Beiträge von Arnulf zu Linden


    Ansonsten werfe ich immer SCSI in den Raum,

    Dafür braucht man aber einen bootable VL- doer ISA-Bus-SCSI-Controller und Laufwerke (HDD, CD-ROM oder CD-RW), die da dran passen. Das dürfte alles mittlerweile sehr rar gesät sein. Außerdem muss das BIOS auf dem Brett in der Lage sein, das BIOS auf dem SCSI-Controller anzuschubsen.

    Bei IDE kann man notfalls statt einer HDD eine CF-Karte mit CF-IDE-Adapter einsetzen, wobei auch da nicht jeder mit jedem zusammen will.



    Aber Master und Slave soll man doch heute nicht mehr verwenden :oO3:

    Learn to distinguish technical from political or racist context. ;)

    Und ja, heute verwendet man SATA. :trollface:


    Ein CDROM und ZIP scheinen auch kaputt zu sein, oder es ist was mit Slave/Master/Cableselect und/oder BIOS-Einstellungen.

    Vergiss "cable select" an einem 486er. Da kommen an jeden IDE-Controller jeweils ein Laufwerk als master und bei Bedarf ein zweites als slave.

    Probier CDROM und ZIP mal an Deiner PII-Kiste. Wenn die daran auch nicht wollen, sind sie wohl hin.
    Ansonsten kann das auch eine Inkompatibilität mit dem IDE-Controller auf dem Brett sein. Laut TH99 hat das FIC 486-GIO-VT VL- und ISA-Bus an Bord. Die alten IDE-Controller für VL- oder ISA-Bus haben mit Atapi-Laufwerken oftmals Probleme oder sind da zumindest sehr wählerisch. Wenn ein Atapi-Laufwerk allein an einem IDE-Controller nicht läuft, kann eine der möglichen Kombis mit einem zweiten Laufwerk dazu führen, dass das Atapi-Laufwerk läuft. Die Kombis sind:

    • HDD master + Atapi slave
    • Atapi master + HDD slave
    • Atapi master + Atapi slave

    Vom "iomega ZIP100 IDE" gibt es zwei Versionen. Die erste Version unterstützt "Pio Mode 0" (pio0) und kein DMA. Da stehen die Chancen recht gut, dass so 'n Teil auch an einem 486er läuft. Die zweite Version unterstützt "Pio Mode 3" (pio3) und "Multiword DMA 1" (mdma1), wobei DMA in der Praxis weder unter Windows noch unter Linux funktioniert und das Laufwerk für die Nutzung in den Pio Mode gezwungen werden muss.
    Die Chance, ein "iomega ZIP250 IDE" an einem 486er in Gang zu kriegen, dürfte gering sien.



    Habe eine I/O-Karte, auch eine weitere mit IDE und einem FDD-Anschluss. Der könnte dann ja später zu Einsatz kommen? Allerdings nix zum Booten ...

    Wenn der FDC auf dem Brett tatsächlich über 'n Deister gegangen ist, deaktiviere den onboard FDC und nimm statt dessen den FDC auf der Karte. Für das BIOS auch zum Boot ist das normalerweise wumpe, da der FDC auf der Karte die selben Ressourcen (IRQ, DMA, I/O-address) nutzt wie der onboard FDC. Alles andere auf der Karte sollte deaktiviert werden, da Ressourcen nicht doppelt belegt werden dürfen, wobei da eine Ausnahme für die IRQs für RS232-Schnittstellen gilt. Teilen sich zwei oder mehr RS232-Schnittstellen einen IRQ, ist im Betrieb allerdings peinlichst darauf zu achten, das diese RS232-Schnittstellen niemals zeitgleich angesprochen werden, da es sich anders als bei PCI nicht um echtes "IRQ sharing" handelt. Den IDE-Controller auf der Karte kannst Du zusammen mit dem onboard-IDE-Controller nutzen, wenn die beiden IDE-Controller unterschiedliche Ressourcen nutzen können.

    Ach ja, bevor Du ein Laufwerk als defekt aussonderst, probiere es an einem anderen PC mit einem bekanntermaßen funktionierenden Kabel.


