Beiträge von Arnulf zu Linden


    Weshalb eine SSD als „Datenhalde“?

    Auf dieser „Datenhalde“ wird nahezu täglich mit Daten gearbeitet.

    Eine „Datenhalde“ ist für mich eine SSD oder HDD bzw. eine Partition darauf, auf der kein Betriebssystem liegt und auf der Anwender mit ihren Daten arbeiten.
    Die dafür auch gebrauchte Bezeichnung „Datengrab“ finde ich nicht so glücklich. Das klingt irgendwie so final, nach "write only".


    Ich persönlich hab trotzdem 3x18TB HDD im RAID5 als Datenhalde im Einsatz,

    Puh! Was für Datenmengen wälzt Du da, dass Du 36 TB Speicherplatz vorhältst? Hier werden die 6 TB (1× 2 TB SSD + 2× 2 TB HDD im Arbeitsrechner; 3× 2 TB HDD im Backupserver) wohl noch lange reichen.


    Software-Ausprobierrechner:
    AMD FX-6350 → AMD FX-8350

    Der PDC20269 läuft nicht in dem System. :(
    Beim Start wird zwar alles richtig erkannt. Kommt dann aber hohe I/O-Last über den PDC20269 beim Linux klonen, endet es mit einer kernel panic. Jetzt bleibt das Gehäuse zu, denn die Radeon 9200, die da rein sollte, seilt sich gerade final ab (zunehmende Pixelfehler, in anderem System gegengetestet).


    Gepresste CD-ROM, OEM (Dell)


    ja.......... finde den fehler. Die meisten OEMs haben integrierte Treiber drauf. Und besonders bei NICs und Audio lässt sich gerne was panschen.

    Wie wärs mal mit einer clean ISO?

    Windows XP professional SP2 von einer Original-Microsoft-CD-ROM (so 'n Teil mit Hologramm drauf):
    gleiches Resultat!

    Feierabend! Diese Kiste schützt sich vor Windows XP!


    und auch Hardwarekarten ausbauen,

    Lesen scheint auch für Dich schwierig zu sein. :sideeye:

    Steckkarten-Roulette bringt nix.

    Ansonsten ist die Vorgehensweise ganz einfach: Auf bekanntermaßen funktionierender Hardware¹ wird versucht Windows XP zu installieren. Und weil die Hardware in der eingangs genannten Zusammenstellung funktioniert, wird da auch nichts herunter skaliert, also kein schlapperer Prozessor eingebaut, keine Rückkehr zum Hersteller-BIOS, keine BIOS defaults und auch kein Ausbau mehr von Steckkarten (außer vllt. bessser für 1920×1200 geeignete Grafikkarte).

    Wenn Windows XP zu doof für diese Hardware ist, kommt da eben kein Windows zusätzlich zum Linux drauf.

    ¹ Aussagen der Art "Nur, weil es unter Linux geht, heißt nicht, dass es einwandfrei funktioniert." sind schon ziemlicher Stuss! Hardware funktioniert also selbst dann nicht unbedingt richtig, wenn darauf ein die Hardware forderndes Betriebssystem stabil läuft. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.


    Um welches XP gehts eigentlich? Original, oder nen gebranntes? nen Sp0 oder nen SP3.

    Das Lesen des Startbeitrags hilft manchmal. :sideeye:


    Wird versucht Windows XP professional SP3 zu installieren,

    Gepresste CD-ROM, OEM (Dell).


    Denkbar ist (trotz anscheinend fehlerfreiem Kompilieren) auch eine Beteiligung des RAM. Vielleicht werden bei der Kompilierung eben die betroffenen Segmente gar nicht angesprochen > memtest86+

    Gestern Abend wurde der Kernel 4.19.81 mit Unterstützung für den PDC20269 – diese Erweiterung wird also unabhängig von Windows erfolgen – kompiliert, und dabei wurde tatsächlich nur ca. die Hälfte des RAM belegt. Daher lief über Nacht memtest86+ 5.0.1, was heute morgen nach drei fehlerfreien Durchläufen beendet wurde. RAM ist also in Ordnung.
    Nun mal schauen, was mit der 160 GB HDD am PDC20269 passiert. Eingebaut sind die beiden Teile schon, dann Linux klonen und die 120 GB vom onboard-IDE-Controller abstöpseln. Danach wird dann der nächste Versuch mit Windows XP folgen. Im Moment rödelt gerade 'ne andere Kiste am Platz.


