Beiträge von Arnulf zu Linden

    Die Lösung für dieses Problem ist so radikal wie einfach: deutlich aktuellere Software!

    • Slackware 9.1 ⇒ Slackware 13.0
    • Kernel 2.4.33.3 ⇒ Kernel 2.6.31.5 (beides keine Distro-Kernel, sondern jeweils für die vorhandene Hardware kompiliert)
    • XFree86 4.3.0 ⇒ X.org 1.6.3


    Die Slackware 13.0 ist eigentlich etwas zu dick für die alte Kiste, aber das lässt sich ja zum Glück ganz gut herunter skalieren, wobei wohl der dickste Brocken die Verwendung von fluxbox 1.1.1 an Stelle von KDE 3.5.10 sein dürfte.

    Offenbar kann die Kombination aus 2.6er Kernel & X.org mit der Compaq Triflex Bridge vernünftig umgehen.

    Xorg.0.log (gekürzt):

    Die "SIS 86C326" (PCI, 8 MiB) wurde durch eine "Ati Rage Pro 215GP" (Grafikchip = Ati mach64; PCI, 8 MiB) ersetzt. Außerdem musste die Soundkarte Aztech AZT2320 einer Creative Vibra16C Platz machen, da der 2.6er Kernel für den Treiber snd-azt2320 keine Parameter mehr bietet und auch für isa-pnp den Parameter isapnp_allow_dma0 nicht mehr unterstützt, mit denen sich die Verwendung bestimmter DMA (Karte braucht zwei 8-Bit-DMA, also {0; 1; 3}) und insbesondere DMA0 erzwingen lässt. Da DMA3 vom ECP-Parallelport belegt ist, wird die AZT2320 von isapnp nicht richtig initialisiert. Aber nach all den Änderungen läuft die Kiste endlich unter Linux mit X bei 1280×960 @ 24 bpp.


    Mann muss natuerlich unter nen richtigen DOS flashen

    In der Regel wird gerade kein "richtiges DOS" ("full featured"), sondern eine "nackte" DOS-Startdiskette benötigt. Auf der befinden sich nur das, was "sys a:" bzw. "format a: /s" dort hinterlassen haben sowie das flashtool und das BIOS-image.


    Wenn der Strom nicht ausfaellt, dann kann da nix passieren

    Doch, kann!!! Wenn z.B. ein Speicherriegel den Geist aufgegeben hat und man hat es nicht vor dem BIOS-Update bemerkt, dann kann man sich das BIOS komplett zerschießen. Das ist mir aber über die Jahre erst 1× bei insgesamt > 100 BIOS-Updates passiert, Stromausfall dafür noch nie, obwohl nirgends eine USV dazwischen hing.


    Tja, als erstes also die Elsa rein, Temperatur fühlen und was passiert ? beim Post wird die Karte heiß. Also gut, das war dann wohl nichts, Elsa raus, die Diamont rein, was passiert ? die Karte wird schon beim Post heiß. mmh, da stimmt doch was nicht... Matrox wieder rein und was passiert wohl ? Richtig die Karte wird heiß. Seltsam, ist das Ding schon immer so heiß geworden ? Dann wundert mich das die Karte noch lebt. Im anderen PCI Slot passierte das selbe. Langsam weis ich nicht mehr weiter :(

    Probier alle Grafikkarten mit der beschriebenen Knoppix-Methode in deinem Pentium-II 400 (Festplatten ab, AGP-Karte raus). Wenn die dort auch heiß werden, liegt es an den Karten. Unterdimensionierte oder schlicht fehlende Kühlkörper waren damals recht verbreitet. Dann hilft nur einen zusätzlichen || größeren Kühlkörper dran zu basteln oder einen Lüfter drauf zu setzen.


    Das CD Laufwerk hängt an der Soundkarte, weil das Bios es am Mainboard nicht erkennt.

    486er und 586er (Sockel-4, Sockel-5, einige Sockel-7) erkennen über das BIOS regelmäßig nicht ein angeschlossenes IDE-CD-ROM-Laufwerk. Trotzdem funktioniert das mit btmgr. Wenn es an der Soundkarte von btmgr nicht erkannt wird oder die Knoppix dann Startprobleme hat (bei CD-ROM-Lw. an Soundkarte || ISA-IDE-Controller || VL-IDE-Controller: bootparameter "knoppix nodma" ist Pflicht!), schließ es als primary master an den Onboard-IDE-Controller an. Wenn Knoppix auch da spackt, hilft meist ebenfalls der bootparameter "knoppix nodma".

