Beiträge von Arnulf zu Linden


    Ein Bild dieser Netzwerk-Karte habe ich auch:

    NW-Karte!

    Ob Windows 95 die erkennen wird?

    Das ist eine NE2000-kompatible Karte. Das sollte Windows 95 können. Evtl. muss die mit einer speziellen Software von "ISA-PnP" auf "Jumperless" umgestellt werden, da das BIOS kein PnP unterstützen dürfte.


    Suche dir einen anstaendigen Dual IDE-VLB Controller (z.B. von Data Technologies oder wie die hiessen), wo beide IDE Kanaele am schnellen Local Bus haengen und gut ;)

    Wo soll er den denn her bekommen?

    Außerdem ist der DC-680T ja nicht schlecht, vor allem wenn Festplatten aus jener Zeit dran hängen. Für DOS ist das Ding meines Wissens "transparent", benötigt also keinen extra Treiber.

    Da das Betriebssystem auf eine Festplatte am DC-680T soll, wird der als primary IDE (IRQ14, 0x01F0, 0x03F6) laufen. Für das CD-ROM-Lw. wird daher ein IDE-Controller (ideal VLB, notfalls ISA, schlimmstenfalls ISA auf Soundkarte) benötigt, der sich auf secondary IDE (IRQ15, 0x0170, 0x0376) einstellen lässt.

    Ein IDE-Controller auf der Soundkarte, der nicht benutzt wird, darf dann logischerweise nicht als secondary IDE eingestellt sein. Leider gibt es Soundkarten, bei denen der IDE-Controller fest auf secondary IDE eingestellt ist und sich auch nicht deaktivieren lässt.

    Bei dem SCSI-Controller ist neben den schon erwähnten Problemen zu bedenken, dass der Hardwareressorcen, insbesondere einen IRQ belegt. Da kann es schnell eng werden, denn anders als bei PCI und PCIe dürfen die IRQs nicht doppelt belegt werden.


    kannst du das CDRom (sofern vorhanden) auch normal am IDE Bus verwenden.

    Das geht aber vermutlich nicht am DC-680T. Der ist etwas eigen, und damals war ATAPI auch noch nicht so das große Thema.

    Falls auf der Kiste auch Linux installiert werden soll, ist beim DC-680T zu beachten, dass der mit dem alten hd-Treiber und nicht mit dem normalen IDE-Treiber zu bestiefeln ist.


    PC100 Ram habe ich nur noch 256er Riegel und die oben genannten. Da aber offensichtlich kein Interesse besteht, tue ich die Ram wieder in die Kiste für die Entsorgung. (Ram bringen einen Haufen Geld das Kilo 8D)

    Bevor Du die 512 MiB-Riegel in die Tonne kloppst:
    Sind die SS oder DS organisiert? Haben die ECC? Sind die Registered?



    Ja, jetzt sind gerade ECCs mit 512 drauf, ich möchte aber 4x 512Mb (PC100) um auf die volle 2Gb zu kommen. Mit 133er erkennt das Board maximal nur 1,5Gb.

    Kann im BIOS der Speichertakt nicht fest auf 100 MHz eingestellt werden egal ob PC-100 oder PC-133 eingesteckt sind?


    Eine einstell option konnte noch nicht gefunden werden für die Spannung, und nein es steht auch nicht auf dem Board.

    Auf der von Dir abgelichteten Hauptplatine sind keine Spannungsregler (VRM = Voltage Regulator Module) für die Prozessorkernspannung verbaut.

    Deshalb funktionieren auf der Hauptplatine ohne weitere Maßnahmen (Zwischensockel mit Spannungsregler; nachträglicher Einbau der fehlenden Spannungsregler samt Zusatzbeschaltungen) nur Prozessoren, die mit einer Prozessorkernspannung von 5,0 V arbeiten oder die über eigene Spannungsregler verfügen (Overdrive-Prozessoren)!

    Damit ist beim i486DX2-66 / Am486DX2-80 / Cx486DX2-80 Schluss, oder ein Overdrive-Prozessor (DX4ODPR100 = i486DX4-100 Overdrive; PODP5V83 = Pentium 83 Overdrive) wird eingesetzt.

    Zu den CPU-Modellen, die da drauf laufen könnten:
    "P24T" ist der Pentium Overdrive.
    "Cyrix" bedeutet zunächst nur, dass da überhaupt Cyrix-Prozessoren drauf laufen können. Im schlimmsten Fall sind das aber nur die reinrassigen 486er, die Cx486DX-Prozessoren. Die Cx5x86-Prozessoren, die in alten Unterlagen und vom BIOS mitunter auch als "Cyrix MI" oder "Cyrix M1" bezeichnet werden und bereits Merkmale der 5. ia32-Prozessorgeneration enthalten, sind 'ne andere Hausnummer und funktionieren auf vielen Hauptplatinen nicht.