    Ich würde mal alle Erweiterungskarten (außer der GPU natürlich) rauswerfen und dann testen.
    Sollte es dann gehen-> eine Karte nach der anderen Einbauen und testen

    Steckkarten-Roulette bringt nix.


    Vielleicht auch mal ne andere HDD probieren...

    Maxtor 6Y160P0 (160 GB IDE udma6) + Promise Ultra133TX2 (PDC20269) nehmen gerade Raumtemperatur an, Einsatz also frühestens morgen Abend. 160 GB HDD am onboard-IDE-Controller dürfte an LBA48 scheitern.


    Dein Athlon XP 2600+ hat den Thoroughbred-Kern, der war nie dafür vorgesehen mit dem Irongate-Chipsatz zusammenzuarbeiten,

    Prozessor und Brett arbeiten aber zusammen! Sonst hätte es spätestens beim Kompilieren des Linux Kernel 4.19.81 passend zur Hardware Ärger gegeben.
    Das modBIOS hat das primäre Ziel, einen Athlon XP Thoroughbred (A oder B) mit dem Brett zu verheiraten. Da Linux damit klaglos läuft, bleibt der Prozessor drauf. Wenn Windows XP dazu zu doof ist, kommt es halt nicht zusätzlich da drauf. Wäre ja nicht das erste Mal, dass ein Windows zu doof für eigentlich passende Hardware ist.


    Slackware läuft problemlos und das meiste wird kompiliert,

    Slackware wird wie die meisten Distros nur installiert oder einfach von einer anderen Kiste geklont. Kompiliert wurde allerdings der Kernel …
    Der Verdacht "Netzteil" wurde überprüft, weil die Grafik vom Kernel kompilieren nicht viel mitbekommt, sehr wohl aber von der Windows XP-Installation.


    Desweiteren würde ich dazu raten die USB 2.0 mit VIA-Chip zu entfernen, die verträgt sich nicht mit dem Gigabyte GA-7IXE/7IXE4, da wäre eine Karte mit NEC-Chip viel besser.

    Das machst Du woran fest? Gerade mal unter Linux in beide Richtungen 'n paar zehn MB auf die Rutschbahn geschickt, als Stick 'n Adata 16 GB USB 3.0 dran, der schneller als USB 2.0 ist, selbiges also ausreizt. Keine offensichtlichen Probleme, auch nicht im syslog.

    Eine Karte mit NEC USB 2.0-Controller ändert nix am Verhalten von Windows XP.


    Für den Athlon XP 2600+ Thoroughbred würde ich ein anderes Mainboard empfehlen, Mit AMD 760, VIA KT266A oder nForce.

    Eine Kiste mit diesem Prozessor auf Brett mit Via KT333 steht hier. Lange Jahre war da 'n Brett mit Via KT266A drin. Das seilte sich vor ein paar Jahren dann mal final ab, hatte damals aber auch nach vielen Jahren als Produktivsystem, damals mit schlapperem Prozessor, seine Schuldigkeit getan. Bretter mit AMD 760 und nvidia nForce habe ich nicht, und nvidia nForce2 ist 'n anderer Schnack, auf den ein Barton gehört.


    Schonmal ne andere Grafikkarte probiert?

