Beiträge von Arnulf zu Linden

    Mit den beiden Anleitungen
    https://www.redhat.com/sysadmin/bios-uefi
    https://wiki.archlinux.org/title/GRUB
    läuft es nun prinzipiell auf dem Software-Ausprobierrechner. Leider ist die Benutzbarkeit stark eingeschränkt, denn das grub-Menü wird nicht mittig auf dem Bildschirm dargestellt:

    Dadurch ist z.B. die grub-shell unbenutzbar. Mal eben einen Kernel mit init 3 statt init 4 zu starten geht daher nicht. :(

    System:
    AMD FX-8350
    AsRock 890FX Deluxe5 (UEFI aktuell)
    HIS 7850 Fan 2GB GDDR5 PCI-E DVI/HDMI/2xMini DP (AMD Radeon HD7850; BIOS aktuell)
    Samsung SynMaster 2443
    GRUB-2.06

    Probiert wurden bisher erfolglos:

    • GRUB_GFXMODE mit verschiedenen Auflösungen (auch auto), die das VBE der Grafikkarte und auch der Monitor unterstützen
    • Konfiguration ohne VBE-Auflösung mittels GRUB_TERMINAL=console
    • Ersatz der Grafikkarte durch eine AMD Radeon R7 240
    • CMOS-Reset (mit Radeon HD 7850 drin)


    Intel Pentium™-S A80502-90 SX968 aus der 14. KW 1995 -> Intel Pentium™-S A80502-100 SX963 aus der 20. KW 1995.

    Hattest Du also doch noch einen in der Kramkiste – wobei "Kramkiste" es bei Dir wohl nicht so ganz trifft. :D

    Auf dem erwähnten Soyo SY-33A2 macht der Pentium-S 100 eine deutlich bessere Figur als der Pentium-S 90, der da drauf war, als das Brett hier anlandete.

    Du dürftest den Unterschied auf Deiner Kiste auch angenehm bemerkt haben. Bei Kisten aus dieser Zeit ankert ein untertakteter PCI-Bus gewaltig. Beim ISA-Bus fällt es wohl nicht ganz so krass auf, denn der ist eh lahm.


    Einen Systemanker hast Du noch drin: IDE-HDD am CMD640.

    Diese Situation hatte ich bis letztes Wochenende in einer Sockel-4-Kiste mit Pentium 66: 6,4 GB IDE-HDD am CMD640 (macht max. pio3 und kein DMA) durch eine 1,0 GB IDE-HDD ersetzt, damit /boot weiterhin vom BIOS aus erreichbar ist. / hingegen liegt nun auf einer 4,3 GB SCSI-HDD (Fast-20 Wide) am PCI-SCSI-Controller "Adaptec AHA-2940AU" (Chip: AIC-7861).
    ⇒ performance boost

    Du solltest nochmal Deine Kramkiste bemühen. SCSI-HDD & PCI-SCSI-Controller, die am alten PCI-Bus in der Kiste laufen, wird die ja wohl hergeben. ;)

    Bevor hier wieder etwas eskaliert oder missverstanden wird: Der aktuelle Plan ist GPT + grub2. grub2 läuft ja bereits auf dem Software-Ausprobierrechner und GPT wird sich irgendwann nicht vermeiden lassen – spätestens wenn doch mal eine SSD oder HDD > 2 TB Einzug halten sollte, was aber aktuell nicht ansteht. Momentan ist die EDV-Lage recht entspannt, also günstig für so eine Umstellung auf GPT + grub2 mit UEFI boot.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, braucht nur die SSD, die mit UEFI boot bestiefelt werden soll, GPT und die übrigen SSDs/HDDs können auf MBR verbleiben (oder später mal in aller Ruhe auf GPT umgestellt werden).

    Die Radeon HD 7850 im Software-Ausprobierrechner ist 'n ziemlicher Klopper, den man i.d.R. nicht in einem Server haben möchte.
    Deshalb bekam die ein BIOS-Update, das offensichtlich funktionierte. Linux und Windows laufen danach wie gewohnt. Wird im UEFI CSM=disabled gesetzt, startet die Kiste danach ohne Fehlermeldung, springt dann aber ins UEFI. Ist das das normale Verhalten, wenn keine mit GPT partitionierte SSD/HDD dran hängt und auch kein Wechseldatenträger eingesteckt oder eingelegt ist?
    Außerdem besteht mit dem Verbleib der Radeon R7 240 im Server zumindest die Möglichkeit, da irgendwann später auch mal beizugehen.