    Die CD-ROM-Treiber für DOS/Windows/Linux brauchen auch keine Hilfe vom BIOS, um das CD-ROM-Lw. zu erkennen.

    Knoppix mit btmgr anstarten:

    • PC einschalten, falls nicht eingestellt im BIOS einstellen, dass zuerst von Diskette gestartet wird
    • btmgr-Diskette in "Laufwerk A:" stecken
    • Knoppix-CD in CD-ROM-Lw. einlegen
    • PC starten lassen, btmgr-Menü erscheint
    • im Menü CD-ROM auswählen
    • Knoppix startet, dort unten in der Zeile für die bootparameter alles notwendige eingeben (ACHTUNG! Erstes Zeichen innerhalb von 30 s(?) eingeben, sonst legt die Knoppix so los.)


    mit dem Unterschied das dieser Rechner nicht von CD Booten kann, es also statt der Knoppix CD wohl eher eine DOS Bootdiskette werden wird. Ob Farben angezeigt werden kann ich dann allerdings nicht ausprobieren.

    Für dieses bekannte Problem gibt es eine Lösung, mit der sich auch auf 486ern Knoppix starten lässt. Voraussetzung ist, dass an einem IDE-Controller ein CD-ROM-Laufwerk (oder CD-RW, DVD-ROM, DVD-RW) angeschlossen ist, dass CD-R ("gebrannte CD") lesen kann. Außerdem muss ein Diskettenlaufwerk angeschlossen sein, von dem gestartet werden kann ("drive A:" im BIOS). Benötigt wird eine btmgr-Diskette. Mehr Infos dazu:
    homepage btmgr
    siehe "btmgr"
    btmgr kommt als src-tarball daher. Falls du keine Gelegenheit hast, das zu kompilieren, kann ich dir ein image für eine Diskette 3,5" 1,44 MB schicken, dass du dann mit dd (Linux) oder rawrite (DOS) auf eine entsprechende Diskette schreiben kannst.


    -Eventuell eine PCI-IDE Karte, damit ich von CD Booten kann (Laufwerk hängt im Moment an der Soundkarte)

    PCI-IDE-Controller, die mit PCI 2.0 laufen, zu finden dürfte schwierig werden. Aber wozu auch? Die Hauptplatine hat zwei IDE-Controller, woran sich bis zu drei Festplatten und ein CD-ROM-Laufwerk anschließen lassen.


    Compatibility and Quality

    Und wieso hat dann ausgerechnet Compaq zumindest zu der Zeit, als andere PC-Hersteller AT-Hauptplatinen und AT-Netzteile in AT-Gehäusen verbauten, die untereinander im Wesentlichen austauschbar, also Hardware-kompatibel waren, die Welt mit proprietären Hauptplatinen und proprietären Netzteilen in proprietären Gehäusen penetriert?

    Den Compaq Deskpro 5120 habe ich nur reanimiert, weil ich für das proprietäre Gehäuse eine zweite baugleiche proprietäre Hauptplatine in Reserve habe und "von damals" noch eine Anleitung besitze, wie das proprietäre Netzteil durch ein ATX-Netzteil ersetzt werden kann. Software-seitig ist das die einzige Kiste (ab 386er aufwärts), auf der ich unter Linux kein X in Gang bekomme.


    Bei der Modifikation von Arnulf fühle ich mich nicht so wohl, einen Adaptersockel habe ich nicht gefunden, weis jemand, wo es so etwas gibt ? Bei der Geforce 2 mx 400 finde ich nirgendwo, ob die im PCI 2.0 läuft, einfach versuchen will ich es nicht. Die anderen Grafikkarten haben folgende Chips und Speicher:
    ATI Mach 64 2MB
    Rendition V2100 4MB
    Permedia 2 3dlabs 8MB

    Wenn die Elsa mit dem Permedia darin läuft wäre das wohl schonmal sehr gut, ob die aber im PCI 2.0 läuft finde ich auch nichts. Die Diamont mit dem Rendition V2100 wäre wohl auch nicht schlecht, die hätte auch 3d, aber zu der finde ich auch nichts.

