Beiträge von Arnulf zu Linden

    Wenn ich das richtig verstanden habe, kann eine NVMe SSD nicht mit CSM starten, braucht also UEFI boot.

    Braucht die für UEFI boot (grub2 als "1. stage bootloader") auch eine GPT oder geht das auch "klassisch" mit MBR?
    Bei 500 GB ist von der Kapazität her keine GPT erforderlich, das greift erst bei > 2 TB.
    MBR würde das Klonen der Betriebssysteme von der SATA SSD deutlich vereinfachen.
    Hätte bei 500 GB GPT gegenüber MBR überhaupt signifikante Vorteile bei einem Multiboot-Szenario (ein oder zwei Linuxe, Windows 10)? Eine Windows 10 Neuinstallation soll vermieden werden.

    "secure boot" soll nicht eingesetzt werden, da das für Linux und Windows 10 nicht gebraucht wird. Komme gerade nicht ans UEFI ran, weil ich auf der Kiste tippe. Beim Software-Ausprobierrechner ist "secure boot" separat abschaltbar.

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    Ist jetzt nicht sooooo ungewöhnlich. Bei anderen Herstellern (bspw. Siemens bei den Industrie-Produkten oder bei DDR-Halbleitern) ist das Jahr als 1. Buchstabe angegeben (mit entsprechender Wiederholung nach ca. 20 Jahren)

    Wenn man nicht gerade SPS sammelt, nutzt man diese "Industrieprodukte" einfach, bis sie kaputt gehen. Und Halbleiter werden auf eine Platine oder in einen Schaltschrank verbannt und werkeln dort dann vor sich hin. Außerdem bin ich mit Halbleitern "aus dem Westen" groß geworden. ;)
    Und ja, ein diskreter Aufbau hat nach wie vor was. Ist bei der für mich üblichen Fertigungsmenge "1 Stk." meist auch die sinnvollste Lösung.


    Hmmm, also auch nicht sooo viel jünger als meiner hier. Wie schaut's da bei Pentium-S 100 bei dir aus? :D

    Davon habe ich nur den einen, der da drin steckt. Und weil das darin verbaute Brett keine 3,45 Vcore (alternativ zu 3,3 Vcore) raus hauen kann, ist auch nix mit 'm idt WinChip C6-200MHz zu wollen.

    Und nun sei mit dem Prozessor mal nicht päpstlicher als der Papst. Dein Brett hat einen BF0-Jumper. :D


    Jo, die 60 MHz FSB sind eh ungünstig. Bei dem Board läuft damit sowohl der PCI als auch der ISA nicht im normalen Takt: PCI läuft mit 30 MHz und ISA entweder mit 10 MHz - oder mit 7,5 MHz.

    Eben dieses. Pentium-S 133 rein stecken und Spaß haben … ;)


    Dort steht in der dritten Zeile Folgendes:
    L6051084-2007

    Dabei steht das "L" für den Produktionsstandort (kann auch 'ne Ziffer sein) und die drei darauffolgenden Ziffern für das Produktionsjahr und die Kalenderwoche. In diesem Fall "605" == 1996, 05. KW.

    Da soll einer drauf kommen. :rolleyes:

    Die vorhandenen Pentium-S 133 sind demnach von 1996, einer sogar von 1997 01. KW. Bei den vorhandenen Pentium-S 120 ist folgendes am Lager:
    L532
    L533
    L533
    L539
    C544

    Ein Pentium-S 120 bremst zwar den PCI-Bus genauso wie ein Pentium-S 90, hat intern aber doch mehr Dampf.
    Wenn man den FSB "aus Versehen" auf 66 MHz stehen lässt, wird es den Prozessor bei vernünftiger Kühlung vermutlich nicht das Herz zerreißen. :D


    Einzig eine SoundBlaster 16 Value von Ende 1994 hätte ich noch - die steckt aber schon in einem anderen PC drin.

    Tausch doch damit. Oder sind auf der Kiste auch nur Betriebssysteme installiert, die nicht so richtig was mit Sound anfangen können?

    Wenn sie von Mitte 1995 sind, gerne. Mein ältester Pentium-S 120 ist ein SX994 von Ende 1995 (42. KW) -

    Woran ist das erkennbar? Bin nicht Erstbesitzer, habe also keine ensprechenden Infos von der Seite her.


    wobei da dann auch schon die 150 (SY015, 04. KW 1996) und 166 (SY016, 05. KW 1996) nahe dran liegen.

