Beiträge von Arnulf zu Linden


    Ich muss übrigens den USB Treiber installieren, da den DEAMON-Tools für irgend etwas braucht. Nach der Installation muss ich die Caches abstellen und nachträglich noch mal den K6-Patch drüberbügeln, mache ich das nicht, lande ich immer im NTKern Fehler.

    <Glaskugel>Wahrscheinlich denkt es bei der Emulation auch an USB-Laufwerke.</Glaskugel> Keine Ahnung, was der Quatsch soll …

    Der WP-Artikel zu Daemon Tools sollte eigentlich genug Warnung sein, diese Software nicht zu verwenden! Dann doch lieber 'n DVD-RW in der Kiste …
    Kein Daemon Tools bringt folgende Vorteile:

    • kein gruseliger Win95-USB-Treiber nötig
    • keine Aktivierung von USB im BIOS nötig
    • weniger NTKern Fehler, stabileres System
    • weniger Ressourcenverbrauch (CPU-Last, Speicherbelegung, …)
    • keine Installation von Adware durch Daemon Tools
    • keine Datenschnüffelei
    • keine Internetverbindung nötig


    und wie gesagt ich war vorher im windows drin, hab dann nen neustart gemacht und dann kam die Caps Lock LED und lüfter dreht auf max hoch.

    So etwas wird als "switch to death" bezeichnet. Technischer Grund dafür ist, das vor allem beim Einschalten oder seltener auch beim Neustarten hohe Einschaltströme fließen, die dann einem Bauteil, meist einem Halbleiter den finalen Rest geben. Bei Festplatten und anderen Laufwerken mit beweglichen Teilen kann das Einschalten oder Neustarten auch dazu führen, das die Mechanik in dem Laufwerk ihren "letzten Gang" antritt. Einen "switch to death" es hier schon mehr als einmal in den vorhandenen ollen Kisten … :(


    Wenn die WLAN-Karte nicht laufen sollte warum auch immer, hat das was mit dem Booten des rechners zu tun?

    Ein niederohmiger Schluss (R > 0 Ω, also kein echter Kurzschluss mit R ≈ 0 Ω) auf der WLAN-Karte, meist in einem Halbleiter und dort häufig durch fortschreitende Elektromigration verursacht, oder in einem Elko kann dazu führen, dass das Netzteil zwar noch einschaltet, die Elektronik im Gerät, z. B. der Bus, an dem die WLAN-Karte hängt, aber durch den niederohmigen Schluss derart gestört wird, dass sie nicht mehr in den regulären Betrieb wechseln kann.


    jetzt passiert gar nichts mehr, es blinkt nur die feststelltaste, da gibts wohl auch fehlercodes zu.
    […]
    wenn ich es nun ohne akku mal starte, blinkt wieder die feststelltaste alle 4 sek. und der lüfter dreht nach ca 20 sek. langsam einfach so hoch.

    Was sagt denn das Manual im Kapitel "error-codes" dazu?

    Im Übrigen hört es sich nach einem klassischen "switch to death" an. Ist jetzt nur die Frage, ob sich das Brett oder eine der mehr oder weniger leicht zu tauschenden Komponenten (Speicherriegel, Laufwerk, WLAN-Karte, …) final abgeseilt hat. Damit wären wir wieder bei den error-codes …


    muss ich Linux irgendwie erlauben Firewire für alles zu nutzen?

    Die permissions müssen natürlich auf beiden Kisten passen. NFS ist da Unix-like pingelig. Außderdem sind NFS v3 und NFS v4 nicht wirklich miteinander verträglich. SMB ist toleranter, damit auch Win9x/ME und WinNT-Derivate drauf zugreifen können. U.a. deshalb ist es aber auch aufgeblähter.

    Wenn Du mit NFS auf Kriegsfuß stehst oder noch nie was damit gemacht hast und jetzt keine Zeit oder Lust zu einer ggf. kriegerischen Auseinandersetzung damit dazu hast, nimm halt SMB.


    hatte bisher noch nicht die chance durch die gelockdownte innenstadt zu stolpern. mache ich im neuen jahr, wenn ich dann mit dem umzug komplett fertig bin, spätestens nach dem ersten arbeitstag bei meiner neuen firma :/

    Für diesen Stadtbummel wirst Du noch sehr viel Zeit haben. Und nach dem Ende des Lockdown am Sanktnimmerleinstag wird das Präsenseinzelhandels- und Gastroangebot deutlich reduziert sein.


