Beiträge von Arnulf zu Linden


    Es ging sowohl mit den Awardtools (Version von `99) von alpha nicht als auch mit dem Uniflash nicht. Das Awardtool hat sich geweigert etwas zu machen nachdem ich den Dateinamen eingegeben habe. Das Uniflash konnte den Schreibvorgang anschliessend nicht verifizieren. Das Backup aber wieder zurück schreiben hats getan.

    Ich würde gerne auf die letzte neue Biosversion gehen, weil ich gerne einen K-6-2/500 draufpacken möchte. Laut Handbuch ist bei 475Mhz Schluß (95 Mhz x 5). Das bedeutet, dass der 500er wenigstens mit 475Mhz laufen sollte. Macht er aber auch nicht. Das Bios sieht den mit nur 400Mhz, auch wenn ich ihn auf 100Mhz x 5 stelle. Daher gibt es ein Biosupdate laut Asus, damit ich den benutzen kann. Zur Not muß es halt mit 400Mhz gehen, ich hätte den K6 aber schon gerne mit seinen 500Mhz benutzt. Die CPU ist in Ordnung, ich hab die prüfen lassen beim Computerdealer um die Ecke. In seinem Testsystem läuft die mit 500Mhz.

    AMD K6-Prozessoren kann man untertakten. Laut Handbuch p5a-107.pdf ist bei 100 MHz FSB bei 450 MHz Schluss. In der Realität ist das Quatsch! Auch wenn das BIOS für den K6-2 500 nur 400 MHz anzeigt, wird der mit 500 MHz laufen, da FSB und Multiplikator per Hardware (Jumper) eingestellt werden. Das gilt für den K6-2 550 entsprechend (hatte ich mal auf 'nem Biostar M5ALA mit BIOS aus'm Neolithikum). Nach einem BIOS-Update wie nachfolgend beschrieben war alles gut. Beim Asus P5A/P5A-B bringt die jeweils aktuellste BIOS-Version "1011 Beta 005" von Asus Unterstützung nicht nur für alle K6-2 mit, sondern auch für alle K6-III und K6-2+ mit Vcore ≥ 2,0 V.

    BIOS-Update, wenn der K6-2 500/K6-2 550 zwar als K6-2 erkannt wird, aber eine zu niedrige Taktfrequenz angezeigt wird:

    1. PC starten und im BIOS-Statusfenster nachsehen, welche Frequenz das BIOS für den Prozessor anzeigt.
    2. PC ausschalten und vom Stromnetz trennen.
    3. Falls die Hauptplatine in einem "Jumperless Mode" betrieben werden kann, diesen deaktivieren.
    4. FSB auf 100 MHz per Hardware (Steckbrücken, DIP-Schalter) einstellen
    5. Multiplikator auf 4,5×, wenn das BIOS 450 MHz angezeigt hat, oder 4,0×, wenn das BIOS 400 MHz angezeigt hat, per Hardware (Steckbrücken, DIP-Schalter) einstellen.
    6. CMOS-Pufferbatterie, i.d.R. eine CR2032, entfernen.
    7. CMOS-Reset durchführen.
    8. Spannung an der ausgebauten CMOS-Pufferbatterie messen. Eine 3,0 Volt-Batterie wie die CR2032 ist auszutauschen, wenn deren Spannung unter 3,00 V liegt.
    9. CMOS-Pufferbatterie einsetzen.
    10. PC mit dem Stromnetz verbinden und starten, dabei BIOS aufrufen.
    11. "Load Setup Defaults" oder Vergleichbares im BIOS wählen und speichern, PC startet neu.
    12. BIOS-Update ausführen, dabei zuerst das alte BIOS auf die Diskette sichern und erst dann das aktuellste Hersteller-BIOS oder gleich ein modded BIOS, dass auch Unterstützung für den K6-III und den K6-2+ bietet, laden, das BIOS-Update den Anweisungen entsprechend durchführen.
    13. PC ausschalten.
    14. Multiplikator auf 5,0× für den K6-2 500 bzw. 5,5× für den K6-2 550 per Hardware (Steckbrücken, DIP-Schalter) einstellen.
    15. PC starten, nun sollte der K6-2 mit seiner richtigen Taktfrequenz angezeigt werden.


