'n paar Anmerkungen am Rande:
Wenn an den SCSI-Controller mehrere Festplatten angeschlossen werden sollen, wird man zwar nicht zwangsläufig, aber meist eben doch feststellen, dass in der Kramkiste nicht genug Steckbrücken mit Rastermaß 2,0 mm liegen. Davon sollte man sich rechtzeitige ein oder zwei 10er-Tütchen besorgen, denn bei den meisten SCSI-Festplatten werden Bus-ID usw. über eben diese Art Steckbrücken eingestellt. Die üblichen Steckbrücken mit RM 2,5 mm oder RM 2,54 mm (.1 inch) passen da nur mit roher Gewalt drauf, was i.d.R. dazu führt, dass die Festplattenperformance auf Null absinkt.
Wenn an den SCSI-Controller mehrere Festplatten angeschlossen werden sollen, sollte bei allen (ggf. bis auf eine) "auto spin up" deaktiviert werden, damit das System nicht durch einen einzigen gewaltigen Einschaltstromstoß in die Knie gezwungen wird. Bei deaktiviertem "auto spin up" werden die Festplatten vom Controller nacheinander in der Reihenfolge der Bus-IDs hochgefahren. Eine riesige Stromspitze wird dadurch durch mehrere kleinere Stromspitzen ersetzt, die das System i.d.R. problemlos verdaut.
Abhängig von der Anzahl verbauter Festplatten müssen u.U. das Kühlkonzept für das System überarbeitet und das Netzteil durch ein leistungsstärkeres Modell ersetzt werden (praktische Erfahrung mit 'nem System: 2× Intel Pentium-III 600 (Katmai) auf Gigabyte GA-6BXD, 1 GiB RAM, 2× IDE HDD, 7× SCSI-HDD).