Beiträge von Arnulf zu Linden

    Momentan bereitet ein Thinkpad E540 Ärger: Intel Grafik & shared memory lassen sich trotz installierter nvidia-Grafikkarte nicht komplett deaktivieren.

    Vorgeschichte: Irgendwann kam Intel auf die bräsige Idee, eine GPU in die Prozessoren zu integrieren, ohne dieser GPU aber dedizierten Grafikspeicher mitzugeben oder eine Anbindung dafür vorzusehen. Stattdessen kommt dieser shared-memory-Quatsch zum Einsatz.
    In einem PC werkeln ein Intel Core i7 und eine nvidia GeForce GT560. Im BIOS lässt sich die Intel GPU komplett deaktivieren, womit auch dieser shared-memory-Quatsch komplett verschwindet. So weit, so gut.

    Letztens landete auf meinem Schreibtisch nun ein Thinkpad E540, in dem ein Intel Core i5 mit integrierter GPU und eine nvidia $_irgendwas mit 2 GiB Grafikspeicher werkeln. Im BIOS gibt es eine Einstellung, dass die nvidia-Grafikkarte verwendet werden soll. Nur bringt das scheinbar nix. Weder Knoppix64 7.0.4 noch Windows 7 pro SP1 64-Bit verwenden ausschließlich die nvidia-Graikkarte, sondern nerven immer erst mit der Intel GPU rum. Den shared-memory-Quatsch werde ich daher logischerweise auch nicht los.

    Geht das nicht oder gibt es einen Trick, die Intel GPU und den shared-memory-Quatsch komplett zu deaktivieren, wie dies auch beim oben erwähnten PC möglich ist?

    Wenn das nicht geht, ist das definitiv ein Bug!
    Ein Feature wäre es nur, wenn man die Wahl zwischen allen Möglichkeiten ("nur Intel", "nur nvidia - komplett ohne shared-memory", "beide je nach Bedarf") hätte.


    Auf dem Bild sind rechts neben den Audiobuchsen auf dem Jumperfeld JP1 klar zwei Jumper auf den Pins 3-4 und 5-6 zu sehen (7-8 hat gewiss auch einen drauf, ist aber verdeckt). Bei mir sind alle Pins von 1-8 unbestückt gewesen. Und was passiert, wenn ich auf die Pins 5-6 und 7-8 Jumper stecke? Richtig! Es kommt ein Ton heraus, wenn ich meine Kopfhörer anstecke :D Und mit einem Jumper auf Pin 3-4 funktioniert dann auch das Mikro.

    Diese Steckbrücken dienen bei Hauptplatinen mit onboard-sound mitunter dazu, um zwischen den rückseitigen Buchsen und ggf. in der Gehäusefront vorhandenen Buchsen umzuschalten. Dann ist auf der Hauptplatine entweder ein entsprechender Pfostenstecker vorhanden, oder das Steckbrückenfeld dient alternativ als Pfostenstecker, um die Buchsen in der Gehäusefront anzuschließen.

    Dies ist normalerweise im Handbuch zur Hauptplatine dokumentiert. ;)


    Das kann man so nicht spontan sagen. Gerade an Servern will man doch viel verscripten und co. Viele Dienste lassen sich auch deutlich schneller durch editieren einer Konfigurationsdatei einrichten, anstatt da wie wild bunte Dialoge zu klicken.

    +1

    Aber sofern es sich nicht um einen "historischen"¹ Linux-Server handelt, schadet eine GUI auch nicht unbedingt. Auf meinem Linux-Server kommt die aber nur, wenn ich sie mit "startx" aufrufe. Ist ganz nützlich, wenn man ganz viele xterm-Fenster gleichzeitig braucht oder zu $_irgendwas in die Doku im HTML- oder PDF-Format schauen muss (und direkt neben dem Server kein anderer einsatzbereiter Rechner dafür verfügbar ist).

    ¹Bei "historisch" denke ich jetzt mal an Sockel-Super-7, Slot-1 oder ähnliche Kisten. Die hier erwähnte Kiste ist für "historisch" in diesem Sinne ein Grenzfall, da sie für Sockel-A-Verhältnisse recht schwach (nur Sempron, kein Athlon XP; nur 1,5 GiB RAM) bestückt ist.


    Hab den Rechner jetzt mal lauffähig gemacht (RAM war defekt). Das Mainboard ist ein MSI KT4AV, CPU ist ein AMD Athlon XP 2400 mit 2 GHz. Eine Geforce2 MX war auch verbaut, die hab ich aber durch eine Geforce 6600 GT austgetauscht, die ich hier noch rumliegen hatte. Ist natürlich kein moderner High End Rechner, aber zum basteln taugts allemal :D

    Bestückt mit 3 GiB RAM kann man da sogar halbwegs moderne Betriebssysteme drauf laufen lassen. Als Prozessor geht maximal ein Athlon XP 3200+ (2,333 GHz FSB 333). Windows + Antivirus + Internet dürfte aber eklig lahm werden.


