Beiträge von Arnulf zu Linden


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    Sooo viel ist da nicht:

    Es ist gut möglich, dass die FPU nicht nur im BIOS sondern auch noch per Steckbrücke auf dem Brett aktiviert werden muss. Ich hatte hier schon mal diesen Mist.
    Das ISA-386C P scheint aber keine Steckbrücke dafür zu haben. In TH99 ist das ISA-386C (ohne "P") enthalten, dass dafür keine Steckbrücke hat.

    Wenn U46 ein DIP-Sockel ist, kommt da normalerweise ein DRAM-IC rein, etwa um mehr Cache verwalten zu können, die cacheable RAM area zu vergrößern oder den Cache von "write through" auf "write back" hochzurüsten. Für die FPU spielt das i.d.R. keine Geige.

    Wird dem Prozzi vielleicht etwas warm ums Herz, wenn er die FPU bestiefeln soll? Meine verbauten 386er-CPUs haben alle 'nen Kühlkörper bekommen.

    Mal andere Software probiert? Nicht dass das Programm 'ne Macke hat.


    In technischen Berufen ist das leider meist anders, als in euren IT-Berufen. Im Handwerk hab ich meist bisher nur "kostengünstige" Sachen gesehen wenn es um Computertechnik geht.

    Normal, da ist der Blechotto nur Mittel zum Zweck.


    als Elektroniker da arbeitet in der Industrie und hier 2 Monitore, Notebook und co schon echt Premium ist.

    Nun ja, als Elektroniker kann es ohne Notebook schwierig werden, da u. a. SPS und Messgeräte auch schon mal vor Ort konfiguriert werden müssen.


    Zumal für nicht IT-ler das echt strikt abgezählt wird.

    Das dürfte mit zunehmender Größe des Unternehmens zunehmend drastischer werden. Im Kleinunternehmen hilft dann schon mal der Gang zum Chef "Ich brauche Komponente X um Auftrag Y vernünftig bearbeiten zu können". Wenn Komponente X dann nicht gerade kostenmäßig durch die Decke schießt oder die betriebliche Solvenz hart an der Wasseroberfläche liegt, geht da schon mal was.


    seis nur ein Drucker an Ort XY.

    Hmm, bei den in Betrieben üblichen Laserdruckern kommt wegen deren Emissionen beim Aufstellungsort das Thema Arbeitsschutz ins Spiel.


    IDE-Controller: […] Sonst wäre vermutlich eine XT-CF Karte für Selbstbau oder als Kit auch eine Möglichkeit, die bringt ja ein flexibleres BIOS mit. Dann hab ich keinen Floppycontroller mehr,

    Wieso das denn? MFM/Floppy-Controller drin lassen und MFM komplett per Jumper deaktivieren.

    Wieso eigentlich der Aufriss mit der CF-Karte? Hängt am MFM/Floppy-Controller keine funktionierende HDD mehr? Ist keine alte IDE-HDD mehr vorhanden?


    Bin mir noch nicht sicher ob ich einen 286er ohne Diskettenlaufwerk(e) cool finden würde oder ob das eigentlich "zum Feeling" dazugehört :D

    Die Geräuschkulisse eines rödelnden Diskettenlaufwerks gehört dazu.


    Netzwerkkarte: Suche eigentlich das günstigste was NE2000 kompatibel ist und mit RJ45 kommt. Oder gibts da was spezielles, auf das ich achten sollte?

    Biete Dir eine "ne2000 compatible" 10base-2/T mit "Realtek RTL8019AS"-Chip an. Die läuft wahlweise ISA-PnP oder jumperless, wobei für Dein Szenario nur jumperless in Frage kommt. Das für die Konfiguration (ISA-PnP oder jumperless mit Einstellung von IRQ und I/O-Adressbereich) notwendige Programm RSET8019.EXE (Start von einer "nackten" DOS-Bootdisk) ist ebenfalls vorhanden.


    Bei unsererer Efeutute musste jetzt auch mal alles zurückgesetzt werden. Mal schauen ob die wurzeln. Hast du eine Erfahrung wie lang das braucht?

    Da ich immer direkt in das Kultursubstrat ("Erde") stecke, kann ich nicht sehen, wann die Luftwurzeln anfangen, in die Erde zu treiben. Bei Kopfstecklingen sollte sich nach wenigen Wochen wieder Wuchs zeigen, bei Stammstecklingen dauert das naturgemäß deutlich länger, da erst eine neue Knopse aus einem Nodium ausgetrieben werden muss. Bis sich Wuchs zeigt, sollten die Stecklinge einmal täglich mit der Nebelspritze angesprüht werden, wenn sie nicht in einem (Folien)gewächshaus stehen. Das Kultursubstrat sollte solange feucht, aber nicht triefnass gehalten werden.

