Beiträge von Arnulf zu Linden


    ebenso flash- oder java-appletts, die höchstens im einstelligen MB-Bereich liegen,


    Das kann schon nerven, besonders wenn man das Internet beruflich nutzt, eine entsprechend belastete Seite aufrufen muss und dann ewig wartet, weil das Internet durch das Videosaugen komplett verstopft ist.


    der killer an bandbreiten sind (bewegte) videos[1], damit kriegt man auch ne flotte verbindung mal ordentlich ausgelastet


    Das Problem ist nicht der letzte Meter ins Haus, sondern die Tatsache, dass das Internet insgesamt durch die Videosaugerei verstopft wird und dann alle von entsprechend langen Latenzzeiten betroffen sind. Auf Arbeit erlebe ich immer wieder, wie das Internet zum späteren Nachmittag hin immer langsamer und zähflüssiger wird.


    nicht gerade in einer mehrheitsfähigen position, und deine nieschenmeinung allen anderen aufdrücken zu wollen ist einfach nur ignorant


    So klein ist die Niesche nicht. Ich kenne genug Leute (die meisten zugegeben im Alter 35+), die von aufgeblähten Internetseiten, auf denen die gesuchten Informationen hinter dem ganzen web2.0-Kram versteckt werden, einfach nur noch angenervt sind, weil das den Arbeitsfluss stört. Das Internet ist eben nicht nur zur Unterhaltung und Bespaßung gedacht.
    Aufdrücken will ich keinem was, weshalb auch vieles als Wunsch formuliert ist. Macht ruhig weiter so. Verstopft das Internet noch und nöcher - und irgendwann wird die Blase 2.0 platzen. Dann wird es auch keine Rolle mehr spielen, ob das nun an der Drosselung gelegen haben wird oder an der kompletten Verstopfung des Internets.

    Was ist das denn für ein Kram?

    Firefox meint dazu:

    Das ganze Gejammer über die Drosselung erschließt sich mir nicht so richtig. Der einzige echte Kritikpunkt ist m. E., dass nicht alle Inhalte gleichermaßen gedrosselt werden sollen, was der Netzneutralität zuwider läuft. An diesem Punkt kann der Gesetzgeber vermutlich wirksam einschreiten. Wenn aber die Drosselungen so kommen sollten, dass ausnahmslos alle Inhalte bei Überschreiten eines bestimmten Transfervolumens gleichermaßen gedrosselt werden, wären die Drosselungen nicht grundsätzlich zu beanstanden. Niemand wird gezwungen, einen solchen Vertrag zu unterschreiben, was dann allerdings vor allem in ländlichen Regionen ohne Konkurrenzanbieter zu einem Leben ohne Internet oder Festnetztelefon führen kann. Andererseits kann man mit 384 kBit/s downstream durchaus sinnvoll surfen. Früher ging das ja auch mit 56kBit/s-Modem oder 64kBit/s-ISDN. Von diesen mit Flash, Java, JavaScript und ähnlichen Scheußlichkeiten sinnfrei aufgeblähten Seiten wird man sich dann eben fernhalten. Und diesen ganzen Multimedia-Sch☠☠☠ braucht eigentlich auch keiner. E-Mails sind mit 384 kBit/s gar kein Problem, man muss nur dieses dämliche HTML abschalten und keine Monsterdateien anhängen. E-Mails sind Text! Vielleicht gibt es nach der flächendeckenden Einführung von Drosselungen endlich wieder mehr schlanke Internetseiten, bei denen *Informationen* im Vordergrund stehen und nicht dieses ganze nutzlose - wie die Briten sagen - "eye-candy". Weiters ist zu beachten, dass die Drosselung erst bei Überschreiten eines bestimmten Transfervolumens pro Monat greift. Bei den momentan diskutierten Transfervolumina reicht es dicke, um mit hoher Geschwindigkeit eine Linux- oder FreeBSD-Distri und dazu 'ne entsprechende Packung OSS zu saugen, den *schlank gehaltenen* Nachrichtenticker (Ticker war mal ein Kurzwort für Fernschreiber!) zu lesen, in der Wikipedia zu blättern, sich in dem einen oder anderen Forum virtuell rumzutreiben und danach noch ein paar Videos zu glotzen.

