Beiträge von Arnulf zu Linden

    Mit einer GeForce 6200 drin läuft Kernel 4.19.81 mit nouveau, und auch Windows XP professional SP3 mit nvidia 307.83 – an einem Flachmann mit 1920×1200 nativer Auflösung.

    Damit ist kein proprietärer Grafiktreiber mehr unter Linux erforderlich. :)
    Zudem wird die Kiste unter Windows bei Bedarf als Notensatzrechner (capella 3.0a-12) genutzt und daher immer wieder mal bewegt. Da fand ich diese physikalisch schwergewichtige Leadtek WinFast 400 (GeForce 6800, NV48 GPU) mit gut 0,6 kg Gewicht etwas ungünstig in der Kiste.


    Habe ich da, aber gerade nicht in Nutzung, weil es auch ohne geht.

    Der Cyrix 5x86-100GP braucht Vcore = 3,45 V.


    So das Board läuft nun stabil.
    Was habe ich gemacht:
    - Den CPU Cyrix 5x86 100P habe ich auf eine Spannung Regelnde Platine gepackt, der die Spannung noch mal nach regelt.

    Hast Du das schon wieder vergessen? Ohne Spannungsregler-Zwischensockel wird das nix.


    Und zum anderen würde der Wandler den Einbau dann unmöglich machen.
    Da im Gehäuse genau über der CPU an der stelle Mittelstreben vom Gehäuse verlaufen, und so der Platz eingeschränkt ist.

    Was nicht passt, wird passend gemacht! Musste auch so manches AT-Desktop-Gehäuse und AT-Minitower-Gehäuse mit PUK-Säge und Schlüsselfeile gefügig machen.

    Thread-Exhumierung!

    Da eine GeForce 7800GS durch Grafikkarten-Roulette frei wurde, wurde ein Versuch damit gestartet, aber es passiert der gleiche Mist wie mit der (mittlerweile toten) 7600 und der 6600. Das Linux wurde von einem anderen PC geklont, ist also frei von Resten des proprietären nvidia-Treibers.


    Du kannst selbst mit Minorbuilds dir alles zerstören.

    Dieser Mist kommt selbst mit dem Kernel 4.16.5, mit dem die Knoppix 8.2 sauber durchstartet.

    Was macht Knoppix da so anders?

    Versuch es mal in einem anderen Rechner.
    Es kann natürlich sein, dass die Disketten einen weg haben, es kann aber auch am Diskettenlaufwerk, z. B. Schreibleseköpfe dejustiert oder verdreckt, liegen.

    WinImage kenne ich nicht. Qual der Wahl für solche Fälle ist dd auf der Linux-Console, also ohne X. Sinn dahinter ist, dass bei solchen Problemfällen möglichst wenig Software involviert ist.


    So müsste ich nicht erst eine DOS Setup, dann CHKCPU nach werfen, und brauche nur eine Diskette einsetzen.

    Jetzt wird es allmählich peinlich! :sideeye:

    Bist Du schon damit überfordert, eine Diskette mit FAT12 zu formatieren, dann unter DOS/Windows mit sys a: zu bestiefeln und anschließend die CHKCPU-Dateien auf diese Diskette zu kopieren?

    Dir bleibt wohl nix anderes übrig, als das mit dem erwähnten DOS-Tool oder einer tomsrtbt-Diskette (nach Start & login: cat /proc/cpuinfo eingeben, oder mit dmesg nachschauen, was der Kernel zum Prozessor ausspuckt) zu prüfen.

    Dass bei den ollen Brettern das BIOS mitunter Unfug für den Prozessor anzeigt, ist nicht unüblich. Hier zeigte ein Sockel-486-Brett (leider mitlerweile tot) den Intel DX4ODPR100 als Intel i486DX-40 an. Auf dem Intel AL440LX wird der Celeron 533/128/66 Mendocino (auf Slotket) als Celeron 550 angezeigt, wobei es einen solchen gar nicht gibt. Maximale Unfuganzeige war mal ein AMD K6 233 Model 6 auf einem Sockel-7-Brett, dass den als i486DX2-66 anzeigte. In allen drei Fällen laufen bzw. liefen die Prozessoren jedoch mit dem Nominaltakt des Prozessors.