    Anfangs hatte ich eine CT1600 drin
    […]
    Nun habe ich eine CT2230 eingebaut,
    […]
    Nun meine Frage: Kann ich zwei Soundkarten in den PC verfrachten und gleichzeitig (resp. wahlweise) betreiben?

    Prinzipiell:
    Windows NT-Serie (mir bekannt ab Windows 2000) und Linux (mir bekannt ab Kernel 2.6) können mit zwei Soundkarten umgehen.
    DOS und Windows 9x/ME: keine Ahnung.

    Konkret:
    Die CT1600 und die CT2230 sind ISA-Karten. Da musst Du mit den Ressourcen aufpassen. I/O für "Soundblaster" sollte kein Problem sein, da gehen neben 0x220 auch andere Adressen. Die beiden MIDI-Schnittstellen können 0x300 und 0x330 belegen. Für die Gameports kommen 0x200 und 0x208 in Frage. Für jede Karte wird ein freier IRQ benötigt. Schwierig wird es mit den DMA-Kanälen, die nicht doppelt belegt werden dürfen. Normalerweise braucht jede Karte zwei davon, je einen 8-Bit-DMA-Kanal und einen 16-Bit-DMA-Kanal. Prinzipiell frei sind in PC die 8-Bit-Kanäle 0, 1 und 3 sowie die 16-Bit-DMA-Kanäle 5, 6, und 7. Wenn keine andere ISA-Hardware, die DMA-Kanäle belegt, im PC steckt, sind die drei erwähnten 16-Bit-DMA-Kanäle verfügbar. Von den 8-Bit-DMA-Kanälen greift sich aber jeder ECP-Parallelport¹ einen. Mehr als ein ECP-Parallelport¹ geht in einem System mit zwei ISA-Soundblaster-Karten nicht. Dann gibt es folgende Möglichkeiten:

    • ECP für alle Parallelports¹ abschalten
    • dem ECP-Parallelport¹ den DMA 0 zuweisen (im BIOS oder per Steckbrücke, leider oft nicht möglich)
    • dem Betriebssystem beibringen, dass ISA-PnP auch den DMA 0 verwenden darf, was dem Betriebssystem aber mitunter schwierig beizubringen ist

    ¹Gilt für native ECP-Parallelports, nicht für ECP-Parallelports auf PCI- und PCIe-Steckkarten.


    Aber ich bin faul und ein Hersteller darf auch mal selber ran und mir eine ISO geben die alles beinhaltet.

    Ich bin da gerne der faule DAU…

    Ein echter DAU kann mit einem ISO-Image aber gar nichts anfangen. :D


    Ich halt nochmal die Augen offen nach einer Remapping option. Ein Update sollte es nicht bringen. Es steht noch nicht mal in der Beschreibung, dass eine Remapping Option hinzugefügt wurde.

    Dass das nicht erwähnt wird, hat genau gar nichts zu sagen. Manche Dinge werden stillschweigend in die Updates gepackt.


    In meinem gefundenem HP Notebook ist ein Athlon Xp verbaut, ich vermute dass dieser defekt ist. Wie baue ich den aus? Ich finde keinen Verriegelungsbügel.

    Das ist ein Athlon XP-M.

    Der Sockel ist nicht als ZIF-Sockel ausgeführt. Du musst den Prozessor also vorsichtig heraus hebeln. Dafür sind die beiden vorstehenden weißen "Angriffspunkte" vorgesehen.



    Bitte setzte Links direkt auf die Bilder. Klickt man auf Dein Bild im Beitrag, kommt nicht das Bild (in größerer Darstellung), sondern so eine blöde Bilderhochladeseite.


    Der Taskmanager sagt, dass 2,75GB verwendbar sind.
    Der Punkt "Memory Remapping" ist in diesem BIOS nicht vorhanden (habe gelesen, dass es daran liegen könnte).

    Das riecht sehr nach dem "memory remapping"-Problem. Um das zu verifizieren, kannst Du ein Linux x86_64-Livesystem von CD/DVD starten und schauen, ob da auch nur 2,75 GiB RAM verfügbar sind.


    BIOS version ist P08 (und nein, ich steh echt nicht drauf BIOSse zu updaten) :D

    Mal ehrlich, das geht doch nicht nach Lust! ;)
    Aktuelles BIOS drauf und schauen, ob das Problem immer noch besteht! Aktuell ist P13. Sollte damit "memory remapping" funktionieren, nimmt das System evtl. sogar nicht dokumentierte bis zu 8 GiB RAM = 4× 2 GiB auf, da hier schon DDR2-RAM zum Einsatz kommt.


    Jetzt hat er wieder einen Core 2 Duo, 2,75GB RAM und immerhin eine GT240 Grafikkarte.