    Vllt. bringts hier schon was, vier Primäre Partitionen vorher anzulegen -

    Kann Windows XP denn mit so einer Konfiguration umgehen?

    Vllt. ist günstiger:
    1. Partition: primär & aktiv: Boot
    2. Partition: primär: ein Windows
    3. Partition: primär: das andere Windows
    4. Partition: erweitert, darin logische Partition: gemeinsame Datenhalde

    Zudem ist es flexibler, falls es doch nicht ohne Linux als drittem OS geht.


    probier' ich morgen mal in 'ner VM (so, wie ich das jetzt ja auch schon probiert hatte :D)

    Ich bin entsetzt! Du machst das nicht direkt auf realer Hardware … :rolleyes:


    Moin moin,

    Schwätzer. :D



    Hat jemand 'ne Idee, wie man das noch umsetzen könnte? 'n alternativer Boot-Manager, bei dem man die Systempartitionen jeweils verstecken könnte?

    Hatte mal auf einer Kiste ein Triple-boot mit Slackware64 14.2, Windows 7 pro SP1 64-Bit (beide auf einer SATA-SSD) und Windows XP professional SP3 32-Bit (auf einer IDE-HDD). Als Bootmanager diente Lilo. Sowohl Windows XP als auch Windows 7 hatten dann jeweils nur ihre ntfs-Systempartition C:, die gemeinsame FAT32-Datenhalde D: sowie das DVD-RW E:. In beiden Windows lies sich die jeweils andere Windows-Systempartition ausblenden. In Deinem Fall müsste also noch ein ggf. minimalistisches Linux x86_64 drauf.


    Manchmal lohnt es sich noch mal nach nachrüst Kühler aus der Ära zu suchen.

    Lohnt sich nur, wenn der Originalkühler nach einer Grundreinigung brüllend laut ist oder die Wärme nicht vernünftig abtransportiert.

    Bzgl. Wärmeleitpaste tauschen gehe ich in solchen Fällen noch weiter und tausche (neben der WLP an CPU und GPU) auch die WLP unter dem Northbridge-Kühler, sofern der nicht so fest auf der NB klebt, dass der nur mit Hammer & Meißel ab geht.

    Wenn der Presskot mit dem installierten Kühler zu sehr heizt, ist ein Zalman CNPS7000 (oder vergleichbare Kühlleistungsklasse) eine Alternative. Den Zalman findet man hin und wieder noch in der Bucht. Wenn der Miefquirl darauf alterbedingt zu laut ist, passt da ein 80 mm bequiet ganz gut drauf.

    Außerdem würde ich der Bude noch einen oder zwei Gehäuselüfter hinten spendieren, damit nicht die gesamte Heißluft durch das Netzteil gezogen wird. Dem Bild nach zu urteilen ist da Platz für zwei 80 mm Miefquirle.


    werde ich wohl bei dem K6-2 450 bleiben. Ich muss mal schauen ob ich noch einen K6-III ohne (+) habe, den könnte ich noch mal probieren

    Bereits ein K6-III 400 dürfte den K6-2 450 vermöbeln, und das vor allem bei mehr als 128 MiB RAM im System.

    Aus eigener Praxis:
    Asus P5A mit Ali Aladdin V rev. G Chipset, bestückt mit 768 MiB RAM = 3× 256 MiB SDRAM PC-133 DS @ PC-100 CL2:
    K6-2 550 ersetzt durch K6-III 450 = performance boost
    Anm.: K6-2+/K6-III+ laufen mit Ali Aladdin V rev. G wie 'ne tote Katze, kommen daher dafür nicht in Frage.


    Wenn ich das Kabel abstecke kommt nur noch /dev/fw0.
    wie kann ich überprüfen ob der Kernel IP networking over 1394 unterstützt?

    modinfo firewire_net
    (ggf. login als root) muss eine Ausgabe jenseits einer Fehlermeldung liefern.