    Bezüglich des Risikos ist die Beschreibung zur Nutzung des AMD K6 233 deutlich, im Zweifelsfall nimm einfach einen Pentium-S 200. Der bringt auch schon einen Menge gegenüber der Schlaftablette Pentium-S 133.

    Beim Arbeitsspeicher ist "halb" oder "ganz" sinnvoll, also 64 MiB oder 128 MiB, jeweils mit 60 ns. swap ist immer langsamer als uncached RAM.

    Die Grafikkarte sollte mindestens 4 MiB Grafikspeicher haben, damit Auflösungen bis 1024×768 @ 24 bpp realisiert werden können. Damit scheidet die Ati Mach64 aus.

    Eine Grafikkarte mit "3dlabs Permedia 2" Chip und 8 MiB Grafikspeicher hatte ich unlängst auf einer 486er-PCI-Hauptplatine (FIC 486-PIO2 mit einem Intel Overdrive PODP5V83 und 128 MiB RAM drauf) in Betrieb. Die müsste also auch auf der Sockel-7-Hauptplatine laufen. Von der 486er-PCI-Hauptplatine habe ich die allerdings wieder runter geschmissen und durch eine Ati Rage Pro 215GP (8 MiB; VBE 2.0) ersetzt, weil die 3dlabs zwar angeblich VBE 2.0 beherrscht, es aber nicht funktioniert, also unter Linux keine framebuffer-console kommt.

    Zum Ausprobieren der Grafikkarten würde ich die Festplatte, sofern dort schon Betriebssysteme (Ausnahme: DOS) installiert sind, abklemmen und erst mal testen, ob überhaupt ein Bild nach dem Einschalten angezeigt wird. Dabei kann man am Grafikchip bzw. dessen Kühlkörper fühlen, ob es da unangenehm warm wird. Wenn ein Bild kommt und man sich nicht den Finger verbrannt hat, kommt eine Knoppix-CD rein, um zu sehen, ob auch bunte Bilder (Grafikmodus) dargestellt werden. Wenn auch das funktioniert, kommt die Festplatte mit den Betriebssystemen wieder dran und die Treiber werden installiert. Diese Vorgehensweise hat folgende Vorteile:

    • Der Start eines installierten Betriebssystems "im Dunkeln" wird vermieden. So etwas dann kontrolliert wieder herunter zu fahren ist nicht ganz so einfach.
    • Man zerschießt sich kein Betriebssystem. Dies könnte nämlich sonst im Dunkeln starten und sich beim Zugriffsversuch auf die Grafikkarte zerlegen, evtl. mit totalem Datenverlust als Folge von "PCI bus (t)error".
    • Man muss nur einmal Grafiktreiber installieren. Dies sind dann gleich die Richtigen. Das erspart Dateileichen von nicht benötigten Grafiktreibern, die u.U. Probleme verursachen.


    Grafiktreiber ist das nächste Stichwort. Gibt es für die Geforce2 MX 400 überhaupt Treiber für WfW3.11 und Win95C?

    Das Triboot-Szenario ist nicht trivial. Evtl. wird die Sache einfacher, wenn du noch als 4. OS ein altes Linux, z.B. eine Slackware mit einbeziehst, weil Linux immerhin einen Bootloader mitbringt, der auch andere OS anstarten kann. Als gemeinsame Datenhalde kannst du die 1,2 GB Festplatte mit einer FAT16-Partition drauf nehmen.

    So'n Adaptersockel für einen AMD K6-2/K6-III 400 auf Sockel-7 hätte ich auch gerne. Damit so etwas rund läuft, braucht man aber i.d.R. ein modded BIOS, und deine Hauptplatine steht nicht auf dieser Liste.


    2x RS232 auf 10pol Pfostenstecker (Maus anschluss auf mobo)
    1x Ps/2 auf Rs232 anschluss (meine ps2 maus an alten mausanschluss)
    2x IDE kabel (habe nur udma66 kabel)

    Für RS232 gibt es (mindestens) zwei Belegungen. Ich bin die Sucherei jenseits meiner Kramkiste schon lange leid und löte dann an der SUB-D-Buchse halt um. Zum Testen nehme ich eine serielle Maus (unter Linux mit gpm auf der Console).

    PS/2-Maus an RS232 klappt mechanisch meist nur, wenn bei der Maus schon ein Adapter mitgeliefert wurde.