    Ach ja: Bezüglich DDO: In dieser Situation bringt es auch nichts die Festplatte Bootfähig mitt EZ-Drive zu machen und dann irgendwie von Festplatte zu starten und DDO von dort installieren? Das geht auch nicht mit Diskette vom MT4 Pentium II Rechner aus, da sein BIOS anders ist und DDO erst das BIOS checkt um dann die richtigen EZ-BIOS Befehle in den MBR zu schreiben?

    Das sollte so gehen: Stell im BIOS der PII-Kiste für die HDD "normal" und C,H,S = 1023,16,63 ein. Installiere dann das DDO. Klemm die HDD um und stell im BIOS des 486ers im BIOS dafür ebenfalls "normal" und C,H,S = 1023,16,63 ein.

    zur 160 GB IDE-HDD:

    Onboard-IDE-Controller mit LBA48-Support kamen so im Dunstkreis von Intel Pentium 4 & AMD Athlon XP auf. Alles, was älter ist, unterstützt nur LBA28.
    Wenn das Brett einen PCI-Bus hat, kann man versuchen, darin einen PCI-IDE-Controller zu betreiben, der LBA48 unterstützt. Damals beliebt waren z.B. der Promise Ultra 100TX2 (aka PDC20268) und der Promise Ultra 133TX2 (aka PDC20269), die Treiber bis runter zu Windows 95b mitbrachten. Treiber für Windows 95a und noch älter wären eh sinnlos, da der FAT32-Support fehlt. Der ältere Promise Ultra 100 (aka PDC20267) unterstützt in Hardware ebenfalls LBA48, benötigt dafür aber ein BIOS-Update.
    Auf Sockel-Super-7 und Slot-1-Brettern laufen die o.g. Controller in aller Regel. Bei Sockel-7 muss man es schlicht ausprobieren. Bei Sockel-5 und älter wird das eher nix.

    zur 40 GB IDE-HDD:

    Eine Begrenzung auf 32 GB ist nicht notwendig, da sich die ohnehin nur mit DDO oder unter Linux mit voller Kapazität nutzen lässt.
    Mehr zum Thema IDE-HDDs in ollen Kisten gibt es hier.

    zu Betriebssystemen:

    Auf einem 486er kommen je nach Ausstattung entweder DOS 6.22 & WfW 3.11 oder Windows 95 sowie im Dualboot ein altes Linux in Betracht. Halbwegs aktuelle Software kann man auf einem 486er vergessen. Auf meinen 486ern läuft Slackware 9.1 mit Kernel 2.4.33.3, und auf einem schlapperen 486er im Dualboot noch DOS 6.22 & WfW 3.11. Wenn eine Festplatte > 8,4 GB verbaut ist und unter Windows mit voller Kapazität genutzt werden soll, wird Windows 95b oder c wegen FAT32 benötigt. Damit Windows 95b oder c nicht die Performane einer Schlaftablette entfalten, sollten ein Prozessor mit ≥ 100 MHz und RAM ≥ 32 MiB verbaut sein. Ansonsten kann FreeDOS mit FAT32 umgehen und Linux sowieso.

    zum DDO:

    Ja, der DDO landet im MBR. Für Dualboot mit DOS oder Win9x und Linux richtet man ein DOS-Startmenü in der CONFIG.SYS ein, von dem aus dann wahlweise Windows, DOS oder Linux (via loadlin.exe) gestartet werden. Unter Linux wird kein Bootmanager installiert! Dadurch wird sicher vermieden, dass dabei das DDO im MBR übergebügelt wird.


    FIC 486-GIO-VT Mainboard
    […]
    Eine 160GB Samsung ist bestellt.

    486er unterstützen IDE nur mit LBA28.

    Während die meisten Kapazitätsgrenzen für IDE-Festplatten nur vom BIOS herrühren und daher mit einem DDO oder Linux umgangen werden können, ist LBA28 ein Hardware-Limit, dass per Software nicht umgangen werden kann.

    Die 160 GB IDE-Festplatte benötigt für den Betrieb mit voller Kapazität LBA48 und wird an einem 486er nur funktionieren, wenn die Kapazität per Steckbrücke an der IDE-Festplatte auf 128 GB (LBA28 limit) begrenzt werden kann. Ansonsten ist Datenschrott vorprogrammiert!