    Grundsätzlich kann ich den Ansatz, bei Überschreiten eines bestimmten Transfervolumens die Bandbreite zu drosseln, nachvollziehen. Bandbreite ist nun mal nicht beliebig verfügbar. Und es ist irgendwo auch nicht einsehbar, dass einige Extremsauger so viel Bandbreite belegen, dass für die anderen gar keine Bandbreite mehr verfügbar ist. Auf der anderen Seite würden auch die Anbieter (Voraussetzung: netzneutrale Drosselung!) dazu angehalten, ihre Angebote hinsichtlich der benötigten Bandbreite herunter zu skalieren. Webdesigner müssten wohl wieder mehr HTML nutzen und auf den anderen Müll verzichten - ach, wär das schlimm ;)

    In diesem Thread gibt es übrigens ein schönes Beispiel, wie unnötig Bandbreite belegt wird. Im Beitrag #8 gibt es einen Link zu einem Video. Der Link an sich ist nicht das Problem, wohl aber das Video. Am Anfang kommt Werbemüll (bewegte Bilder & Musik), den niemand braucht. Danach kommen (immerhin!) nur ein Standbild und ein dazu gesprochener Text. Trotzdem dürfte dieses Video mehrere MBit/s Bandbreite belegen. Der Werbemüll am Anfang und auch das Standbild enthalten keine für das Thema relevanten Informationen. Der gesprochene Text würde in Schriftform als HTML-Seite selbst mit dem Standbild drin und dem Werbemüll reduziert auf ebenfalls ein Bild nur wenige 10 kBit/s Bandbreite belegen. Als reine Textdatei würde die belegte Bandbreite auf wenige kBit/s schrumpfen. Und diese Textdatei kann man ja auch noch mit bzip2 o.ä. komprimieren.


    Sooo.. alle Teile jetzt in OVP vor mir liegen. Überstürtzt habe ich mir aber dummerweise 8GB CF-Karten bestellt.
    Jetzte wo ich drüber nachdenke.. kann ein 486er überhaupt 8GB über das BIOS ansprechen? Ich schätze nicht! (Falls doch, mit Tricks.., bitte Meldung an mich :) )
    Jedenfalls, habe ich mir sicherheitshalber noch eine 4GB CF-Card bestellt!

    Da hast du unnötig Geld ausgegeben! Wenn 8 GB CF nicht geht, wird 4 GB CF höchstwahrscheinlich auch nicht gehen. Die Grenze des BIOS liegt bei 486ern meistens bei C|H|S = 1024|16|63 ≈ 504 MB oder seltener, vor allem wenn die Kiste schon einen PCI-Bus hat, bei C|H|S = 16383|16|63 = 1027|255|63 ≈ 8,4 GB. Mehr dazu: Neue IDE-Festplatten in alten PCs
    Wenn die Grenze bei 504 MB liegt, bleibt in Verbindung mit DOS/Win3.x nur ein DDO als Umgehungslösung in Software.


    Hast du überhaupt entsprechendes Equip zum einlöten (BGA-Löten hab mal einen Einwöchigen Kurs gemacht, erfordert schon einiges an Übung :D) ?

    Wie kommst du auf BGA-Löten? Da sind für die DVI-Buchse Löcher für Durchsteckmontage vorhanden. Für Lötarbeiten im RM 2,0 habe ich geeignetes Werkzeug.


    Da der DVI Port auch nicht in der Software bzw. System angezeigt wird, gehe ich mal ganz stark davon aus das es im BIOS fehlt bzw. ein Kompletter Chip gespart wurde.

    In der Xorg.0.log habe ich noch gar nicht geguckt, ob da was von DVI drin auftaucht. Da ich dieses Problem bisher nie hatte, weiß ich auch nicht, wo sonst auf einem Linux-System Informationen über die Monitoranschlüsse (VGA/DVI — HDMI verrät sich ja dadurch, dass eine weitere "Soundkarte" im System auftaucht, sofern der Kernel Unterstützung dafür enthält) der Grafikkarte gespeichert werden. Aber ein Blick durch die Lupe auf eine der Karten legt die Vermutung nahe, dass für den Betrieb des DVI-Anschlusses SMD-Bauteile fehlen.


