Beiträge von Arnulf zu Linden

    Weiterer Test mit Kernel 2.6.31.5 und USB 2.0-Karte mit NEC-Chip:
    ohci-hcd & ehci-hcd werden geladen, aber danach tauchen zufällig verteilte segfaults auf, die ohne USB-Karte im System nicht auftauchen. Außerdem ist das System mit dem Kernel 2.6.31.5 auch ohne USB-Karte drin extrem lahm. Somit wird es wohl in diesem Haushalt keinen 486er mit USB geben, denn in die Kiste kommt wieder die andere Festplatte mit dem alten System auf Kernel 2.4.33.3, dass mit für so alte Hardware akzeptabler Geschwindigkeit arbeitet.

    Ach ja, Kernel 2.4.33.3 & USB 2.0-Karte mit NEC-Chip schmeißt selbst dann zufällig verteilte Fehler, wenn nur usb-ohci geladen wird.


    Die Festplatte dir dranhängt hat nur ~81Mb und wird tadellos erkannt. Die Werte stimmen, die Platte läuft auch an. Das die seriellen nicht mehr funktionieren, merke ich u.a. daran das unter Win3.11 die Maus - egal ob COM1 oder COM2 nicht geht. Die Stecker waren so dabei, die Karte kommt aus einem Rechner an dem alles lief. Auch die seriellen.

    Komisch ist nur, das drei Karten nicht tun, bei der einen eben die seriellen und bei den anderen beiden die 'HDD Controller fail' Das Problem ist auch existent wenn ich nur den / die Controller und Grafikkarte drinhab.

    Teste COM1 & 2 an der fraglichen Karte mal ohne Windows und mal mit einem anderen seriellen Gerät. Bei Win3.11 sollte ja auch reines DOS verfügbar sein.

    Teste die beiden anderen Controller mal mit einer anderen Festplatte dran.


    Mit meinem 386er habe ich Probleme mit der (den) Multi I/O Karte (n).
    Insgesamt habe ich drei solcher Karten, verschiedene Hersteller.

    Ein Karte funktioniert soweit, das Floppy und Festplatte erkannt werden - die seriellen Schnittstellen aber an der Karte nicht funktionieren. Deswegen habe ich eine andere eingebaut, die macht wie die dritte aber Probleme. bei Boot kommt immer die Meldung 'HDD Controller fail'. Richtig gejumpert sind die Karten aber - so wie in der TH99 angegeben. Die Floppies an den Karten werden aber erkannt. IRQ kann ich an keiner Karte verändern.

    Dass die RS232-Schnittstellen auf den Karten kaputt gehen, war damals, als wir auf Arbeit damit noch Messgeräte ausgelesen haben, nichts Ungewöhnliches, wobei die Karten mit 16550-UARTs etwas unempfindlicher waren als die mit älteren UARTs. Abhilfe schafften damals Zwischenstecker mit Varistoren für den ESD-Schutz (Auslösezeit ≤ 1 ns).

    Woran erkennst Du denn, das die RS232-Schnittstellen nicht funktionieren? Bist Du Dir 100%-ig sicher, dass die Stecker zu den Karten gehören? Probiere einfach mal die jeweils andere Pin-Belegung.

    Was für IDE-Geräte hängen da dran? Einige Karten haben Probleme, wenn Festplatten mit C,H,S > 1024,16,63 dran hängen. Andere Karten mögen keine Atapi-Geräte.


    Also RAM würde ich an deiner Stelle auf 32 MB aufrüsten.

    Wenn überhaupt, würde ich den, mal ausgehend von vier PS/2-Steckplätzen, auf 40 MiB RAM aufrüsten. Dann können die vorhandenen 8 MiB drin bleiben und zwei Riegel á 16 MiB werden einfach dazu gesteckt. Da nichts von den Originalteilen aus- oder umgebaut wird, kann der PC bei Bedarf ganz schnell wieder in den alten Zustand versetzt werden.

    Für DOS/Win3.11 reichen sicherlich die 8 MiB (Win3.11 wäre aber für 16 MiB dankbar), OS/2 keine Ahnung, aber wenn da Win95 und/oder ein altes Linux drauf sollen, sind 8 MiB zu wenig.