    Der Plan ist, das Ganze (mit SATA SSD statt NVMe SSD) im Software-Ausprobierrechner (Brett hat kein NVMe-Slot) durchzueiern und erst im zweiten Anlauf das auf dem Arbeitsrechner (mit NVMe SSD) zu machen.
    Eine 500 GB SATA SSD wurde eben dafür frei geschaufelt.


    du wirst wohl oder übel nicht drum herum kommen deine festplatte auf gpt umzustellen, wenn du efi machen willst.

    Umgestellt werden (im engeren Sinn) muss da nix, da die NVMe noch komplett leer ist (und auch noch gar nicht eingebaut ist).


    wenn ich das richtig verstehe sind windows und linux auf getrennten festplatten,

    Nein, die liegen beide auf der 500 GB SATA SSD.


    os-probe sollte dein windows auf der zweiten festplatte erkennen und so starten.

    Das hat zumindest eben auf dem Software-Ausprobierrechner funktioniert, obwohl auch dort Linux & Windows auf einer 500 GB SATA SSD versammelt sind. Der manuelle Eingriff danach wurde nötig, um für eine Linux-Inst. zwischen drei verschiedenen Kerneln (aktuell kompiliert, den davor kompiliert, Distro-Kernel als fallback) auswählen zu können.


    vielleicht gibts auch passende programme auf linuxssystemen? für mich war das zurückspielen von backups immer leichter...

    Linux zu klonen ist nicht so das Ding. Wenn /boot auf einer eigenen Partition liegt, braucht man nicht mal einen Installationsdatenträger für einen emergency-boot. Das Klonen der Root-Partition erfolgt aus einem Live-Linux heraus. Quell- und Zielpartition einbinden, einmal cp -a starten und dann was anderes machen, bis das fertig kopiert hat. Das alles sollte grundsätzlich auch funktionieren, wenn die Quelle mit MBR un das Ziel mit GPT partitioniert sind (und die Zielpartition genug Platz für alle Daten der Quellpartition hat), da auf Dateisystemebene (hier: ext4) gearbeitet wird.

    Bei Windows 10 wird es vermutlich nicht so einfach gehen. Das habe ich bisher immer mit dd geklont. Wenn gfdisk wie (schon länger) fdisk mit "1 MB alignment" arbeitet, könnte das vielleicht klappen, wenn eine exakt gleich große Partition für Windows auf der NVMe angelegt wird.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, kann eine NVMe SSD nicht mit CSM starten, braucht also UEFI boot.

    Braucht die für UEFI boot (grub2 als "1. stage bootloader") auch eine GPT oder geht das auch "klassisch" mit MBR?
    Bei 500 GB ist von der Kapazität her keine GPT erforderlich, das greift erst bei > 2 TB.
    MBR würde das Klonen der Betriebssysteme von der SATA SSD deutlich vereinfachen.
    Hätte bei 500 GB GPT gegenüber MBR überhaupt signifikante Vorteile bei einem Multiboot-Szenario (ein oder zwei Linuxe, Windows 10)? Eine Windows 10 Neuinstallation soll vermieden werden.

    "secure boot" soll nicht eingesetzt werden, da das für Linux und Windows 10 nicht gebraucht wird. Komme gerade nicht ans UEFI ran, weil ich auf der Kiste tippe. Beim Software-Ausprobierrechner ist "secure boot" separat abschaltbar.

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    Ist jetzt nicht sooooo ungewöhnlich. Bei anderen Herstellern (bspw. Siemens bei den Industrie-Produkten oder bei DDR-Halbleitern) ist das Jahr als 1. Buchstabe angegeben (mit entsprechender Wiederholung nach ca. 20 Jahren)

    Wenn man nicht gerade SPS sammelt, nutzt man diese "Industrieprodukte" einfach, bis sie kaputt gehen. Und Halbleiter werden auf eine Platine oder in einen Schaltschrank verbannt und werkeln dort dann vor sich hin. Außerdem bin ich mit Halbleitern "aus dem Westen" groß geworden. ;)
    Und ja, ein diskreter Aufbau hat nach wie vor was. Ist bei der für mich üblichen Fertigungsmenge "1 Stk." meist auch die sinnvollste Lösung.