    Mein A4-4000 wird unterstützt. Und der ist von 2013.


    Jedenfalls kommt beim Setup mit TPM 2.0 kein Fehler bezüglich der CPU.

    Wenn ich das richtig verstehe, hat Deine Kiste mit dem A4-4000 drin TPM 2.0 an Bord. Und fehlendes TPM 2.0 soll eben ein Ausschlusskriterium für Windows 11 sein.
    Irgendwelche Fummel- und Bastel-Installationen, die das umgehen, zählen nicht.


    Hieß es das nicht immer, dass jetzt die Beste Zeit sei zu Linux zu wechseln? Das haben wir schon bei Vista, 8, 10 und jetzt 11 gehört und gelesen, merkwürdig ist daran dass Linux noch immer eine Nische im Desktopbereich besetzt. ??

    Wenn M$ bei der TPM 2.0-Grütze als Minimalanforderung bleibt, ist es dieses Mal eine grundlegend andere Situation. Bei früheren Wechseln der Windows-Versionen konnte die alte Hardware meist weiter genutzt werden. Da gab es dann mit der neueren Windows-Version die gesamte Bandbreite von "läuft brauchbar" bis "entfaltet die Performance einer Schlaftablette".

    Windows Vista wurde bekanntermaßen mit Windows XP ausgesessen und dann später gleich zu Windows 7 gewechselt. Windows 8 wurde bekanntermaßen mit Windows 7 ausgesessen und dann später gleich zu Windows 10 gewechselt.

    Kein Computer in meinem privaten und beruflichen Umfeld ist für Windows 11 geeignet.

    Privat ist das kein Problem, da eh primär Linux läuft. Und für irgendwelche Windows-Software aus dem Neolithikum steht die eine oder andere Museumskiste (mit Windows ME/2000/XP/Vista 32-Bit, 7 64-Bit und in Zukunft dann eben auch 10 64-Bit) bereit – ansonsten ginge das wohl auch inna VM.

    Auf Arbeit könnte das skurrile Züge annehmen, denn dort wollen einige von Windows nicht lassen, andererseits ist keine Bereitschaft vorhanden, funktionierende und für die jeweiligen Einsatzsbereiche ausreichende Computer durch neue zu ersetzen.


    Hier zwingt Microsoft einen zu einen Hardware-Update,

    Daran dürften auch die Hardware-Hersteller ein Interesse haben: Früher war ein PC nach drei Jahren meist so veraltet, dass man damit nicht mehr arbeiten mochte. Da diente die neue Windows-Version durchaus auch als Argument für den Kauf neuer Hardware. Mittlerweile sind bei der Hardware-Entwicklung aber physikalische Grenzen erreicht worden, was dazu geführt hat, dass ein etwa zehn Jahre alter PC, wenn es nicht schon damals ein Sparbrötchen war, den meisten Anwedern heute noch reicht. Um den Verkauf wieder anzukurbeln bleibt nur das Generieren von künstlicher Obsoleszenz.

    Ist zuweilen aber auch keine schöne Lösung, erst recht, wenn man nicht "im Büro-/Prüfanlagenumfeld" unterwegs ist, sondern Außenanlagen in freier Wildbahn betreut.

    Die o.g. Hardware kommt nur in der Versuchshalle zum Einsatz. In die freie Wildbahn musste ich "vor Corona" zum Glück nur sehr selten (und "seit Corona" bislang gar nicht), dann aber auch schon mal quer durch die Republik (Emmingen & Wald im Südschwarzwald). "Im Feld" kommt neuere Messtechnik zum Einsatz. Die dazu gehörige, aber nicht zwingend erforderliche 32-Bit-Software läuft unter Windows 10 64-Bit. Das läuft u.a auf einem Toshiba Tecra A11-16W (Intel Core i3 M350, 8 GiB DDR3; 120 GB SSD – Gerät gut erhalten, Akku mal getauscht), der eine native RS232-Schnittstelle besitzt. Windows 11 dürfte der wohl nicht mehr mitmachen.


