Beiträge von Arnulf zu Linden

    So ganz allmählich kommt das Thema auf, im Arbeitsrechner Brett, Prozessor samt Kühler und RAM mal zu erneuern. Zuverlässig zu vermöbeln ist ein AMD FX-8350 sowohl in single-core- als auch in multi-core-performance. Mit Slackware64 15.0 (noch RC2, hoffentlich bald final) und Kernel 5.15.7 (oder neuer) ist eine aktuelle Software-Basis vorhanden.

    Der Rest des PCs soll übernommen werden:

    • AMD Radeon RX550 (4 GiB GDDR5; PCIe x16); deren Grafikleistung reicht absehbar aus
    • Intel PRO/1000PT (1000Base-T; PCIe x1), die Kiste braucht zwei NICs, onboard NIC zum LAN-Switch und Intel NIC exklusiv zum Backup-Server
    • optional DC-9110 PCIe (Parallelport; PCIe x1); z. Z. im Software-Ausprobierrechner, könnte aber nochmal Bedarf dafür geben
    • Creative Labs Audigy2 ZS Platinum (PCI); die steht nicht zur Disposition!
    • optional Satelco EasyWatch DVB-C MK3 (PCI); kommt wieder rein, wenn sich das Inkompatibilitätsproblem mit der Conftel CAM10 lösen lässt
    • alle Laufwerke: (2× SSD & 2× HDD) SATA 6.0 Gbps + 1× BD-ROM/DVD-RW SATA 1.5 Gbps
    • USB 3.0-Kartenleser
    • Bigtower-Gehäuse


    Ein neues Netzteil ("be quiet" oder "enermax") ist überlegenswert, zumal für das jetzige eine Weiterverwendung gegeben wäre.

    Aus obiger Aufstellung ergibt sich, dass nur Bretter in Frage kommen, die PCI-Slots mitbringen!
    Das aktuellste Brett damit scheint das Biostar X470GTA zu sein. Oder kennt da jemand was aktuelleres, also mit B550 oder X570 Chipset und PCI-Slots?

    Als Prozessor ist die Überlegung, ob ein Zen3 (5800X) auf dem X470 Chipset wirklich mehr bringt als ein Zen2 (3800X). Die Preisdifferenz von aktuell ≈ 70 € spielt bei dieser Überlegung keine Rolle. Irgendein Sparbrötchen ist selbst dann keine Option, wenn es den FX-8350 schlägt.

    Dazu kommen sollen ein Top-Down-Cooler "be quiet! Shadow Rock TF 2" und 64 GiB RAM = 4× 16 GiB DDR4 PC-3200. Auf einem Brett neuer als das X470GTA käme auch die Version 64 GiB RAM = 2× 32 GiB DDR4 PC-3200 in Betracht, so das Brett das denn unterstützt.


    Das mit dm Isopropylalkohol und den Wattestäbchen kenne ich und wende ich bei meine 5,25" FDDs auch an. Allerdings trockne ich nicht so lange (100% Isopropanol).

    Die lange Trocknungsdauer liegt sicherlich auf der sicheren Seite. Sie beruht auf schlechten Erfahrungen mit optischen Laufwerken nach Linsenreinigung. Gereinigt, Stunde später dran, funktionierte nicht. Über Nacht liegen lassen, wieder dran, funktioniert. Das Zeug trockent sehr langsam ab, wenn es in enge Spalten wie z.B. zwischen Linse und umgebenden Teilen gelangt. 100% Isopropanol aus der Sprühdose versteht sich von selbst. Aber sobald es an die Luft kommt, zieht es nunmal Wasser.


    Weshalb ich dennoch frage: Weil die Hersteller darauf verweisen.

    Nein, den Herstellern geht es auf gar keinen Fall darum ihr eigenes Zeug zu verkaufen. ;)

    @BIOS:
    BIOS und IDE-Controller müssen LS120-Laufwerke unterstützen. Wenn am IDE-Controller ein optisches Laufwerk (CD/DVD) oder ein zip-Laufwerk funktioniert, kann das klappen. Sonst wird das nix.



    Das BIOS des Medion

    Bei Medion kann man Pech haben, dass das BIOS massiv kastriert ist. In einigen Fällen kann das Medion-BIOS durch das BIOS des Herstellers der Hauptplatine ersetzt werden.


    Da scheint ein Pin am IDE zu fehlen (siehe roter Pfeil).