    Nein, da ist die Auswahl auch stark eingeschränkt, weil das Brett nur AGP 2× kann, viele der vorhandenen Ati Radeon 9xxx aber nur AGP 4×/8× können. Lediglich eine Radeon 9200 könnte aus einer anderen Kiste da rein wandern. Eine nvidia kommt da nicht wieder rein, weil nouveau auf so schwacher Hardware keinen Spaß macht. Und irgendwas Gammeliges ohne DVI-Ausgang ist in diesem Haushalt exklusiv-oder mit AGP verknüpft.


    Schau mal das du das neuste Original BIOS drauf geflasht bekommt.

    Das geht nicht, weil dann der Prozessor nicht mehr drauf läuft. Mit dem Hersteller-BIOS (letzte Version ist F9) ist beim Athlon 1400 (B-Modell) Schluss. Aus der Kramkiste heraus wäre aktuell sogar beim Athlon 1200 Schluss, also "performance collapse" :(


    Ich würde mal alle Erweiterungskarten (außer der GPU natürlich) rauswerfen und dann testen.
    Sollte es dann gehen-> eine Karte nach der anderen Einbauen und testen

    Würde das Linux auch spacken, wäre das längst passiert.
    So wird eher umgekehrt 'n Schuh draus, also eine nach der anderen ziehen, angefangen mit der ISA-Soundblase. Wenn es allerdings an der Soundblase hängt, käme da kein Windows XP drauf, denn diese Kiste ist hier die leistungsstärkste mit ISA-Bus, und da passt 'ne Soundblase Auweia 64 einfach zu gut dazu.


    Vielleicht auch mal ne andere HDD probieren...

    Weniger die HDD als mehr der IDE-Controller ist in den Kreis der Verdächtigen aufgerückt. IEEE1394a raus, dafür PDC20268 oder PDC20269 rein ist eine Überlegung, zumal die HDD dann auch mit udma5 laufen würde.

    Die nachfolgende Hardware scheint sich vor Windows XP zu schützen.

    • AMD Athlon XP 2600+ AXDA2600DKV3C @ 1,6 GHz (100 MHz FSB – das Brett kann keine 133 MHz FSB)
    • Gigabyte GA-7IXE4 (modded BIOS; AMD 751 & 756)
    • 768 MiB RAM = 3× 256 MiB SDRAM PC-133 DS @ PC-100 CL2
    • Ati Radeon 9000Pro (AGP 2×/4×/8× @ 2×; 64 MiB; DVI)
    • Monitor wahlweise 1920×1200 oder 1280×1024 an DVI
    • no name NIC mit RTL8139D (PCI-Karte)
    • Via USB 2.0 (PCI-Karte)
    • NEC IEEE1394a (PCI-Karte)
    • Creative Labs Soundblaster AWE64 Gold (ISA-PnP-Karte)
    • Seagate ST3120022A (120 GB IDE udma5 @ udma4)
    • DVD-RW (IDE udma2)
    • 3½“ 1,44 MB FDD
    • Netzteil 300 W ATX gebraucht oder 400 W ATX neu


    Slackware 14.2 mit Kernel 4.19.81 läuft darauf, X läuft mit 1920×1200 px @ 24 bpp. KDE 4 ist zwar recht gemütlich, aber ansonsten problemlos.

    Wird versucht Windows XP professional SP3 zu installieren, läuft die Inst. erst mal im Textmodus an und wechselt dann in den Grafikmodus. Dann kommt irgendwann ein Neustart und danach bleibt Windows im Startbildschirm hängen. Der Rollbalken friert ein. Nur ein hard reset hilft weiter. Dann lässt sich Windows in den abgesicherten Modus starten. Im Gerätemanager gibt es dort keine Auffälligkeiten. Ein Neustart "normal" hängt aber wieder mit eingefrorenem Rollbalken im Startfenster.
    1. Vermutung: Netzteil in Folge Alterung zu schlapp. Also 400 W neu dran. Keine Änderung!
    2. Vermutung: Grafikkarte kommt unter Windows mit 1920×1200 px nicht klar. Monitor 1280×1024 px dran. Keine Änderung!
    So langsam gehen mir die Ideen aus, und zu viel Zeit wird dafür auch nicht mehr verwendet werden.
    Ist ein Teil der o.g. Hardware bekannt dafür inkompatibel mit Windows XP zu sein?

