Beiträge von Arnulf zu Linden

    Rammstein: Sonne (Klavierbearbeitung)

    Gleich mal die Noten geordert, denn wenn das auf 'm Klavier geht, dann sollte das auch auf der Orgel … :D

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    Der Phenom II X6 1100T soll auf ein Gigabyte GA-770T-UD3P 1.0.

    Jetzt wird es skurril.
    Mein anderer Phenom II X6 1100T steckt auf einem Gigabyte GA-MA770-UD3 rev. 1.0, also einem Vorgänger zu Deinem GA-770T-UD3P. Auf Sockel-AM2+ ist der Phenom II X6 1100T die Krone der Schöpfung.


    Das Asus M4A785T-M spinnt schon ein bißchen, […] mit einer USB-Tastatur kommt man nicht ins BIOS.

    Das Theater kenne ich von diversen Sockel-AM3+-Brettern, also neueren als Deinem. Für 's Büro-Umfeld ist das aber durchaus ein "Feature". :D


    Ausserdem kommt der Phenom II X6 noch auf ein anderes Mainboard, den das Asus M4A785T-M läuft zwar mit dem X6, aber so besonders ist das nicht.

    Auf was für 'n Brett soll der denn drauf?

    Hier steckt ein Phenom II X6 1100T auf einem Asus M5A78L-M USB3. Das scheint quasi ein Nachfolger von Deinem Brett zu sein und ist 'n ziemlicher Mülleimer: USB 3.0 nur am Heck über zwei USB-A-Buchsen verfügbar, SATA nur bis 3.0 GB/s, nur ein PCIe x1-Steckplatz – und das bei Sockel-AM3+. Hab 's auch nur am Start, weil 's damals ein Arbeitskollege entsorgen wollte. Dein Brett ist von der Ausstattung her ja noch karger, aber passt als Sockel-AM3 wenigstens zum Phenom II X6.

    Auch in zwei anderen Punkten ähneln sich unsere beiden Systeme:

    1. In Deinem werkelt eine NVIDIA GeForce GTX 650 Ti, in meinem eine NVIDIA GeForce GTX 750 Ti.
    2. Beide Systeme sind mit der Hälfte des maximal möglichen RAM bestückt, Deines mit 8 GiB = 4× 2 GiB DDR3 (max. 16 GiB mögl.), meines mit 16 GiB = 4× 4 GiB DDR3 (max. 32 GiB mögl.) – habe keine 4× 8 GiB DDR3 rum liegen, sonst wären die drin.


    Die durchgereichte Crucial CT120M500SSD1 macht meinem System schon einigermaßen Beine trotz nur SATA 3.0 GB/s.


    Mein "Testaufbau" für einen Phenom II X6 1100T:

    Der Bildlink ist kaputt: "Server not found".

    Hast Du den Phenom II X6 gnadenlos brutal übertaktet? :sideeye:
    Nominell hat der 3,3 GHz für sechs Kerne, die 3,7 GHz sind max. turbo für max. drei Kerne.

    Mit einer SSD drin für das Betriebssystem wird 'n Schuh draus. Dass muss bei so einem alten System keine "high end" sein. Da reicht 'ne "Durchgereichte" aus einem anderen System oder was schlichtes, z. B. "Patriot Burst 120 GB", die in so alten Kisten vernünftige Leistung für 'n schmalen Taler liefert.

    Das Thema ist jetzt hoffentlich durch, beide Betriebssysteme laufen wieder. Das letzte Windows-Update hat dann noch mal irgendwie auf der efi-Partition rumgemüllt, sodass Linux nicht mehr startete und das mit etwas Gewalt unter Einsatz der Slackware64 15.0 Install DVD wieder gerichtet werden musste. Jetzt tippe ich aber wieder auf der Slackware64 15.0.

    Denkbar, dass eben dieses Update zuvor das Windows schredderte. Allerdings hatte dieses Windows auch schon einiges hinter sich gehabt, weshalb es vielleicht einfach nicht mehr wollte. Soweit anhand der Bestände auf der Datenhalde nachvollziehbar wurde seinerzeit Version 1903 installiert. Zwischendurch wurde dann das Sockel-AM3+-System mit FX-8350 drauf durch ein Sockel-AM4-System mit Ryzen 7 5800X drauf ersetzt.
    Nicht zu einer Windows-Autolyse führen dürfen allerdings so triviale Dinge wie Austausch von Grafikkarte, Ethernetkarte oder Massespeichern, denn der PC ist nun mal ein "offenes System".


    Starte von Stick und wähle Computerreparatur aus. Versuche es damit.
    Wirkt manchmal wahre Wunder.
    Starthilfe oder Updates deinstallieren meine ich.
    oder bootrec /fixboot

    Bringt alles nix!


    Wenn wir das lösen, gäb es endlich mal ein Lösungsansatz im Netz, neuinstallieren kann ja jeder?