    Tipps, wie das zu reparieren wäre?

    • mental auf extrem hohen Friemelfaktor einstellen :sideeye:
    • Laufwerk zerlegen
    • abgebrochenen Pin restlos entfernen, also auslöten
    • neuen Pin einlöten (den bekommt man aus 'ner Stiftleiste oder von 'nem toten Laufwerk)
    • Laufwerk zusammenbauen & testen
    • Bier aufmachen :drink:


    Hat jemand Erfahrungen mit Reinigungsdisketten speziell für dieses Laufwerk (z.B. von Imation)? Normale sollen es beschädigen können.

    Reinigungsdisketten sind so ein Thema für sich – und der Lebensdauer von Diskettenlaufwerken äußerst abträglich. Da wurde schon damals(TM) vor gewarnt, und zwar ganz generell.

    Wattestäbchen & Isopropanol sind Deine Freunde. Dazu muss das Laufwerk nichtdestruktiv geöffnet werden. Nach der Reinigung möchte das Laufwerk einen Tag lang abdampfen, bevor ein Medium eingelegt wird.


    Weshalb eine SSD als „Datenhalde“?

    Auf dieser „Datenhalde“ wird nahezu täglich mit Daten gearbeitet.

    Eine „Datenhalde“ ist für mich eine SSD oder HDD bzw. eine Partition darauf, auf der kein Betriebssystem liegt und auf der Anwender mit ihren Daten arbeiten.
    Die dafür auch gebrauchte Bezeichnung „Datengrab“ finde ich nicht so glücklich. Das klingt irgendwie so final, nach "write only".


    Ich persönlich hab trotzdem 3x18TB HDD im RAID5 als Datenhalde im Einsatz,

    Puh! Was für Datenmengen wälzt Du da, dass Du 36 TB Speicherplatz vorhältst? Hier werden die 6 TB (1× 2 TB SSD + 2× 2 TB HDD im Arbeitsrechner; 3× 2 TB HDD im Backupserver) wohl noch lange reichen.


    Software-Ausprobierrechner:
    AMD FX-6350 → AMD FX-8350

    Der PDC20269 läuft nicht in dem System. :(
    Beim Start wird zwar alles richtig erkannt. Kommt dann aber hohe I/O-Last über den PDC20269 beim Linux klonen, endet es mit einer kernel panic. Jetzt bleibt das Gehäuse zu, denn die Radeon 9200, die da rein sollte, seilt sich gerade final ab (zunehmende Pixelfehler, in anderem System gegengetestet).


    Gepresste CD-ROM, OEM (Dell)


    ja.......... finde den fehler. Die meisten OEMs haben integrierte Treiber drauf. Und besonders bei NICs und Audio lässt sich gerne was panschen.

    Wie wärs mal mit einer clean ISO?

    Windows XP professional SP2 von einer Original-Microsoft-CD-ROM (so 'n Teil mit Hologramm drauf):
    gleiches Resultat!

    Feierabend! Diese Kiste schützt sich vor Windows XP!


    und auch Hardwarekarten ausbauen,

    Lesen scheint auch für Dich schwierig zu sein. :sideeye:

    Steckkarten-Roulette bringt nix.

    Ansonsten ist die Vorgehensweise ganz einfach: Auf bekanntermaßen funktionierender Hardware¹ wird versucht Windows XP zu installieren. Und weil die Hardware in der eingangs genannten Zusammenstellung funktioniert, wird da auch nichts herunter skaliert, also kein schlapperer Prozessor eingebaut, keine Rückkehr zum Hersteller-BIOS, keine BIOS defaults und auch kein Ausbau mehr von Steckkarten (außer vllt. bessser für 1920×1200 geeignete Grafikkarte).

    Wenn Windows XP zu doof für diese Hardware ist, kommt da eben kein Windows zusätzlich zum Linux drauf.

    ¹ Aussagen der Art "Nur, weil es unter Linux geht, heißt nicht, dass es einwandfrei funktioniert." sind schon ziemlicher Stuss! Hardware funktioniert also selbst dann nicht unbedingt richtig, wenn darauf ein die Hardware forderndes Betriebssystem stabil läuft. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.


    Um welches XP gehts eigentlich? Original, oder nen gebranntes? nen Sp0 oder nen SP3.

    Das Lesen des Startbeitrags hilft manchmal. :sideeye:


    Wird versucht Windows XP professional SP3 zu installieren,

    Gepresste CD-ROM, OEM (Dell).