    Mooooment, du nimmst jetzt nicht ernsthaft Bürosoftware als Beispiel für Ramfresser?

    Diese Software läuft genau wie das Betriebssystem nicht um ihrer selbst willen. Mit 'nem Dokument > 100 Seiten mit zahlreichen Fotos und Grafiken drin läuft das RAM schon voll. Und mit großen Tabellen, in denen Berechnungen laufen, kann das ruck zuck gehen.
    Klar gibt es für solche Fälle Alternativen, aber die erwähnte Software ist vorgegeben und daher von mir nicht durch andere zu ersetzen.


    Da nimmt man halt mal eine der tausenden Alternativen statt dem bloatigen Adobekram. Aber selbst der braucht keine 4GB RAM.

    Auch dies ist leider eine Vorgabe und quasi in Stein gemeißelt.

    Dann kommt noch hinzu, dass oft mehrere der erwähnten Programme gleichzeitig laufen.

    Über Sinn und Unsinn dieser Vorgaben zu diskutieren ist müßig, das habe ich schon alles hinter mir. :(
    Da man diese Software haben möchte, muss halt "Leistung" in den Blechotto unter'm Schreibtisch, und zur "Leistung" gehört auch genug RAM. Unter 8 GiB RAM läuft im Büro nichts mehr, neu kaufe nicht mehr unter 16 GiB RAM. Immerhin haben seitdem die Klagen über lahme Rechner spürbar nachgelassen.

    Ich weiß nicht, welche Erfahrungen du gemacht hast,

    Auf Sockel-939 und Sockel AM2 ist es gruselig mit nur 4 GiB RAM. Das Windows selbst läuft frisch installiert zwar bedienbar, aber sobald eine größere Anwendung (LibreOffice 4.3; M$ Office 2010; gimp 2.8.14; ressourcenfressende Internetseite mit aktuellem Firefox; Scan-Orgien mit Adobe Acrobat X) ins Spiel kommt, kommt die Bremse. Wenn der PC Verbindung zum Internet hat, kommt noch das leidige Thema Antivirus dazu. Den Sockel-939-PC, der sich nicht auf mehr als 4 GiB aufrüsten lässt, musste ich mittlerweile austauschen, da ein sinnvolles Arbeiten, insbesondere die geforderten Scan-Orgien, an dem Arbeitsplatz damit nicht möglich war.

    Außerdem geht es mit 4 GiB eigentlich nur mit Auslagerungsdatei, und die ist wie schon erwähnt auf einem HTPC keine so gute Idee, wenn nur eine SSD und Datengräber verbaut sind.


    Und 8 GB RAM sind auch nicht nötig, 4 GB reichen schon aus.

    Nein! Geh nicht unter 8 GiB RAM!

    • Windows 7 64-Bit läuft mit nur 4 GiB RAM recht zäh.
    • Bei nur 4 GiB RAM wird eine Auslagerungsdatei gebraucht, die bei 8 GiB RAM und dem geplanten Einsatzzweck unnötig ist und daher komplett deaktiviert werden sollte! Wo sollte die auch hin? Auf eine SSD ist Auslagern sinnentleert und auf einem Datengrab will man das auch nicht haben.
    • Wird auf eine dedizierte Grafikkarte verzichtet, stehen nicht mal 4 GiB RAM zur Verfügung, weil ein Teil des Arbeitsspeichers von der GPU beansprucht wird.


    Warum eigentlich wollen einige hier solche Systeme mit Gewalt an die untere Kotzgrenze herunter skalieren? Das ursprünglich angedachte System ist doch ganz gut für den Zweck geeignet, wenn die Version mit 2 TB Datengrab + SSD zum Einsatz kommt.


    Der Boxed-Kühler sollte da ausreichend sein, zumal TDP der APU bei 25 Watt liegt.

    Mit Boxed-Kühlern (für Prozessoren für Sockel AM2, AM2+, AM3, AM3+) ist meine Erfahrung, dass die Dinger zwar thermisch ausreichen (zumindest bis zum Ablauf der Garantie für den Prozessor), aber brüllend laut sind. Lärmmäßig akzeptabel laufen diese Dinger unter Umständen, wenn sie auf einem Prozessor mit geringerer TDP als der in der Box enthaltene Prozessor zum Einsatz kommen. Da das Gerät im Wohnzimmer stehen soll, sollte da ein sehr leise laufender Kühler drauf.