    Wenn das nicht funktioniert, stehen die Chancen auf einen Hardwaredefekt recht gut. Zum Kreis der engeren Verdächtigen gehören neben dem CMOS-Chip und dem BIOS-Chip auch der Speicher-Controller, die Speicherriegel und der Prozessor.


    Bei dem 4pin anschluss ist doch ein pin der dummy von dem geht keine leiterbahn weg, schon mal geguckt?

    So, memtest86+ 4.00 (4.20 kackt sofort ab) ist 4× fehlerfrei durchgelaufen, allerdings gnadenlos langsam mit Intel DX4ODPR100 und 32 MiB RAM (8× 4 MiB SIMM 60 ns, max. aggressive RAM-timings im BIOS eingestellt). Mit dem vorher installierten Intel i486DX2-66 ist es noch lahmer.

    Der 4-pol. Pfostenstecker hat folgende Belegung:

    Pin 1: vermutlich +VBAT, jedenfalls geht davon eine dicke Leiterbahn ab.
    Pin 2: vermutlich NC, keine sichtbaren Leiterbahnabgänge, aber die Hauptplatine ist 4-layer PCB und die Pins sind durchkontaktiert.
    Pin 3: GND
    Pin 4: GND

    Hier werkelt seit geraumer Zeit ein Samsung 2443BW (24" 16:10, 1920×1200 px) am Arbeitsrechner (Office, Internet, Notensatz, Bildbearbeitung, Vektorgrafik, Glotzen über DVB-T, aber keine Hochgeschwindigkeits-Daddelorgien) und gab bisher keinen Anlass zum Klagen.
    Er löste einen Samsung SyncMaster 930BF ab (man wird älter und die "Optik" lässt nach), der aber am Server immer noch klaglos arbeitet.

    Asus (einige Modelle 5:4 und 16:9) finde ich vom Bild her grässlich, vor allem bei Text, Vektorgrafik oder Noten auf dem Monitor.


    Jetzt habe ich eine IDE-ZIP 100 in einem K6, das IDE-ZIP kann keine Disks lesen, die palmzip schreibt, auch wenn es eine partition mit 100MB ist.

    Hast Du das sowohl unter DOS/Win9x und Linux (ggf. Live-System von CD) ausprobiert, um Hardwareprobleme auszuschließen?
    Bei Disketten & Diskettenlaufwerken gibt es ja gelegentlich den Zustand "Diskette in einem Laufwerk formatiert, im anderen nicht lesbar und umgekehrt".

    Gibt eines der Betriebssysteme Fehlermeldungen beim Leseversuch aus?

    Da in meinem 486er ISA-System die Hauptplatine abgeraucht ist, kommt da nun ein Soyo 020P2 aus der Kramkiste rein (memtest läuft gerade und sieht bisher gut aus). Der 3,6 V NiMH-Akku ist aber fällig, bevor die Hauptplatine in das Gehäuse wandert. In TH99 findet sich die Hauptplatine. Sie hat einen 4-poligen Pfostenstecker zum Anschluss einer externen Batterie, was etwas Lötarbeit sparen würde (nur Akku raus, keine Kontakte für externe Batterie einlöten). TH99 bleibt die Belegung des Pfostensteckers aber schuldig. Masse lässt sich natürlich "durchklingeln", aber der Pluspol und die erforderliche Batteriespannung können ohne Handbuch nur geraten werden.

    Hat jemand ein Handbuch o.ä. zu dieser Hauptplatine?

    Im Betrieb liegen an dem vierpoligen Pfostenstecker an Pin 1 0,11 V an, an den Pin 2, 3 & 4 jeweils 0 V, womit Pin 1 in Verdacht steht, für den Pluspol der Batterie bestimmt zu sein.

    Kann man mit 4,25 V (3× 1,5 V AAA Lithium + Schottky-Diode BAT46) etwas falsch machen, oder ist alles ≤ 5,0 V im grünen Bereich? Wie sieht es mit 5,15 V aus, da die 1,5 V AAA Lithium im Leerlauf 1,8 V liefert?