    Denkbar ist (trotz anscheinend fehlerfreiem Kompilieren) auch eine Beteiligung des RAM. Vielleicht werden bei der Kompilierung eben die betroffenen Segmente gar nicht angesprochen > memtest86+

    Gestern Abend wurde der Kernel 4.19.81 mit Unterstützung für den PDC20269 – diese Erweiterung wird also unabhängig von Windows erfolgen – kompiliert, und dabei wurde tatsächlich nur ca. die Hälfte des RAM belegt. Daher lief über Nacht memtest86+ 5.0.1, was heute morgen nach drei fehlerfreien Durchläufen beendet wurde. RAM ist also in Ordnung.
    Nun mal schauen, was mit der 160 GB HDD am PDC20269 passiert. Eingebaut sind die beiden Teile schon, dann Linux klonen und die 120 GB vom onboard-IDE-Controller abstöpseln. Danach wird dann der nächste Versuch mit Windows XP folgen. Im Moment rödelt gerade 'ne andere Kiste am Platz.


    Ich würde mal alle Erweiterungskarten (außer der GPU natürlich) rauswerfen und dann testen.
    Sollte es dann gehen-> eine Karte nach der anderen Einbauen und testen

    Steckkarten-Roulette bringt nix.


    Vielleicht auch mal ne andere HDD probieren...

    Maxtor 6Y160P0 (160 GB IDE udma6) + Promise Ultra133TX2 (PDC20269) nehmen gerade Raumtemperatur an, Einsatz also frühestens morgen Abend. 160 GB HDD am onboard-IDE-Controller dürfte an LBA48 scheitern.


    Dein Athlon XP 2600+ hat den Thoroughbred-Kern, der war nie dafür vorgesehen mit dem Irongate-Chipsatz zusammenzuarbeiten,

    Prozessor und Brett arbeiten aber zusammen! Sonst hätte es spätestens beim Kompilieren des Linux Kernel 4.19.81 passend zur Hardware Ärger gegeben.
    Das modBIOS hat das primäre Ziel, einen Athlon XP Thoroughbred (A oder B) mit dem Brett zu verheiraten. Da Linux damit klaglos läuft, bleibt der Prozessor drauf. Wenn Windows XP dazu zu doof ist, kommt es halt nicht zusätzlich da drauf. Wäre ja nicht das erste Mal, dass ein Windows zu doof für eigentlich passende Hardware ist.


    Slackware läuft problemlos und das meiste wird kompiliert,

    Slackware wird wie die meisten Distros nur installiert oder einfach von einer anderen Kiste geklont. Kompiliert wurde allerdings der Kernel …
    Der Verdacht "Netzteil" wurde überprüft, weil die Grafik vom Kernel kompilieren nicht viel mitbekommt, sehr wohl aber von der Windows XP-Installation.


    Desweiteren würde ich dazu raten die USB 2.0 mit VIA-Chip zu entfernen, die verträgt sich nicht mit dem Gigabyte GA-7IXE/7IXE4, da wäre eine Karte mit NEC-Chip viel besser.

    Das machst Du woran fest? Gerade mal unter Linux in beide Richtungen 'n paar zehn MB auf die Rutschbahn geschickt, als Stick 'n Adata 16 GB USB 3.0 dran, der schneller als USB 2.0 ist, selbiges also ausreizt. Keine offensichtlichen Probleme, auch nicht im syslog.

    Eine Karte mit NEC USB 2.0-Controller ändert nix am Verhalten von Windows XP.


    Für den Athlon XP 2600+ Thoroughbred würde ich ein anderes Mainboard empfehlen, Mit AMD 760, VIA KT266A oder nForce.

    Eine Kiste mit diesem Prozessor auf Brett mit Via KT333 steht hier. Lange Jahre war da 'n Brett mit Via KT266A drin. Das seilte sich vor ein paar Jahren dann mal final ab, hatte damals aber auch nach vielen Jahren als Produktivsystem, damals mit schlapperem Prozessor, seine Schuldigkeit getan. Bretter mit AMD 760 und nvidia nForce habe ich nicht, und nvidia nForce2 ist 'n anderer Schnack, auf den ein Barton gehört.


    Schonmal ne andere Grafikkarte probiert?