    Bedeutet "AMD Irongate" vielleicht genau diesen Schutz vor Windows XP?

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    Kleines Kontrastprogramm:

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    :fresse:

    Nach dann viel Spaß bei den verbleibenden ≈ 6 h 40 min … :D

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    auch einen 486er mit zwei FDD-Anschlüssen und 34 MB RAM.

    34 MiB RAM sind in einem 486er mit drei oder vier PS/2-Steckplätzen zwar möglich, wären aber doch extrem ungewöhnlich. Warum sollte man 1 oder 2 MiB PS/2-FPM oder 4× 256 KiB SIMM oder 8× 256 KiB SIMM auf SIMM→PS/2-Adapter ("SIMM shuttle") verwenden, wo einem 4 und 8 MiB PS/2-FPM sowie 4× 1 MiB SIMM hinterher geschmissen werden?


    Manche Live-CDs kann ich so per floppy/loadlin etc. starten und verwenden (kein CDROM-Start mittels BIOS).

    Dafür gibt es doch Software zur Erstellung spezieller Bootfloppies, von denen sich dann z.B. 'ne CD-R anstarten lässt: btmgr, plop, …


    Ich glaube man kann die FDD 5.25" auch nicht an diese FDC-USB-Adapter für 10-15,-€ anschließen, was ich so gelesen habe.

    Die Dinger sind i.d.R. explizit für 1,44 MB 3½“ FDDs bestimmt. 720 KB oder 2,88 MB 3½“ FDDs dürften genauso wenig dran funktionieren wie 5¼“ FDDs.


    Direkte Zugriffe wären für meine schwer lesbaren Floppys wohl wichtig, denke ich.

    Wenn es um sehr viele Disketten geht oder Du auch zukünftig mit Disketten, insbesondere auch 5¼“ arbeiten möchtest, solltest Du Dir 'ne olle Kiste zusammen schrauben, deren onboard-FDC zwei Laufwerke nimmt, und die stark genug für ein Linux mit Kernel 2.6 ist. Unterkante dafür ist grob ein Pentium III 800 MHz mit 768 MiB RAM und dedizierter Grafikkarte, dazu 100base-TX und USB 2.0 als Steckkarten, sofern nicht onboard vorhanden. Wegen immer noch recht hoher Verfügbarkeit bieten sich ein Pentium 4 auf Sockel 478 oder Athlon XP auf Sockel A an. Da muss man aber schon ins Mainboard-Manual schauen, ob das Brett noch zwei FDDs nimmt. Bei x86_64-Brettern mit FDC an Bord ist von Unterstützung für nur noch ein FDD auszugehen.


    Ja, hier geht das bislang einzig mit gentoo (auf dem 486er, auf dem PII liefen natürlich mehr Distris).

    Dann nimm doch den PII …


    Apropos x86_64.

    Bei AMD ist bis Sockel AM2+ i.d.R. ein FDC an Bord. Mit Sockel AM3 gibt es mit und ohne FDC. Ab Sockel AM3+ ist ohne FDC die Regel, mit FDC am ehesten auf AsRock-Brettern.


    PCI Multi I/O Karten gibt es wohl nicht, oder FDCs für den PCI-Slot?

    Sieht schlecht aus. Es wäre dann aber auch kein nativer FDC möglich, da die dafür notwendigen I/O-Adressen und der DMA 2 nicht so ohne weiteres an PCI-Geräte vergeben werden können. Sollte mal so eine Karte auftauchen ist damit zu rechnen, dass darauf die gleichen Chips wie in den USB-FDDs verbaut sind.


    Warum sollten USB-FDDs auf den Müll gehören?

    Lesen geht, solange die Disketten nicht überformatiert sind. Alles andere kann man damit eher vergessen. Und ein 5¼″-FDD an USB ist mir noch nicht begegnet.