    Die RAM sind auch schon auf dem Haufen, welcher diese Woche noch zum Schrott geht!

    Dann pack die doch in die Liste mit rein, die Du für die PCI-Steckkarten machen wolltest. Wer kauft schon eine "Katze im Sack"? Auch wenn Du die Speicherriegel nur im Packet abgeben möchtest, möchte man schon wissen, was drin ist. Zumindest die Riegel mit für die jeweilige Bauart hoher Kapazität (SIMM ≥ 4 MiB, PS/2-FPM/EDO ≥ 32 MiB, SDRAM ≥ 256 MiB, DDR1-RAM ≥ 1 GiB, …) sollten erwähnt werden. Wenn Riegel mit den erwähnten Mindestkapazitäten dabei sind, hätte ich wohl Interesse. Und mindestens einer hier im Forum sucht(e) nach SDRAM Baujahr ≤ 1996.


    kommt das hier deinem Board vielleicht schon recht nahe?

    http://motherboards.mbarron.net/models/486vlb3/471g7.html

    Von den dort gezeigten Hauptplatinen passt keine.


    Allerdings gabs zum POD auch kompatibilitätslisten, der lief nicht unbedingt auf jeden Board. Takte doch mal auf 63 MHz (25 mhz bus), alternativ kann man auch durch entfernen des lüfters auf Multi 1 Takten

    Wo gibt es diese Kompatibilitätslisten?

    Das mit den 63 MHz / 25 MHz FSB werde ich mal ausprobieren.

    Wird der Mulitplikator automatisch auf 1× gesetzt, wenn man den Lüfter abzieht?


    Vielleicht einfach mal ein Windows anbooten um zu schauen, ob es nicht an einem Bug im Linux Kernel liegt? Kann ja irgendein APM-foo oder sonstwas sein.

    Ein dafür geeignetes Windows habe ich nicht, schon gar nicht als Live-System. Die Knoppix werde ich mal mit "noapm" oder im "save mode" starten.

    Aus Zeitgründen liegen die Arbeiten an dem PC erst mal brach. An der Kiste ist mehr zu tun. Der Netzteillüfter ist zu tauschen. Der 3,6 V NiMH-Akku, der damals den schon leckenden 3,6 V NiCd-Akku ersetzte, ist nun auch in die Jahre gekommen und wird durch eine 4,25 V-Batterie (3× 1,5 V AAA Lithium + Schottky-Diode BAT46) ersetzt werden. Da dazu die Hauptplatine ausgebaut werden muss, wird es dann auch einige Fotos davon geben.

    In einer LibreOffice Calc-Tabelle sind bisher alle zusammengebauten PCs samt Inhalt, alle Festplatten (gesamt / nicht verbaut), Arbeits- und Cache-Specher (nicht verbaut) und Prozessoren (gesamt) gelistet. Der Rest (Arbeits- und Cache-Speicher gesamt, Prozessoren nicht verbaut, Kühler, Hauptplatinen, Steckkarten, Laufwerke außer Festplatten, Netzteile) fehlt noch. Das ist etwas für verregnete oder - Igitt! - verschneite Wochenenden. Die Kartons mit den Teilen drin sind einigermaßen sortiert. Wenn das alles erledigt ist, wird es auch eine "Handelsliste" (eine "tradelist" hat hier schon jemand) geben.


    Im BIOS ist irgendwas von SD-RAM mit 10 ns eingestellt, kann es daran liegen?

    Ja!

    10 ns gehört zu PC-66, 8 ns zu PC-100, mehr dazu hier.


    10 ns soll wohl der 100 mhz entsprechen, hatte ich letztlich erst bei der klolektüre einer alten ct gelesen. was ja richtig wäre, da du die cpu mit 5x100 betreiben wirst.

    100 MHz entspricht zwar einer Zykluszeit von 10 ns, die BIOS-Einstellung für das SDRAM meint aber was anderes, s.o.


    ist das aktuelle bios drauf?
    http://www.shuttle.eu/_archive/older/de/591p.htm
    ftp://grup-a.net/drivers/Bios/shuttle/HOT-591P/591ps025.zip

    Das reicht für den K6-2, aber wenn es Spaß bringen soll, ist eher so ein BIOS gefordert. Ein Grund folgt.


