Beiträge von Arnulf zu Linden


    FIC 486-GIO-VT Mainboard
    […]
    Eine 160GB Samsung ist bestellt.

    486er unterstützen IDE nur mit LBA28.

    Während die meisten Kapazitätsgrenzen für IDE-Festplatten nur vom BIOS herrühren und daher mit einem DDO oder Linux umgangen werden können, ist LBA28 ein Hardware-Limit, dass per Software nicht umgangen werden kann.

    Die 160 GB IDE-Festplatte benötigt für den Betrieb mit voller Kapazität LBA48 und wird an einem 486er nur funktionieren, wenn die Kapazität per Steckbrücke an der IDE-Festplatte auf 128 GB (LBA28 limit) begrenzt werden kann. Ansonsten ist Datenschrott vorprogrammiert!


    Mein A4-4000 wird unterstützt. Und der ist von 2013.


    Jedenfalls kommt beim Setup mit TPM 2.0 kein Fehler bezüglich der CPU.

    Wenn ich das richtig verstehe, hat Deine Kiste mit dem A4-4000 drin TPM 2.0 an Bord. Und fehlendes TPM 2.0 soll eben ein Ausschlusskriterium für Windows 11 sein.
    Irgendwelche Fummel- und Bastel-Installationen, die das umgehen, zählen nicht.


    Hieß es das nicht immer, dass jetzt die Beste Zeit sei zu Linux zu wechseln? Das haben wir schon bei Vista, 8, 10 und jetzt 11 gehört und gelesen, merkwürdig ist daran dass Linux noch immer eine Nische im Desktopbereich besetzt. ??

    Wenn M$ bei der TPM 2.0-Grütze als Minimalanforderung bleibt, ist es dieses Mal eine grundlegend andere Situation. Bei früheren Wechseln der Windows-Versionen konnte die alte Hardware meist weiter genutzt werden. Da gab es dann mit der neueren Windows-Version die gesamte Bandbreite von "läuft brauchbar" bis "entfaltet die Performance einer Schlaftablette".

    Windows Vista wurde bekanntermaßen mit Windows XP ausgesessen und dann später gleich zu Windows 7 gewechselt. Windows 8 wurde bekanntermaßen mit Windows 7 ausgesessen und dann später gleich zu Windows 10 gewechselt.

    Kein Computer in meinem privaten und beruflichen Umfeld ist für Windows 11 geeignet.

    Privat ist das kein Problem, da eh primär Linux läuft. Und für irgendwelche Windows-Software aus dem Neolithikum steht die eine oder andere Museumskiste (mit Windows ME/2000/XP/Vista 32-Bit, 7 64-Bit und in Zukunft dann eben auch 10 64-Bit) bereit – ansonsten ginge das wohl auch inna VM.

    Auf Arbeit könnte das skurrile Züge annehmen, denn dort wollen einige von Windows nicht lassen, andererseits ist keine Bereitschaft vorhanden, funktionierende und für die jeweiligen Einsatzsbereiche ausreichende Computer durch neue zu ersetzen.


    Hier zwingt Microsoft einen zu einen Hardware-Update,

    Daran dürften auch die Hardware-Hersteller ein Interesse haben: Früher war ein PC nach drei Jahren meist so veraltet, dass man damit nicht mehr arbeiten mochte. Da diente die neue Windows-Version durchaus auch als Argument für den Kauf neuer Hardware. Mittlerweile sind bei der Hardware-Entwicklung aber physikalische Grenzen erreicht worden, was dazu geführt hat, dass ein etwa zehn Jahre alter PC, wenn es nicht schon damals ein Sparbrötchen war, den meisten Anwedern heute noch reicht. Um den Verkauf wieder anzukurbeln bleibt nur das Generieren von künstlicher Obsoleszenz.