    Wahrscheinlich blendet die GT240 ihren Adressbereich bei 2,75 GiB ein. Da kein "memory remapping" erfolgt, ist der Rest oberhalb 2,75 GiB "weg". Aber auch mit einer anderen Grafikkarte wäre vermutlich bei 3,25 GiB Schluss, weil ja alle Komponenten ihre Adressbereiche innerhalb 4 GiB einblenden.


    checken wie gut die Platten noch wirklich sind.

    Sind für meine alten Rechner.

    So etwas macht man immer mit einem Live-System von CD, DVD oder schreibgeschützter Diskette, wobei die Festplatte(n) mit installierten Betriebssystemen und Daten vorher abgestöpselt werden.

    Wenn die zu testende Festplatte einen weg hat, kann die durchaus auch mal den IDE-Controller oder noch mehr durcheinander bringen, z.B. "PCI-bus-(t)error" auslösen. Bei einem Test aus einem festplatteninstallierten Betriebssystem heraus kann dieses dann auch geschrottet werden (und wird es bei PCI-bus-(t)error auch).


    ich wollte letztens auch mal meine 420MB IDE-Platte an den USB-Adapter haengen. Hat der moderne PC aber nicht erkannt. Wahrscheinlich geht das erst bei LBA-faehigen Platten. Mit ner 2GB HDD funzt es ohne Probleme...

    IDE-Festplatte an USB-Adapter benötigt meines Wissens nicht nur LBA-, sondern auch DMA-Unterstützung seitens der Festplatte.

    Diese fossilen IDE-Festplatten (kein LBA, ggf. kein DMA) funktionieren mitunter auch nicht an "moderneren" IDE-Controllern, die UltraDMA/66 oder höher unterstützen. Da hilft auch kein 40-poliges IDE-Kabel.


    Wo ist denn der RAM-Controller bei nem Phenom II, NB, SB, CPU?

    Ab dem AMD K8 (Athlon64, Opteron) ist der bzw. sind die beiden RAM-Controller im Prozessor integriert:
    AMD K8
    AMD K10

    Gealterte Netzteile (Elkos verlieren an Kapazität, Halbleiter verändern ihre Kennwerte) sind genau so wie heiß laufende Komponenten immer wieder beliebte "Spaßbringer", die zu mehr oder weniger zufälligen Ausfallerscheinungen (Abstürze, Aufhänger, Datenschrott) führen.

    Der Text hat was --- ganz Fieses!

    Das scheint das Resultat eines Übersetzungsprogramms Polnisch --> Deutsch zu sein.


    Analog dürfte das schon eine Herausforderung sein.
    Dafür bietet sich ein µC an, der zusammen mit der nötigen Peripherie auf einer etwa kreditkartengroßen Platine versammelt ist. Ein 8051-Derivat (8-Bit µC) reicht völlig aus. Eine Arduino-Plattform mit genug digital-I/O-Pins geht natürlich auch.

    Wegen der kurzen, aber häufigen Schaltvorgänge sind Relais keine optimale Lösung. Hier bieten sich SSR an (gibt es auch für DC Last), die sich direkt über die digital-I/O-Pins ansteuern lassen.


    Ein Sockel 478 Prescott lohnt den Kühlungaufwand nicht, schneller als Northwood sind die auch nicht.

    Das gilt aber nur, wenn man beide Prozessoren mit gleichen Taktfrequenzen und ggf. HT zur Auswahl hat.

    Extra 'nen Northwood zu kaufen, nur weil der ein paar Watt weniger verheizt, lohnt nicht, wenn ein Prescott mit vernünftigem Kühler drauf vorhanden ist.

    Und mal ehrlich - diese Prozessoren, egal ob Northwood oder Prescott, hat man doch eh nur noch in Museumsrechnern oder in PCs für ganz besondere Anwendungsfälle drin. In 'nem PC für die tägliche "Arbeit" möchte ich jedenfalls keinen Einkernprozessor mehr erleben müssen.

    1. Zerlegen: Ergibt Blechteile, Lüfter und Platine mit Elektronik drauf, evtl. noch eine Spule ("passive PFC")
    2. Teile mit Pinsel von Staub & grobem Dreck befreien
    3. Blechteile mit "Bref gegen Fett & Eingebranntes" (ACHTUNG! Nicht mit dem sehr ähnlich aufgemachten "Bref gegen Kalk & Schmutz" verwechseln!) einsprühen, 10 min warten, abbürsten, mit Warmwasser abspülen, Prozedur ggf. wiederholen, Teile abtrocknen
    4. Lüfter und Platine samt Kabelbaum sowie ggf. vorhandene Spule mit Bremsenreiniger (üblicherweise ein Gemisch aus aliphatischen Kohlenwasserstoffen, z. B. Isopropanol, Aceton und Heptan) großzügig absprühen und an der Luft trocknen lassen. Für diese Aktion gilt: Nur draußen oder auf'm Balkon! Kerze aus! Kippe aus!

    Waschbenzin würde ich wegen der darin enthaltenen Aromaten und längerkettigen Aliphaten nicht verwenden.