    wir haben bei uns noch deutlich ältere Kollegen im Einsatz,

    Das kommt mir nur zu bekannt vor. Als Messrechner laufen PCs mit Athlon XP und wegen ISA-Bus-Steckplätzen auch noch Pentium III Coppermine (1000 und 1100) drin sowie zwei Laptops mit Windows XP. Die Kommunikation mit den Messgeräten läuft über RS232 und IEEE488, nur bei recht neuen Messgeräten auch über Ethernet, wobei der Adapter am Messgerät letztlich Ethernet in RS232 (immerhin 100% transparent) übersetzt und die entsprechenden erhältlichen Adapter für UltraScheißBus und Blauzahn auch nix anderes machen.


    Das größere Problem wird da eher die im Einsatz befindliche Software sein, wo man 'nen Spagat zwischen "Software aus der Jahrtausendwende, die es nicht mehr neuer gibt" und "Braucht direkten Hardwarezugriff auf alte Schnittstellen" (aka. "VM geht nicht") hinbekommen muss.

    Das interessiert Microsoft 'n feuchten Kehricht.


    Erinnert mich an so manche alte Diagnose-Software, die noch auf DOS aufsetzt, direkt mit 'ner RS232-Schnittstelle kommuniziert

    Dafür sind ein Laptop mit Pentium MMX 266 und ein PC mit K6-2 500 verfügbar. Auf beiden läuft Bremse 98 Small Edition. Das ohne GUI gestartete MS-DOS 7.10 taugt für die vorhandenen Diagnoseprogramme, die unter DOS laufen. Nach MS-DOS ≤ 6.22 schreien die zum Glück nicht.


    [Dafür? :D
    [Fritz - Thüringer Klöße]

    Bist Du gerade auf Strafexpedition?

    Da Weihnachten im Supermarkt ja schon wieder begonnen hat, hier zur maximal !besinnlichen Einstimmung:

    257ers: "Holz – Weihnachtslied"

    Knorkator: "Weihnachtsschimpfe"
    Liedtext dazu.
    Das Lied verwendet einen Satz von Johann Sebastian Bach.

    KoЯn: "Jingle bells"

    die einzige erträgliche Version von Franz Xaver Grubers Verbrechen gegen die Menschlickeit


    wegen Windows 11 wirds sicher bei mir und in der Familie definitiv kein Hardware-Upgrade geben, wo kommen wir denn jetzt da hin?

    … dahin, wo Micro$oft Dich und uns alle hin haben will.

    Das wird auf drei Fraktionen Benutzer hinaus laufen:

    • 1. Fraktion: Die machen den Sch▩▩▩ mit, schmeißen ihre alten, aber funktionstüchtigen und für die alltäglichen Aufgaben nach wie vor völlig ausreichenden Computer weg und kaufen neue Hardware.
    • 2. Fraktion: Die lassen einfach Windows 10 weiter laufen, behalten ihre Computer und scheren sich nicht um IT-Sicherheit. "Wurmschleuder 10"
    • 3. Fraktion: Die haben von M$ endgültig die Faxen dicke, behalten ihre Computer und steigen komplett auf Linux um.

    Bis dahin fließt aber noch viel Wasser die Leine¹ runter.

    Privat werden, so sie dann noch funktionieren, PCs mit den AMD-Prozessoren FX 8350, FX 6350 und Phenom II X4 945 betroffen sein. Alle haben 'ne SSD für die Betriebssysteme drin. Der PC mit dem Phenom II X4 945 drin ist aber nur mit 8 GiB RAM bestückt, wobei der unter Windows 10 für die darauf laufenden Anwendungen völlig ausreicht, woran sich absehbar auch nix mehr ändern wird.


    den Komplettwechsel zu Linux durchziehen - und alles, was nicht direkt oder per Wine läuft, wird dann über 'n Windows 7/10 in 'ner VM gelöst […]. Guggen wir mal.

    Für irgendwelche Software aus 'm Neolithikum (hier nur: capella 2000 auf Windows XP²) ist das mit 'ner VM sicherlich eine brauchbare Lösung. Schau 'n wa mal.

