Beiträge von Arnulf zu Linden

    Das hört sich irgendwie danach an, dass da irgendein Cache voll läuft und nicht nach dem FIFO-Prinzip oder einem anderen Verfahren wieder geleert wird. Was bis zum Volllauf im Cache abgelegt ist, funktioniert weiter, aber es geht halt nix Neues mehr rein.

    Passiert das auch mit dem mitgelieferten Treiber?
    Falls nein downgrade auf diesen Treiber (meine Erfahrung mit sowas: vorhandenen Treiber komplett deinstallieren, Windows neu starten, anderen Treiber installieren).


    1.) Du brauchst die Datei nur einmal laden, aber musst jeden Key erneut eingeben

    Das macht die Sache schon mal deutlich einfacher.


    2.) Es geht aber eben nicht dadrum, was du bevorzugt, sondern was die Mitarbeiter wollen. Denen was aufzuzwingen, obwohls auch mit dem gewohnten Produkt geht ist sehr ineffektiv. Ich gebe zu, der Formeleditor ist mist, aber was hat der jetzt bitte mit Calc vs. Excel zu tun?

    Naja, hier ging es ja mal wieder nicht mit dem gewohnten Produkt (Fehlermeldung zu wenig Speicher)!
    Formeleditor - Calc vs. Excel: In einem Fall mussten so große Datenmengen verarbeitet werden, dass das nur unter Linux mit LibreOffce 64-Bit calc möglich war (nachdem der PC von 8 GiB auf 16 GiB RAM aufgerüstet worden war). Im Bericht zu dem Projekt mussten die der Datenverarbeitung zugrunde liegenden Formeln (u.a. große Matrizen, z.T. seitenfüllend) dargestellt werden.

    Und was heißt schon gewohntes Produkt? Für mich ist Libreoffice (bzw. früher OpenOffice) ein gewohntes Produkt. Bei den Kollegen ist das leider nur bei einer Minderheit der Fall. Einigen Kollegen ist es egal. Aber die MS-Nutzer haben so lange Stress verbreitet, bis der Chef eingeknickt ist und diese Geldvernichtung in großem Stil (Kauf von Softwarelizenzen für Alllerweltssoftware, hier: Office-Paket) angeordnet hat.

    Also scheint die 64-Bit-Version grundsätzlich benutzbar zu sein, obwohl Microsoft davon abrät. Da werde ich als Admin wohl erstes Versuchskaninchen werden.

    Bleibt die Frage nach dem Umziehen der Lizenzen. Die Meisten sind diese PKC (Product Key Card), und da musste man jeweils vor dem Download der fast 1 GB großen Installationsdatei den Product Key eingeben. Oder geht das auch legal ohne Vorwegeingabe, denn Aktivieren muss man den Kram ja trotzdem noch nach der Installation? Bei einer 2 MBit/s-Leitung (mehr gibt es dort nicht, wenn's dumm läuft, wird sogar noch weiter gedrosselt - waren zeitweilig mal 6 MBit/s, Tendenz also deutlich - und das in einem Gewerbegebiet!) wäre es schon gut, wenn die Monsterdatei nur einmal herunter geladen werden müsste.


    An Office x64 ist gar nichts gruselig. Das verwenden wir NUR @work, und bevor die Leute auf Calc gehen, dann lieber das.

    Das ist zu einem Großteil Geschmackssache und zu einem kleineren Teil abhängig davon, was genau gemacht werden soll/muss. Wenn Dokumente mit komplexen Formeln zu erstellen sind, wähle ich grundsätzlich LibreOffice, weil math mit seiner TeX-Syntax wissenschaftlichen Ansprüchen genügt und das Erstellen komplexer Formeln damit im Gegensatz zum Microsoft Formeleditor nicht von vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Außerdem finde ich Microsoft Office versionsunabhängig gruselig.

    Hat hier jemand Erfahrungen mit der 64-Bit-Verison von MS Office?
    Wie zieht man die Lizenz von einer installierten und aktivierten 32-Bit-Version auf die 64-Bit-Version um? Immerhin muss dafür die 32-Bit-Version komplett deinstalliert werden, bevor die 64-Bit-Verison installiert werden kann.