    Evtl hol ich ne 2 TB-Platte für Aufnahmen und ne kleine SSD fürs OS.

    Mach das, dann wird das in dieser Hinsicht 'ne runde Sache!

    Beim OS solltest Du Dich nach den Vorlieben der Anwender richten, weniger nach Deinen Vorlieben. (Wenn's Windows sein soll, würde ich aber auch lieber 7 statt 8 nehmen.)


    Was für Präsentationen?

    Woher soll ich das wissen? Ich erstelle die nicht. Aber der Appetit kommt bekanntlich beim Essen. ;)


    Wenn du unbedingt 3D-Leistung brauchst, dann gibts da deinem Winsch entsprechend "tragbare Workstations".

    Das hat doch wenigstens mal Geschmack, ist allerdings momentan Budget-sprengend.

    Und das mit dem Laptop war wie bereits erwähnt nicht mein Wunsch!


    Warum dann ein Laptop?

    Das wurde so gewünscht wegen einfach handhabbarer Datenkonsistenz im Büro und unterwegs, war nicht meine Entscheidung. Ich "darf" es als Admin "nur" ausbaden.

    • Arbeit im Büro: Kiste hängt an der Docking-Station. Je nach Anwendung kommt hier das Thema 3D-Leistung ins Spiel.
    • Arbeit im Zug (i.d.R. Fernverkehr): Meist sind Steckdosen an den Sitzplätzen vorhanden.
    • Arbeit & Präsentation vor Ort (geschlossene Räume): Steckdosen sind vorhanden. Je nach Art der Präsentation kommt hier das Thema 3D-Leistung ins Spiel.


    Bei diesen Szenarien dürfte der Akku eher selten ins Spiel kommen.


    Ob Arnulf weiß, das aktuelle Spielekonsolen 100% shared RAM haben?

    Nein, weiß ich nicht, da ich so ein Gerät nie besessen habe und auch keine Anwendung dafür habe. Außerdem ist das Äppel vs. Birnen, wenn die Spielekonsole nicht als Computer (früher u.a. als Vektorrechner) "umgenutzt" wird.

    Registered ≠ Buffered

    RegSDRAM-Module sind mechanisch kompatibel zu "normalem" SDRAM-Modulen. Hier liegen mehrere RegSDRAM-Module rum, bei denen das so ist. Registered Module sind fast immer mit ECC ausgestattet, wobei ECC im BIOS bei Bedarf abgeschaltet werden kann. Registered und Unregistered Module darf man nicht mischen, auch wenn die Hauptplatine beide Sorten unterstützt.

    Die meisten Chipsätze für Desktop-PC unterstützen kein RegSDRAM. Eine bekannte Ausnahme ist der Intel 440BX-Chipsatz. Der Intel 440LX soll es auch können, aber das habe ich noch nicht probiert (ist vielleicht mal was für den kommenden Winter). Das BIOS muss auch Unterstützung für RegSDRAM mitbringen.


    Wieso sollte man das wollen?

    Das will man, um die Performance-Bremse shared-memory loszuwerden!


    Die Intel Grafik kann außerdem nicht abgeschaltet werden da die NVIDIA Karte in den Framebuffer der Intelkarte schreibt damit schneller umgeschaltet wird. Wenn die Intelkarte aus ist hat man kein Bild mehr.

    Das ist somit nicht nur ein Bug, sondern eine totale Fehlkonstruktion! :(
    Wer denkt sich blos einen derartigen Murks aus? Und kommt jetzt ja nicht wieder mit der Akku-Laufzeit oder irgendwelchem Energiespar-Gedöns. Das Gerät wird fast immer am Stromnetz hängen. Beim PC ist das ja noch vernünftig gelöst: Man kann die Intel-Grafik im Prozessor nutzen, kann aber auch eine dedizierte Grafikkarte reinstecken und die Performance-Bremse bestehend aus Intel-GPU und shared-memory komplett lösen.

    Aufgrund dieser extrem negativen Erfahrung steht für mich fest, dass bis auf Weiteres privat kein Laptop angeschafft werden wird!

    Momentan bereitet ein Thinkpad E540 Ärger: Intel Grafik & shared memory lassen sich trotz installierter nvidia-Grafikkarte nicht komplett deaktivieren.

