Beiträge von Arnulf zu Linden


    Anfangs hatte ich eine CT1600 drin
    […]
    Nun habe ich eine CT2230 eingebaut,
    […]
    Nun meine Frage: Kann ich zwei Soundkarten in den PC verfrachten und gleichzeitig (resp. wahlweise) betreiben?

    Prinzipiell:
    Windows NT-Serie (mir bekannt ab Windows 2000) und Linux (mir bekannt ab Kernel 2.6) können mit zwei Soundkarten umgehen.
    DOS und Windows 9x/ME: keine Ahnung.

    Konkret:
    Die CT1600 und die CT2230 sind ISA-Karten. Da musst Du mit den Ressourcen aufpassen. I/O für "Soundblaster" sollte kein Problem sein, da gehen neben 0x220 auch andere Adressen. Die beiden MIDI-Schnittstellen können 0x300 und 0x330 belegen. Für die Gameports kommen 0x200 und 0x208 in Frage. Für jede Karte wird ein freier IRQ benötigt. Schwierig wird es mit den DMA-Kanälen, die nicht doppelt belegt werden dürfen. Normalerweise braucht jede Karte zwei davon, je einen 8-Bit-DMA-Kanal und einen 16-Bit-DMA-Kanal. Prinzipiell frei sind in PC die 8-Bit-Kanäle 0, 1 und 3 sowie die 16-Bit-DMA-Kanäle 5, 6, und 7. Wenn keine andere ISA-Hardware, die DMA-Kanäle belegt, im PC steckt, sind die drei erwähnten 16-Bit-DMA-Kanäle verfügbar. Von den 8-Bit-DMA-Kanälen greift sich aber jeder ECP-Parallelport¹ einen. Mehr als ein ECP-Parallelport¹ geht in einem System mit zwei ISA-Soundblaster-Karten nicht. Dann gibt es folgende Möglichkeiten:

    • ECP für alle Parallelports¹ abschalten
    • dem ECP-Parallelport¹ den DMA 0 zuweisen (im BIOS oder per Steckbrücke, leider oft nicht möglich)
    • dem Betriebssystem beibringen, dass ISA-PnP auch den DMA 0 verwenden darf, was dem Betriebssystem aber mitunter schwierig beizubringen ist

    ¹Gilt für native ECP-Parallelports, nicht für ECP-Parallelports auf PCI- und PCIe-Steckkarten.


    Aber ich bin faul und ein Hersteller darf auch mal selber ran und mir eine ISO geben die alles beinhaltet.

    Ich bin da gerne der faule DAU…

    Ein echter DAU kann mit einem ISO-Image aber gar nichts anfangen. :D


    Ich halt nochmal die Augen offen nach einer Remapping option. Ein Update sollte es nicht bringen. Es steht noch nicht mal in der Beschreibung, dass eine Remapping Option hinzugefügt wurde.

    Dass das nicht erwähnt wird, hat genau gar nichts zu sagen. Manche Dinge werden stillschweigend in die Updates gepackt.


    In meinem gefundenem HP Notebook ist ein Athlon Xp verbaut, ich vermute dass dieser defekt ist. Wie baue ich den aus? Ich finde keinen Verriegelungsbügel.

    Das ist ein Athlon XP-M.

    Der Sockel ist nicht als ZIF-Sockel ausgeführt. Du musst den Prozessor also vorsichtig heraus hebeln. Dafür sind die beiden vorstehenden weißen "Angriffspunkte" vorgesehen.



    Bitte setzte Links direkt auf die Bilder. Klickt man auf Dein Bild im Beitrag, kommt nicht das Bild (in größerer Darstellung), sondern so eine blöde Bilderhochladeseite.


    Der Taskmanager sagt, dass 2,75GB verwendbar sind.
    Der Punkt "Memory Remapping" ist in diesem BIOS nicht vorhanden (habe gelesen, dass es daran liegen könnte).

    Das riecht sehr nach dem "memory remapping"-Problem. Um das zu verifizieren, kannst Du ein Linux x86_64-Livesystem von CD/DVD starten und schauen, ob da auch nur 2,75 GiB RAM verfügbar sind.