    Hintergrund: Beim Bearbeiten größerer Datenmengen mit Excel treten Fehler auf wie etwa Meldungen über zuwenig Speicher. Die PCs sind mit 6 GiB, 8 GiB oder 16 GiB RAM ausgestattet, als Windows-Betriebssystem läuft Windows 7 64-Bit. Das Speicherproblem dürfte wohl an 32-Bit (max. 2 GiB pro Proezess) liegen. Add-Ons & VBA werden hingegen so gut wie gar nicht benutzt, sodass das nicht so schlimm wäre, wenn da einiges nicht funktioniert.

    Oder ist die 64-Bit-Version so gruselig, dass die Benutzer doch lieber das auf den PCs auch installierte Linux x86_64 mit LibreOffice 64-Bit (calc) nutzen sollten?
    Problem: Einige Benutzer haben große Berührungsängste mit Linux. LibreOffice wäre nicht das Problem, da das auch unter Windows installiert ist, aber dafür gibt es z.Z. auch nur eine 32-Bit-Version mit den entsprechenden Einschränkungen beim Umgang mit größreren Datenmengen. Mit LibreOffice 64-Bit (calc) lassen sich durchaus erfolgreich größere Datenmengen durch den Wolf drehen.


    im Bios beim marvel Controller gibts doch die Option IDE und AHCI, dann auf IDE wechseln und gut is

    In das BIOS vom Marvell-SATA-Controller komme ich nicht rein. Im BIOS der Hauptplatine lässt sich der Marvell-SATA-Controller nur ein- oder ausschalten.


    Ein Schluss ins Blaue: Bei dem Marvell-Controller handelt es sich um einen per PCI-Express angebundenen und nicht um einen im Chipsatz integrierten. Da der Controller auf Deinem Mainboard auch noch einen eSATA-Port bereitstellt, liegt darin wahrscheinlich das Problem

    Treffer versenkt ;)

    Bei der Suche im Internet nach einem Weg, doch in das BIOS des Marvell-SATA-Controller reinzukommen, kamen zwar keine entsprechenden Treffer, dafür wurde aber u.a. eine Seite angezeigt, auf der für viele SATA-AHCI-Controller aktuelle(!) Treiber für neuere Windows-Versionen zum Download bereit stehen. Bei "AHCI" klingelte es, denn der Marvell-SATA-Controller wird unter Linux mit dem ahci-Treiber bestiefelt. Auf der Seite findet sich dann auch der Treiber Version 1.2.0.84 für Win7 64-Bit, also wesentlich neuer als der zuvor installierte 1.2.0.69.

    Dieser Treiber löst das Problem, denn dort lässt sich im Gerätemanager für jeden Port separat "Safe Eject" abschalten. Für Port 0 (internal SATA), an dem die Festplatte hängt, abgeschaltet und schon ist die SATA-Festplatte eine normale "interne Festplatte" und kein Wechseldatenträger mehr. Für Port 1 (eSATA) bleibt das natürlich angeschaltet, falls wirklich mal jemand hinter den Rechner krabbeln sollte und etwas an den eSATA-Port ansteckt.

    beteiligte Hardware:
    Asus M2V, Bios 2101 (SATA 1,5 GB/s: Via VT8237A; SATA 3 GB/s: Marvell 88SE6121)
    Samsung HD502HJ (500 GB, SATA 3 GB/s) am Marvell-SATA-Controller

    beteiligte Software:
    Windows 7 professional SP1 64-Bit inkl. Updates
    Marvell 61xx RAID Controller Driver 1.2.0.69

    Die Festplatte wird als Wechseldatenträger angezeigt, obwohl sie sich logischerweise dann doch nicht auswerfen lässt. "SATA hot plug" hin oder her - es ist kein Feature, wenn ein Datenträger als Wechseldatenträger angezeigt wird, obwohl er gar nicht gewechselt werden kann. Eine längere Suche im Internet ergibt, dass dieses Verhalten von Windows vielen Anwendern auf den Puffer geht. Lösungen, die dazu führen, dass die Systemfestplatte nicht mehr als Wechseldatenträger angezeigt wird, werden jedoch nur für AHCI- und nvidia-SATA-Controller angeboten. Diese beiden Lösungen funktionieren nicht für den Marvell-SATA-Controller.