    Ist zuweilen aber auch keine schöne Lösung, erst recht, wenn man nicht "im Büro-/Prüfanlagenumfeld" unterwegs ist, sondern Außenanlagen in freier Wildbahn betreut.

    Die o.g. Hardware kommt nur in der Versuchshalle zum Einsatz. In die freie Wildbahn musste ich "vor Corona" zum Glück nur sehr selten (und "seit Corona" bislang gar nicht), dann aber auch schon mal quer durch die Republik (Emmingen & Wald im Südschwarzwald). "Im Feld" kommt neuere Messtechnik zum Einsatz. Die dazu gehörige, aber nicht zwingend erforderliche 32-Bit-Software läuft unter Windows 10 64-Bit. Das läuft u.a auf einem Toshiba Tecra A11-16W (Intel Core i3 M350, 8 GiB DDR3; 120 GB SSD – Gerät gut erhalten, Akku mal getauscht), der eine native RS232-Schnittstelle besitzt. Windows 11 dürfte der wohl nicht mehr mitmachen.


    wir haben bei uns noch deutlich ältere Kollegen im Einsatz,

    Das kommt mir nur zu bekannt vor. Als Messrechner laufen PCs mit Athlon XP und wegen ISA-Bus-Steckplätzen auch noch Pentium III Coppermine (1000 und 1100) drin sowie zwei Laptops mit Windows XP. Die Kommunikation mit den Messgeräten läuft über RS232 und IEEE488, nur bei recht neuen Messgeräten auch über Ethernet, wobei der Adapter am Messgerät letztlich Ethernet in RS232 (immerhin 100% transparent) übersetzt und die entsprechenden erhältlichen Adapter für UltraScheißBus und Blauzahn auch nix anderes machen.


    Das größere Problem wird da eher die im Einsatz befindliche Software sein, wo man 'nen Spagat zwischen "Software aus der Jahrtausendwende, die es nicht mehr neuer gibt" und "Braucht direkten Hardwarezugriff auf alte Schnittstellen" (aka. "VM geht nicht") hinbekommen muss.

    Das interessiert Microsoft 'n feuchten Kehricht.


    Erinnert mich an so manche alte Diagnose-Software, die noch auf DOS aufsetzt, direkt mit 'ner RS232-Schnittstelle kommuniziert

    Dafür sind ein Laptop mit Pentium MMX 266 und ein PC mit K6-2 500 verfügbar. Auf beiden läuft Bremse 98 Small Edition. Das ohne GUI gestartete MS-DOS 7.10 taugt für die vorhandenen Diagnoseprogramme, die unter DOS laufen. Nach MS-DOS ≤ 6.22 schreien die zum Glück nicht.


    [Dafür? :D
    [Fritz - Thüringer Klöße]

    Bist Du gerade auf Strafexpedition?

    Da Weihnachten im Supermarkt ja schon wieder begonnen hat, hier zur maximal !besinnlichen Einstimmung:

    257ers: "Holz – Weihnachtslied"

    Knorkator: "Weihnachtsschimpfe"
    Liedtext dazu.
    Das Lied verwendet einen Satz von Johann Sebastian Bach.

    KoЯn: "Jingle bells"

    die einzige erträgliche Version von Franz Xaver Grubers Verbrechen gegen die Menschlickeit


    wegen Windows 11 wirds sicher bei mir und in der Familie definitiv kein Hardware-Upgrade geben, wo kommen wir denn jetzt da hin?

    … dahin, wo Micro$oft Dich und uns alle hin haben will.

    Das wird auf drei Fraktionen Benutzer hinaus laufen:

    • 1. Fraktion: Die machen den Sch▩▩▩ mit, schmeißen ihre alten, aber funktionstüchtigen und für die alltäglichen Aufgaben nach wie vor völlig ausreichenden Computer weg und kaufen neue Hardware.
    • 2. Fraktion: Die lassen einfach Windows 10 weiter laufen, behalten ihre Computer und scheren sich nicht um IT-Sicherheit. "Wurmschleuder 10"
    • 3. Fraktion: Die haben von M$ endgültig die Faxen dicke, behalten ihre Computer und steigen komplett auf Linux um.