    BIOS version ist P08 (und nein, ich steh echt nicht drauf BIOSse zu updaten) :D

    Mal ehrlich, das geht doch nicht nach Lust! ;)
    Aktuelles BIOS drauf und schauen, ob das Problem immer noch besteht! Aktuell ist P13. Sollte damit "memory remapping" funktionieren, nimmt das System evtl. sogar nicht dokumentierte bis zu 8 GiB RAM = 4× 2 GiB auf, da hier schon DDR2-RAM zum Einsatz kommt.


    Jetzt hat er wieder einen Core 2 Duo, 2,75GB RAM und immerhin eine GT240 Grafikkarte.

    Wahrscheinlich blendet die GT240 ihren Adressbereich bei 2,75 GiB ein. Da kein "memory remapping" erfolgt, ist der Rest oberhalb 2,75 GiB "weg". Aber auch mit einer anderen Grafikkarte wäre vermutlich bei 3,25 GiB Schluss, weil ja alle Komponenten ihre Adressbereiche innerhalb 4 GiB einblenden.


    checken wie gut die Platten noch wirklich sind.

    Sind für meine alten Rechner.

    So etwas macht man immer mit einem Live-System von CD, DVD oder schreibgeschützter Diskette, wobei die Festplatte(n) mit installierten Betriebssystemen und Daten vorher abgestöpselt werden.

    Wenn die zu testende Festplatte einen weg hat, kann die durchaus auch mal den IDE-Controller oder noch mehr durcheinander bringen, z.B. "PCI-bus-(t)error" auslösen. Bei einem Test aus einem festplatteninstallierten Betriebssystem heraus kann dieses dann auch geschrottet werden (und wird es bei PCI-bus-(t)error auch).


    ich wollte letztens auch mal meine 420MB IDE-Platte an den USB-Adapter haengen. Hat der moderne PC aber nicht erkannt. Wahrscheinlich geht das erst bei LBA-faehigen Platten. Mit ner 2GB HDD funzt es ohne Probleme...

    IDE-Festplatte an USB-Adapter benötigt meines Wissens nicht nur LBA-, sondern auch DMA-Unterstützung seitens der Festplatte.

    Diese fossilen IDE-Festplatten (kein LBA, ggf. kein DMA) funktionieren mitunter auch nicht an "moderneren" IDE-Controllern, die UltraDMA/66 oder höher unterstützen. Da hilft auch kein 40-poliges IDE-Kabel.


    Wo ist denn der RAM-Controller bei nem Phenom II, NB, SB, CPU?

    Ab dem AMD K8 (Athlon64, Opteron) ist der bzw. sind die beiden RAM-Controller im Prozessor integriert:
    AMD K8
    AMD K10

    Gealterte Netzteile (Elkos verlieren an Kapazität, Halbleiter verändern ihre Kennwerte) sind genau so wie heiß laufende Komponenten immer wieder beliebte "Spaßbringer", die zu mehr oder weniger zufälligen Ausfallerscheinungen (Abstürze, Aufhänger, Datenschrott) führen.

    Der Text hat was --- ganz Fieses!

    Das scheint das Resultat eines Übersetzungsprogramms Polnisch --> Deutsch zu sein.


    Analog dürfte das schon eine Herausforderung sein.
    Dafür bietet sich ein µC an, der zusammen mit der nötigen Peripherie auf einer etwa kreditkartengroßen Platine versammelt ist. Ein 8051-Derivat (8-Bit µC) reicht völlig aus. Eine Arduino-Plattform mit genug digital-I/O-Pins geht natürlich auch.

    Wegen der kurzen, aber häufigen Schaltvorgänge sind Relais keine optimale Lösung. Hier bieten sich SSR an (gibt es auch für DC Last), die sich direkt über die digital-I/O-Pins ansteuern lassen.


    Ein Sockel 478 Prescott lohnt den Kühlungaufwand nicht, schneller als Northwood sind die auch nicht.

    Das gilt aber nur, wenn man beide Prozessoren mit gleichen Taktfrequenzen und ggf. HT zur Auswahl hat.

    Extra 'nen Northwood zu kaufen, nur weil der ein paar Watt weniger verheizt, lohnt nicht, wenn ein Prescott mit vernünftigem Kühler drauf vorhanden ist.

    Und mal ehrlich - diese Prozessoren, egal ob Northwood oder Prescott, hat man doch eh nur noch in Museumsrechnern oder in PCs für ganz besondere Anwendungsfälle drin. In 'nem PC für die tägliche "Arbeit" möchte ich jedenfalls keinen Einkernprozessor mehr erleben müssen.