    Gibt es keine generelle Einstellung (oder eine speziell für den Marvell), die dafür sorgt, dass eine an einem (Marvell-)SATA-Controller angeschlossene Systemfestplatte grundsätzlich nicht als Wechseldatenträger angezeigt wird?


    Also welches Board würdet ihr für den RAM-Test empfehlen?

    Elitegroup K7S5A: 2 SDRAM-Steckplätze & 2 DDR1-RAM-Steckplätze, Sockel-A, FSB 200 & 266 einstellbar, sinnvoll max. Athlon XP 2400+ (2,0 GHz FSB 266), da der Athlon XP 2600+ (2,133 GHz FSB 266) auf der Hauptplatine etwas rumzickt (geht zwar, aber für ein Testsystem etwas lästig). Einen lahmeren Prozessor als den Athlon XP 2200+ würde ich für das RAM Testen auf Sockel-A-Hauptplatinen nicht einsetzen. Als BIOS habe ich das aktuelle honey-X-BIOS installiert, weil das Hersteller-BIOS den local APIC des Prozessors nicht unterstützt. Bisher habe ich noch keine funktionierenden Riegel gehabt, die auf dem K7S5A nicht liefen. Es gibt natürlich generelle Einschränkungen, die für die meisten Sockel-A-Hauptplatinen mit SDRAM- und DDR1-RAM-Steckplätzen gelten dürften:

    • bei SDRAM funktionieren nur PC-100 und PC-133
    • bei DDR1-RAM funktionieren zwar alle Geschwindigkeiten, PC-333 und PC-400 laufen aber nur als PC-266 (und als PC-200, was hier aber sinnfrei ist), können dafür aber oft mit aggresiven timings betrieben werden.

    Die Kombi Sockel-370 & SDRAM & DDR1-RAM gibt es zwar (z.B. Elitegroup P6S5AT), nutzt aber DDR1-RAM nicht richtig aus, ist also bei Tests nur bedingt aussagekräftig.

    Und ja, es gibt sicherlich Elitegroup-Hauptplatinen mit Bläh-Elkos, wie hier im Forum schon berichtet wurde. Bisher habe ich damit keine Probleme auf insgesamt vier Elitegroup-Hauptplatinen (3× Sockel-A, 1× Sockel-370).

    Wenn PC-66 SDRAM zu testen ist, ist noch eine Sockel-Super-7-Hauptplatine mit SDRAM- und PS/2-RAM-Steckplätzen sinnvoll, die mit einem AMD K6-III oder K6-2+ bestückt ist, damit die cacheable RAM area keine Rolle spielt.



    Das Asus A7N266-C nimmt manche DDR1 Module nicht

    Asus A7V266-E & A7V333 mögen z.B. keine Kingston-Riegel.


    Bei den SD-RAMs hat sich das FIC VB-601-V als ziemlich kompatibel beim RAM-Test erwiesen, aber ich weiß, dass das Board irgendeine Macke hat, weil es bei der Windows XP Installation mit einen Unkown Hard Error Bluescreen abstürzt. (Ich hab da bis jetzt Prozessor, IDE Kabel, Netzteil, Festplatte und Grafikkarte getauscht) Ich weiß nur nicht so recht, ob ich dem Board beim RAM-Test jetzt vertrauen kann.

    Da würde ich erst mal gegentesten: Windwos XP von anderem Installationsmedium installieren (hatte unlängst was sehr Ähnliches mit Windows 7 64-Bit, sah nach Hardware oder Inkompatibilität aus, war aber nur die DVD), anderes Windows installieren, Linux-Livesystem inkl. X und Windowmanager starten, mit bekanntermaßen funktionierenden Komponenten RAM-Test laufen lassen.


    Windows 7 ist das die beste Wahl, je nach Board solltest du auf 2 bis 3 GB RAM aufrüsten für ein x86 Win 7.