    Kopfstecklinge wachsen leichter an als Stammstecklinge mit Blättern als Stammstecklinge ohne Blätter.

    Die Efeutute kann grundsätzlich auch in Hydrokultur gehalten werden, aber dazu kann ich Dir mangels praktischer Erfahrung nichts weiter sagen. Es gibt dann wohl auch noch die Version, die in ein Aquarium ranken oder wurzeln zu lassen, damit die dort Nährstoffe aus dem Wasser zieht.

    Generell gilt bei Stecklingen:

    • Wenn die Pflanze in "Erde" gehalten werden soll, werden die Stecklinge gleich in das Kultursubstrat gesteckt und nicht erst in Wasser gestellt, da viele Stecklinge die Umstellung von Wasser auf Erde nicht gut vertragen und die im Wasser gebildeten Wurzeln dann absterben, was oft zum Tod des Stecklings führt.
    • Wenn die Pflanze in Hydrokultur gehalten werden soll, werden die Stecklinge gleich in die Hydrokultur gestellt, damit sich gleich die für Hydrokultur passenden Wurzeln bilden.
    • Bei Kakteen und Sukkulenten werden die Stecklinge erst gesteckt, wenn die Schnittstellen vollständig abgetrocknet sind, was Tage bis Wochen dauert.


    Bei der Gasterhaworthia hätte ich schon fast überlegt, aber bisher immer Pech gehabt und irgendwann immer eingegangen.

    Bei der Gasterhaworthia muss man sich schon Mühe geben, um die hinüber zu kriegen. ;)
    Drei Möglichkeiten gibt es:

    1. ersaufen
    2. gar nicht gießen
    3. zu dunkel aufstellen


    Das gilt auch für Agave, Igelsäulenkaktus und Schlangen-Mauerpfeffer. Wegen der Robustheit dieser Pflanzen biete ich Teile davon überhaupt zum Versand an.


    Aber wenn du in der Nachbarschaft wärst, würde ich was abholen. ;)

    Also der Preis für 'n Hermes-Päckchen ist dann doch sehr überschaubar. Und nein, nach Berlin wird es mich in absehbarer Zeit nicht ziehen.

    Da die beiden genannten Pflanzen hier mal "reduziert & neu gestartet" werden müssen, fallen entsprechende Mengen Ableger an. Bevor die in der Biotonne landen, biete ich deren Versand zum Versandkostenpreis (Hermes) an.

    Schlangen-Mauerpfeffer (Sedum morganianum 'burrito'): Kopfstecklinge, gaaanz viiiiiele Blattstecklinge

    Gasterhaworthia: bewurzelte Triebe (Rosetten)

    Auf Wunsch können noch folgende Pflanzenteile dazu gepackt werden:

    Agave (Agave americana): bewurzelte Triebe

    Igelsäulenkaktus (Echinocereus): Trieb („Kugel“) mit Luftwurzeln

    Efeutute (Scindapsus): Ranke, ergibt mehrere Stammstecklinge

    Goldtüpfelfarn (Phlebodium aureum): Rhizomstück mit Trieb (erfordert größeres Paket)

    Frauenschuh (Paphiopedilum), tropische Art für drinnen: bewurzelte Triebe (erfordert größeres Paket)

    Wenn das NAS und die HDDs darin 24/7/365 laufen sollen, würde ich primär darauf achten, dass da HDDs rein kommen, die für 24/7/365-Betrieb ausgelegt sind.
    Die Leistung mag dann zwar nicht am oberen Ende des Möglichen liegen, aber mit HDDs, die nicht für 24/7/365-Betrieb ausgelegt sind, sinkt die Leistung wahrscheinlich viel früher auf Null wegen Plattentod als mit HDDs, die für 24/7/365-Betrieb ausgelegt sind.


    ich weiß eh nicht wie wir jahrelang mit 15"-19" überlebt haben,

    Da merkt man Dein jugendliches Alter. ;)
    Du hast also nicht jahrelang vor der 14"-Flimmerkiste gehockt. Da war der Wechsel zu 15" CRT mit 75 Hz vsync schon eine Wohltat und der Wechsel zu 17" oder gar 19" CRT mit 85 Hz vsync geradezu eine Revolution.


    ich will vom 27" in der arbeit und 32" zaus nicht mehr weg.

    Zu Hause bin ich mittlerweile auch bei 32" angekommen, ist halt der fortschreitenden Vergreisung geschuldet. :sideeye:


    Kannste da was geeignetes mit GUI empfehlen, Arnulf?