    Bis dahin fließt aber noch viel Wasser die Leine¹ runter.

    Privat werden, so sie dann noch funktionieren, PCs mit den AMD-Prozessoren FX 8350, FX 6350 und Phenom II X4 945 betroffen sein. Alle haben 'ne SSD für die Betriebssysteme drin. Der PC mit dem Phenom II X4 945 drin ist aber nur mit 8 GiB RAM bestückt, wobei der unter Windows 10 für die darauf laufenden Anwendungen völlig ausreicht, woran sich absehbar auch nix mehr ändern wird.


    den Komplettwechsel zu Linux durchziehen - und alles, was nicht direkt oder per Wine läuft, wird dann über 'n Windows 7/10 in 'ner VM gelöst […]. Guggen wir mal.

    Für irgendwelche Software aus 'm Neolithikum (hier nur: capella 2000 auf Windows XP²) ist das mit 'ner VM sicherlich eine brauchbare Lösung. Schau 'n wa mal.

    Problematisch wird es bei Software, die sich auch immer Updates zieht und dann irgendwann nach Windows 11 schreit. Da sehe ich auf Arbeit ein großes in Software gegossenes Problem: "Lexware Buchhalter". Deutlich vor dem Ende des Supports für Windows XP erzwang eine neue Version schon den Wechsel von Windows XP auf Windows 7 – Windows Vista wäre vllt. auch noch gegangen – und damit einen neuen PC, da der alte zu schlapp für Windows 7 war.


    Interessanter wird's da bei uns auf Arbeit: […] gut 9 Jahre alte HP EliteBook Workstation (mit hübschem Sandy Bridge i5) mit Windows 10 aufgesetzt, […]. Ergo wäre dann auch 2025 da Feierabend mit 'nem aktuelleren Windows.

    Bis dahin wird das Teil dann aber auch gut 13 Jahre auf 'm Buckel haben. Das könnte sich also vorher schon elektrisch erledigen.

    Auf Arbeit kann das aber auch bei mir schwierig werden. In den Blechottos unter den Schreibtischen werkeln AMD FX 6300, AMD FX 4100, AMD Phenom II X6 1100T (unter meinem Schreibtisch) und Intel Core i7 3770K, in zwei Laptops Intel Core i7 4702MQ. TPM 2.0? Wat 'n dat?

    ¹ Bei Bedarf durch jeweils lokales Fließgewässer ersetzen.
    ² Damals™ klappte das nicht unter wine, aber da könnte sich über die Jahre einiges getan haben.

    Wenn man eine halbwegs aktuelle knoppix auf einem System startet, in dem eine nvidia GeForce PCIe x16-Grafikkarte steckt, zeigt sensors in den meisten Fällen einen sensor nouveau-pci-0x000 (x = Ziffer) an, der die GPU-Temperatur und meist auch die GPU-Kernspannung anzeigt.

    Beim selbst kompilierten Kernel auf Slackware64 14.2 (Kernel 4.19.*) oder 15.0 beta (Kernel 5.12.15) hingegen fehlt dieser Sensor. Was fehlt dafür im Kernel oder als Modul?

    Ein wesentlicher Unterschied zur knoppix, die notwendigerweise "late kms" verwendet, ist die Verwendung von "early kms" im selbst kompilierten Kernel.

    Bei den meisten AMD nee Ati Radeon HD-Grafikkarten und den nachfolgenden AMD-Grafikkarten kommt ein vergleichbarer Sensor auch bei "early kms" im selbst kompilierten Kernel, ohne dass dafür zusätzlich zum Treiber radeon oder amdgpu etwas rein muss.


    Ich vermute das Maximum wäre[…] ein AMD-K6-2+/450ADZM oder AMD-K6-2+/475ADZM.