    Die laufen mit nomineller Taktfrequenz nur auf Sockel-5, wenn man zum Lötkolben greift. Diese Welt von "high end" ist aber wohl eher meine Welt als Deine. ;)


    zumal die WaveTable-Erweiterung eher nix für eine Workstation sein dürfte. Vllt. pack' ich die doch in den 486er, falls ich auf dem mal spielen mag :D

    Wenn Du Dir 'ne historiche Daddelkiste zusammen baust, ist das doch gar keine Frage, dass die mit dem Wavetable da rein kommt. Für die Workstation langt 'ne SB16 ohne Schnickschnack.


    Schick' mir einen davon und ich verbaue den 8D. Lt. Handbuch unterstützt das Board maximal einen 120er Pentium-S, wobei ich nicht wüsste, warum ein 133er nicht auch gehen sollte

    Von den nachfolgend genannten Viechern wären einige über, aber vermutlich ist das 08/15-Ware, die bei Dir auch vor sich hin rottet:

    • Pentium-S 120 SX994
    • Pentium-S 133 SY022


    Wann und von wem ich die bekommen habe, weiß ich nicht mehr

    Wir tauschten 2014 Hardware. Dabei kam so eine zu Dir, weil die unter Linux gar nicht läuft und keine der wenigen Windows-Versionen vorhanden war, für die es Treiber für die Karte gibt.


    In Betrieb genommen habe ich die Karte noch nicht.
    […]
    Muss mal schauen, was die Treiber betrifft, wo ich die passenden finde - Creative war da ja leider etwas sehr merkwürdig drauf.

    Stell Dich mental schon mal drauf ein, dass die Soundkarte in einer anderen Kiste mit Win9x oder Linux besser aufgehoben ist. Gerade mal geschaut: Auf der vorhandenen SB16-CD-ROM sind nur Treiber für DOS/Win3.1x und Win95 enthalten.

    Insgesamt ist es ein System der Rubrik "Kann man mal machen."


    habe ich beschlossen das System in ein "High-End"-Windows-NT-System Stand Mitte 1995 zu verwandeln:

    Die Reinigung der Gehäusefront kann nicht als "high end" bezeichnet werden. ;)
    Nichts gegen sonnengereiften Gilb, aber Dreck und Aufkleberreste, womit nicht der "intel inside"-Aufkleber gemeint ist, sind mit akzeptablem Aufwand entfernbar.


    die ST31276A […] sind alle Komponenten von Spätestens Mitte 1995.

    1,2 GB IDE war Ende 1995 nicht völlig außer der Welt.


    Die anderen Pentium-S 100 sind dann von Anfang 1996 oder neuer.

    Anders als bei der Gehäusefront bist Du hier extrem pingelig. Steck einen davon rein, denn mit dem Pentium-S 90 ist das nicht "high end".


    Auch hätte ich eigentlich eine andere Grafikkarte (Diamond Viper Pro PCI mit Weitek Power 9100) nutzen wollen, die passt aber aufgrund ihrer Länge nicht rein

    Ist das immer noch die, die mal 2014 zu Dir kam? Die wäre für die Kiste doch zu alt, da Bj. 1994. :D
    Dafür wäre 'ne Sockel-4-Kiste eher ein Zielsystem.

    Wie stellt sich denn Windwos NT 3.51 mit der Soundkarte an? Bis einschließlich Windows NT 4.0 war das doch ein sehr eigenes Kapitel, weshalb in Verbindung mit Soundkarten damals eher Windows 95 genutzt wurde.

    Nachschlag 1:
    Mit einem aktiven USB-PS/2-Adapter "Perixx PERIPRO-401" werkelt seit einigen Tagen wieder die Cherry G83 an der Kiste.

    Nachschlag 2:
    Vor dem Hardware-Upgrade lief auf der Kiste auch Windows 10 pro 64-Bit 21H2 mit recht aktuellem Patchlevel. Für die nachfolgende Aktion war die Grundvoraussetzung in Form eines aktuellen Backups aller relevanter Daten gegeben, und "Löschen geht immer noch, wenn 's vor die Wand klatscht." Das Windows 10 wurde auf die neue Hardware los gelassen. Erwartungsgemäß verlief der Start recht rumpelig, und auch die eine oder andere Länge konnte fernab des Computers verbracht werden ohne dabei etwas zu verpassen. Einige Treiberinstallationen und Neustarts später lief es dann aber wieder. Entgegen der Erwartung kam bislang keine Aufforderung zur Neuaktivierung, aber was nicht ist, kann ja noch kommen.