    Nein, da ist die Auswahl auch stark eingeschränkt, weil das Brett nur AGP 2× kann, viele der vorhandenen Ati Radeon 9xxx aber nur AGP 4×/8× können. Lediglich eine Radeon 9200 könnte aus einer anderen Kiste da rein wandern. Eine nvidia kommt da nicht wieder rein, weil nouveau auf so schwacher Hardware keinen Spaß macht. Und irgendwas Gammeliges ohne DVI-Ausgang ist in diesem Haushalt exklusiv-oder mit AGP verknüpft.


    Schau mal das du das neuste Original BIOS drauf geflasht bekommt.

    Das geht nicht, weil dann der Prozessor nicht mehr drauf läuft. Mit dem Hersteller-BIOS (letzte Version ist F9) ist beim Athlon 1400 (B-Modell) Schluss. Aus der Kramkiste heraus wäre aktuell sogar beim Athlon 1200 Schluss, also "performance collapse" :(


    Ich würde mal alle Erweiterungskarten (außer der GPU natürlich) rauswerfen und dann testen.
    Sollte es dann gehen-> eine Karte nach der anderen Einbauen und testen

    Würde das Linux auch spacken, wäre das längst passiert.
    So wird eher umgekehrt 'n Schuh draus, also eine nach der anderen ziehen, angefangen mit der ISA-Soundblase. Wenn es allerdings an der Soundblase hängt, käme da kein Windows XP drauf, denn diese Kiste ist hier die leistungsstärkste mit ISA-Bus, und da passt 'ne Soundblase Auweia 64 einfach zu gut dazu.


    Vielleicht auch mal ne andere HDD probieren...

    Weniger die HDD als mehr der IDE-Controller ist in den Kreis der Verdächtigen aufgerückt. IEEE1394a raus, dafür PDC20268 oder PDC20269 rein ist eine Überlegung, zumal die HDD dann auch mit udma5 laufen würde.

    Die nachfolgende Hardware scheint sich vor Windows XP zu schützen.

    • AMD Athlon XP 2600+ AXDA2600DKV3C @ 1,6 GHz (100 MHz FSB – das Brett kann keine 133 MHz FSB)
    • Gigabyte GA-7IXE4 (modded BIOS; AMD 751 & 756)
    • 768 MiB RAM = 3× 256 MiB SDRAM PC-133 DS @ PC-100 CL2
    • Ati Radeon 9000Pro (AGP 2×/4×/8× @ 2×; 64 MiB; DVI)
    • Monitor wahlweise 1920×1200 oder 1280×1024 an DVI
    • no name NIC mit RTL8139D (PCI-Karte)
    • Via USB 2.0 (PCI-Karte)
    • NEC IEEE1394a (PCI-Karte)
    • Creative Labs Soundblaster AWE64 Gold (ISA-PnP-Karte)
    • Seagate ST3120022A (120 GB IDE udma5 @ udma4)
    • DVD-RW (IDE udma2)
    • 3½“ 1,44 MB FDD
    • Netzteil 300 W ATX gebraucht oder 400 W ATX neu


    Slackware 14.2 mit Kernel 4.19.81 läuft darauf, X läuft mit 1920×1200 px @ 24 bpp. KDE 4 ist zwar recht gemütlich, aber ansonsten problemlos.

    Wird versucht Windows XP professional SP3 zu installieren, läuft die Inst. erst mal im Textmodus an und wechselt dann in den Grafikmodus. Dann kommt irgendwann ein Neustart und danach bleibt Windows im Startbildschirm hängen. Der Rollbalken friert ein. Nur ein hard reset hilft weiter. Dann lässt sich Windows in den abgesicherten Modus starten. Im Gerätemanager gibt es dort keine Auffälligkeiten. Ein Neustart "normal" hängt aber wieder mit eingefrorenem Rollbalken im Startfenster.
    1. Vermutung: Netzteil in Folge Alterung zu schlapp. Also 400 W neu dran. Keine Änderung!
    2. Vermutung: Grafikkarte kommt unter Windows mit 1920×1200 px nicht klar. Monitor 1280×1024 px dran. Keine Änderung!
    So langsam gehen mir die Ideen aus, und zu viel Zeit wird dafür auch nicht mehr verwendet werden.
    Ist ein Teil der o.g. Hardware bekannt dafür inkompatibel mit Windows XP zu sein?

    Bedeutet "AMD Irongate" vielleicht genau diesen Schutz vor Windows XP?

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    :fresse:

    Nach dann viel Spaß bei den verbleibenden ≈ 6 h 40 min … :D

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