    Wenn Windows, dann 7 32-Bit (auch wenn der Prozessor schon EM64T kann). Aber egal, ob da nun Windows oder Linux drauf kommt, sollten da 2 GiB RAM rein. Mehr geht eh nicht, weil:


    Der Sumicom Mini PC ist ein Kleiner Mini PC, da passt grade so ein kleine spezifisches Mainboard,
    […]
    2 DDR Riegel,

    2 GiB-DDR1-RAM-Riegel kenne ich bisher nur als Server-Speicher, der da wohl nicht drauf laufen wird. "Corsair Value Select"-Riegel 1 GiB DDR1 PC-400 CL3 habe ich bisher in allen Kisten mit DDR1-Steckplätzen in Gang bekommen. Kingston wollten einige Systeme nicht.


    das Mainboard und die anderen elektronischen Teile habe ich mit einem Pinsel und Staubsauger erstmal vom Tabak usw. befreit.

    Da kannst Du noch mit Bremsenreiniger (üblicherweise ein fertiges Gemisch aus Heptan, 2-Propanol und Propanon, gibt es im Motorradzubehörladen) etwas gegen die Nikotinvergütung auf den Teilen unternehmen.


    D-Link PCI Netzwerkkarte (10 oder 100 ? MBit)

    10Base-2/10Base-T, also nur 10 MBit/s


    Fuer viele weitere Ideen, was man mit so einem Rechner machen kann, bin ich natuerlich offen! Seien es Anwendungsprogramme oder Spiele, was wuerdet ihr mit so einem Rechner noch alles anstellen? :)

    Betriebssysteme:
    Windows 98, nacktes DOS separat startbar; Linux mit 2.4er Kernel

    Spiele über's Netz könnten mit 10 MBit/s etwas problematisch werden, sofern sie nicht explizit für so langsame Netzwerke ausgelegt sind. Und da Du ja doch aufrüsten möchtest (Voodoo 1), würde ich in den freien SDRAM-Steckplatz noch einen weiteren 128 MiB-Riegel stecken. Von "auf Anschlag" wäre das immer noch weit entfernt. Als ISA-Soundkarte würde ich wegen der Spiele eine Soundblase 16 oder Kompatible (siehe dazu hier) nehmen.

    Falls am Ende (Voodoo 1, mehr RAM, zweite HDD oder CF-Karte mit CF-IDE-Adapter, ISA-Soundkarte, …) Probleme mit der Stromversorgung auftreten oder Dir das AT-Netzteil sonstwie nicht mehr ganz sicher erscheint, tausch es einfach gegen ein ATX-Netzteil (max. ca. 300 W) aus. Achte nur darauf, dass dessen Lüfter dann nicht unter der Gehäusedecke liegt (bei "80 mm Lüfter hinten" kein Thema).

    PS: Füge bitte statt der "Spoiler" Bilder ein, da die "Spoiler" nicht ins Browser-Fenster passend skaliert werden. Und nein, ich werde deswegen nicht dem Browserupdate-Wahn verfallen. ;)


    Der Kollege, der mir den Rechner ueberlassen hat, war starker Raucher

    Für die Nikotindekontamination aller nichtelektrischen Komponenten empfiehlt sich "Bref Fettlöser" (ACHTUNG! Nicht mit "Bref Kalklöser" verwechseln, der sehr ähnlich aufgemacht ist!): Alles einsprühen, ca. 10 min Einwirken lassen, dann bürsten und anschließend mit Warmwasser spülen, Prozedur ggf. wiederholen und zum Schluss abtrocknen.


    Die i440LX-Boards sind nur für 66MHz FSB ausgelegt (auch wenn ggf. mehr gehen). Ob dort Celerons drauf laufen, kommt auch auf das VRM an. Die Klamath-Pentium II brauchen ja noch 2,8V, die Celerons hingegen basieren auf dem Deschutes Kern (nur halt ohne L2-Cache oder mit integriertem L2-Cache) vom Pentium II (also 250nm, nicht mehr 350nm), der nur noch 2,0V braucht.

    Normalerweise bieten diese Hauptplatinen keine Möglichkeit, den FSB zu übertakten.
    Wenn das VRM nur 2,8 V kann: max. Pentium II 333 MHz
    Wenn das VRM auch 2,0 V kann: max. Celeron (Mendocino) 533 MHz auf Slotket

    Gegenüber dem verbauten Pentium II 233 MHz wäre beides ein Gewinn.

