Beiträge von Arnulf zu Linden

    In der Scovery steckt normalerweise ein Mini-Netzteil, das gerade mal 79 W liefern kann. Es könnte sein, dass das System, die Soundkarte und die PowerVR in bestimmten Situationen einfach mehr Strom ziehen möchten als das Netzteil liefern kann. Und da reicht es schon, wenn +5 V oder +12 V überlastet werden.



    bei so viel zeug...

    So viel Zeug ist es gar nicht. In der Scovery sind normalerweise die IRQs 3, 5, 9, 10 und 11 verfügbar. Davon gehen drei für die onboard-Komponenten AGP-Grafik, 100base-TX LAN und USB 1.1 weg. Somit bleibt für jeden der beiden PCI-Slots jeweils ein freier IRQ. Wie das mit den INT-Strängen aussieht, weiß ich nicht mehr. Meine Scovery ist schon lange tot und begraben. Die beiden PCI-Karten zu tauschen ist sicherlich einen Versuch wert.


    Also nimms mir nicht übel, aber klingt halt alles nach fauler Ausrede.

    Vor Corona sah ich das ähnlich, aber jetzt ändert sich sehr viel.


    Klar mit deutlichen Einschränkungen beim Lebensstandard und ich denke da ist eher der Hund begraben.

    Da liegt noch ein ganz anderer Hund begraben. Wenn das verfügbare Einkommen für immer mehr Menschen sinkt, wird logischerweise auch immer weniger gekauft werden. Das dann noch verfügbare Einkommen geht nämlich für die Deckung des Grundbedarfs drauf.


    Gerade im Niedriglohn-Sektor gibts mehr als genug Arbeit

    Noch. Aber es zeichnet sich gerade ab, dass der Lockdown bis zum Sanktnimmerleinstag verlängert werden wird. Da bricht auch im Niedriglohnsektor immer mehr weg. Hotel- und Gastro-Personal braucht schon länger keiner mehr, Tourismus ist tot, Reingungskräfte werden in geschlossenen Läden auch nicht gebraucht, Ladenpersonal dito. Und wenn immer mehr Leute immer weniger Geld haben, werden irgendwann auch Logistiker und Paketzusteller zunehmend entbehrlich. Ausnahmen von dieser Entwicklung werden dann nur noch Tätigkeiten, die zur Deckung des Grundbedarfs (Lebensmittelhandel, Apotheken, Energieversorger, …) dienen, sein.


    Aber auch nen Künstler kann andere Arbeit nachgehen, ohne gleich dem Staat auf der Tasche zu liegen. Alles oder nix gibts halt auch in der Arbeitswelt nicht.

    Schon vor Jahren, also deutlich vor Corona setzte eine Entwicklung ein, dass es für immer mehr arbeitsfähige Menschen nichts gibt, weil einfach nicht mehr genug Arbeit für alle, die arbeiten könnten, da ist. Corona beschleunigt diese Entwicklung massiv, da durch die staatlichen Zwangsmaßnahmen schlagartig viele Arbeitsplätze zeitweise und teilweise auch dauerhaft weg fallen. Und wer so etwas wie Schauspiel oder Musik studiert hat, hat jenseits seines beruflichen Umfeldes nun mal ganz schlechte Karten auf dem Arbeitsmarkt.


    Darf man es eigentlich als Gebührenverschwendung bezeichnen wenn das ZDF ne fette Liveshow vorm Brandenburger Tor abzieht und keiner schaut vor Ort zu? Ich meine WTF sollte das eigentlich?

    Die Alternative?
    Fällt aus, die dafür eingeplanten Akteure bekommen keine Gagen, …
    Abgesehen von den Akteuren, die ohnehin chronisch überbezahlt werden, liegen die dann direkt dem Staat, also uns Steuer- und Abgabenzahlern auf der Tasche. Da ist das Bezahlen von Arbeit vielleicht doch besser als das Bezahlen von Arbeitslosigkeit.

    Im übrigen war die erwähnte Veranstaltung auch früher schon vom Format her auf die Glotze zugeschnitten.

    Gebührenverschwendung finde ich woanders: Telenovelas, Koch-Shows, Versteigerungs-Shows, Quiz-Shows, …, und nicht zuletzt diese sündhaft teuren Sportübertragungen, wo für irgendwelche "Übertragungsrechte" Summen jenseits jeder Vernunft fließen.