    An sich ist die Karte aber schon sehr merkwürdig: Die GPU wurde anno 2004 hergestellt, die Leiterplatte 2005 - und die RAM-ICs 2006. Muss ja extremst kompliziert gewesen sein, diese Low-End-Grafikkarte zu produzieren :oO:

    Bei einer High-End-Karte liegt alles im Lager und muss nur noch zusammen gebraten werden – zumindest im Idealfall.
    Bei einer Low-End-Karte muss alles billigst sein. Das führt dann zu Lieferketten über 53 Firmen aus 37 Ländern auf mindestens drei Kontinenten. Das dauert halt. Und wenn dann Grenzen wegen Pandemie dicht sind, der Suez-Kanal verstopft ist oder Käpt'n Blaubär seinen Kahn gegen ein Schleusentor im Nord-Ostsee-Kanal geschipper hat, stockt so eine Lieferkette.


    gibt es eigentlich noch gute cd rohlinge, ggf. als restbestand, irgendwo zu kaufen?

    Vom Kauf gut abgelagerter Restbestände rate ich ab, da die Dinger auch durch Herumliegen altern. Wenn man für 'n Appel und 'n Ei dran kommt, kann man es natürlich drauf ankommen lassen.

    Bei DVD-Rohlingen greife ich zu Verbatim. CD-Rohlinge liegen hier noch genug rum. Da wird erst Nachschub kommen, wenn die alle verbraucht sein werden.

    Im Nachgang zu dem senfcall, kein Audio-Thread folgte nun die Erkenntnis, dass sich die konftel CAM10 (USB 2.0) und die Satelco EasyWatch DVB-C MK3 (PCI-Karte) nicht miteinander vertragen. Unter Linux zeigte senfcall neben der konftel CAM10 auch noch budget_av als Webcam an. Nach etwas Gefummel kam dann endlich ein Bild von der konftel CAM10. Das war allerdings qualitativ unterirdisch. Zudem schoss es zweimal den Firefox und X ins Nirvana, sodass nur noch der Affengriff half. Beim folgenden shutdown blieb das System bei unmounting remote file systems hängen und nur der Reset-Taster half weiter. Unter Windows 10 sah es scheinbar zunächst besser aus. Dort zeigte senfcall unter Firefox nur die konftel CAM10 als Webcam an. Ein Aufhänger ließ sich auch nicht generieren. Das Bild von der konftel CAM10 war aber genauso unterirdisch wie unter Linux. Gegentest auf anderer Kiste ohne DVB- oder sonst irgendeine TV-Karte drin, gleiche Softwarebasis (Linux & Windows): Unter beiden OSes jeweils mit Firefox lieferte die konftel CAM10 mit senfcall ein Bild in erwarteter Qualität.
    Also die Satelco EasyWatch DVB-C MK3 aus dem Arbeitsrechner raus geschmissen und dann liefert senfcall auch mit der konftel CAM10 unter Linux ein Bild in erwarteter Qualität, und Aufhänger blieben bislang auch aus.
    Da der Einsatz der Satelco EasyWatch DVB-C MK3 bisher extrem übersichtlich war, ist der Verlust jetzt nicht so groß, zumal im Software-Ausprobierrechner auch noch so eine Karte steckt. Wird bei Bedarf halt damit aufgenommen.


    Von 20 Hz bis 20 kHz kann VHS im Hifi-Modus. Die Frage ist, ob man 20 Hz wirklich noch wahrnimmt, ich finde schon 40 Hz extrem tief