    So teuer sind Karten ja nun auch nicht, hol dir lieber eine neue wenn du die Zeit fürs Testen, Löten etc. rechnest ist das dann wohl doch billiger :)

    Zeit darf man nicht rechnen, wenn man in der Freizeit an alten Computern schraubt. Aber nun (s.o.) wird die eine Karte weiter vor sich hin stauben und die andere im Testsystem weiter nur den CRT bestiefeln, bis mir das endgültig reicht und eine mit DVI beschafft werden wird.


    Das werd ich heute nochmal prüfen. Sollte aber eigentlich nicht sein, hab ne Pentium 200 MHz drinnen, die läuft auf 133 MHz, da das Board so hohe Multiplikatoren nicht unterstüzt.

    Warum tust du dir das an? Auf einer Sockel-5-Hauptplatine oder Sockel-7-Hauptplatine, die 66 MHz FSB unterstützt, kann der Pentium-S 200 auch mit 200 MHz laufen. Wenn die Hauptplatine das nicht aus der Tüte kann, weil der BF1-Pin nicht über Steckbrücke oder DIP-Schalter zugänglich ist, musst du der Hauptplatine den Multiplikator 3,0× mit einem Stück isolierten Schaltdraht und dem Lötkolben beibringen. Eine Beschreibung findest du unter "Sockel-7 CPU auf Sockel-5 betreiben".

    Auf einem Pentium-S 200 @ 200 MHz und mit 64 MiB RAM sollte Win98SE mit akzeptabler Geschwindigkeit laufen, womit zumindest eine realistische Chance auf USB-Unterstützung besteht.

    An zwei AGP-Grafikkarten (nvidia Geforce FX5200 & nvidia Geforce4 MX 440) befindet sich jeweils ein VGA-Anschluss. Auf beiden Grafikkarten sind auf der Platine jeweils die Löcher für das Einlöten einer DVI-Buchse vorhanden. Die Slotbleche müssten natürlich angepasst werden bzw. bei der Grafikkarte für das Sockel-A-Testsystem (fliegender Aufbau bei Bedarf) einfach weggelassen werden.
    Die passende DVI-Buchse gibt es für < 3,- €, somit lohnt sich das selbst gegenüber einer anderen gebrauchten Grafikkarte mit DVI.

    Stehen nach dem Einlöten einer DVI-Buchse dort die entsprechenden Signale an oder fehlt dazu noch etwas?
    Wenn weitere Bauteile fehlen, hat sich das Ganze wohl erledigt. Wie sieht es aus, wenn nur im Grafikkarten-BIOS etwas fehlt? Ist so etwas mit einem normalen PC behehbbar oder hat sich das dann auch erledigt?


    Vtl. auch Netzteil zu schwach (das hat nur 4 mal Molex, musste mit Adaptern aufteilen, aber 350 Watt sollte die Graka und HDD jawohl nicht alleine haben).

    Das Netzteil muss nicht nur in Summe genug Leistung abgeben können, sondern auf jeder Spannungsebene ausreichend Strom liefern können. Genau daran krankt es oftmals. Bei Hochleistungsgrafikkarten steht meist in der Bedienungsanleitung, dass die Zusatzstromversorgung direkt vom Netzteil mit zwei vom Netzteil kommenden Strippen zu erfolgen hat und nicht nur mit einer Strippe, die mit einem Y-Kabel dupliziert wird. Das hat damit zu tun, dass über einen bestimmten Leiterquerschnitt nur ein maximal zulässiger Strom fließen darf und auch kein beliebig hoher Strom fließen kann, siehe dazu Belastbarkeit von Leitungen.


    Leistungsaufnahme gemessen beim benchen war so 160 Watt.

    Womit (Messgerät, Messverfahren, …) gemessen?


    Nuja, falls wer ne billig PCI-E Grafikkarte da hat kann sich ja mal melden, so ne 5 € Karte tuts :-), momentan läuft er mit ner gammeligen PCI Graka zum testen ..

    Schieß dir irgendeine nvidia PCIe-Grafikkarte mit 256…512 MiB RAM in der Bucht. Unter 10…15 € wird es aber schwierig werden, da meist als Päckchen oder Paket versendet wird.


    Abschrauben das teil und wegwerfen braucht man nicht.
    Ein Lüfter vorne Rein einer Hinten Raus und gut.