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    muss ja sein

    Nicht für mich. An diesem Jahresende gab es nichts zu lachen und daher auch nicht "Weihnachten bei Hoppenstedts", "Silvesterpunsch" und "Dinner for one".

    Passend zu diesem Jahreswechsel zeigt ZDFinfo die mehrteilige Doku "Countdown zum Kriegsende" (geht um Wk. II).


    Habe wohl gerade den verdacht gefunden das der Tekram DC-680T IDE Cache Controller vielleicht vom Adaptec AHA 1540C im Adress Bereich gestört wurde.

    Beim AHA 1540C kannst Du per DIP-switch "I/O Port Address" und "BIOS Address" auf unkritische Werte stellen, siehe TH99. Nimm für "I/O Port Address" nicht 330h, denn da liegt oftmals MPU-401 (MIDI) der Soundkarte drauf.


    Gibt es irgend wo DOS Software für den Live Mode, wo ich eine Liste abfragen kann welche Geräte gerade welche Adresse zugewiesen bekommen haben und so?

    hwinfo für DOS: Wird auf eine "nackte" DOS-bootdisk (Diskette mit format a: /u /s bestiefelt) kopiert und von dieser dann gestartet. Die Diskette kann mit MS-DOS, Windows oder FreeDOS erstellt werden. Bei XT-, ISA- und VL-Bus-Karten klappt das mit der Adressanzeige aber nicht immer.


    Das Teste ich später.
    Will den endlich betriebsbereit bekommen, und den Heute im Stream haben. War eigentlich schon für Weihnachten vorgesehen. :rolleyes:

    Bei dem Alter der Kiste kommt es auf einen Tag mehr oder weniger nun auch nicht an. :rolleyes:
    Und vom Jahreswechsel wird man nachher mangels verkauftem Feuerwerk auch kaum was merken.


    Mehrfach durch geführt.
    Der Spuckt nur 66MHz aus.

    Starte die Kiste mal mit einer tomsrtbt-Diskette oder einem andere Live-Linux, das für so alte Kiste taugt, und gib nach dem login auf der Console cat /proc/cpuinfo ein. Wenn da auch nur ca. 66 MHz angezeigt werden, geht es so zumindest nicht. Wenn dort ca. 100 MHz angezeigt werden, läuft der Cyrix 5x86-100GP auch mit 100 MHz.
    Hintergrund: Das BIOS so alter Bretter zeigt bei diesen und ähnlichen Prozessoren auch schon mal Müll bzgl. der Taktfrequenz an. Hatte hier zeitweise ein 486er-Brett (nur ISA-Bus), auf dem ein Intel DX4ODPR100 steckte. Das BIOS zeigte statt 100 MHz dafür sinnfreie 40 MHz an. Linux erkannte den Prozessor korrekt, und der lief auch mit 100 MHz. Nur 40 MHz statt 100 MHz wären deutlich aufgefallen, etwa beim kernel kompilieren. Das Intel 440LX zeigt, wenn darauf ein Intel Celeron 533 (Mendocino) auf Slotket steckt, einen nicht existenten "Intel Celeron 550 MHz" an.


    Komisch, mit dem AMD geht das sofort.
    Beim einstecken ist der gleich mal auf 150MHz. xD

    Hast Du den FSB etwa auf 50 MHz gestellt? Das ist falsch! Der muss auf 33 MHz stehen (Seite 4-12). Als Prozessor ist für den Cyrix 5x86-100GP nach dem Handbuch wohl die Einstellung "Cyrix DX5 - 3 x Clock" (Seite 4-11) zu wählen. Als Prozessorkernspannung ist für den Cyrix 5x86-100GP 3,45 V einzustellen (Seite 4-14)! Hier läuft einer mit dieser Prozessorkernspannung stabil. Die im Handbuch erwähnte Prozessorkernspannung 3,6 V wird nur für die Cyrix 5x86 ab 120 MHz benötigt.


    Das sind zu Viele um die einzeln hoch zu laden, darum habe ich es gepackt.

    Dann nimm bitte zip, tgz oder ein anderes gängiges Archivformat und nicht gerade rar.


    Kann vielleicht einer hier aus dem Handbuch rauslesen, was ich machen muss, dass das Mainboard BIOS von den Platten des Controllers startet?