    Nein, da ich zum Klonen einer Festplatte gar keine GUI benutze, weil sie schlicht nicht gebraucht wird und nur unnötig Ressourcen¹ frisst. dd läuft direkt auf der Console. Außerdem nutze ich englischsprachige² Linuxe, was auch nicht so Dein Ding sein dürfte.

    Auf zum Klonen von Uralt-IDE-Platten geeigneter Hardware¹ läuft eine knoppix v5 vernünftig.

    ¹Hier kommt das Thema IDE-Controller & Uralt-IDE-Platten ins Spiel. Ich nehme für den temporären Umgang mit Uralt-IDE-Platten ein Sockel-Super-7-System (AMD K6-2+ 550 @ 600 MHz / 100 MHz FSB; Shuttle HOT-591P (Via Apollo MVP3 Chipset); 512 MiB RAM; Ati Radeon 9200; IDE-DVD-ROM). Da ist es mit Ressourcen nicht ganz so Dicke, um auch noch X & GUI laufen zu lassen. Bei Sockel-370/Slot-1/Slot-A muss man schon aufpassen, dass der Onboard-IDE-Controller nur maximal udma2 unterstützt.

    ²Als ich mit Linux anfing, war die deutschsprachige Unterstützung praktisch unbrauchbar. Das sollte heutzutage anders sein, aber ich bin bei englisch geblieben.


    Wäre es zum clonen nicht einfacher nen XP System zu nehmen, wo die platten temporär reinkommen?

    Für so etwas ist ein (Live-)Linux besser geeignet, da es die temporär angestöpselten Platten von Haus aus erst mal in Ruhe lässt. Außerdem ist dd zum Klonen bei Linux dabei.


    muss halt nur IDE/SCSI bieten. Dafür ist es da leicht den Platz bereitzustellen und die images weiterzusichern.

    Da muss man bei IDE aufpassen. Neuere IDE-Controller, die mehr als udma2 (Ultra ATA/33) beherrschen, kommen mit den ganz alten IDE-Platten (PIO-mode only, no DMA, no LBA) oftmals nicht mehr zurecht. Die Uralt-IDE-Platten werden nicht korrekt erkannt, statt dessen sinnfreie Geometrien angezeigt.


    Na für 586 Boards mit 200er oder ähnlicher CPU(socket 7), wo ich nur ISA und PCI Slots habe.

    Da musst Du aufpassen, denn es gibt "relativ" neue PCI-Grafikkarten, die in so alten Kisten nicht laufen. Es dürfte an der Version den PCI-Busses scheitern, die diese Karten fordern, die alten Sockel-7-Bretter aber noch nicht bieten. Habe hier z. B. 'ne Ati Rage XL (PCI, 8 MiB, VGA), auf die obiges zutrifft.

    Was in meinen ollen Kisten bis Sockel-7 "split voltage" so läuft:
    nvidia GeForce2 MX (32 MiB)
    nvidia Vanta (16 MiB)
    3Dfx Voodoo3 2000 (16 MiB)
    Ati 3D Rage Pro 215GP (8 MiB)

    Was davon "gaming-tauglich" ist, kann ich Dir mangels installierter Spiele nicht sagen.


    und mal nebenbei irgendwelche "Knöpfe" mit dem Fuß zu treffen (so, wie ich das aus den Kommentaren rausgelesen habe, scheinen das auch irgendwelche Register zu sein?

    Mit den Pistons ("Knöpfe") wird der Setzer bedient. Bei größeren Orgeln (und auch bei Digitalorgeln) ist der mittlerweile selbstverständlich, bei kleineren Orgeln wie der im Link eher unüblich. Da muss man dann alles vor und während des Spiels von Hand registrieren oder eine zweite Person (Registrant) macht das. Ich spiele nur Stücke, die ich allein an der Orgel spielen kann. Für romantische und sinfonische Orgelmusik, die die damals übliche Crescendo-Walze fordert, erfüllt der Setzer die gleiche Funktion, ist in der Handhabung aber präziser und vor allem flexibler.


    Bei uns ist so ein Orgelkonzert eher selten anzutreffen

    Die Johanneskirche hängt laut deren Homepage noch sehr im Corona-Modus fest. Die dortige Orgel sollte aber konzerttauglich sein.


    Abseits der Kirchen wüsste ich auch nicht, wo bei uns Orgeln installiert wären.

    Die gibt es öffentlich zugänglich praktisch nur noch in großen Konzerthäusern. Eine Kinoorgel steht im Musikinstrumentenmuseum Berlin. Darauf werden auch Konzerte gespielt, aber das ist klanglich 'ne andere Welt als Kirchen- oder Konzerthausorgel.