    Und überhaupt sind 8 MiB auf einem Sockel-4-System per se sehr sehr mager. Üblich waren damals auf Sockel-4-Systemen 16 MiB, 32 MiB oder gar 64 MiB gab es i.d.R. nur gegen Aufpreis.



    aber ein solches Gerät erhalte ich lieber im Originalzustand.

    Bei aller Liebe zum Original solltest Du ein Teil vor der Inbetriebnahme durch ein Neuteil ersetzen, wenn Du an dem Gerät noch länger Freude haben möchtest. Bei dem dringendst zu ersetzenden Teil handelt es sich um das Wärmeleitmedium zwischen Prozessor und Prozessorkühler, also Wärmeleitpaste, ein Wärmeleitpad oder ungünstigstenfalls Luft. Wärmeleitpaste und Wärmeleitpads altern, wodurch sich deren Wärmeleitfähigkeiten reduzieren, und Luft hat an dieser Stelle absolut gar nichts zu suchen!

    Als Ersatz reicht in diesem Fall Wärmeleitpaste auf Zinkoxidbasis.

    I/O-Monster

    Die inneren Werte:

    • Prozessor: AMD Sempron 3300+ (2,2 GHz, FSB 400, 512 KiB L2-Cache, Barton-Kern)
    • Prozessorkühler: Titan Vanessa S-type (Lüfter ersetzt)
    • Hauptplatine: AsRock K7Upgrade-600 (Chipsatz: Via KT600; keine Löcher für die Montage schwerer Prozessorkühler!)
    • Arbeitsspeicher: 2 GiB: 2×1 GiB DDR1 PC-400 (kein dual-channel!)
    • Grafikkarte: nvidia GeForce 6200 (AGP 8×; 256 MiB; DVI, VGA, S-Video)
    • Sound: Via VT8237 AC'97 (onboard)
    • Ethernet: Via VT6102 (100Base-TX onboard)
    • Firewire: IEEE1394a, PCI-Karte
    • Festplatte: Seagate ST380811AS (80 GB SATA 1,5 GB/s udma6 @ udma5)
    • Festplatte: Seagate ST380811AS (80 GB SATA 1,5 GB/s udma6 @ udma5)
    • Laufwerk: Samsung WriteMaster (DVD-RW; IDE udma2)
    • Laufwerk: Iomega ZIP250 (IDE mdma1 @ pio3)
    • Laufwerk: 3½″ 1,44 MB Diskettenlaufwerk
    • Laufwerk: 5¼″ 1,2 MB Diskettenlaufwerk
    • Kartenleser: 3½″ intern SD/MMC, CF, MS, xD, TF, USB 2.0
    • Netzteil: LC6420 (420 W ATX)
    • Gehäuse: ATX-Miditower
    • Betriebssystem: Slackware 13.0 auf Kernel 2.6.31.5

    Schnittstellen zur Außenwelt (ohne Grafik, Tastatur, Maus):

    • RS232 (16550 UART)
    • Parallelport (ECPDMA)
    • Gameport
    • MIDI
    • IEEE1394a
    • USB 2.0
    • 100Base-TX Ethernet


    Außenansicht, Vorderseite


    Außenansicht, Rückseite


    Innenansicht


    Prozessorkühler


    Prozessorkühler, Detail

    Der Prozessorkühler ist sehr eigenwillig. Dessen Entwickler müssen irgendetwas ganz Komisches getrunken, geraucht oder eingeworfen haben. :drink: :atomrofl:

    Klassisches "form follows function design" ist das jedenfalls nicht. Abgesehen von der eigenwilligen Optik ist der "Titan Vanessa S-type" sicherlich einer der leistungsstärksten Kühler für den Sockel-A, der nur am Sockel befestigt wird. Auf Hauptplatinen, die keine Löcher für die Montage schwerer Prozessorkühler aufweisen, bringt dieser Prozessorkühler wesentlich mehr Kühlleistung als die üblichen am Sockel zu befestigenden Aluminiumklötze mit oder ohne Kupferplatte über dem Die und 80mm-Lüfter. Dieser Prozessorkühler ist als leichtgewichtiger Turmkühler konstruiert und mit einem 92mm-Lüfter ausgestattet. Der blau glänzend lackierte Orgininallüfter musste leider entfernt werden, da er eine inakzeptabel laute Gräuschkulisse entwickelt hatte, die zudem ein baldiges Ableben des Lüfters und damit wohl auch der Prozessors erwarten ließ.
    Der Prozessor selbst ist recht skurril. Eigentlich sind die Sempron-Prozessoren als Billigserie mit gegenüber den Athon XP-Prozessoren reduzierter Leistung konzipiert. Der Sempron 3300+ ist jedoch einer der beiden stärksten Prozessoren, die in den Sockel-A gesteckt werden können, denn er ist bis auf die andere Prozessorkennung baugleich mit dem Athlon XP 3200+ (2,2 GHz, FSB 400, 512 KiB L2-Cache, Barton-Kern).
    Bei den Schnittstellen ginge es sicherlich noch exotischer, aber PCI-Karten mit IEEE488, RS485 oder irgendwelchem Feldbus-Gedöns sind nicht nur exorbitant teuer. Dafür fehlen mir auch die passenden "Gegenstücke", also entsprechende Geräte zum Anschließen. Eine TV-Karte könnte da natürlich noch rein.
    Momentan ist diese Kiste mein stärkstes System, das nativ, also ohne USB-Mogelpackung für das 3½″ 1,44 MB, zwei Diskettenlaufwerke unterstützt. Seit kurzem liegt hier allerdings ein AsRock P4V88, dessen BIOS auch Unterstützung für zwei Diskettenlaufwerke anbietet. Momentan läuft es mit einem Pentium 4 3,0 GHz HT und 3 GiB RAM (2×512 MiB DDR1 PC-400 + 2×1 GiB DDR1 PC-400, dual-channel). Wenn daran sowohl die beiden Diskettenlaufwerke (3½″ 1,44 MB; 5¼″ 1,2 MB) als auch das Iomega ZIP250 funktionieren, könnte diese Hauptplatine das Asus P4P800SE in meinem stärksten ia32-System (Pentium 4 3,4 GHz HT; 3 GiB RAM (2×512 MiB DDR1 PC-400 + 2×1 GiB DDR1 PC-400, dual-channel); nvidia GeForce 6800) ersetzen. Ein 3,4 GHz-Prozessor und ein 5¼″-Diskettenlaufwerk in einer Kiste wären sicherlich keine ganz alltägliche Kombination. Und in diesem System fällt der Blick auf einen schnörkellosen Vollkupfer-Prozessorkühler "Zalman CNPS7000C".


    ebenfalls Windows 7 64bit und den nvidia Treibern von geschätzt Ende 2012 / Anfang 2013

    Hmm, allmählich wird es schwierig.


    Neues Windows 7 mal installiert. Alle Updates durchlaufen lassen. Neuster Treiber von nvidia. Beide (240 und 440) melden wieder Code 43

    Hast Du bei den Updates für Win7 darauf geachtet, dass da keine Updates für die Grafikkarte mit bei waren? Microsoft meint nämlich, für verschiedene nvidia-Grafikkarten eigene Treiber per Windows-Update installieren zu müssen, obwohl schon ein Treiber von nvidia installliert ist. Bei WinXP ist mir das mal aus Versehen passiert, und das hat natürlich gegen den installierten nvidia-Treiber geknallt.

    Bau das Ding mal gleich mit der GT240 zusammen, also so wie es schon mal unter Win7 64 lief, schmeiß dann das Win7 64 drauf und achte bei der Update-Kaskade peinlich darauf, das nix für die Grafikkarte mit drauf rutscht.

    Es könnte sein, dass die Kombination aus AsRock ALiveXFire-eSATA2 R3.0 & nvidia GT440 & Windows 7 64-Bit nicht zusammen passt und das Windows dabei so verschwurbelt wird, dass ein anschließender Wechsel zur nvidia GT240 nicht mehr hilft.

    Hier liegt noch das kleine Netzteil aus meiner mittlerweile verschrotteten Scovery rum.