    Liest Du die anderen Beiträge in diesem Thread überhaupt?

    im Mainboard-BIOS einstellen:
    Drive C: = type 1
    Drive D: = none

    siehe Beitrag #7


    Sind dann doch Bilder geworden. xD

    Nein, dort sind nur rar-Archive zu sehen!
    Und ich habe keine Lust, jetzt extra deswegen unrar anzuschmeißen. Lade die Bilder bitte direkt hoch oder pack die alle in ein Archiv, wobei zip die meisten öffnen können dürften.

    Die Festplattenmodelle haben alle Kapazitäten oberhalb der 1024,16,63-Grenze. Das BIOS könnte damit Probleme haben. ISA-IDE-Controller hatte ich schon welche am Start, die HDDs > C,H,S = 1024,16,63 nicht mochten. Wahrscheinlich hing das nicht an der Grenze an sich, sondern an Inkompatibilitäten der ATA-Protokolle von HDD und Controller.


    Seit tagen ärgere ich mich mit dem Problem rum das, dass System die Platte nicht behält.
    Jedes mal nach dem Neustart ist die Platte weg, egal ob ich alle Controller, Kabel und Platten damit durch teste.

    Was für eine Platte ist es denn?


    Das andere Problem ist für das VL/I486SV2D finde ich kein Handbuch wegen dem Jumpern für die CPU.

    Schau mal in TH99 und suche dort an der entsprechenden Stelle nach 486SV2. Da gibt es einige Treffer. Vielleicht passt ja eines.


    Ich mistraue Programmen, die meinen, sie finden für alles den besten/neuesten Treiber. Die jubeln einem auch sicherlich mal Malware unter.

    Nicht nur Du! Spätestens wenn die 'nen Krypto-Trojaner oder Kipo-Hoster einschleppen, hat man ein Problem …


    Es kann nicht so schwer sein, sowohl bei M$ als auch bei den Herstellern sich die passenden Treiber manuell zusammenzusuchen.

    Da verlangst Du aber 'ne Menge. ;)
    Das ist doch "alte Schule", anhand von PCI vendor_id:device_id im Internet zu schauen, was das für ein Gerät ist, für das der Treiber fehlt.

    Bei den neueren Windows-Versionen werden fehlende Treiber mitunter aber auch als "Windows-Update" nachgereicht. Ob das allerdings auch noch bei Windows-Versionen funktioniert, die M$ zwischenzeitlich für tot erklärt hat (hier: Windows 7), weiß ich nicht.


    Ich sehe gerade, daß Arnulf die gleiche Idee hatte und schneller war.

    Ist nicht ganz das Gleiche. Du erwähnst noch den Umstand, dass es nicht nur generell auf LBA48-support ankommt, sondern dass es auch noch eine Rolle spielen kann, ob die Windows-Systempartition oberhalb der LBA28-Grenze beginnt. Wenn dem so ist, ergibt sich daraus die Frage, was passiert, wenn die Windows-Systempartition zwar unterhalb der LBA28-Grenze beginnt, aber oberhalb dieser endet.


    ja habe ich vor 3 jahren mal gewechselt.

    Nach drei Jahren kann die auch wieder leer sein. Habe hier Bretter, da hält die CMOS-Stütze 10+ Jahre und andere Bretter, da ist nach gut einem Jahr der Saft raus.


    wenn die nicht mehr taugt, kommt vor dem booten ne meldung: CMOS low, irgendwie sowas.

    Wenn sie komplett leer ist, sollte das so sein. Wenn die aber "auf halb AchtDrei" entladen ist, kann deren Zustand zu undefinierbarem Verhalten führen. Alles schon erlebt … :(

    Ich bin mir nicht sicher, ob WinXP auf der 1. p. P. als Systempartition besteht. Eben deshalb wurde diese Fragestellung bei der damaligen erwähnten Triple-Boot-Konfiguration dadurch umgangen, dass Win7 auf die 1. p. P. auf der SATA-SSD kam und WinXP auf die 1. p. P. auf der IDE-HDD. In Dein Notebook passen aber vermutlich nicht zwei HDDs/SSDs …

    Hat die HDD (oder SSD?) im Notebook eine Kapazität > 128 GB, braucht also LBA48?

    Unterstützt das BIOS die HDD (oder SSD?) im Notebook mit voller Kapazität?

    Haben WinXP Home SP2 & WinXP Pro x64 SP1 den LBA48-support dabei?