    Dann ist es nicht verwunderlich, dass alle Suchen dazu ins Leere liefen. Und das wird auch so bleiben, denn die Hängepartie wird jetzt beendet werden:
    RettungNeuinstallation

    So wichtig ist mir ein proprietäres Betriebssystem, dass Stand heute eh nur noch ca. 3½ Jahre wird online gehen dürfen, nun auch wieder nicht, als dass ich da noch wer weiß was an Zeit rein stecken werden. Wirtschaftlichkeit spielt hier zwar keine Rolle, aber auch meine Freizeit ist begrenzt.


    um das dingens nachher lauffähig zu kriegen, vermute mal nicht das ein einfaches dd da die Lösung ist.

    Das "lauffähig kriegen" nach dem Klonen erfolgte mit dem Win10-USB-Stick, von dem aus das mit bcdboot bestiefelt wurde. Es lief nach der Klonaktion einige Tage.
    Und dann ging es auf einmal nimmer. Die einzigen nachvollziehbaren Änderungen gegnüber dem Zustand unmittelbar nach der Klonaktion waren der Ersatz des 1000Base-T NIC durch ein 2.5GBase-T NIC und irgendwelche Windows-Updates.

    Auf allen anderen zwischenzeitlich von MBR auf GPT umgestellten Systemen, bei denen Windows 10 auch jeweils geklont wurde, um die SSD sauber neu zu partitionieren, traten diese Probleme bisher nicht auf. Allerdings laufen in allen diesen Systemen nur SATA-SSDs. Das Problem ist nur bei dem derzeit einizgen System mit NVMe-SSD aufgetreten.


    Versuche den Windows Bootloader erneut zu installieren,

    Das Problem ist schon ein paar Tage alt und einiges wurde schon durchgeeiert, bevor dieser Thread gestartet wurde.

    Vom Win10-USB-Stick gestartet lässt sich der Windows-Bootloader neu installieren, \efi\boot\bootx64.efi wird erstellt. Im UEFI gibt es dann auch die Wahl zwischen GRUB oder Windows Bootloader, und auch GRUB nimmt den Windows-Bootloader mit auf. Wenn ausgewählt startet der Windows-Bootloader zunächst normal, aber das endet dann mit der eingangs genannten Fehlermeldung.

    Obiges als "clean install", also zuvor alle alten von Windows generierten Einträge unter Linux von der efi-Partition entfernt: gleiches Resultat.

    Mit diskpart die Laufwerksbuchstaben vor der Inst. des Windows-Bootloaders richtig zugewiesen, also nvme0n1p2 → C: (NTFS) und sda1 → D: (FAT32): gleiches Resultat.

    obiges Szenario mit zuvor allen SATA-SSD/HHD abgestöpselt: gleiches Resultat.

    Wenn alles dran hängt, sieht es so aus (Ausgabe auf Linux console):

    An 4. SATA-Port hängt das BD-ROM/DVD-RW-Laufwerk.

    Vom Win10-USB-Stick aus wurde auch mal chkdsk auf nvme0n1p2 und sda1 los gelassen: jeweils keine Probleme gemeldet.


    Eine weitere Recherche zu dieser ominösen "System Reserved Partition" aka "Microsoft Reserved Partition" ergibt, dass die nur dann zwingend benötigt wird, wenn BitLocker benutzt werden soll, was hier nicht passieren wird. Diese "System Reserved Partition" müsste vor der Windows-Partition liegen, was quasi eine komplette Neupartitionierung (bis auf die efi-Partition ganz am Anfang) erfordern würde. Beim Verzicht auf Bitlocker soll Windows 10 auch ohne diese "System Reserved Partition" installiert werden können.


    Würde vorher mal Abgesicherter Modus dann Sata Treiber neu installieren oder Systemwiderherstellung probieren.

    Da kommt es doch gar nicht hin. Die eingangs genannte Fehlermeldung bedeutet, dass der Windows-Bootloader nicht auf die Windows-Partition auf der NVMe SSD zugreifen kann.

    Es wird vermutlich auf eine Neuinst. hinaus laufen, wobei vorher die dazu eingangs gestellten Fragen geklärt werden sollten.

    Zur Ersparung weiterer Hinweise: aktuelles Backup der Nutzerdaten liegt vor. ;)


    Was haste zuerst installiert?

    Beide OS waren zuvor auf einer SATA SSD installiert mit MBR & BIOS boot & LILO. Dann wurde nach GPT & UEFI boot & GRUB2 konvertiert. Anschließend wurden beide OS auf die NVMe SSD transferiert. Beide OS liefen danach zunächst von der NVMe SSD, Slackware64 15.0 läuft davon weiterhin (tippe gerade damit). Das einzig nachvollziehbare, was zwischenzeitlich passierte, war ein Ersatz des 1000Base-T NIC durch ein 2.5GBase-T NIC. Der PC greift über diesen NIC nicht auf das Internet zu. Der Internetzugriff erfolgt über den onboard NIC im anderen LAN.

