Beiträge von Arnulf zu Linden

    Das war inna Nacht ein 1. Schuss. Vorhin bei einer kurzen Fahrradrunde "für 'n Kreislauf" fiel die Entscheidung, die doch recht voluminöse Box rauszuschmeißen. Ein sich ändernder Mauszeiger, die sich ändernde Opazität des Bildes und ein dabei erscheinender blauer Rahmen um das Bild – Textlinks wurden und werden oftmals ebenfalls blau dargestellt – reichen hoffentlich, die Leute zum drauf klicken zu animieren. Durch den Rauswurf der Box sind zudem sowohl die html-Datei als auch die css-Datei etwas schlanker geworden.

    Mit position: relative; ging das Zentrieren der Box irgendwie nicht, dafür traten unerwünschte Nebenwirkungen auf. Wahrscheinlich geht das nur mit Script, und das sehe ich für so etwas nicht ein, da das "Kanonen auf Spatzen" wäre.

    Dass die "Masse da draußen" sich 'ne Fotogalerie auf dem Mäusekino rein zieht, ist schwer vorstellbar. Da drauf erkennt man doch nix. Minimal sollte es schon ein Tablet sein.

    Hier läuft gerade ein kleinerer HTML-Nahk(r)ampf.

    Seiten dieser Art sollen zukünftig in dieser Art angezeigt werden, also kein grundsätzlich neues Design, aber Änderungen in Details. "Unter der Haube" passiert dafür notwendigerweise einiges, so geht das nicht mehr in HTML 4, womit auch CSS nötig wird. JavaScript bleibt aber draußen! Insbesondere wird von table-Layout auf div-Layout umgestellt.

    Was mich am obigen Ergebnis noch stört, ist die Einblendung des "tooltips" bei mouse hover unter den Bildern. Der soll eigentlich mittig in den Bildern eingeblendet werden.

    Code wird bei Bedarf nachgereicht.

    Hier zu Hause und auf Arbeit wird dafür (mit Linux Kernel 6.6 & Windows 10|11 – alles 64-Bit) exFAT genutzt, das mittlerweile quelloffen ist.
    Nachteil: exFAT hat kein journaling, aber man hat ja ein Backup für den Fall der Fälle …

    Kernel 6 bringt auch einen nativen NTFS-Treiber mit, womit NTFS-3G obsolet wird. Mehr als mal probeweise habe ich diesen nativen NTFS-Treiber (genauso wie NTFS-3G ) aber noch nicht benutzt.

    FAT32 wird hier nur für Museumskisten benutzt, die maximal 'ne Distro mit Kernel 4 mit sinnvoller Performance stemmen können und daneben Windows 2000|XP|Vista drauf haben – ist dann auch in Hard- und Software alles komplett nur 32-Bit.


    Hier würde ich eher noch mal schauen, ob nicht noch weniger reicht. Ist halt die 125W Version und etwas sparen wäre für alle Komponenten gut.

    Hart weniger für Sockel AM2 bzw. Sockel AM2+ liegt hier inna Kramkiste, die sind also übrig:

    • Sempron 3000 (Manila): 1,6 GHz ×1; 62 W
    • Athlon64 X2 3800+ (Windsor): 2,0 GHz ×2; 89 W
    • Athlon64 X2 4400+ (Brisbane): 2,3 GHz ×2; 65 W
    • Athlon64 X2 4800+ (Brisbane): 2,5 GHz ×2; 65 W
    • Phenom X4 9650 (Agena): 2,3 GHz ×4; 95 W


    Auf einem Athlon64 X2 4800+ (Brisbane) mit 8 GiB RAM lief hier anno knips mal kurzzeitig Windows XP 32-Bit + Gavotte RAM-Disk. Das wurde damals aber doch recht bald von Windows 7 64-Bit und Linux 64-Bit abgelöst. Und danach musste der Athlon64 X2 4800+ einem Phenom II X4 945 (3,0 GHz ×4; 95 W) Platz machen.


    Ist eigentlich eine IGP schlimmer oder ein Turmkühler, nur damit wir einen Eindruck der Rangordnung bekommen

    Mit der vorhandenen "chipset IGP" bremst Du Dir gnadenlos das System aus. "DDR2 shared memory" ist als Grafikspeicher in einer Kiste diesen Alters indiskutabel lahm, und durch "shared memory" sinkt auch die Speicherleistung und damit die Systemleistung insgesamt. Der Phenom II X6 1055T wäre dann schon ziemlich "Perlen vor die Säue". Wenn nur Windows drauf laufen soll, nimm die GeForce GT240 von michi.