    Klingt recht "dünn" im Vergleich mit neueren Werken - aber musste sich ja auch erstmal alles entwickeln.

    Die Welt war damals nicht so laut. Heute sind wir regelrecht zugedröhnt.

    So ganz alte Stücke (Robertsbridge Codex, Codex faenza, Adam Ileborgh, …) spiele ich immer wieder mal, da viele Organisten da einen Bogen drum machen, ebenso um Orgelmusik aus der Renaissance sowie des französischen und iberischen Barock. Das sorgte bislang überwiegend für positive Resonanz insbesondere auch dann, wenn ich mal "wo anders" eine Orgelvertretung übernahm.

    hier mal zwei solcher Stücke:

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    (Buxheimer Orgelbuch (um 1460–1470): "Se le fatze ay pale". Als Vorspiel¹ zum "wach werden", kurz & knackig.)


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    (Louis-Nicolas Clérambault (1676–1749): "Dialogue sur les grands jeux". Schönes kraftvolles Nachspiel¹ mit dafür passender Länge.)

    ¹im ev.-luth. Gottesdienst


    Orgelmusik ist doch immer wieder mal was Feines

    Da kann ich nicht wiedersprechen. Noch schöner ist es, wenn man die Pfeifen auch mal selbst zum Klingen bringen kann. :)


    Wobei ich 'ne Orgel bisher wimre nur einmal live gehört habe

    Das solltest Du ändern. So ganz allmählich geht es mit Orgelkonzerten (bestuhlt, mit Abstand) wieder los.

    Das Stück von Widor gilt als das zweibekannteste Orgelstück nach "Toccata & Fuge d-moll" BWV 565. Das Stück von Widor hört man immer nur auf großen Orgeln. Wäre mal interessant, ob das auch auf kleineren Instrumenten wie der hier klanglich akzeptabel spielbar ist. Das Stück ist allerdings nicht ganz einfach zu spielen, wäre für mich also ein dickeres Brett zu bohren. Andererseits könnte ich damit mal meine Digitalorgel im Wohnzimmer recht gut ausreizen.

    Xaar, hör Dir ruhig noch ein paar mehr Pfeifen an. Zeitlich geht es damit los (Robertsbridge Codex, um 1350 – alles, was noch älter ist, ist nicht explizit für Orgel geschrieben):

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    Ich will ja nicht probieren was damals theoretisch möglich war, sondern die Rechner sollen möglichst einem Rechner aus der jeweiligen Zeit entsprechen.

    Damit wäre das geklärt.

    "probieren was damals theoretisch möglich war":
    u. a. mein Ansatz bei ollen Kisten.

    "die Rechner sollen möglichst einem Rechner aus der jeweiligen Zeit entsprechen":
    u. a. Xaars Ansatz bei ollen Kisten.

    Sind halt zwei unterschiedliche Herangehensweisen, die beide ihre Daseinsberechtigung haben.


    Pentium III Coppermine:
    Arbeitsspeicher 256 MB (PC133 SDRAM)
    DIMM1: Kingston 32MX64PC133CL3168 256 MB PC133 SDRAM (3.0-3-3-6 @ 133 MHz) (2.0-2-2-5 @ 100 MHz)

    Warum lässt Du den mit so unterirdisch wenig RAM laufen? Windows 2000 freut sich über Vollbestückung mit 768 MiB RAM. Für Windows 98SE nimmt man erstmal 512 MiB = 2× 256 MiB double-sided, führt dann den system.ini-Patch aus und steckt anschließend den dritten Riegel 256 MiB double-sided dazu.

    Beim Versuch, die Radeon R7 240 mit amdgpu zu bestiefeln friert der Kernel vor dem Umschalten in die fbcon ein. Mit radeon hingegen startet das System in die GUI. Kernel ist 5.12.15 auf Slackware 15.0 beta (current 2021-07-07).

    Für amdgpu werden folgende firmware-blobs verabreicht:

    Code
    amdgpu/oland_ce.bin amdgpu/oland_k_smc.bin amdgpu/oland_mc.bin amdgpu/oland_me.bin amdgpu/oland_pfp.bin amdgpu/oland_rlc.bin amdgpu/oland_smc.bin amdgpu/oland_uvd.bin

    Das sind alle /lib/firmware/amdgpu/oland_*.bin.

    Fehlt da evtl. was, oder geht die Radeon R7 240 schlicht nicht mit amdgpu?

    Knoppix 9.1 mit Kernel 5.10.irgendwas nimmt auch nur radeon für die Karte.