    Ja, und die seitlichen Löcher würde ich zukleben, damit die Luft auch komplett durch das Gehäuse von vorne nach hinten fließt und nicht etwa der hintere Lüfter die Luft direkt an der durchlöcherten Seite einsaugt und schön um die Elektronik drum herum leitet. Voraussetzung für das Zukleben ist natürlich, dass das Gehäuse vorne genug Luft herein lässt. Den Lüfter "vorne rein" habe ich bisher immer weg gelassen, ohne dadurch thermische Probleme in den Gehäusen (Prozessoren: Verschiedene vom EE bis zur Kochplatte, aber keine Hochleistungsgrafikkarten in den Systemen verbaut) zu bekommen. Dafür darf man den hinteren Gehäuselüfter natürlich nicht zu langsam drehen lassen bzw. bei zwei hinteren Gehäuselüftern wenigstens einen nicht zu langsam drehen lassen.


    es (irgendwie) hinbekommen die Windows 98SE Installationsdateien auf meine Retrokiste zu kopieren.


    Wie?


    meine Retrokiste


    Was heißt "Retrokiste"? Gibt es im BIOS eine Festplattenkapazitätsgrenze?


    am Ende meiner Festplatte mithilfe von Partion Magic 8.0 Eine 2gb Partion erstellt


    Partion Magic = Rechne mit dem Schlimmsten, also einer verschwurbelten Partitionstabelle und als Konsequenz daraus mit bis zu 100% Datenverlust!


    Jedoch wird mir nun von dem Windows Setup mitgeteilt, dass ich doch eine NTFS Partition auf meinem Rechner habe. Dies stimmt jedoch nicht, es handelt es sich ausschließlich um Fat32 Partitonen. Meine Frage: Kann ich diese Fehlermeldung umgehen?


    Quick & dirty (und mit dem Auswurf von Partition Magic und somit dem vollen Risiko leben):

    • DOS7/Win9x-Diskette rein, "fdisk /mbr" ausführen


    Sauber:

    • Knoppix-CD rein, Festplatte komplett bügeln mit "badblocks -wsv", mit "fdisk /dev/hda -H 255 -S 63" die gewünschten FAT32-Partitionen (partition type C "Win95 FAT32 LBA") anlegen, /dev/hda1 als "active" markieren
    • DOS7/Win9x-Diskette rein, alle FAT32-Partitionen formatieren !!!WARNUNG!!! Win9x mag irgendwie keine mit Linux "mkdosfs -F32" formatierten FAT32-Partitionen. Das funktioniert erst ab W2k.
    • [braucht 2 CD-/DVD-Laufwerke im PC:] Knoppix-CD rein, Win98SE-CD rein, Daten von Win98SE-CD auf die gewünschte FAT32-Partition kopieren
    • Win98SE-Installation starten

    PS:


    Windows 98SE kann nicht wegen einer erweiterten FAT32 Partition installiert werden?


    Der gewählter Betreff ist für Antworten zu lang!


    Ähm? CMOS Batterie kurz rausnehmen?

    Richtige Richtung, reicht aber nicht:

    • Akku raus
    • CMOS-Stütze raus (ist gut versteckt)
    • Batteriekontakte auf Hauptplatine kurzschließen, damit keine Restladung das CMOS erhält
    • neue CMOS-Stütze rein (die alte CR2032 hat nur noch 2,9 V)
    • Akku rein
    • Netzteil anschließen
    • Starten
    • Mist, immer noch 600 MHz :(


    Lösung:

    • BIOS aufrufen, wird eh gefordert
    • "load optimized defaults"
    • Einstellungen speichern, Neustart


    Jetzt läuft der Prozessor mit 1,4 GHz, wie es sein soll :)
    Seltsamerweise reagiert das BIOS nun nicht mehr auf die Tasten <+> und <->, so dass sich die Systemzeit nicht neu stellen lässt. Wenigstens ist das blöde Bootlogo abschaltbar. Die Systemzeit lässt sich aber z.B. unter Knoppix mit "date --set" und "hwclock --systohc" einstellen. Dies wollte ich nicht unter dem installierten Linux machen, da das e2fsck-Orgien nach sich gezogen hätte.


    Speedstep bei euch aktiv?