    Vorgeschichte: Irgendwann kam Intel auf die bräsige Idee, eine GPU in die Prozessoren zu integrieren, ohne dieser GPU aber dedizierten Grafikspeicher mitzugeben oder eine Anbindung dafür vorzusehen. Stattdessen kommt dieser shared-memory-Quatsch zum Einsatz.
    In einem PC werkeln ein Intel Core i7 und eine nvidia GeForce GT560. Im BIOS lässt sich die Intel GPU komplett deaktivieren, womit auch dieser shared-memory-Quatsch komplett verschwindet. So weit, so gut.

    Letztens landete auf meinem Schreibtisch nun ein Thinkpad E540, in dem ein Intel Core i5 mit integrierter GPU und eine nvidia $_irgendwas mit 2 GiB Grafikspeicher werkeln. Im BIOS gibt es eine Einstellung, dass die nvidia-Grafikkarte verwendet werden soll. Nur bringt das scheinbar nix. Weder Knoppix64 7.0.4 noch Windows 7 pro SP1 64-Bit verwenden ausschließlich die nvidia-Graikkarte, sondern nerven immer erst mit der Intel GPU rum. Den shared-memory-Quatsch werde ich daher logischerweise auch nicht los.

    Geht das nicht oder gibt es einen Trick, die Intel GPU und den shared-memory-Quatsch komplett zu deaktivieren, wie dies auch beim oben erwähnten PC möglich ist?

    Wenn das nicht geht, ist das definitiv ein Bug!
    Ein Feature wäre es nur, wenn man die Wahl zwischen allen Möglichkeiten ("nur Intel", "nur nvidia - komplett ohne shared-memory", "beide je nach Bedarf") hätte.


    Auf dem Bild sind rechts neben den Audiobuchsen auf dem Jumperfeld JP1 klar zwei Jumper auf den Pins 3-4 und 5-6 zu sehen (7-8 hat gewiss auch einen drauf, ist aber verdeckt). Bei mir sind alle Pins von 1-8 unbestückt gewesen. Und was passiert, wenn ich auf die Pins 5-6 und 7-8 Jumper stecke? Richtig! Es kommt ein Ton heraus, wenn ich meine Kopfhörer anstecke :D Und mit einem Jumper auf Pin 3-4 funktioniert dann auch das Mikro.

    Diese Steckbrücken dienen bei Hauptplatinen mit onboard-sound mitunter dazu, um zwischen den rückseitigen Buchsen und ggf. in der Gehäusefront vorhandenen Buchsen umzuschalten. Dann ist auf der Hauptplatine entweder ein entsprechender Pfostenstecker vorhanden, oder das Steckbrückenfeld dient alternativ als Pfostenstecker, um die Buchsen in der Gehäusefront anzuschließen.

    Dies ist normalerweise im Handbuch zur Hauptplatine dokumentiert. ;)


    Das kann man so nicht spontan sagen. Gerade an Servern will man doch viel verscripten und co. Viele Dienste lassen sich auch deutlich schneller durch editieren einer Konfigurationsdatei einrichten, anstatt da wie wild bunte Dialoge zu klicken.

    +1

    Aber sofern es sich nicht um einen "historischen"¹ Linux-Server handelt, schadet eine GUI auch nicht unbedingt. Auf meinem Linux-Server kommt die aber nur, wenn ich sie mit "startx" aufrufe. Ist ganz nützlich, wenn man ganz viele xterm-Fenster gleichzeitig braucht oder zu $_irgendwas in die Doku im HTML- oder PDF-Format schauen muss (und direkt neben dem Server kein anderer einsatzbereiter Rechner dafür verfügbar ist).

    ¹Bei "historisch" denke ich jetzt mal an Sockel-Super-7, Slot-1 oder ähnliche Kisten. Die hier erwähnte Kiste ist für "historisch" in diesem Sinne ein Grenzfall, da sie für Sockel-A-Verhältnisse recht schwach (nur Sempron, kein Athlon XP; nur 1,5 GiB RAM) bestückt ist.


    Hab den Rechner jetzt mal lauffähig gemacht (RAM war defekt). Das Mainboard ist ein MSI KT4AV, CPU ist ein AMD Athlon XP 2400 mit 2 GHz. Eine Geforce2 MX war auch verbaut, die hab ich aber durch eine Geforce 6600 GT austgetauscht, die ich hier noch rumliegen hatte. Ist natürlich kein moderner High End Rechner, aber zum basteln taugts allemal :D

    Bestückt mit 3 GiB RAM kann man da sogar halbwegs moderne Betriebssysteme drauf laufen lassen. Als Prozessor geht maximal ein Athlon XP 3200+ (2,333 GHz FSB 333). Windows + Antivirus + Internet dürfte aber eklig lahm werden.