    Hmmm, also auch nicht sooo viel jünger als meiner hier. Wie schaut's da bei Pentium-S 100 bei dir aus? :D

    Davon habe ich nur den einen, der da drin steckt. Und weil das darin verbaute Brett keine 3,45 Vcore (alternativ zu 3,3 Vcore) raus hauen kann, ist auch nix mit 'm idt WinChip C6-200MHz zu wollen.

    Und nun sei mit dem Prozessor mal nicht päpstlicher als der Papst. Dein Brett hat einen BF0-Jumper. :D


    Jo, die 60 MHz FSB sind eh ungünstig. Bei dem Board läuft damit sowohl der PCI als auch der ISA nicht im normalen Takt: PCI läuft mit 30 MHz und ISA entweder mit 10 MHz - oder mit 7,5 MHz.

    Eben dieses. Pentium-S 133 rein stecken und Spaß haben … ;)


    Dort steht in der dritten Zeile Folgendes:
    L6051084-2007

    Dabei steht das "L" für den Produktionsstandort (kann auch 'ne Ziffer sein) und die drei darauffolgenden Ziffern für das Produktionsjahr und die Kalenderwoche. In diesem Fall "605" == 1996, 05. KW.

    Da soll einer drauf kommen. :rolleyes:

    Die vorhandenen Pentium-S 133 sind demnach von 1996, einer sogar von 1997 01. KW. Bei den vorhandenen Pentium-S 120 ist folgendes am Lager:
    L532
    L533
    L533
    L539
    C544

    Ein Pentium-S 120 bremst zwar den PCI-Bus genauso wie ein Pentium-S 90, hat intern aber doch mehr Dampf.
    Wenn man den FSB "aus Versehen" auf 66 MHz stehen lässt, wird es den Prozessor bei vernünftiger Kühlung vermutlich nicht das Herz zerreißen. :D


    Einzig eine SoundBlaster 16 Value von Ende 1994 hätte ich noch - die steckt aber schon in einem anderen PC drin.

    Tausch doch damit. Oder sind auf der Kiste auch nur Betriebssysteme installiert, die nicht so richtig was mit Sound anfangen können?

    Wenn sie von Mitte 1995 sind, gerne. Mein ältester Pentium-S 120 ist ein SX994 von Ende 1995 (42. KW) -

    Woran ist das erkennbar? Bin nicht Erstbesitzer, habe also keine ensprechenden Infos von der Seite her.


    wobei da dann auch schon die 150 (SY015, 04. KW 1996) und 166 (SY016, 05. KW 1996) nahe dran liegen.

    Die laufen mit nomineller Taktfrequenz nur auf Sockel-5, wenn man zum Lötkolben greift. Diese Welt von "high end" ist aber wohl eher meine Welt als Deine. ;)


    zumal die WaveTable-Erweiterung eher nix für eine Workstation sein dürfte. Vllt. pack' ich die doch in den 486er, falls ich auf dem mal spielen mag :D

    Wenn Du Dir 'ne historiche Daddelkiste zusammen baust, ist das doch gar keine Frage, dass die mit dem Wavetable da rein kommt. Für die Workstation langt 'ne SB16 ohne Schnickschnack.


    Schick' mir einen davon und ich verbaue den 8D. Lt. Handbuch unterstützt das Board maximal einen 120er Pentium-S, wobei ich nicht wüsste, warum ein 133er nicht auch gehen sollte

    Von den nachfolgend genannten Viechern wären einige über, aber vermutlich ist das 08/15-Ware, die bei Dir auch vor sich hin rottet:

    • Pentium-S 120 SX994
    • Pentium-S 133 SY022


    Wann und von wem ich die bekommen habe, weiß ich nicht mehr

    Wir tauschten 2014 Hardware. Dabei kam so eine zu Dir, weil die unter Linux gar nicht läuft und keine der wenigen Windows-Versionen vorhanden war, für die es Treiber für die Karte gibt.