    UDMA66-Kabel funktionieren oft auch an alten IDE-Controllern.


    auf eine 250MB Zipdisc kopieren

    Zu jener Zeit waren zip100-Laufwerke üblich. Die können auch nur mit zip100-Medien umgehen. Für Treiber reicht das aber alle mal, und man kann sich auf so ein zip100-Medium auch ein zipslack packen, das ist ein Linux-Livesystem, das komplett von dem zip100-Medium startet.


    sehe gerade 128mb RAM hab ich noch da, also den RAM könnte ich aufrüsten. Bringt ein COAST Riegel wirklich so viel mehr Leistung

    Da würde ich auf 128 MiB RAM aufrüsten und einen COAST-Riegel reinstecken, um maximale Leistung zu erhalten.

    Als Prozessor geht evtl. ein AMD K6 233 (Model 6) mit dieser Methode, wofür man keinen Zwischensockel o.ä. braucht.


    Habe hier ein Dualboot-System: Windows 2000 + Windows XP jeweils auf einer eigenen Festplatte

    Welche Dateisysteme sind im Spiel: FAT16, FAT32, NTFS?
    Gibt CHKDSK irgenwelche Fehlermeldungen aus oder schreibt in dem "Bericht" nach dem Durchlauf, ob etwas repariert wurde oder nicht repariert werden konnte?
    Mach notfalls "Bildschirmschnappschüsse" mit der Digitalkamera.


    Habe gestern von nem Bekannten eine 60GB Sandforce SSD, die Kingston V200+ bekommen.


    Hast du die SSD von einem Linux-Livesystem aus mit badblocks -wsv auf Fehlerfreiheit geprüft & grundgereinigt? Das ist doch das erste, was man nach dem Erhalt einer SSD/HDD macht, um nicht auf eine kaputte SSD/HDD zu installieren oder im Falle einer gebrauchten SSD/HDD Datenschrott vom Vorbesitzer zu erben. Ein Durchlauf badblocks -wsv verkürzt die Lebensdauer um 4 Schreibzyklen, erspart dafür aber u.U. jede Menge Zeit & Ärger.


    Ubuntu mit Live-CD funktioniert, ebenso GParted-Live. Ich kann mittels dieser OS' die SSD korrekt partitionieren etc., die Installation von Ubuntu verlief ebenfalls prima. Nach dem Reboot der Installation jedoch erlange ich im POST bloß ein 'Insert Boot Disk...'

    Ist eine Partititon als "aktiv" markiert? Wie sieht die Partitionierungstabelle aus? Starte dazu ein Linux-Livesystem von CD/DVD, dann gib in der Console ein: fdisk -l

    Welches Dateisystem hast du für Ubuntu verwendet? Wurde der Bootmanager (lilo oder grub) fehlerfrei installiert? Kannst du das installierte Ubuntu mit der Ubuntu-CD anstarten, also Kernel von CD laden und dem dabei als Parameter root=$_deine_root-Partition mit geben. Die meisten Distros bieten eine solche Möglichkeit, die normalerweise dafür gedacht ist, dass der Bootmanager nicht richtig installiert wurde oder von einer nachträglichen Windows-Installation geplättet wurde (ist asozial, machen aber einige Windows-Versionen, mir bekannt bei: Windows 98 / 98SE / XP 32-Bit / 7 64-Bit; Bootmanager in Ruhe gelassen von: Windows 2000).


    Das Problem ist eigentlich, daß ältere SW, die auf einem 1000er PIII noch akzeptabel läuft, meistens wenig mit einer zweiten CPU anfangen kann.

    Das mit der älteren Software gilt nur für Windows-Software.
    Linux und damit prinzipiell auch die Software dafür ist schon seit sehr langer Zeit SMP-fähig und nutzt daher zwei Prozessoren entsprechend gut aus.
    Software egal für welches Betriebssystem, die nicht parallelisieren kann (Klassiker in diesem Sinne: Rechenprogramme für Finite-Differenzen-Methode), hat generell keinen Nutzen von einem zweiten Prozessor (oder mehreren Kernen in einem Prozessor).


    wo braucht man bitte bei xp und einem standardlinux einen extra pcmcia controller treiber?
    die haben das von haus aus, bei 98 weiß ich es nicht

    Gefragt wurde nach einem "generellen Treiber". Auf meinem fossilen Laptop (Intel 80486DX4-75, VL-/ISA-Bus; Linux Kernel 2.4.33.3 an die Hardware angepasst, also kein Distro-Kernel) werden für PCMCIA die Module pcmcia_core und i82365 geladen, wobei i82365 der PCMCIA-Controller-Treiber ist. Die Tatasache, dass Distro-Kernel das meistens schon drin haben und es deshalb aus der Tüte funktioniert, heißt eben nicht, dass dafür kein Treiber notwendig wäre.