    Nominell kann beim Sockel-Super-7 der Multiplikator auf 1,5×…5,5× in 0,5-Schritten, wobei Pentium-S und ähnlich alte Prozzis 3,5× als 1,5× interpretieren, eingestellt werden, womit bei 66 MHz FSB bei 366 MHz Prozessortakt Schluss wäre.
    Tatsächlich kommst Du mit 66 MHz FSB bis zu 400 MHz Prozessortakt, da die K6-2, K6-III, K6-2+ und K6-3+ die Multiplikatoreinstellung 2,0× als 6,0× interpretieren.

    <Erfahrung mit PCs>
    Bei Vcore gilt für die AMD K6, K6-2, K6-III, K6-2+ und K6-3+, dass Vcore + 0,1 V bei vernünftiger Kühlung meist stabil läuft und Vcore − 0,1 V meist auch stabil läuft. Dass so etwas erst mal intensiv mit einem Livesystem getestet wird, versteht sich von selbst.
    </Erfahrung mit PCs>

    Wenn Du ein performantes Sockel-Super-7-System erleben möchtest, führt an einem K6-III, K6-2+ oder K6-3+ kein Weg vorbei. Der K6-III mit Vcore = 2,4 V dürfte zu warm für Dein Gerät werden. Der K6-2+ läuft normalerweise mit Vcore = 2,0 V. Besorge Dir irgendeinen K6-2+ und lass den dann mit 400 MHz = 6,0× 66 MHz FSB laufen.


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    Sooo viel ist da nicht:

    Es ist gut möglich, dass die FPU nicht nur im BIOS sondern auch noch per Steckbrücke auf dem Brett aktiviert werden muss. Ich hatte hier schon mal diesen Mist.
    Das ISA-386C P scheint aber keine Steckbrücke dafür zu haben. In TH99 ist das ISA-386C (ohne "P") enthalten, dass dafür keine Steckbrücke hat.

    Wenn U46 ein DIP-Sockel ist, kommt da normalerweise ein DRAM-IC rein, etwa um mehr Cache verwalten zu können, die cacheable RAM area zu vergrößern oder den Cache von "write through" auf "write back" hochzurüsten. Für die FPU spielt das i.d.R. keine Geige.

    Wird dem Prozzi vielleicht etwas warm ums Herz, wenn er die FPU bestiefeln soll? Meine verbauten 386er-CPUs haben alle 'nen Kühlkörper bekommen.

    Mal andere Software probiert? Nicht dass das Programm 'ne Macke hat.


    In technischen Berufen ist das leider meist anders, als in euren IT-Berufen. Im Handwerk hab ich meist bisher nur "kostengünstige" Sachen gesehen wenn es um Computertechnik geht.

    Normal, da ist der Blechotto nur Mittel zum Zweck.


    als Elektroniker da arbeitet in der Industrie und hier 2 Monitore, Notebook und co schon echt Premium ist.

    Nun ja, als Elektroniker kann es ohne Notebook schwierig werden, da u. a. SPS und Messgeräte auch schon mal vor Ort konfiguriert werden müssen.


    Zumal für nicht IT-ler das echt strikt abgezählt wird.

    Das dürfte mit zunehmender Größe des Unternehmens zunehmend drastischer werden. Im Kleinunternehmen hilft dann schon mal der Gang zum Chef "Ich brauche Komponente X um Auftrag Y vernünftig bearbeiten zu können". Wenn Komponente X dann nicht gerade kostenmäßig durch die Decke schießt oder die betriebliche Solvenz hart an der Wasseroberfläche liegt, geht da schon mal was.


    seis nur ein Drucker an Ort XY.

    Hmm, bei den in Betrieben üblichen Laserdruckern kommt wegen deren Emissionen beim Aufstellungsort das Thema Arbeitsschutz ins Spiel.