    In Betrieb genommen habe ich die Karte noch nicht.
    […]
    Muss mal schauen, was die Treiber betrifft, wo ich die passenden finde - Creative war da ja leider etwas sehr merkwürdig drauf.

    Stell Dich mental schon mal drauf ein, dass die Soundkarte in einer anderen Kiste mit Win9x oder Linux besser aufgehoben ist. Gerade mal geschaut: Auf der vorhandenen SB16-CD-ROM sind nur Treiber für DOS/Win3.1x und Win95 enthalten.

    Insgesamt ist es ein System der Rubrik "Kann man mal machen."


    habe ich beschlossen das System in ein "High-End"-Windows-NT-System Stand Mitte 1995 zu verwandeln:

    Die Reinigung der Gehäusefront kann nicht als "high end" bezeichnet werden. ;)
    Nichts gegen sonnengereiften Gilb, aber Dreck und Aufkleberreste, womit nicht der "intel inside"-Aufkleber gemeint ist, sind mit akzeptablem Aufwand entfernbar.


    die ST31276A […] sind alle Komponenten von Spätestens Mitte 1995.

    1,2 GB IDE war Ende 1995 nicht völlig außer der Welt.


    Die anderen Pentium-S 100 sind dann von Anfang 1996 oder neuer.

    Anders als bei der Gehäusefront bist Du hier extrem pingelig. Steck einen davon rein, denn mit dem Pentium-S 90 ist das nicht "high end".


    Auch hätte ich eigentlich eine andere Grafikkarte (Diamond Viper Pro PCI mit Weitek Power 9100) nutzen wollen, die passt aber aufgrund ihrer Länge nicht rein

    Ist das immer noch die, die mal 2014 zu Dir kam? Die wäre für die Kiste doch zu alt, da Bj. 1994. :D
    Dafür wäre 'ne Sockel-4-Kiste eher ein Zielsystem.

    Wie stellt sich denn Windwos NT 3.51 mit der Soundkarte an? Bis einschließlich Windows NT 4.0 war das doch ein sehr eigenes Kapitel, weshalb in Verbindung mit Soundkarten damals eher Windows 95 genutzt wurde.

    Nachschlag 1:
    Mit einem aktiven USB-PS/2-Adapter "Perixx PERIPRO-401" werkelt seit einigen Tagen wieder die Cherry G83 an der Kiste.

    Nachschlag 2:
    Vor dem Hardware-Upgrade lief auf der Kiste auch Windows 10 pro 64-Bit 21H2 mit recht aktuellem Patchlevel. Für die nachfolgende Aktion war die Grundvoraussetzung in Form eines aktuellen Backups aller relevanter Daten gegeben, und "Löschen geht immer noch, wenn 's vor die Wand klatscht." Das Windows 10 wurde auf die neue Hardware los gelassen. Erwartungsgemäß verlief der Start recht rumpelig, und auch die eine oder andere Länge konnte fernab des Computers verbracht werden ohne dabei etwas zu verpassen. Einige Treiberinstallationen und Neustarts später lief es dann aber wieder. Entgegen der Erwartung kam bislang keine Aufforderung zur Neuaktivierung, aber was nicht ist, kann ja noch kommen.

    Zu dieser Aktion ist anzumerken, dass das ein "Umzug innerhalb der Gemeinde" war. Ein AMD-Prozessor wurde durch einen AMD-Prozessor ersetzt und ein Brett mit AMD-Chipset durch ein Brett mit AMD-Chipset. SSDs, HDDs, BD-ROM/DVD-RW, Grafikkarte und Ethernetkarte "zogen mit um". Ob obiges auch noch bei einem "Gemeindewechsel", also AMD → Intel oder Intel → AMD funktioniert, möge jemand anderes ausprobieren.

    Auch mit der neuen Hardware wird zumindest nach aktuellem Stand kein Windows 11 "durch die Vordertür" drauf kommen. Wegen des Dual-Boot-Setups mit Slackware64 15.0 und Windows 10 wird "secure boot" im UEFI deaktiviert bleiben. Und ein TPM 2.0-Modul steckt auch nicht drin. Das würde zum einen 'nen Euro-Fuchs extra kosten, und zum anderen sind die momentan auch dünn gesät, da Chipmangel und hohe Nachfrage durch OEMs gerade aufeinander treffen.

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