    Ausgabe von cat /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_governor bitte :)

    Das Unterverzeichnis /cpufreq existiert nicht, und zwar weder bei der installierten Slackware 13.0 mit Kernel 2.6.31.5 noch bei einem von CD-R gestarteten Knoppix. Auch die Brachialmethode, den ganzen cpufreq-relevanten Kram fest in den Kernel zu kompilieren, führt keinen Schritt weiter. Der Prozessor hängt auf 600 MHz fest, was bereits das BIOS beim Starten anzeigt :(

    Das BIOS, aktuelle Version ist installiert, bietet keine Einstellungen, die irgendeine Auswirkung auf den Prozessortakt haben. Es ist insgesamt extrem spärlich gehalten.

    Das betroffene Laptop ist ein Fujitsu Amilo M7425, darin werkelt ein Intel Pentium M 710, der eigentlich mit max. 1,4 GHz laufen soll.

    In einem Laptop steckt der folgende Prozessor:


    Leider läuft der immer nur mit 600 MHz, was z.B. bei Präsentationen mit LibreOffice3 Impress quälend langsam ist. Die Langsamkeit liegt am Prozessor, die 2 GiB RAM reichen für Präsentationen und KDE3 normalerweise aus.

    Wie kann ich dem Linux beibringen, diesen Prozessor dauerhaft oder zumindest dauerhaft, wenn das Laptop am Stromnetz betrieben wird, mit 1400 MHz zu betreiben?

    Die dadurch kürzere Akku-Laufzeit spielt keine Rolle, da das Laptop meistens am Stromnetz betrieben wird.


    Was gibts da für alternativen. Linux? Wenn dann wohl keine der großen distros? Ubuntu zieht zuviel.

    Linux lässt sich in wesentlich größerem Umfang an unterschiedlich starke Hardware anpassen als ein Windows.
    Nimm eine aktuelle, große, bekannte Distro wie z.B. Ubuntu, Debian oder Slackware, wobei letztere nix für Linux-Einsteiger ist.
    Dann wird der Kernel passend für die Hardware kompiliert und als GUI kommt ein schlanker Windowmanager zum Einsatz. Schlank und trotzdem aktuell ist z.B. LXDE.
    Nicht Ubuntu an sich zieht zuviel, sondern meist ist es die GUI wie etwa KDE4.
    Außerdem braucht du (noch?) nicht die Leistungsbremse "Virenscanner", wenn du mit Linux online gehst.


    nur wuerde ich unter 95 auch gern die Refresh Rate des Monitors auf 60Hz einstellen koennen, nicht nur "Standardeinstellung" und "Optimal".

    Hast du unter Win95 auch den passenden Monitortreiber installiert? Das beschriebene Symptom kann nämlich auftreten, wenn nur ein "Standard-PnP-Monitor" (oder ähnlich) installiert ist. Wenn du zu dem Monitor keinen Treiber hast und Win95 auch keinen für speziell diesen Monitor mitbringt, musst du die verschiedenen Monitor*.inf Dateien durchsuchen. Du braucht eine, die einen Monitor mit den passenden Werten für hsync und vsync beschreibt. Diese Vorgehensweise war früher bei Noname-Monitoren oft nötig, hat dann aber i.d.R. funktioniert, also statt nur "Standardeinstellung" und "Optimal" wurden die verfügbaren Frequenzen für vsync angeboten.

    Dazu brauchst du auch softwareseitig die Unterstützung. Ich weiß, dass der Robotron EC1834 (Ein IBM PC/XT-Nachbau) in der ersten Modellreihe mit 4 Diskettenlaufwerken ausgeliefert wurde (DS QD, also rund 800kB pro Diskette). Das DOS-kompatible Betriebssystem DCP auf den 1834 war dafür aber auch ausgelegt, das reguläre DOS (was auf dem Rechner auch läuft) hingegen nicht von Werk aus.

    Das ist jetzt aber nicht "386er oder höher" ;)

    Da DOS nicht aus der Tüte mit 4 Diskettenlaufwerken umgehen kann, war auch
    "386er oder höher" erwähnt, um das mit Linux ausprobieren zu können, da der Linux-Kernel nach seinem Start nicht für jeden Furz auf das BIOS angewiesen ist.