    Auf der NVMe SSD im Arbeitsrechner sind Windows 10 pro 64-Bit und Slackware64 15.0 im Dualboot installiert. Bestiefelt wird das Ganze mit UEFI boot und GRUB2. Anfangs lief auch alles, aber mittlerweile startet Windows 10 in einen BSOD "Inaccessible boot device" error 0x0000001. :(

    Ist diese Win10-Inst. noch mit vernünftigem Aufwand rettbar oder ist eine Neuinst. auch im Hinblick auf den Aufwand die bessere Wahl?

    Weder zur Rettung noch zur Neuinst. (Dualboot-Szenario, s.o.) finde ich brauchbares im Internet. Entweder suche ich falsch oder es gibt schlicht nix dazu.

    @Rettung:
    Was ist dafür zu tun? Verfügbar sind ein Win10-Installer-USB-Stick (mit media creation tool erstellt, recht aktuell mit 21H2), die installierten OS (s.o.), Slackware64 15.0 Installer DVD+R (enthält Live-System) und ein Knoppix 9.1 USB-Stick.

    @Neuinstallation:
    Geht das überhaupt auf der NVMe SSD unter folgenden Bedingungen?
    UEFI boot = enabled (Start von NVMe SSD geht sonst gar nicht auf dem Brett)
    Secure boot = disabled (ist zwingend!)
    GRUB2 bleibt "erste Instanz", von dort aus Dualboot

    Dann wird im Zusammenhang mit NVMe & Windows 10 auch eine "System Reserved Partition" mit der Größe 16 MB erwähnt. Wird die gebraucht und wenn ja wofür? Falls die gebraucht wird, muss die an einer bestimmten Stelle liegen oder kann die ans Ende der NVMe SSD, was vom Aufwand her am einfachsten zu bewerkstelligen wäre?

    Wenn das mit Windows 10 auf NVMe SSD alles zu kompliziert bzw. wegen secure boot nicht möglich ist, bliebe als Fallback die Inst. auf einer SATA-SSD, wofür eine 120 GB (im äußerten Notfall eine 500 GB) Crucial MX500 verfügbar wäre.


    Dann noch die BIOS-Grenzen, da scheint das BIOS des PDC 4L aber etwa 4GB zu unterstützen (Cylinder 4-stellig, also 9999 (oder unterstützt es dann eigentlich doc nur 1023, statt der Eingabe in dem Feld? Jedenfalls zeigt es auch die berechnete Größe >4GB an).
    […]
    Mich würde in diesem Zusammenhang wegen der 504MB Partition interessieren,

    Das BIOS vieler 486er, insbesondere der älteren ohne PCI-Bus zeigt die Festplattengeometrie und die daraus resultierende Kapazität im Rahmen der Möglichkeiten (hier max. C,H,S = 9999,16,63) zwar korrekt an, die 1024-Zylinder-Grenze (C,H,S = 1024,16,63) besteht aber trotzdem. Mehr Infos zu diesem leidigen Thema findest Du hier.


    Es wird aber angeboten zu komprimieren

    Vergiss das mit einem 80486DX2-50, wenn Du nicht die Langsamkeit entdecken möchtest.


    Nächste Frage: Wie verträgt sich DiskManager DDO mit Grub, weil ich eventuell (nur Test und interessehalber Core Plus 13 und AOSC/Retro dort installieren möchte.

    Setups mit GRUB (oder LILO) und DDO sind nicht trivial und entsprechend risikobehaftet. Das DDO landet im MBR. GRUB und LILO schreiben standardmäßig ebenfalls ihren first stage loader in den MBR. Beides geht nicht. Core Plus 13 und AOSC/Retro sagen mir nix, aber wenn letztlich ein Linux-Kernel gestartet werden soll, geht das von DOS aus mit loadlin. Dazu wird unter DOS ein Bootmenü in der config.sys (MS-DOS) mit entsprechenden Einträgen erstellt.


    Das BIOS unterstützt aber nicht das Booten von CDROM, und bei 1GB ist der DDO eigentlich nicht nötig, würde aber auch gerne als Slave eine 20GB DDO-Platte anschließen, die von keinem System auf der 1GB Platte erkannt wird, da kein DDO im Bootsektor.

    Bei 1 GB ist das DDO wahrscheinlich schon nötig, siehe oben. Eine 20 GB HDD in so einer Kiste will überlegt sein. Es kann passieren, dass der IDE-Controller diese HDD schlicht nicht nimmt. Manchmal geht es, wenn im BIOS dafür manuell C,H,S = 1024,16,63 eingestellt wird.
    MS-DOS 6.22 & WfW 3.11 können diese Kapazität bei weitem nicht voll nutzen. Win95 OSR 1.x dürfte auch Probleme haben. Erst Win95 OSR 2.x, das FAT32 unterstützt, kann diese Kapazität voll nutzen. Der Linux-Kernel kann diese Kapazität voll nutzen.
    ⇒ Eine 20 GB HDD in diesem System hat nur Sinn, wenn auch Win95 OSR 2.x oder Linux installiert werden.