    Bei Benutzung eines Turmkühlers bekommen VRMs, Northbridge, Speicherriegel und falls genutzt die "chipset IGP" nahezu keinen erzwungenen Luftstrom ab. Das kann in einer für das Brett oder die Speicherriegel tödlichen Grillparty enden, was bei Hardware diesen Alters schade wäre.

    Oder kurz gesagt:
    Mit einem Turmkühler kann das Brett eine tödliche Überhitzung erleiden, mit der "chipset IGP" hingegen befindet sich die Seele in der Hand des Teufels. :D

    Laufen soll XP, daher die Hardwareauswahl.

    Wieso soll da Windows XP drauf laufen? Das nutzt den 6-Kerner doch gar nicht richtig aus, und unterstützt in der 32-Bit-Version auch nur 3,25 GiB RAM. Den Rest der 8 GiB RAM könnte man nur über eine RAM-Disk zugänglich machen. Außerdem unterstützt Windows XP kein TRIM für die SSD.

    Die vorhandene Hardware plus PCIe x16-Grafikkarte spricht eher für Windows 7 64-Bit. Das nutzt den 6-Kerner besser aus und auch die 8 GiB RAM. Zudem wird TRIM für die SSD unterstützt.


    Geworden ists ein X6 1055T, 8GB RAM, 512GB SSD. Darf jetzt den Titel "Haupt-PC" tragen.

    Wenn die Kiste für den täglichen Einsatz gedacht ist, wirst Du mit dem Turmkühler nicht glücklich werden. Setze einen top-down-cooler auf den Prozzi, z. B. den hier. Der lässt sich bei Bedarf bis einschließlich Sockel AM4 weiter verwenden. Dann kann hinten ein leiser 120 mm Miefquirl rein, und der Brüller vorne kann dafür raus.

    Wenn auf der Kiste vornehmlich Windows und nur gelegentlich oder gar nicht Linux laufen soll, geht eine nvidia-Grafikkarte. Wenn regelmäßig Linux drauf laufen soll, ist eine Ati Radeon HD 5xxx, 6xxx oder 7xxx die deutlich bessere Wahl. Die Teile gibt es immer wieder mal für 'n schlanken Taler inna Bucht.


    Liegt nur am DMA Haken, ohne Haken alles prima, mit Haken freeze at Boot.

    Ich erinnere mich dunkel, dass "DMA enabled" für optische IDE-Laufwerke (CD-/DVD-/ROM/R/RW) bei einigen Sockel-Super-7-Brettern nicht so der Bringer war. Der Linux-Kernel ab irgendeiner Version deaktiviert DMA für diese Kombis standardmäßig. Das lässt sich manuell reaktivieren, wobei dann von "running stable" bis "freeze" alles möglich ist. Das Resultat hängt dabei durchaus auch von den Modellen der optischen Laufwerke ab. Windows 98 auf solcher Hardware ist hier sehr lange her, aber war da DMA nicht standardmäßig deaktiviert und musste manuell im Gerätemanager reaktiviert werden?

    Trotzdem würde ich in so einem Fall das DVD-ROM-Laufwerk an deutlich anderer Hardware testen, um einen Defekt auszuschließen.

    Wenn bei einem optischen Laufwerk die Schublade nicht mehr aufgeht, kann eine Grundreinigung helfen, bei der das alte Fett im Schubladenmechanismus entfernt wird. Das kann über die Jahrzehnte so verharzt sein oder mit Staub und Dreck angereichert worden sein, dass das nicht mehr schmiert, sondern bremst.


    Alles belegt nur ein ISA frei. Jonglierung problembehaftet, denn die Karten sind auf die Software abgestimmt.

    Welche Karten stecken denn drin? Vllt. geht da doch was mit PCI.


    bei der "Krake" im Quadboot sind halt sehr viele Dinge zu beachten.

    Quadboot? Welche OS sind da am Start? Und was meinst Du mit "Krake"?


    Ich könnte aber auch einen ISA-SCSI Controller einbauen und dann ein DVD-LW in SCSI daran anschließen. Das müsste auch gehen.