    Du kannst Dir die ganze Bastelei an netzspannungsführenden Komponenten damit evtl. komplett sparen und das Ganze auf Blecharbeiten und Löten im Kleinspannungsbereich reduzieren: altes Netzteil raus, Loch im Gehäuse mit Blech verschließen, das die Aussparung für das kleine Netzteil hat; Hauptschalter im PC-Gehäuse durch Taster ersetzen und mit Gegenstück zu P13 (s.u.) verbinden.

    Werte:
    Input (über Schieber in der Rückwand wählbar):
    100-120V~ 50/60Hz 2,5A
    200-240V~ 50/60Hz 1,2A

    Output:
    +5V 9,0A
    +12V 2,0A
    -5V 0,3A
    -12V 0,3A
    +5V_STB 1,0A
    total max. output 75W

    Anschlüsse (Output):
    AT (P8 & P9)
    STB (P13) - Gegenstück zu dem Stecker wurde von der Hauptplatine gelötet, also keine Lötarbeiten am Netzteil notwendig!
    2× 4-Pin-Molex (für 5¼"-Laufwerk)
    1× 4-Pin-BERG (für 3½-Laufwerk)

    Maße (Gehäuse):
    B×H×T = 140×50×114 mm

    Modell: AcBel API-6117L


    nichts größeres da? könntest eine 4gb karte reinrotzen und du hättest eine feine win98kiste, wie ich.

    Das könnte knallen, da alte CF-Geräte nur bis 1GB (Wechsel der Spezifikationen) oder 2GB (Wechsel von FAT16 auf FAT32) können. Mit einer 512 MB- oder 1 GB-Karte wäre die Sache deutlich entspannter.


    Da ist ne 128MB CF-Karte drin. Leider war die Karte formatiert, da war früher wohl nen kleines Flash-Linux drauf. Das gibt's leider nirgends zu downloaden :b2:
    Was würdet ihr da drauf packen? Sollte in Richtung Server gehen und ich will aufjeden Fall ne Benutzeroberfläche.

    Schau Dir mal ZipSlack an. Ob da 'ne GUI bei ist, weiß ich gerade nicht, aber icewm o.ä. könnte gehen. Man muss auch nicht die Krücke umsdos nutzen, das geht auch auf einer nativen ext2- oder ext3-Partition. Auf einer 1 GB-CF-Karte wäre schon genug Platz für die "normale" Slackware mit einer schlanken GUI.

    Für einen Server würde ich auf gar keinen Fall ein Windows 95/98/ME nehmen. Wenn es Windows sein soll, dann eines mit NT-Kernel.

    Mach mal 'n Preis für:

    - ASUS CUV4X-E Rev 1.05
    - Intel Pentium 3 Tualatin 1,13GHz SL5GQ
    - Gigabyte GV-N630-2GI (Geforce GT630 2GB DDR3 128bit) HDMI/DVI-I/VGA Aktiv
    - ASUS EN7600GT (nVidia Geforce 7600GT) 256MB DVI/DVI/S-Video Aktiv
    - VIA VT6306 Ver. 4.5 (2x Extern, 1x Intern)
    - Allnet ALL1394 – Texas Instruments TSB12LV26 (3x Extern)
    - NEC 1394P3 (3x Extern, 1x Intern)
    - NEC 1394A (2x Extern, 1x Intern)
    - VIA VT6306 (2x Extern, 1x Mini-extern, 1x Intern)
    - VIA VT6306 (2x Extern, 1x Mini-extern, 1x Intern)
    - Promise Ultra 100TX2 (PDC20268) 2xIDE
    - Promise Ultra 100TX2 (PDC20268) 2xIDE
    - Adaptec AAA-UDMA2MB
    - Seagate U6 (ST380020A) 80GB
    - Seagate Barracuda 7200.7 (ST3120022A) 120GB
    - Maxtor DiamondMax Plus 9 80GB SATA/150
    - Western Digital WD800JD 80GB
    - Maxtor DiamondMax Plus 9 80GB SATA/150
    - Seagate ST9320325AS 320GB
    - Fujitsu MHZ2080BK (Lenovo OEM) 80GB
    - Seagate Momentus 5400.3 80GB
    - Teac FD-CR7 Weiß mit Kartenlesegerät!