    Auch WinXP müsste eigentlich einen PCMCIA-Controller-Treiber laden, kann das aber vermutlich auch aus der Tüte. Habe z.Z. keinen Zugriff auf ein Laptop mit WinXP.


    hab ja ne NAS

    aber wie spreche ich das modul jetzt an :D?

    Das Modul zeigt sich gerade nicht in meiner Glaskugel ;)

    Daher wären ein paar Informationen (Modellbezeichnung, aussagekräftige Fotos) schon hilfreich. Wenn es an die NAS dran soll, muss die natürlich eine RS232-Schnittstelle haben. Welches Betriebssystem läuft auf der NAS? Wie weit ist das konfigurierbar? Wenn es ein Linux ist, muss da ein ntpd drauf laufen können.


    - Realtime Atomzeit für den PC per RS232. Cooles Teil :D

    Was könnte man damit noch so anfangen? öö

    Damit kannst du im eigenen LAN einen NTP-Server mit hoher Ganggenauigkeit einrichten, von dem sich die übrigen Rechner ihre Zeit holen. Der enorme Vorteil dieser Lösung besteht darin, dass dieser NTP-Server ohne Internetzugang mit genauer Uhrzeit arbeitet! Ich mache das schon seit etlichen Jahren so, früher mit einer "Conrad Parallelport Funkuhr", nach deren Ableben mit einer "Expert Mouse Clock II USB". Mein NTP-Server läuft auf Linux.


    nun hab ich 1024x768 bei 65k Farben! die 16Mio Farben schafft wohl der 2MB Video-Speicher nicht... - aber egal - 65k reicht ja vollkommen!

    1024 × 768 × 2 Byte (16 bpp) = 1572864 Byte = 1,5 MB
    ⇒ passt in 2 MB Grafikspeicher

    1024 × 768 × 3 Byte (24 bpp) = 2359296 Byte = 2,25 MB
    ⇒ passt NICHT in 2 MB Grafikspeicher

    Beim LCD ist man ja an die native Auflösung gebunden, wenn die Bildqualität stimmen soll. Also braucht man über 800 × 600 @ 24 bpp nicht nachzudenken.


    Als OS ist aktuell Windows NT 4.0 installiert - nur leider wurden nicht alle Gerätetreiber sauber eingerichtet - sprich Graka ist nur Standard VGA kompatibel mit max. 16 Farben. Soundkarte erkennt er glaub ich auch nicht...

    Von früher her habe ich noch im Ohr, dass WinNT ≤ 4.0 und Soundkarten miteinander EX-OR verknüpft sind ;)

    Wenn Win98SE drauf soll, muss zuerst das NTFS von der Festplatte runter. Win98SE braucht FAT16 oder FAT32.

    Wenn du die Festplatte nicht ausbauen willst, weil mit einem PCMCIA-CD-ROM-Laufwerk installiert werden soll, fällt mir dafür nur ein 1-Disketten-Linux, z.B. tomsrtbt ein, mit dem die Kiste gestartet wird. Dann kann die Festplatte entweder mit fdisk neu partitioniert werden oder du machst gleich richtig sauber mit badblocks -wsv, was im Nachgang viel Ärger ersparen kann und daher zu empfehlen ist.

    Wenn du die Festplatte ausbaust, würde ich die auch erst mal in eine Kiste stecken, die mit einem Linux-Livesystem gestartet wird, und sie dort mit badblocks -wsv bestiefeln.
    {Keine Ahnung, ob die nachfolgende Beschreibung auch für Win98SE funktioniert, aber vielleicht wissen wir es bald.}
    {Blöd bei der nachfolgenden Variante ist, dass ein zweiter PC mit der gleichen Windows-Version und CD-ROM-Laufwerk benötigt wird.}
    Windows 95 lässt sich auch direkt von Festplatte installieren. Dazu braucht man eine unter der gleichen Windows 95-Version mit format a:/s erstellte Diskette, die config.sys und autoexec.bat mit CD-ROM-Treiber und mscdex sowie die Befehle fdisk (zum Partitionieren) und xcopy (zum Kopieren der notwendigen Daten (lang ist es her, aber das weiß hier bestimmt noch jemand) von der Windows-CD auf die Festplatte enthalten muss.

