Beiträge von Arnulf zu Linden


    Habe das jetzt 2x 1TB dran. uppsie :fresse::fresse::fresse:

    Schaue das ich dann später 250er dran bekomme. ^^

    Oder Du schaust Dich mal nach einem "Promise SATA 300 TX2" oder "Promise SATA 300 TX4" um. Die Karten müssten 1 TB HDDs stemmen können. Schneller wird es wegen PCI zwar nicht, aber dieses leidige SATA 1.5 GB/s-Kompatibilitätsthema erledigt sich damit. Bei den Promise-Karten stehen die Chancen zudem recht gut, auch noch für betagte Betriebssysteme Treiber zu bekommen.


    Promise FastTrak S150 SX4-M Sata Controller
    […]
    Wenn ich aber alle 4(2 pro Controller) Platten dran habe und damit das System starte, bekomme ich Folgende Fehlermeldung vom OS.

    Mit den diversen Promise-Controllern sind sehr elegante Setups möglich, aber die fallen nahezu alle unter die Rubrik "nicht trivial".

    Zuerst einmal: Ist auf dem FastTrak absichtlich oder versehentlich irgendein RAID angelegt?

    Es kommt vor, dass so ein Promise-Controller die Reihenfolge der Festplatten durcheinander bringt, also die am Promise-Controller angeschlossenen Festplatten nach vorne (drive C: …) schiebt, was einen Bootloader (hier: NTLDR) ins Schleudern bringen kann.

    Das hat nix mit den (i.d.R. ordentlichen) Treibern zu tun. Das passiert schon auf BIOS-Ebene, bevor irgendein Bootloader ran darf.


    Mainboard: ASUS ISA-486C (Baby-AT, kein Cache)

    Keine Steckplätze an Bord oder keine Käfer dafür zur Hand?


    MP31 (Floppy-/IDE-Kombicontroller; Nur FDC genutzt, IDE-Teil deaktiviert)
    SIIG CI-1050 (Floppy-/Dual-Channel-EIDE-Kombicontroller; nur EIDE-Teil genutzt, FDC-Teil deaktiviert)

    Warum wird nicht der FDC auf dem SIIG CI-1050 genutzt, womit der MP31 raus könnte?


    Commodore 1541-II (5,25" SS SD, via XE1541 oder XM1541)

    Wenn ich das richtig verstanden habe, läuft das über RS232 oder Parallelport. Aber wie spricht DOS das dann an?


    Optisches Laufwerk: Goldstar GCD-R560B (6-fach CD-ROM, IDE)

    Liest das CD-R oder gar CD-RW?


    Betriebssystem: MS-DOS 6.22 + mTCP 2020-03-07 (+ MS Windows für Workgroups 3.11)

    Kommt WfW 3.11 denn mit mTCP zurecht, oder braucht das dann TCP/IP-32 & Win32s?



    Mein Gefühl sagt aber da muss noch was abgefahrenes rein. :D:D:D

    Für das beschriebene Einsatzszenario muss nix weiter rein. Ansonsten würde für eine Maschine dieser Art z. B. eine Advantech PCL-818{L; LS; HD; HG} in den Exotenbereich vordringen. Die diesen Karten beiligende 16-Bit-Software läuft auf WfW 3.11. Treiber für DOS sind auch dabei, aber dafür muss man dann eigene DAQ-Software mitbringen oder programmieren. Die den Karten beiligende Doku erlaubt zudem die Treiberprogrammierung für andere Betriebssysteme.

    iotop ergibt:
    jbd2 ist einer der Schuldigen.
    Meist kommt es aber zu Schreibvorgängen und eben dem Blinken der HDD-LED, ohne das iotop dafür einen Prozess anzeigt. Dabei blitzt nur hinter Actual DISK WRITE: kurz ein Wert im ein- bis zweistelligen kB/s-Bereich auf.
    iotop -o zeigt entsprechend nur jbd2 als Prozess an, wenn der zuschlägt.
    Die HDD-LED blinkt ca. alle 2 Sekunden, wenn keine zusätzlichen Prozesse wie jbd2 schreiben.

    Das Problem tritt unabhängig davon auf, ob mit init 4 (X & GUI = KDE5), init 3 (console multi-user) oder init S (console single-user) gestartet wird.

    Das Problem tritt unabhängig davon auf, ob mit dem Selbstbau-Kernel 5.15.13 oder dem unveränderten Distro-Kernel 5.15.4 gestartet wird.

    Kernel 5.15.13 mit init 4:

    Abgesehen von ein paar nachvollziehbaren Bytes für syslog-Einträge werden keine neuen Daten erzeugt, die SSD läuft also nicht voll. Was also zum Geier produziert da 22436 KB ≈ 22 MB Schreiblast?