    40 Hz ist nicht tief. Das liegt in der Kontraoktave.
    [Nachfolgend alle Frequenzen bezogen auf gleichstufige Stimmung mit a¹ = 440 Hz]
    40 Hz liegt zwischen D♯₁ /E♭₁ ≈ 38,89 Hz und E₁ ≈ 41,20 Hz . Ein viersaitiger Kontrabass oder E-Bass in Normalstimmung hat als tiefsten Ton das E₁. Schon Instrumente im Sinfonieorchester reichen da drunter, z. B. der dort übliche fünfsaitige Kontrabass mit Stimmung H₂ – E₁ – A₁ – D – G oder C₁ – E₁ – A₁ – D – G. Das Klavier geht bis A₂ = 27,5 Hz runter, Orgeln mit 16′-Register(n) bis C₁ ≈ 32,7 Hz, also die meisten Pfeifenorgeln und auch die Hammond B 3 oder C 3. Orgeln mit 32′-Register(n) bis C₂ ≈ 16,35 Hz, E-Bässe mit zusätzlichen tiefen Saiten bis H₂ ≈ 30,87 Hz (Fünfsaiter) oder F♯₂ ≈ 21,83 Hz (Sechssaiter).

    Die Frequenzen um 20 Hz kann ich hier gut an der Digitalorgel nachvollziehen, wenn Flute 32′ (leises Register als Ersatz für Untersatz 32′, da grundtöniger im Klang) allein gespielt wird. Die Orgellautsprecher kommen gut bis zum G₂ ≈ 24,50 Hz runter. Tiefer wird der Grundton zunehmend schwächer und der erste Oberton gewinnt an Dominanz. Es liegt nicht am Verstärker in der Orgel. Über Kopfhörer (beyerdynamic DT 770 pro 80 Ω) gespielt kommt der Grundton der allein gespielten Flute 32′ bis zum C₂ ≈ 16,35 Hz gut hörbar an.


    Woran machst Du denn das "schaffen" fest? Mutmaßlich nimmt man doch diese tiefen "Töne" eher als Körpervibration wahr, oder?

    Um derart tiefe Töne als Vibrationen wahrzunehmen, muss entweder eine Körperschallübertragungsstrecke vorhanden sein, oder die Töne müssen einen Mindestschalldruckpegel aufweisen. Die Übertragung von Körperschall lässt sich z. B. mit einer Schaumstoffmatte, auf der die Person frei steht, unterbrechen. Der Schalldruckpegel kann so gewählt werden, dass der Ton zwar noch prinzipiell hörbar, aber noch nicht fühlbar ist. Bis zum Subkontra-C kann man das an vielen größeren Orgeln ausprobieren, die das recht leise Register Untersatz 32′ im Pedalwerk stehen haben, wobei das dann natürlich bis zum Subkontra-C als realer 32′ ausgebaut sein muss und keine "akustische Mogelpackung" bestehend aus 16′+10⅔′ sein darf. Bei den Tönen der Subsubkontraoktave wird es etwas schwierig. Weltweit sind nur zwei Orgeln mit einem bis zum Subsubkontra-C ausgebauten 64′-Register bekannt, und diese beiden 64′-Register sind so laut, dass die "good vibrations" spürbar sind. Einzelne Orgeln haben ein 64′-Register, das zumindest bis zum Subsubkontra-A oder Subsubkontra-As ausgebaut ist. Nominell finden sich diverse Großorgeln mit einem 64′-Register, wobei aber das ganze Register oder zumindest die Subsubkontraoktave "akustisch" aus 32′+21⅓′ gebildet wird. Ansonsten fällt mir spontan nur noch die Subkontrabasstuba ein, die bis zum Subsubkontra-B reicht.


    VHS liefert hier durchaus Studioqualität, wir reden von einem Frequenzgang mit Höhen über die 20 kHz-Marke hinaus

    Die menschlichen Horchlöffel schaffen im Erwachsenenalter seltenst mehr als 16 kHz, wobei diese obere Hörgrenze mit zunehmender Vergreisung absinkt. Wie sieht es denn nach unten aus? Sind in der Aufnahme Instrumente, die bis zum Subkontra-C (16,35 Hz bei gleichstufiger Stimmung mit a¹ = 440 Hz) spielen, muss das die gesamte Wiedergabekette vom Tonträger über (optional) Mischpult und Verstärker bis zu den Lautsprechern bzw. Kopfhörer mitmachen. Die untere Hörgrenze liegt recht altersunabhängig bei ca. 16 Hz. Einige Menschen schaffen das Subkontra-C nicht mehr, andere aber noch das Subsubkontra-H und ganz wenige das Subsubkontra-B.