    Daraus schließe ich: Deine Hardware ist so veraltet, dass sie nur WEP kann; du lebst in einem Bunker (die Sorte mit drei Meter Blei zwischen den Zimmern); du hast Unmengen an dauernd aktiven Mikrowellen.

    Das WLAN-Konzept an sich finde ich daneben. Erst wird durch den ungerichteten Funk alles zugänglich gemacht, und dann muss Kryptografie mit entsprechendem Overhead zum Einsatz kommen, um das Scheunentor, die Katzenklappe und das Astloch zu schließen, was spätestens beim Astloch schwierig wird und mit dem alten WEP wohl gar nicht geht. Dazu kommen die im Vergleich zu den Kabelnetzen geringeren Datentransferraten und die Störanfälligkeit.

    Zu Haue stehen die in Benutzung befindlichen Systeme in einem Raum. Da hält sich der LAN-Kabelsalat in engen Grenzen, bietet dafür aber alle Vorteile eines kabelgebundenen Netzwerkes.

    Auf Arbeit stehen in der Versuchshalle zwar keine Mirkowellenherde, dafür werden dort aber eine Kranbahn sowie diverse E-Schweißgeräte und ein Plasmaschneider betrieben, also Breitbandstörsender! Dazu kommen noch diverse Versuchsaufbauten mit reichlich geerdetem Metall.


    Welche Version soll ich dann deiner Meinung nach nehmen? Support für PCMCIA und damit RaLink Wlan Chipsatz wäre super.

    Prinzipiell geht ab 486er auch die aktuelle Version. In wie weit das dann trotzdem sinnentleert ist, hängt von der Hardware ab. Was steckt in dem System denn drin?

    Einige Entscheidungshilfen für die Wahl des Kernels findest Du hier. Aus der Wahl des Kernels ergibt sich dann auch letztlich die dafür in Frage kommende Slackware-Version.

    Die PCMCIA-Software ist eigentlich schon ewig mit dabei und im Distri-Kernel ist der PCMCIA-Kram auch enthalten. Ich kann mich nicht an große Konfigurationsorgien erinnern, als ich meinem 486er-Schleppi eine Slackware 9.1 verabreichte. Die NE2000-kompatible PCMCIA-Ethernetkarte lief mehr oder weniger aus der Tüte. Beim Backen eines zu der Hardware passenden Kernels muss man natürlich die entsprechenden Module mit backen.

    Ach ja, Slackware verwendet den Vanilla-Kernel. Du musst also nur einen Kernel raus suchen, der Deine Hardware unterstützt, und dann eine dazu passende Slackware-Version wählen.

    WLAN ist für mich nach wie vor ein großes wandelndes Sicherheitsloch mit zudem schlechter Leistung und hoher Störanfälligkeit, und deshalb habe ich das noch nie benutzt und in den Umfeldern, die ich administriere, bisher verhindert.


    Ich möchte einen alten Rechner mit Debian fit machen. Allerdings möchte ich auf eine Gui verzichten. Ich möchte sehen, wie sich ein System so verwenden lässt. Drauf sollen solche Sachen wie Musikwiedergabe (mp3blaster, ocp und alsamixer), etwas Internet (lynx), einen Dateibrowser (mc-Klon), ein Texteditor (klar: vi/vim, evtl noch ein anderer)und vielleicht noch ein paar Spiele(!)

    Du könntest eine Slackware (für ia32) oder Slackware64 (für x86_64) nehmen (gibt auch Portierungen für ARM, S/390 und System z). Installation und Konfiguration laufen komplett ohne X & GUI. Bei der Installation installierst Du den Kram aus X und XAP einfach nicht mit. Console-Apps sind reichlich mit dabei, die genannten Anwendungsgebiete werden mit mpeg321, lynx, mc (mit "nicht-vi"-Texteditor), vim und diversen Spielen abgedeckt.

    Um das Editieren von Config-files kommst Du dabei allerdings nicht herum, aber die Slackware ist im Vergleich zu einigen anderen großen Distris sehr aufgeräumt.