    Wenns windows wäre, würde ich sagen: Irgendnen Hintergrundprozess. Nachladen, Cachegeschichten, Updateprozesse, Dateisystemindexierung. Irgendwas ist immer.

    Das die neueren Windows-Versionen die SSDs & HDDs verprügeln, ist bekannt. Bei Linux hatte ich so etwas früher nicht.


    Merkt man denn was? 700 mb lesen und 160 mb schreiben ist zwar nicht nichts, aber bei nen neuen System auch nicht ungewöhnlich.

    Dazu fehlt mir die Referenz. Die Slackware64 14.2 mit dem Kernel 4.19.220 ist zu alt für die Hardware, als dass das noch sinnvoll laufen würde. Mit knoppix 9.1 vom USB-Stick aus gestartet bleibt die HDD-LED nach dem Systemstart dunkel, solange nix vorsätzlich gemacht wird.

    Für Linux finde ich das Verhalten sehr ungewöhnlich. :sideeye:

    Irgendwie fällt nach der Aufrüstung auf, das die HDD-LED alle paar Sekunden kurz blinkt. Da allerdings Hard- und Software-Upgrades zeitlich sehr eng beieinander lagen, ist nicht mehr nachvollziehbar, ob das o. g. Problem auch schon mit der alten Hardware auftrat. Beteiligte Software ist Slackware64 15.0 RC2 & Kernel 5.15.13 Vanilla. Das Ganze sieht sehr danach aus, dass irgendein Programm immer wieder kurz auf SATA zugreift, und zwar auch dann, wenn am System gar nicht gearbeitet wird. Die Prozessorkerne dümpeln dann vor sich hin, also einer mit 2 % Last, der Rest mit 0 % Last. iostat sieht mir auch unverdächtig aus (/ liegt auf /dev/sda):

    Das o. g. Problem tritt unabhängig davon auf, ob X & GUI laufen oder mit init 3 nur in die Console gestartet wird.

    Auf der alten Hardware mit Slackware64 14.2 und Kernel 4.19.220 blieb die HDD-LED dunkel, wenn an Tastatur & Maus Ruhe war und nix absichtlich rödelte.

    Wie lässt sich feststellen, was da immer wieder auf SATA zugreift, und wie lässt sich das abwürgen?
    Der Kernel ist ohne Automount kompiliert:

    Code
    # CONFIG_AUTOFS4_FS is not set
    # CONFIG_AUTOFS_FS is not set


    die frage ist, lohnt sich dann sowas?!

    Nein, lohnt nicht. Der Billokram zeigt eh nur Müll an und die teuren Geräte, … da holst Du Dir besser 'nen Nu-XT für 's Geld.

    Selbst wenn das Gerät einen "Verbrauch" > 0 anzeigt, gibt das keinerlei Information darüber, ob der Stromfluss im Gerät etwas sinnvolles bewirkt, oder ob da einfach ein niederohmiger Schluss in einem defekten Bauteil gespeist wird.

    Also kein Pass, sondern die Großglockner-Hochalpenstraße. Die liegt noch vor meinem Fahrradreifen. Wenn genug Hotels überleben werden und im Sommer einigermaßen Corona-Pause sein wird, ist die eine Option für die Sommerfahrradtour 2022, für mich allerdings nur von Süd nach Nord zu fahren, denn in der Gegenrichtung sind mir das dann doch zu viele Höhenmeter, also mehr als ca. 1000, bergauf am Stück.

    Die Großglockner-Hochalpenstraße solltest Du auch mal unter'n Fahrradreifen nehmen. Ist ja schließlich bei Dir umme Ecke.


    wie fühlt sich das Extra an Performance an?

    • POST bleibt leider im Verborgenen¹, geht aber etwas schneller als beim alten System.
    • Der "Marsch der Pinguine", nun "marschieren" scheinbar 16, real natürlich nur 8, wobei die sichtbar nur links oben auf dem Bildschirm abhängen, braucht seine Zeit.
    • Nach dem Start des Linux-Kernels bis zum Start des X-Servers geht es schneller.
    • X & GUI (KDE5) starten deutlich schneller. Das mag auch daran liegen, dass die Grafikkarte nicht mehr vom Brett ausgebremst wird.
    • Gimp speichert nachbearbeitete Bilder (5184×3456 px @ 24 bpp; PNG-Format) schneller, aber das dauert mir immer noch zu lange.
    • Außer Bildbearbeitung (einzelne Dateien "zu Fuß" mit Gimp) und Abspielen von Audiodateien wurde noch nicht so viel probiert, denn die Logitech-Tastatur nervt (auch jetzt gerade) …


    ¹Niemand braucht einen "Logo-Mode". :(
    Jeder möchte einen schönen POST-Screen haben. :)


    an die 00er mit dem Gehäuse, das die Kabel nicht versteckt

    Wat n dat?