    Im PC mit CD-ROM-Laufwerk wird unter Windows die Diskette erstellt. Die im PC mit CD-ROM-Laufwerk vorhandene Festplatte mit dem Windows drauf wird nach dem Erstellen der Diskette nicht mehr benötigt und sollte dringend abgeklemmt werden, da DOS & Windows sonst die Laufwerksbuchstaben durcheinander würfeln. Die Festplatte aus dem PC ohne CD-ROM-Laufwerk wird in den PC mit CD-ROM-Laufwerk eingebaut.
    <VORSICHT FALLE!>
    DOS & Windows nutzen die vom BIOS gemeldete Festplattengeometrie. Im BIOS des PC mit CD-ROM-Laufwerk müssen hier die selben Werte für die Festplatte eingestellt werden wie im BIOS des PC ohne CD-ROM-Laufwerk.
    </VORSICHT FALLE!>
    Falls noch nicht geschehen wird die Festplatte mit badblocks (s.o.) grundgereinigt.
    Der PC wird mit der erstellten Diskette (s.o.) gestartet. Die Festplatte wird partitioniert (FAT16/FAT32 je nach Bedarf) und die Partitionen werden formatiert. Dann werden die notwendigen Daten von der Windows-CD in eine Verzeichnis auf der Festplatte kopiert. Die Festplatte wird wieder in den PC ohne CD-ROM-Laufwerk eingebaut. Dieser wird mit der erstellten Diskette (s.o.) gestartet. Aus dem von der Windows-CD auf die Festplatte kopierten Verzeichnis heraus wird setup gestartet. Rest wie gewohnt …


    hab nen neuen Monitor für meine Oldies bekommen.
    Würde nun gerne auf der oben schon genannten Graka eine Auflösung von 1440x900 bekommen.
    Leider geht der Windows-XP "Auflösungsbalken" nur bis 1280x1024 - neuster Treiber ist auch schon drauf.

    Ein ähnliches Problem hatte ich auch mal: Besorge dir eine neuere Grafikkarte!
    In meinem Fall lief die Breitbildglotze nicht mit brauchbarer Auflösung an der Onboard-Grafik (Pentium 4 2,8 GHz HT auf Medion $_irgendwas mit AGP-Steckplatz, Windows XP). Eine nvidia Geforce 6200 löste das Problem (Onboard-Grafik ließ sich vollständig abschalten & shared memory auf 0 setzen).


    Stell die Farbtiefe auf 16Bit, dann gehts bis FullHD.

    16 bpp ist aus mehreren Gründen ungünstig:

    • Jedes Bild muss für die Darstellung umgerechnet werden, da die Software intern meist mit 24 bpp arbeitet, sofern nicht explizit ein anderes Farbmodell als 24 Bit RGB angeben wird. Bei 24 bpp können die Daten einfach durchgereicht werden.
    • Bei 16 bpp werden die drei Farben Rot, Grün und Blau mit unterschiedlichen "Gewichtungen" dargestellt. Bei X unter Linux ergibt 16 bpp die Gewichtung 565, also 5 Bit für Rot, 6 Bit für Grün und 5 Bit für Blau. 24 bpp ergibt 888. Wenn 24 bpp nicht geht, ist 15 bpp eine Alternative, da die Gewichtung dann gleichmäßig mit 555 erfolgt.


    und Bilder:


    Damit man was erkennt, benutze ein Stativ und fokussiere manuell ;)


    Nen DX2-80 waere noch interessant, dann laeuft der Vesa Local Bus auf 40MHz und somit mehr als PCI-Takt...


    Bei 40 MHz Taktfrequenz auf dem VLB besteht das Risiko, dass die Steckkarten nur mit 1 WS stabil laufen, was dann langsamer wäre als 33 MHz mit 0 WS. Ein 486er Prozessor mit 100 MHz Taktfrequenz und einem Multiplikator von 3× wäre also die bessere Wahl, um das System auf mehr Leistung zu trimmen.