    Aber selbst wenn Du den Kram aus X und XAP mit installierst, startet Slackware normalerweise nach der Installation nur in die Console (multiuser; runlevel 3). Dann kann man X & GUI starten, muss es aber nicht. Beim Einsatz auf Servern oder sehr alter bzw. leistungsschwacher Hardware ist diese Eigenart von Slackware sehr praktisch. Auf 386ern (33 MHz / 40 MHz; mit Koprozessor & 32 MiB RAM) läuft die Slackware 9.0 (letzte Version für 386er) ohne den Einsatz von X & GUI mit annehmbarer Geschwindigkeit. Selbst das für alte Kisten konzipierte DeLi Linux läuft auf der genannten Hardware deutlich lahmer.


    Sicher, dass die Karte geht? Also ma bei Intel nach nem Treiber suchen, und wenns für Windows 95 ist, und ma ausprobieren.

    Bei Intel gibt es das Intel-Treiberarchiv "for all wired ethernet adapters", das auch angeboten wird, wenn man speziell nach dieser Karte bei Intel sucht. Für diese Karte scheint es von Intel nur Treiber für exotische Sachen aus dem Mesozoikum wie z.B. Netware 4.1 oder Windows NT 3.51 zu geben.

    Und woher soll ich ohne Treiber wissen, ob die beiden baugleichen Karten funktionieren?
    Windows und Linux erkennen immerhin das entsprechende "PCI device", wenn eine der beiden Karten im PCI-Slot steckt.

    Um zum Kern zurück zu kommen: Eine Karte soll in eine alte Kiste mit Linux als Betriebssystem wandern, wenn sie denn in Gang zu kriegen ist. Der Test unter Windows hätte im Erfolgsfall nur dazu gedient, ein Hardware-Problem auszuschließen.


    Was meint Windows zu der Karte?

    kurz:
    … noch weniger als Linux Kernel 2.4 :<

    lang:
    ia32-System mit Windows XP professional SP3:

    Windows erkennt, dass im entsprechenden PCI-Slot eine "Ethernetkarte" steckt. Windows kann aber weder offline aus der Tüte, noch offline aus dem Intel-Treiberarchiv "for all wired ethernet adapters" noch online (Zugang über die im PC steckende RTL8139) einen Treiber für die Karte finden. Keiner der in Windows enthaltenen Standardtreiber für Intel 100Base-TX-Karten funktioniert.
    Linux Kernel 2.4 bietet mit eepro100 immerhin einen Treiber, der den Intel 82556 erkennt, damit allerdings nicht richtig funktioniert (oder noch nicht mit den passenden Parametern bestiefelt wurde).
    Ach ja, die LEDs an der Karte bleiben trotz eingesteckten Netzwerkkabels auch unter Windows dunkel.

    Dieser Thema passt sowohl hier als auch unter die Linux-Rubrik. Da es aber um Hardware aus den 90ern geht, pack ich das mal hier rein.

    Hat jemand schon mal eine "Intel 82556" Ethernetkarte (Intel PILA8485; Bilder von diesem IC-Massengrab in voller Baulänge gibt es genug im www) unter Linux in Gang bekommen und wenn ja, wie? Es ist die PCI-Version (vendor:device = 8086:1228).

    Erster Anhaltspunkt scheint zu sein, dass das wenn überhaupt nur mit Kernel 2.4 und dem eepro100-Treiber gehen könnte, da die Unterstützung für den Intel 82556 aus dem e100-Treiber raus geflogen ist. Also Karte ins Testsystem und eine Knoppix 3.6 ins Laufwerk: System startet, eth0 wird laut Meldung auch eingerichtet, aber dann schmeißt das System wiederkehrend die Fehlermeldung:

    Code
    mdio_read() timed out with val = 00000028

    Etwas seltsam ist auch, dass den bei beiden Intel PILA8485 keine der 4 LEDs im Slotblech leuchtet, obwohl ein Netzwerkkabel angeschlossen ist (Verbindung darüber lief bei einem vorhergehenden Test mit einer RTL8019).