    Dirk:

    Zitat

    Früher war mehr Lametta

    ging auch noch mit 'nem P4.

    "very nerdy turn of the year" – einzig unterbrochen durch zwei Musikaktionen, ab 18:00 Begleitung des Gottesdienstes am Altjahresabend auf der Orgel inna Kirche umme Ecke und um Mitternacht draußen das Aufblasen des A-Schweins.

    Am 31.12.2021 gegen 23:20 MEZ, also noch im "alten Jahr", war der Kram komplett im Gehäuse versenkt und es wurde zum ersten Mal eingeschaltet. Die config zog sich noch einige Stunden, insbesondere Sound nervte, da ich HDMI als card0 nicht mag.

    Immerhin ist anders als bei den früheren onboard-Rauschgeneratoren der Soundchip von einem Metallgehäuse verdeckt. Über den alten Verstärker, der unterhalb 20 Hz stark nachlässt, könnte onboard-sound erst mal reichen. Wenn mal ein neuer Verstärker kommt, der bis 15 Hz runter geht, könnten die Karten neu gemischt werden. Aufnahmen von Großorgeln trennen hier die Spreu vom Weizen, denn da ist der volle Frequenzbereich von der Subkontra-Oktave bis zur sechsgestrichenen Oktave gefragt und auch ein extremer Dynamikbereich vom einzelnen leisen Register bis zum Plenum.

    Durch das Hin und Her mit den Brettern fiel hinten runter, dass an das, was nun gekauft wurde, nur 'ne USB-Tastatur dran geht. Eine Cherry G83 PS/2 mit passivem Adapter geht nicht, aktiver Adapter ist bestellt. Die Logitech-Tastatur, die momentan dran hängt, ist entspricht dem, was für 15 € zu erwarten ist. Da muss wieder eine Cherry G83 dran!

    Schon lange kein so "langweiliges" System mehr aufgebaut, kaum Steckkarten, keine FDDs, …

    Bilder gibt es im passenden Thread.

    Und hier beginnt der pure Luxus:
    Das hier geht in "Altersteilzeit", also den Backupserver:

    AMD FX-8350; Gigabyte GA-990XA-UD3 rev. 3.0; 32 GiB DDR3 PC-1866 @ PC-1600

    Das hier geht in "Rente", also in eine Museumskiste

    AMD Phenom II X6 1100T; Asus M5A78L-M USB3; 16 GiB DDR PC-1333

    Arbeitsrechner nach Aufrüstung:

    • AMD Ryzen 7 5800X (neu)
    • be quiet! Shadow Rock TF 2 (neu)
    • Asus TUF Gaming B550-Pro (neu)
    • 64 GiB RAM = 2× 32 GiB DDR4 PC-3200 "Kingston FURY Renegade" (neu)
    • AMD Radeon RX550 (alt)
    • Intel PRO/1000PT (alt)
    • Crucial CT500MX500SSD1 (alt)
    • Crucial CT500MX2000SSD1 (alt)
    • Seagate ST2000VX008-2E3164 (alt)
    • Seagate ST2000VX008-2E3164 (alt)
    • TSSTcorp DVDWBD SH-B123L (alt)
    • USB-Cardreader Chieftec CRD-901H (alt)
    • Thermaltake Smart SE 730 W (neu)
    • ATX-Bigtower (alt)
    • Slackware 15.0 RC2; Kernel 5.15.12

    Dat, wat rin mutt

    Binnenleven

    Binnenleven, op n kopp

    Bug

    Heck

    Op n Schirm

    ATX-Netzteil CMP 400 W

    Elko-Schnellkur:
    2× 330 µF 200 V getauscht. Läuft wieder.
    China-Böller hin oder her, was so lange gehalten hat, kann kein totaler Schrott sein. Das Fehlerbild legte die Vermutung nahe, dass die beiden Elkos im Primärkreis nicht mehr genug Kapazität hatten. Die elektrischen Werte des Netzteils sprachen zudem für die Reparatur, denn so etwas bekommt man nicht mehr mal eben umme Ecke:

    +3,3 V: 35,0 A
    +5 V: 40,0 A
    +12 V: 18,0 A
    −5 V: 0,5 A
    −12 V 0,8 A
    +5 V STB: 2,0 A
    Pmax(+3,3 V & +5 V): 222 W

    Einmal "schmeiß weg, kauf neu" gespart – zumindest fast, denn für die zwei Elkos bleibt es bei "schmeiß weg, kauf neu".