    In den SDRAM-Steckplätzen funktionieren normalerweise alle Module ohne ECC oder "Registered" mit einer Kapazität bis 128 MiB sowie doppelseitig organisierte Module mit einer Kapazität von 256 MiB. Der Intel 440LX kann prinzipiell auch ECC.


    Mal mit nouveau getestet?

    Es war doch nur ein Treiberproblem.

    Knoppix 7.0.4 mit nouveau: funktioniert
    Slackware 13.0 mit nv: funktioniert
    NVIDIA-Linux-x86-290.10 downgrade to NVIDIA-Linux-x86-173.14.30: funktioniert

    Der NVIDIA-Linux-x86-290.10 mag die erwähnte Hardwarekombination einfach nicht, ist aber nicht grundsätzlich kaputt, denn er funktioniert auf diesem ia32-System:
    Intel Pentium 4 550 (3,4 GHz HT, FSB800, Prescott)
    3 GiB DDR1 PC-400 CL3 dual channel
    AsRock P4V88
    nvidia GeForce 6800 (256 MiB)
    Slackware 13.0 auf Kernel 2.6.31.5


    Oder mal mit nem nicht-Steinzeit-Kernel

    Na, na, na. Der 2.6.31.5 kam am 22.10.2009 und ist damit ca. 6 Jahre jünger als die Hardware. ;)

    System:
    AMD Athlom XP 3200+ (2,2 GHz, FSB400, Barton)
    3 GiB DDR1 PC-400 CL3 dual channel
    Asus A7N8X-E deluxe
    nvidia GeForce 6600GT (128 MiB)
    Slackware 13.0 auf Kernel 2.6.31.5; NVIDIA-Linux-x86-290.10

    Soweit funktioniert alles.
    Stecke ich da aber statt der nvidia GeForce 6600GT eine nvidia GeForce 6800 (128 MiB) rein, passiert Folgendes:
    System startet normal.
    X startet normal.
    Nach dem Verlassen von X führt der erste Befehl auf der Console zum kompletten Systemstillstand! Dieses Verhalten ist reproduzierbar. Es spielt keine Rolle, welcher Befehl auf der Console nach dem Verlassen von X eingegeben wird. "AGP Fast Write" im BIOS zu deaktivieren bringt nix.

    Gibt es eine Möglichkeit, die nvidia GeForce 6800 (128 MiB) auf dem Asus A7N8X-E deluxe fehlerfrei und ohne signifikanten Leistungsverlust in Gang zu bekommen?


    Erinnert mich an den RAM der SUN Ultra 5. Sieht aus wie SD-RAM, ist aber 60ns EDO.

    Konkret suche ich einen Riegel (16 MiB, 32 MiB oder 64 MiB) für einen "adaptec AAA-UDMA". Das ist ein als PCI-Karte ausgeführten Controller, der bis zu vier IDE-Festplatten verwalten kann und diese dem System als SCSI-Festplatten anbietet.


    Ich hätte davon noch welche soweit ich weiß. Hat jemand von euch Interesse?

    Wovon?
    EDO in SDRAM-Bauform = Interesse, s.o.; oder ECC-SDRAM = kein Interesse.


    Nehme auch gute vorschläge gerne entgegen. :D

    Eigentlich taugen die Dinger nur noch als Barcode-Scanner.

    Wenn das Ganze als "Umgang mit historischer Hardware" gedacht ist:

    Fixiere die zu scannende Vorlage zusammen mit einer "Führungsschiene" (dickes Holzlineal, Flacheisen, o.ä.) an der Tischplatte (z.B. mit zwei Schraubzwingen) so, dass Du den Scanner an der Führungsschiene entlang ziehen kannst.

    Wegen der ISA-Karte kommt maximal ein Sockel-370-System in Frage, wenn Du nicht über so eine sündhaft teure modernere Industrie-Hauptplatine mit ISA-Bus verfügst. Bei den Betriebssystemen vermute ich mal, dass höchstens Windows XP oder Linux mit 2.6er Kernel mit dem Scanner was anfangen können. "Damals" sah ich Handscanner an PCs mit Windows 3.11 oder Windows 95 im Einsatz, als Hardware diente meist ein Sockel-5- oder Sockel-7-System.