    Eigentlich ist der Shugart-Bus für 4 Laufwerke gedacht. Das Kabel bleibt dann immer gleich und die Laufwerke werden auf die IDs 0…3 gejumpert. IBM hielt sich beim 5150 für ganz schlau, jumperte die Laufwerke auf die gleiche ID und drehte das Kabel.

    Das mit dem "Dreh" von IBM kommt dann doch irgendwie bekannt vor. Man müsste also ein anderes Kabel ohne Dreh und durchtrennte Adern bauen und zudem mindestens drei Diskettenlaufwerke auftreiben, bei denen die IDs zwischen 0…3 frei wählbar sind. Ein Diskettenlaufwerk kann ja mit fester ID laufen. Dann würde sich zeigen, welche FDD-Controller tatsächlich vier Diskettenlaufwerke ansprechen können.

    Bei dem Thema stolpert man aber noch über etwas anderes. Auf ISA-IO-Controllern kann mitunter für den FDD-Controller zwischen den IO-Basisadressen 0x3F0 und 0x370 gewählt werden. Das lässt zumindest die Vermutung aufkommen, dass zwei FDD-Controller in einem PC betrieben werden können, womit auch ohne Diskettenlaufwerke mit frei wählbaren IDs und den üblichen verdrehten Kabeln insgesamt 4 Diskettenlaufwerke betrieben werden könnten. Jetzt kommen aber die Bedenken. FDD-Controller benötigen neben einem Adressbereich auch einen IRQ und einen DMA. Diese beiden Parameter sind auf den erwähnten ISA-IO-Controllern nicht einstellbar. Oder hängen die fest an der IO-Basisadresse, also 0x3F0 --> IRQ6 & DMA2 und 0x370 --> IRQ* & DMA* ?


    Wenn du die Festplatte noch hast, und keine wichtigen Daten drauf sind, dann versuch mal, die komplett zu formatieren und da zu installieren. Was auf deiner SSD drauf is, wird ja davon nicht beruehrt.

    Allerdings muss man ueberlegen, welche Installation Sinn macht:
    - Windows 7 auf die alte Platte installieren, wenn damit kein Blue Screen auftritt, dann das Windows 8 Upgrade da mal drueber installieren. Tritt dann erstmals ein Blue Screen auf, dann wirds wohl an Win8 selbst liegen
    - Windows 8 direkt installieren (weiss ich aber nicht wie das geht mit den Registry Tricks), wenn du Glueck hast und dann keine Blue Screens mehr auftreten, dann is es die SSD. Kommen aber nach der frischen Installation auch sofort Blaue, dann wirds mit ziemlicher Sicherheit Windows 8 sein.

    Bevor man diesen ganzen Installationsaufwand treibt, der zudem Fehler auf SSD und HDD doch nicht sicher ausschließt und zudem auch keine ggf. verschwurbelten Partititonstabellen entsorgt, sollte man vor dem Schlafen gehen ein Linux-Livesystem starten und in der einen Nacht die SSD und der zweiten Nacht die HDD jeweils mit "badblocks -wsv" bestiefeln. Installiert wird dann nur auf die Platte, die mit "0 badblocks found" den Test bestanden hat. Wenn beide Platten i.O. sind, sollte schon Ziel sein, ein Betriebssystem auf die SSD zu installieren, das dann auch stabil läuft.


    Mit den SSDs gibts augenscheinlich mehr Probleme als das die nen Vorteil durch ihren hoeheren Speed bringen wuerden...

    Welche sollen das mal abgesehen von der "Montagsmorgen-SSD", die schon kaputt im PC ankommt, sein? Bisher hatte ich mit den Dingern weder mit Linux 64-Bit noch mit Windows 7 64-Bit Ärger - außer eben der einen "Montagsmorgen-SSD", auf der es gar nicht erst zur Betriebssysteminstallation kam.


    Dann wuerd ich auch sagen, RAM zum Tauschen organisieren. Es gibt hin und wieder doch Inkompatibilitaeten.

    Gäbe es da Inkompatibilitäten, die nach meiner Erfahrung seit der Einführung von DDR3-RAM wieder zugenommen haben, hätte memtest86 bzw. memtest+ gemeckert. Damit habe ich jedenfalls bisher alle zur jeweiligen Hauptplatine inkompatiblen Speicherriegel gefunden, sofern der PC damit überhaupt gestartet hat.