    Bei mir kommt da:

    In /usr/src/linux/.config muss der Eintrag CONFIG_FIREWIRE_NET=m stehen. CONFIG_FIREWIRE_NET=y geht auch, wäre aber suboptimal. CONFIG_FIREWIRE_NET=n oder gar kein Eintrag CONFIG_FIREWIRE_NET bedeutet, dass der Kernel das nicht unterstützt. Dann muss einer beschafft oder kompiliert werden, der das unterstützt.


    Hallo!
    Ich habe zwei Laptops (einer mit Zorin, der andere mit xubuntu).
    Beide haben einen kleinen FireWire Port und ich wollte diesen zum Übertragen von Daten zwischen den beiden nutzen.

    Wie mache ich das?

    Du brauchst auf beiden Maschinen einen Kernel, der neben dem elementaren IEEE1394-Gedöns auch "IP networking over 1394" (CONFIG_FIREWIRE_NET=m) unterstützt. Dann sollte sich das mit ifconfig genauso wie andere Netzwerke konfigurieren lassen.


    Wenn ich "ls -l /dev/fw*" eingebe wird mir auf beiden geräten fw0 und fw1 gefunden-> die Laptops erkennen also eine Verbindung

    Sicher? /dev/fw0 und /dev/fw1 können auch jeweils in einem Gerät stecken. Gerade bei Laptops sind nicht immer alle elektrisch vorhandenen Ports auch physikalisch zugänglich gemacht.


    - Löschzwerg hat wohl den gleichen und da hat sich kein K6-2+/3+ starten lassen (Mod-Bios hat er nicht gefunden). https://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/show…9&postcount=417

    Ohne modded BIOS wird das wohl nix mit K6-2+ oder K6-III+. Dann ist der K6-III 450 der leistungsstärkste Prozessor für die Kiste, sofern er mit den einstellbaren 2,2 Vcore läuft. Er braucht eigentlich 2,4 Vcore. Einen K6-III 400 habe ich hier aber auch auf einem Brett mit 2,2 Vcore (2,4 Vcore nicht einstellbar) stabil in Betrieb. Evtl. lassen sich 2,4 Vcore einstellen, indem auf JP3 9-10 nicht eine Steckbrücke, sondern ein Widerstand gesteckt wird, dessen Wert allerdings zu ermitteln wäre. Hintergrund ist, dass die Einstellung der Ausgangsspannung bei einstellbaren Spannungsreglern i.d.R. durch einen Widerstand, der zwischen einen Pin des Spannungsreglers und Masse liegt, erfolgt.

    Die Einstellmöglichkeiten für den Multiplikator für den Prozessorkerntakt sind in dieser Anleitung unvollständig.

    Beim Sockel-Super-7 wird der Multiplikator für den Prozessorkerntakt über die Pins BF0, BF1 und BF2 gesteuert. Dafür gelten folgende Einstellungen:

    BF2 BF1 BF0 Multiplikator
    1 0 0 2,5×
    1 0 1 3,0×
    1 1 1 1,5×/3,5×
    0 1 0 4,0×
    0 0 0 4,5×
    0 0 1 5,0×
    0 1 1 5,5×
    1 1 0 2,0×/6,0×

    Die Auswahl zwischen 1,5×/3,5× und 2,0×/6,0× ergibt sich eindeutig durch den gesteckten Prozessor.

    Bei Deinem Brett sind:
    JP10 = BF2
    JP9 = BF1
    JP8 = BF0
    "1-2 gesteckt" = 1
    "2-3 gesteckt" = 0


    - USB werde ich ggf. noch mal probieren, wegen Gamecontroller, daher hab ich es im Bios noch nicht stillgelegt.

    USB und Windows 95 schließen de facto einander aus:
    USB XOR Win95
    Du hattest ja schon 'nen Absturz damit. Wenn kein Win98 oder Win98SE installiert werden soll, bleibt nur der Einbau einer PCI-Soundkarte mit Gameport. Wenn es aber ein USB-Gamecontroller ist, wird das nix mit Win95.


    - 5,25" Floppy. In diesem Fall hätte ich ggf. die PCX1 rausgehauen und eine SCSI-PCI reingehauen und ein externes SCSI angeschlossen.

    Ein 5,25" FDD lohnt sich einfach in keinster Weise in dieser Kiste.


    - wie stark bremst das mit der Cachable RAM Geschichte. Ich müsste das ggf. mal Testen.