    Laut Handbuch kann man in dem Board bis zu 256 MB RAM verbauen.

    In den meisten Handbüchern zu Sockel-Super-7-Hauptplatinen mit den Chipsätzen Via MVP3 oder Ali Aladdin V steht bzgl. des Speicherausbaus Quatsch!

    Beide Chipsätze lassen sich stabil mit 768 MiB SDRAM betreiben. Als Module sind 3× 256 MiB PC-100 oder PC-133 double-sided zu verwenden. Wenn nur 2 SDRAM-Steckplätze vorhanden sind, gehen nur 512 MiB — aber halt, selbst da gibt es eine Ausnahme. Auf einer Sockel-Super-7-Hauptplatine (Chaintech 5RSA0, Chipsatz Ali Aladdin V Rev. E) mit nur 2 SDRAM-Steckplätzen laufen 768 MiB RAM (1× 256 MiB PC-133 double-sided + 1× 512 MiB PC-133 single-sided) stabil. Der K6-III 400 sorgt dafür, dass kein "uncached system RAM" bremst. Da muss ich auch meine Homepage mal anpassen. "Keine Regel ohne Ausnahme!"

    Bei 512 MiB oder 768 MiB RAM tritt fast immer das Problem "cacheable RAM area" auf, weshalb bei so viel RAM ein K6-III oder besser ein K6-2+ eingesetzt werden sollte.

    Die Hauptplatine "SIS471 260 G MAIN BOARD INV 5.0 10 NOV 1994" soll mit einem P24T (Intel Overdrive PODP5V83) vereint werden. Neben dem Sockel-3 auf der Hauptplatine findet sich ein Aufdruck "P24T". Das BIOS erkennt den Prozessor, aber der Linux-Kernel (2.2.20-ext3 auf tomsrtbt-2.0.103 (Diskette); 2.4.33.3 auf Slackware 9.1 (Festplatte), 2.6.12 auf Knoppix 4.0.2 (CD-R)) bleibt beim Starten einfach stehen und das war's dann. :(
    Mit einem Cyrix 5x86-100GP auf Spannungsregler-Zwischensockel, da der 3,3/3,45V-Spannungsregler auf der Hauptplatine hinüber ist, läuft das System mit maximal aggressiven RAM-timings stabil. Unterschiedliche RAM-timings, andere Speicherbestückung (nur 2-Bank statt 3-Bank), andere Grafikkarte - bringt alles nix, der P24T will einfach nicht.

    Woran kann das liegen?

    Hat jemand Dokumentationen zu dieser Hauptplatine?
    In "Total Hardware 99" ist die nicht drin. Sie ähnelt einer QDI SIS471G, ist aber nicht baugleich.


    Ficus Benjamini
    Hab den im Wasser anwurzeln lassen und recht früh in Erde gebracht. Ne weile stands auf der Kippe.

    Gleich in die Erde stecken ist meist besser, da viele Stecklinge den Wechsel von Wasser in Erde nicht gut vertragen.


    Yucca Palme gerettet.
    habe den aber neu anwurzeln lassen, aber wenn man bedenkt dass das nun auch schon wieder locker 7 Jahre ist ist die Palme noch recht mickrig.

    Als mal auf Arbeit eine Yucca wegen Übergröße weg musste, wurden die Köpfe mit frischer Erde in den alten Pott gesteckt und nach etwa einem Jahr setzte sichtbares Wachstum ein. Von dieser Yucca steckte ich damals ein blattloses Stammstück, an dem sich eine Luftwurzel befand, in einen Pott. Nach einem Jahr sah es so aus. Heute, 3 Jahre später, hat der neue Stamm eine Länge von gut 30 cm und ist immer noch bis unten hin belaubt.

    Bevor das *hier* ausartet oder Pflanzen(teile) unnötigerweise in die Tonne wandern, können wir ja einen Ableger-Thread aufmachen.


    PS: wie kann ich überprüfen ob HIMEM die gesammten 2GB erkennt ?