    1. Zerlegen: Ergibt Blechteile, Lüfter und Platine mit Elektronik drauf, evtl. noch eine Spule ("passive PFC")
    2. Teile mit Pinsel von Staub & grobem Dreck befreien
    3. Blechteile mit "Bref gegen Fett & Eingebranntes" (ACHTUNG! Nicht mit dem sehr ähnlich aufgemachten "Bref gegen Kalk & Schmutz" verwechseln!) einsprühen, 10 min warten, abbürsten, mit Warmwasser abspülen, Prozedur ggf. wiederholen, Teile abtrocknen
    4. Lüfter und Platine samt Kabelbaum sowie ggf. vorhandene Spule mit Bremsenreiniger (üblicherweise ein Gemisch aus aliphatischen Kohlenwasserstoffen, z. B. Isopropanol, Aceton und Heptan) großzügig absprühen und an der Luft trocknen lassen. Für diese Aktion gilt: Nur draußen oder auf'm Balkon! Kerze aus! Kippe aus!

    Waschbenzin würde ich wegen der darin enthaltenen Aromaten und längerkettigen Aliphaten nicht verwenden.


    Und ein fetter P4 mit nettem Board kann auch mal cool sein, so SATA und Dual Channel krams mit ordentlichen Chipsatz, kann dem P4 echt Beine machen :b1:

    Das sollte dann aber einer sein, der kein EM64T mitbringt und mindestens mit 3 GHz taktet und HT mitbringt (max. ohne EM64T ist 3,4 GHz HT).

    Hier steht so'ne Kiste, in dem ein Pentium 4 3,4 GHz HT (Prescott) Sockel-478 ohne EM64T mit 3 GiB DDR1-RAM Dual-Channel und einer nvidia
    GeForce 7600GT (256 MiB AGP 8×) auf einem AsRock P4V88 werkelt. Als Kuriosa stecken in der Kiste ein ZIP250 IDE und zwei Diskettenlaufwerke (3,5" 1,44 MB + 5,25" 1,2 MB). Wie bereits hier angedeutet, ist das das aktuelle Innenleben meines I/O-Monsters. An x86_64-Kisten habe ich noch nie zwei Diskettenlaufwerke am FDD in Gang gekriegt. Es scheitert schon am jeweiligen BIOS.


    Unter Windows empfehle ich rawwritewin.

    Laut der angegebenen Seite geht das aber nur für 3,5"-Disketten 1,44 MB, nicht aber für 3,5"-Disketten 720 KB und schon gar nicht für 5,25"-Disketten. Als unterstützte Windows-Versionen sind nur welche aus dem Neolithikum angegeben. Von Windows Vista/7/8 steht da nix.

    dd für Win32 unterstützt noch keine "block devices", also auch keine Diskettenlaufwerke.

    1. ECS Schrottboard, kp, verkauf ich nicht, da ich keinen diesen "Ab Werk"-Müll antun möchte. :D
    2. Nein leider kein DVI, Bild müsste ich auch testen
    3. Hab von den 15 DVD Brennern, locker 12 in Schwarz, eins wird wohl gehen.
    4. Kein Opteron 185, sondern ein Athlon 64 X2 3800+ z.b

    1. Dann leg es so mit ins Paket, es sei denn Du willst es behalten. Ausschlusskriterium wären natürlich Blähelkos oder schlimmer.
    2. hat sich erledigt
    3. passt schon
    4. hat sich erledigt

    Wenn Du die Sachen nicht dringend los werden möchtest, würde ich noch ein oder zwei Listenerweiterungen (immer freitags?) von Dir abwarten wollen, damit sich das Porto auch lohnt.


    bitte um einen Tipp eines Programms wie ich ein Abbild mache

    unter Linux (Console oder Terminal-Fenster unter X):

    Code
    dd if=/dev/fd0 of=/foo/disk.img

    Anm.: "/foo" durch entsprechendes Verzeichnis ersetzen, "disk" durch geeignete Namen.


    Da ist zuziemlich alles Software welche nicht kopiert werden darf

    Genau 1 Abbild (Sicherungskopie) darf man machen, beim Weitergeben müssen aber die Originaldiskette mitgegeben und die Sicherungskopie auf dem eigenen PC gelöscht werden.


    Wobei ich glaube ob du die kopierst oder in Hamburg fällt 'ne Schippe um...

    Natürlich kopiert er die nicht, Rest per PM. ;)