    Da fällt mir gerade ein, dass in einer meiner Kartons auch noch ein Handscanner samt ISA-Karte schlummert, den ein Kollege damals entsorgen wollte. Aber das ist eher mal was für den nächsten Winter - oder den übernächsten? ;)

    Der Taugt auch auf Sockel A, zumindest bis zum 2600+ wenn man gute WLP benutzt.
    Für den P3 ist der überdimensioniert, auf kleinster Stufe läßt sich mein P3 um 40°C halten.

    Auf Sockel-A hat man dann aber null Reserve, wenn z.B. mal der Lüfter spackt:
    Athlon XP 2200+ mit Arctic Cooling 2, Prozessorlüfter ausgefallen, Prozessor = Kernschrott!
    Meine Sockel-A-Kisten sind prozessormäßig eh mehr oder weniger bis zum Anschlag ausgebaut: Athlon XP 2600+ bei FSB266, Athlon XP 3000+ bei FSB333, Athlon XP 3200+ bei FSB200. Da dürfen dann schon ein Zalman CNPS7000 oder bei fehlenden Montagelöchern ein Titan Vanessa S-type für kühle Köpfe sorgen.

    Auf Sockel-370 bietet der Arctic Cooling Reserve. +40°C sind doch genug für einen Prozessor. Grillparty muss nicht im PC-Gehäuse stattfinden. Und wenn man so'n paar Sockel-A-Kisten kühlermäßig aufgerüstet hat (s.o.), dann sind diese Arctic Cooling Dinger eh über.


    Ich habe heute dieses Mainboard bekommen: http://www.ebay.de/itm/Mainboard-…g-/370865010703

    Bei dem Alter der Hauptplatine (Sockel-4) musst Du bei dem Dallas-Modul mit dem Schlimmsten rechnen und solltest entsprechende Maßnahmen vor dem Einbau in ein Gehäuse einleiten.

    Bei Sockel-4 kannst Du Glück haben, das nicht nur FPM-Module, sondern auch EDO-Module funktionieren. Auf meinem "Intel Premiere ED" funktionieren 4× 32 MiB EDO klaglos, obwohl im Handbuch nur FPM erwähnt wird. Die "cacheable RAM area" dürfte bei nur 64 MiB liegen, was zu beachten ist, wenn DOS oder Windows installiert werden sollen. Bei Linux ist das nicht ganz so kritisch. Bei Sockel-4 mit Intel-Chipsatz wurde häufig der berüchtigte RZ1000-PCI-IDE-Controller verbaut, der einen üblen Bug enthält, der zu Datenschrott auf den daran angeschlossenen Festplatten führt. Windows 95 OSR 2.x (OSR 1.x keine Ahnung) und höher sowie Linux Kernel 2.4 und höher (2.2 & älter keine Ahnung) bringen dafür aber Bugfixes mit. Außerdem kann im BIOS eine Festplattenkapazitätsbegrenzung auf 504 MB (C,H,S = 1024,16,63) enthalten sein, auch wenn das BIOS die volle Kapazität anzeigt (einfach mit DOS-Diskette mal probieren, ob fdisk an die gesamte Festplattenkapazität bis max. 8,4 GB dran kommt).


    Asus A8-N

    Mit dem Brett hatte ich mal auf Arbeit Ärger. Bestückt ist es mit 'nem Athlon64 X2 3800+, RAM siehe unten, PCIe-Grafikkarte nvidia GeForce 7300. Das Brett hat eine starke Abneigung gegen Windows 7 64-Bit!

    Windows XP SP3 professional 32-Bit: funktioniert (bestückt mit 3 GiB RAM; BIOS: "memory remapping" disabled)
    Windows 7 SP1 professional 64-Bit: funktioniert nicht¹ (bestückt mit 4 GiB RAM; BIOS: "memory remapping" enabled)
    Slackware64-13.0: funktioniert (bestückt mit 4 GiB RAM; BIOS: "memory remapping" enabled)

    ¹Es lässt sich zwar installieren, stürzt aber immer wieder nicht reproduzierbar ab.