    Wenn Du jetzt auch in reines DOS booten kannst, dort "mem /c" eingeben. Unter MS-DOS und FreeDOS liefert das die gewünschten Informationen. Es kann aber sein, dass Du auch "EMM386.EXE NOEMS" nach HIMEM.SYS über die config.sys laden musst.

    Für Windows ME gab es mal eine Anleitung, wie man das mit Bordmitteln (Stichwort: Rettungsdiskette für Windows ME) zu mehr DOS bewegen konnte.


    Kann man an den Speichererweiterungen die Startadresse des jeweiligen verbauten Speichers einstellen? War zumindest damals üblich. Ich vermute, dass beide Karten die gleiche Startadresse oberhalb von 1MB eingestellt haben... das kann natürlich nicht funktionieren.
    Die Startadressen der Speicherkarten müssen so gelegt werden, das ein fortlaufender Speicher ohne "Löcher" und ohne Überschneidungen entsteht.

    An der Rampage Plus 286 (ISA-Steckkarte) ist die Startadresse wie beschrieben einzustellen.
    Das 512 KiB-Speichermodul ist ein proprietäres RAM-Modul, auf dem nichts eingestellt werden kann.
    Wenn beides gesteckt ist, müsste 1536 KiB als Startadresse auf der Rampage Plus 286 die richtige Einstellung sein:
    640 KiB conventional + 384 KiB reserved + 512 KiB extended RAM-Modul = 1536 KiB - 1 Byte
    Nur mit der Rampage Plus 286 funktioniert das entsprechend:
    640 KiB conventional + 384 KiB reserved = 1024 KiB - 1 Byte
    Mit der Startadresse 1024 KiB funktioniert das, die 2048 KiB extended auf der Karte werden erkannt, Checkit läuft fehlerfrei durch.

    Edit: Jetzt sind auch die Bilder im Startbeitrag dieses Threads richtig verlinkt, so dass etwas zu erkennen ist.

    Den Epson EL2 (Am286-10 + Intel C80287XL) bekomme ich nur entweder mit der Rampage Plus 286, bestückt mit 2048 KiB, oder mit dem proprietären 512 KiB-Speichermodul in Gang, aber nicht mit beidem. Auf der Hauptplatine selbst sind 640 KiB RAM aufgelötet. Bilder von der Hauptplatine und dem proprietären 512 KiB-Speichermodul folgen:

    Wieso funktioniert die Kombination aus 512 KiB-Speichermodul und Rampage Plus 286 nicht? Die Kiste bleibt dann beim Speichertest hängen oder zeigt nur 640 KiB an. Es ist auch egal, ob auf der Rampage Plus 286 als Speicherstartadresse 1024 KiB, 1152 KiB oder 1536 KiB eingestellt ist.

    Anm.: Die Speicheradressierung ist etwas merkwürdig. Erst kommen 640 KiB "conventional" (onboard RAM), dann 384 KiB "reserved", wo gar kein physikalisches RAM vorhanden ist, und dann 2048 KiB (bei Einsatz der Rampage Plus 286) bzw. 512 KiB (bei Einsatz des 512 KiB-Speichermoduls) "extended". Wenn nur die Rampage Plus 286 genutzt wird, ist daher 1024 KiB als untere Speicheradresse einzustellen.

    Gibt es da einen Trick (ohne EMS!) oder geht das zusammen einfach nicht?

    Die Rampage Plus 286 ist auch noch ein Problemkandidat. Sie hat 8 SIMM-Steckplätze. Bestückt mit nur 2× 1 MiB SIMM 80 ns 1M×9 funktioniert sie problemlos. Das legt ja zunächst einmal die Vermutung nahe, dass auch bis zu 8 MiB RAM (8× 1 MiB SIMM 1M×9) funktionieren könnten. Aber alle Versuche, sie mit 4, 6 oder 8 MiB (1M×9 organisierte Module) zu bestücken, führen dazu, dass sie nicht mehr funktioniert. Selbst wenn das Einstellprogramm für die Karte das zusätzliche RAM erkennt, erkennt das BIOS der Hauptplatine nur die 640 KiB RAM onboard, obwohl in deren BIOS zuvor die richtige Speichergröße eingestellt worden ist.