port ein CDROM-Laufwerk hängt. Das geht grundsätzlich also. Auf dem 386er (i386DX-33 + i387 16-33; 32 MiB RAM) läuft Linux mit Kernel 2.4.33.3, der das ISA-PnP unabhängig vom BIOS übernimmt. Der Treiber für den PnP-IDE-Port ist gut versteckt im Kernel, der Soundtreiber kommt bei Kernel 2.4 noch extra als alsa-Treiber. Unter DOS hast Du die Soundkarte ja in Gang gekriegt. Das sollte also auch auf dem 386er gehen, sofern mit dem DOS-Treiber das im BIOS fehlende ISA-PnP umgangen werden kann. Es gibt für DOS auch CDROM-Treiber, denen IRQ und I/O-base des IDE-Ports, an dem das CDROM-Laufwerk hängt, als Parameter verabreicht werden können, womit ebenfalls das im BIOS fehlende ISA-PnP umgangen wird.

    FPU:
    Die lohnt sich nur, wenn Du auf der Kiste ein Programm laufen lassen möchtest, das nach damaligen Maßstäben ohne FPU unerträglich lahm oder gar nicht läuft. Beispiele: AutoCAD für DOS läuft meines Wissens gar nicht ohne FPU. Der Linux-Kernel muss ohne FPU die "math emulation" nutzen, wodurch Linux dann wie 'ne Schlaftablette läuft.

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    System of a Down - B.Y.O.B. (Cello Cover)

    und hier mal die "andere Richtung":
    J. S: Bach: Suite Nr. 1 für Violoncello solo G-Dur BWV 1007 – Prélude (E-Guitar cover)


    Ist aber Overkill für eine treiber senke. Aber ein Backup wäre nicht schlecht.

    Eine externe HDD ist in Verbindung mit moderner Hardware einfach nur noch eines: unendlich lahm!

    Zudem ist eine SSD in einem robusten Gehäuse wesentlich weniger stoßempfindlich als eine externe HDD. :)


    Daher spiele ich mit Linux seit einigen Jahren. Ich komm inzwischen gut damit klar, nur einige Programme vermisse ich schmerzlich.

    Das ist völlig normal, war vor über 20 Jahren, als ich umstieg, auch nicht anders. Erfahrung sagt aber, dass sich für die meisten Programme recht zeitnah brauchbarer Ersatz findet, und diesbezüglich ist die Situation heute deutlich entspannter als vor 20 Jahren. Problematisch wird es nur bei irgendwelcher Supersommersonderspezialsoftware wie etwa Maschinensteuerungen oder vielleicht auch einigen Spielen und Simulatoren. Vor 20 Jahren gehörten in diese Kategorie auch so Software wie Notensatz, Vektorgrafik, FEM, CAD oder Buchhaltung. Heute ist es eher so, dass man nur wechseln wollen muss.

    OT: Als dieser Thread erstellt wurde, lief hier noch die Kiste mit dem FX 8350 drin, weshalb ich mit "Nein, meine Hardware gibt es nicht her" stimmte. Nach dem Hardwareupgrade auf den Ryzen 7 5800+ im Arbeitsrechner und den Ryzen 5 5600+ im Software-Ausprobierrechner wurde auf Windows 11 umgestellt, wobei das allerdings nur sehr selten genutzt wird, weil normalerweise Linux läuft. Windows 10 läuft hier nur noch auf einer Museumskiste, der der Internetzugang unter Windows im Herbst 2025 genommen werden wird. Auf Arbeit wird das noch Gewürge werden, weil da noch Hardware – Dort laufen noch einige AMD FX, und die sind eher nix für Windows 11. – gekauft werden muss, und wenn es dumm läuft und die Lizenzrettung über das Microsoft-Konto nicht mehr funktionieren sollte, auch Windows 11 Lizenzen. Der Chef hat aber 'nen Igel im Portemonaie …


    Im UEFI-Bios ist ein Home-Key hinterlegt, das WIN10 habe ich aber mal mit einem alten W7-Key in Pro umgewandelt. Das müßte ja beim Upgrade als digitale Lizenz übernommen werden, oder?

    Die Betonung liegt auf dem Konjunktiv "müsste". Jede Änderung an der Hardware kann eine Neuaktivierung erfordern, und dann ist Schluss mit lustig.


    Für den Fall der Fälle könnte ich vorher eine Art "Maintenance-WIN10" auf meinem Laufwerk D: installieren, damit ich an alles herankomme, falls beim Upgrade auf C: irgendetwas schief läuft.

    Das kann vom Update aber auch zerlegt werden. Nur wenn Laufwerk D: eine zweite SSD/HDD ist, die vor dem Update abgestöpselt wird, passiert erst mal nix damit.

    Aber wozu überhaupt der Aufwand? Vor so etwas macht man eh ein Backup. Und an den Kram selbst kommt man auch mit einem Live-Linux dran. Anders als mit einem zweiten Windows sind da keine Wechselwirkungen mit dem ersten Windows zu erwarten.


    Auf der Platte befinden sich ca. 1.3TB in über 600.000 Dateien […] welches beim Sichern auf eine ext. USB-Platte jetzt erstmal trotz USB3 über einen Tag dauern wird

    Ist das etwa noch eine USB-HDD? Dann gibt es kein Mitleid! ;)
    Stand der Technik ist eine PCIe 3.0 NVMe-SSD in einem USB 3.2 Gen 2-Gehäuse.

    Auf den ersten Blick löst ein grid-Layout das Problem.

    Die html-Datei wird dadurch etwas übersichtlicher. In der css-Datei ist es quasi egal.

    Mit ganz alten Brausen wird sich das dann aber nicht mehr anzeigen lassen. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist die Historie bei den html-Layouts: table → div → grid
    Für eine Fotogalerie, die gleich die kompletten Bildsätze in voller Auflösung lädt, ist aber eh etwas mehr Bums in der Kiste und auf der Leitung erforderlich. Dafür ist 'n Athlon XP mit Windows XP und Firefox 48.0.2 wohl doch etwas zu schlapp.

    Ach ja, die schwarzen Beerdigungsrahmen um die Bilder kommen natürlich noch weg. Die dienen hier nur dem Debugging.erl.

    Und wenn schon grid, dann kommt das auch noch für die beiden anderen "Tabellen" (Text über Bildern und Fußzeile) statt div-Layout.erl.

    zu früh gefreut :(

    Wenn unter einem Bild, das nicht am rechten Rand steht, die Bildunterschrift mehr Zeilen benötigt als bei anderen Bildern in der Zeile, passiert das.
    Wieso passiert das und wie lässt sich das verhindern, sodass es keine leeren "Plätze" mehr gibt (außer evtl. ganz unten nach dem letzten Bild) und wieder alle "Plätze" innerhalb einer Zeile mit je einem Bild samt Bildunterschrift gefüllt werden?

    Das passierte bereits mit <div class="gallery">, der Wechsel auf <figure class="gallery"> brachte dahingehend leider keine Änderung. Auch sonst änderte sich dadurch nix, nur die html-Datei wurde etwas übersichtlicher, da nun weniger geschachtelte <div> drin sind.