Die Marschroute von ebay dürfte klar sein. Die wollen private Verkäufer und den Kleinteilehandel los werden. Damit folgen sie dem allgemeinen Trend Privatleute in die reine Konsumentenrolle zu drängen:
"Fressen – Kaufen – Schnauze halten!"
Zu den größten Unverschämheiten zählen bei ebay nun:
- 19,04 € Strafgebühr, wenn man als Verkäufer einen Streitfall verliert. Gerade gegenüber privaten Gelegenheitsverkäufern dürfte eine Entscheidung gegen den Verkäufer für ebay lukrativ sein.
- Verkaufsprovision auch auf Versandkosten. Bei billigstmöglichem versicherten Versand (4,30 € Hermes-Päckchen) entspricht das einer zusätzlichen fixen Verkaufsprovision von 0,47 €, sofern der Gesamtwert (Ware + Versand) unter 2000,00 € liegt.
- Private Verkäufer müssen Artikel zurücknehmen, obwohl private Verkäufer dies nach deutschem Recht ausschließen können.
- Man muss die Ware versenden, obwohl man noch kein Geld erhalten hat.
- ebay kann die Auszahlung von Kaufbeträgen an den Verkäufer aus verschiedenen, teilweise fadenscheinigen Gründen verweigern oder verzögern.
- Gebührenfalle: Gibt ein Käufer zwar eine inländische Lieferadresse an, wickelt die Zahlung an ebay aber über eine ausländische Bank oder Kreditkartengesellschaft ab, fällt zusätzlich eine Auslandsprovision an, die der Verkäufer zu zahlen hat.
- [Liste unvollständig]