    Da bremst dann der ISA-Bus massiv aus. Das könnte genauso unerfreulich werden wie ohne DMA am onboard IDE.


    Ah OK, dann muss ich das Board wechseln...aktuell TX97-XE mit K6/3+400Mhz FSB66.

    Wieso das denn? Auf dem Brett würde ich es erst mal mit einem der genannten PCI-IDE-Controller versuchen. Wenn es nicht geht, kannst Du immer noch tauschen. Sind alle vier PCI-Slots belegt, und falls ja, lässt sich vllt. eine PCI-Karte durch eine ISA-Karte ersetzen, z.B. Sound, oder auch Ethernet, wenn 10Base-T reicht?


    Viellicht probiere ich mal ein anderes IDE-Zip, oder geht das nie, dann brauche ich mir auck kein anderes IDE Zip bestellen.

    Das kannst Du Dir sparen, denn das scheint ein generelles Problem dieser Laufwerke zu sein. Gib das Geld lieber für einen der genannten PCI-IDE-Controller aus.


    im BIOS steht alles auf AUTO.

    Das ist natürlich Käse mit Quark. Auch im BIOS muss DMA für das zip deaktiviert sein.


    eider habe ich noch ein Freeze Problem.

    IDE1: HDD1+HDD2
    IDE2: DVD-ROM + IDEZIP

    IDE1 läuft auf DMA, sobald ich bei dem DVD DMA aktiviere friert Win98 beim Reboot ein
    […]
    DMA bei DVD wäre schon gut, was kann ich hier machen?

    Da kannst Du (ohne zusätzliche Hardware) wahrscheinlich nix machen, denn die zip100- und zip250-IDE-Laufwerke funktionieren nicht richtig und können das System mit in den Abgrund ziehen, wenn dafür oder das andere Gerät am selben IDE-Kabel DMA aktiviert ist. Das Problem tritt offenbar betriebssystemunabhängig auf, also nicht nur mit Windows 95/98/ME, sondern auch mit einem Windows der NT-Serie oder Linux.

    Vom zip100 IDE sind mir zwei Versionen bekannt. Die ältere kann nominell nur pio0. Da ist klar, dass DMA nicht geht. Die neuere kann nominell pio3 und mdma1, praktisch also nur pio3. Vom zip250 IDE ist mir eine Versionen bekannt. Die kann nominell pio3 und udma2, praktisch also nur pio3.

    Das Problem ist mit zusätzlicher Hardware lösbar. Benötigt werden ein freier PCI-Slot und ein PCI-IDE-Controller. Für den PCI-IDE-Controller bieten sich die Promise Ultra100, Ultra100 TX2 und Ultra133 TX2 an, da es für die Dinger Treiber bis runter zu Windows 95/98/ME gibt und der Support im Linux-Kernel auch schon seit anno knips drin ist. Die Dinger laufen auch auf recht alten Brettern etwa ab Sockel-7. Zudem kann von diesen Dingern auch in alten Kisten ohne Trickserei gestartet werden. Das Setup sieht dann sinnvollerweise so aus:
    Promise IDE1: HDD1 (master, DMA permanently enabled by driver)
    Promise IDE2: HDD2 (master, DMA permanently enabled by driver)
    onboard IDE1: DVD-ROM (master, DMA enabled)
    onboard IDE2: IDE zip (master, DMA disabled)

    Ach ja, HDD1 & 2 müssen natürlich DMA & LBA unterstützen. Sonst geht das nicht.

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    Wer hat überhaupt noch nen funktionieren 486er?

    Hier stehen drei einsatzbereit.

    In dem Vorschaltbild zu dem Youtube-Video könnte ein Fehler enthalten sein. Dort ist ein i486SX-25 zu sehen. Möglicherweise braucht der Windows XP Kernel aber eine FPU zum Start, was einen 80486DX oder eine Nachrüstung mit diesem seltsamen 80487 erfordern würde. Zudem wird im Video ein simulierter i486DX2-66 gequält. Damals war der i486DX2-66 gegenüber einem i486SX-25 schon 'ne andere Welt.

    Aber wenn jemand diese sehr wahrscheinlich illegale Windows-Version noch langsamer als in dem Video erleben möchte, könnte ich einen i486DX-33 abgeben. Der ist laaaaangsaaaam, hat aber eine FPU drin.