    Problematisch wird es bei Software, die sich auch immer Updates zieht und dann irgendwann nach Windows 11 schreit. Da sehe ich auf Arbeit ein großes in Software gegossenes Problem: "Lexware Buchhalter". Deutlich vor dem Ende des Supports für Windows XP erzwang eine neue Version schon den Wechsel von Windows XP auf Windows 7 – Windows Vista wäre vllt. auch noch gegangen – und damit einen neuen PC, da der alte zu schlapp für Windows 7 war.


    Interessanter wird's da bei uns auf Arbeit: […] gut 9 Jahre alte HP EliteBook Workstation (mit hübschem Sandy Bridge i5) mit Windows 10 aufgesetzt, […]. Ergo wäre dann auch 2025 da Feierabend mit 'nem aktuelleren Windows.

    Bis dahin wird das Teil dann aber auch gut 13 Jahre auf 'm Buckel haben. Das könnte sich also vorher schon elektrisch erledigen.

    Auf Arbeit kann das aber auch bei mir schwierig werden. In den Blechottos unter den Schreibtischen werkeln AMD FX 6300, AMD FX 4100, AMD Phenom II X6 1100T (unter meinem Schreibtisch) und Intel Core i7 3770K, in zwei Laptops Intel Core i7 4702MQ. TPM 2.0? Wat 'n dat?

    ¹ Bei Bedarf durch jeweils lokales Fließgewässer ersetzen.
    ² Damals™ klappte das nicht unter wine, aber da könnte sich über die Jahre einiges getan haben.

    Wenn man eine halbwegs aktuelle knoppix auf einem System startet, in dem eine nvidia GeForce PCIe x16-Grafikkarte steckt, zeigt sensors in den meisten Fällen einen sensor nouveau-pci-0x000 (x = Ziffer) an, der die GPU-Temperatur und meist auch die GPU-Kernspannung anzeigt.

    Beim selbst kompilierten Kernel auf Slackware64 14.2 (Kernel 4.19.*) oder 15.0 beta (Kernel 5.12.15) hingegen fehlt dieser Sensor. Was fehlt dafür im Kernel oder als Modul?

    Ein wesentlicher Unterschied zur knoppix, die notwendigerweise "late kms" verwendet, ist die Verwendung von "early kms" im selbst kompilierten Kernel.

    Bei den meisten AMD nee Ati Radeon HD-Grafikkarten und den nachfolgenden AMD-Grafikkarten kommt ein vergleichbarer Sensor auch bei "early kms" im selbst kompilierten Kernel, ohne dass dafür zusätzlich zum Treiber radeon oder amdgpu etwas rein muss.


    Ich vermute das Maximum wäre[…] ein AMD-K6-2+/450ADZM oder AMD-K6-2+/475ADZM.

    Nominell kann beim Sockel-Super-7 der Multiplikator auf 1,5×…5,5× in 0,5-Schritten, wobei Pentium-S und ähnlich alte Prozzis 3,5× als 1,5× interpretieren, eingestellt werden, womit bei 66 MHz FSB bei 366 MHz Prozessortakt Schluss wäre.
    Tatsächlich kommst Du mit 66 MHz FSB bis zu 400 MHz Prozessortakt, da die K6-2, K6-III, K6-2+ und K6-3+ die Multiplikatoreinstellung 2,0× als 6,0× interpretieren.

    <Erfahrung mit PCs>
    Bei Vcore gilt für die AMD K6, K6-2, K6-III, K6-2+ und K6-3+, dass Vcore + 0,1 V bei vernünftiger Kühlung meist stabil läuft und Vcore − 0,1 V meist auch stabil läuft. Dass so etwas erst mal intensiv mit einem Livesystem getestet wird, versteht sich von selbst.
    </Erfahrung mit PCs>

    Wenn Du ein performantes Sockel-Super-7-System erleben möchtest, führt an einem K6-III, K6-2+ oder K6-3+ kein Weg vorbei. Der K6-III mit Vcore = 2,4 V dürfte zu warm für Dein Gerät werden. Der K6-2+ läuft normalerweise mit Vcore = 2,0 V. Besorge Dir irgendeinen K6-2+ und lass den dann mit 400 MHz = 6,0× 66 MHz FSB laufen.