So wie es momentan aussieht, läuft das System jetzt. Gestern spät am Abend war das System für gut 10 min vom Stronnetz getrennt. Nach dem Neustart wurde sofort im BIOS Vcore = 1,20 V eingestellt. Mit dieser Einstellung stellt sich im Leerlauf eine Prozessortemperatur von +42 °C ein bei fliegendem Aufbau und mit voller Drehzahl drehendem Lüfter. Das ist nicht gerade wenig, aber für diesen Prozessor auch nicht außer der Welt. Nach 10 min memtest86+ beträgt die Prozessortemperatur +48 °C. Danach wurde das System wieder "aufgebaut": 4 GiB RAM = 4× 1 GiB DDR-400 CL3 (läuft @ PC-333 CL2.5 - warum auch immer? Ist wohl so 'ne dämliche Beschränkung von der Hauptplatine.); nvidia GeForce 9500GT (PCIe x16; 512 MiB; 2× DVI); PCI-IEEE1394-Controller-Karte; DVD-ROM IDE udma2.
Über Nacht lief memtest86+ fehlerfrei durch, nach 4 Durchläufen wurde am Morgen abgebrochen. Zur Zeit läuft eine Knoppix64 7 auf dem System, bisher auch ohne Probleme.
Ob nun Vcore = 1,20 V (soll ist für den Prozessor Vcore = 1,30 … 1,35 V) für die stabile Funktion sorgen oder sich in den stromlosen 10 min einige Elektronen "umsortiert" und dabei einen "Knoten gelöst" haben, wird sich nicht mehr klären lassen.
Der verbaute CNPS7000-Cu hat natürlich die Teile für eine Montage auf Sockel 939 dabei. Der ist schon fest verschraubt und nicht einfach lose drauf gelegt. Die verwendete Wärmeleitpaste hat eine Wärmeleitfähigkeit λ = 9,24 W·m⁻¹·K⁻¹.