    Zu dieser Aktion ist anzumerken, dass das ein "Umzug innerhalb der Gemeinde" war. Ein AMD-Prozessor wurde durch einen AMD-Prozessor ersetzt und ein Brett mit AMD-Chipset durch ein Brett mit AMD-Chipset. SSDs, HDDs, BD-ROM/DVD-RW, Grafikkarte und Ethernetkarte "zogen mit um". Ob obiges auch noch bei einem "Gemeindewechsel", also AMD → Intel oder Intel → AMD funktioniert, möge jemand anderes ausprobieren.

    Auch mit der neuen Hardware wird zumindest nach aktuellem Stand kein Windows 11 "durch die Vordertür" drauf kommen. Wegen des Dual-Boot-Setups mit Slackware64 15.0 und Windows 10 wird "secure boot" im UEFI deaktiviert bleiben. Und ein TPM 2.0-Modul steckt auch nicht drin. Das würde zum einen 'nen Euro-Fuchs extra kosten, und zum anderen sind die momentan auch dünn gesät, da Chipmangel und hohe Nachfrage durch OEMs gerade aufeinander treffen.

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    Habe das jetzt 2x 1TB dran. uppsie :fresse::fresse::fresse:

    Schaue das ich dann später 250er dran bekomme. ^^

    Oder Du schaust Dich mal nach einem "Promise SATA 300 TX2" oder "Promise SATA 300 TX4" um. Die Karten müssten 1 TB HDDs stemmen können. Schneller wird es wegen PCI zwar nicht, aber dieses leidige SATA 1.5 GB/s-Kompatibilitätsthema erledigt sich damit. Bei den Promise-Karten stehen die Chancen zudem recht gut, auch noch für betagte Betriebssysteme Treiber zu bekommen.


    Promise FastTrak S150 SX4-M Sata Controller
    […]
    Wenn ich aber alle 4(2 pro Controller) Platten dran habe und damit das System starte, bekomme ich Folgende Fehlermeldung vom OS.

    Mit den diversen Promise-Controllern sind sehr elegante Setups möglich, aber die fallen nahezu alle unter die Rubrik "nicht trivial".

    Zuerst einmal: Ist auf dem FastTrak absichtlich oder versehentlich irgendein RAID angelegt?

    Es kommt vor, dass so ein Promise-Controller die Reihenfolge der Festplatten durcheinander bringt, also die am Promise-Controller angeschlossenen Festplatten nach vorne (drive C: …) schiebt, was einen Bootloader (hier: NTLDR) ins Schleudern bringen kann.

    Das hat nix mit den (i.d.R. ordentlichen) Treibern zu tun. Das passiert schon auf BIOS-Ebene, bevor irgendein Bootloader ran darf.


    Mainboard: ASUS ISA-486C (Baby-AT, kein Cache)

    Keine Steckplätze an Bord oder keine Käfer dafür zur Hand?


    MP31 (Floppy-/IDE-Kombicontroller; Nur FDC genutzt, IDE-Teil deaktiviert)
    SIIG CI-1050 (Floppy-/Dual-Channel-EIDE-Kombicontroller; nur EIDE-Teil genutzt, FDC-Teil deaktiviert)

    Warum wird nicht der FDC auf dem SIIG CI-1050 genutzt, womit der MP31 raus könnte?


    Commodore 1541-II (5,25" SS SD, via XE1541 oder XM1541)

    Wenn ich das richtig verstanden habe, läuft das über RS232 oder Parallelport. Aber wie spricht DOS das dann an?


    Optisches Laufwerk: Goldstar GCD-R560B (6-fach CD-ROM, IDE)

    Liest das CD-R oder gar CD-RW?


    Betriebssystem: MS-DOS 6.22 + mTCP 2020-03-07 (+ MS Windows für Workgroups 3.11)

    Kommt WfW 3.11 denn mit mTCP zurecht, oder braucht das dann TCP/IP-32 & Win32s?



    Mein Gefühl sagt aber da muss noch was abgefahrenes rein. :D:D:D

    Für das beschriebene Einsatzszenario muss nix weiter rein. Ansonsten würde für eine Maschine dieser Art z. B. eine Advantech PCL-818{L; LS; HD; HG} in den Exotenbereich vordringen. Die diesen Karten beiligende 16-Bit-Software läuft auf WfW 3.11. Treiber für DOS sind auch dabei, aber dafür muss man dann eigene DAQ-Software mitbringen oder programmieren. Die den Karten beiligende Doku erlaubt zudem die Treiberprogrammierung für andere Betriebssysteme.