    Es ist bei SDRAM nicht mehr ganz so schlimm wie bei EDO-RAM, da SDRAM von sich aus deutlich schneller ist. Bei EDO-RAM haben die Speicherchips Zugriffszeiten von 70 ns oder 60 ns. Bei SDRAM haben die Speicherchips Zugriffszeiten von 10 ns (PC-66 CL3), 8 ns (PC-100 CL3; PC-66 CL2), 7,5 ns (PC-133 CL3, PC-100 CL2) oder 7 ns (PC-133 CL2).


    CAS2 Ram muss ich mal raussichen, das verbaute ist zwar 133er aber CL3.

    Da PC-133 CL3 steckt, setz einfach mal im BIOS "SDRAM CAS Latency" auf 2. Wenn es damit geht, ist der Einbau von PC-133 CL2 nicht sinnvoll, da das keinen Geschwindigkeitszuwachs bietet. Wenn es damit nicht geht, kann der Einbau von PC-100 CL2 oder PC-133 CL2 einen Geschwindigkeitszuwachs bringen, sofern es dann mit "SDRAM CAS Latency" auf 2 gesetzt geht.


    - Netzteil, das wäre toll, denn bei einer meiner Maschinen hat es im laufenden Betrieb geknallt und damit war das NT hinüber. Ich habe also großes Interesse an Deinem NT. Sag einfach, was ich Dir überweisen darf (oder Paypal).

    Das klären wir bilateral.


    Vielleicht ist ja jemand hier, der sich bei den alten AMD-K6 Cpu's auskennt.

    Leidlich.
    Wenn ein K6-2 450 auf dem Brett läuft, laufen normalerweise auch der K6-2 500 und der K6-2 550 auf dem Brett. Dies gilt i.d.R. auch für den K6-III 400 und K6-III 450. In wenigen Fällen muss dafür das BIOS auf die aktuelle Version vom Hersteller gebracht werden. Sofern kein "Ali Aladdin V rev. G"-Chipsatz auf dem Brett sitzt, was bei Deinem System nicht der Fall ist (Bild zeigt einen "Ali Aladdin V rev. E") laufen meist auch der K6-2+ und der K6-III+. Dafür ist aber i.d.R. das aktuelle Hersteller-BIOS, manchmal auch ein modded BIOS notwendig. In Verbindung mit dem "Ali Aladdin V rev. E"-Chipsatz, dessen cacheable RAM area bei 128 MiB liegt, und mehr als 128 MiB RAM bringt bereits ein K6-III 400 gegenüber einem K6-2 550 eine Leistungssteigerung, da der K6-III – gilt auch für K6-2+ & K6-III+ – einen eigenen L2-Cache enthält und die cacheable RAM area dadurch bei 4 GiB liegt, womit die Begrenzung der cacheable RAM area auf 128 MiB seitens des Bretts umgangen wird. Der onboard-Cache wird zum L3-Cache "degradiert".

    Bei Win9x bremst RAM außerhalb der cacheable RAM area besonders stark, da Win9x zuerst die untersten 640 KiB und dann den RAM von oben nach unten belegt, womit der größte Teil vom Windows im uncached RAM landet.

    OC
    Hat man einen K6-2+ 550 oder K6-2+ 570 zur Hand und der läuft auf dem Brett, kann man den meist auch mit ausreichender Kühlung als K6-2+ 600 (6,0× 100 MHz FSB) laufen lassen. Dafür muss der Multiplikator, wenn 6,0× nicht angeboten wird, auf 2,0× gestellt werden, was der K6-2+ als 6,0× interpretiert.

    RAM
    Auf Sockel-Super-7-Brettern laufen normalerweise auch 256 MiB-Riegel, die allerdings double-sided organisiert sein müssen. Das Maximum liegt somit bei zwei Steckplätzen bei 512 MiB RAM und bei drei Steckplätzen bei 768 MiB RAM.


    Zudem hat das Bios sehr ungewöhnliche Einstellungen, die ich so noch nie gesehen habe.

    SDRAM CAS Latency
    Wenn der FSB nicht übertaktet wird, läuft der mit max. 100 MHz auf Sockel-Super-7-Brettern. Dann ist "3" die richtige Einstellung für PC-100 CL3-Riegel. Sind PC-133-Riegel oder PC-100 CL2-Riegel gesteckt, kann das auch mit "2" funktionieren, wodurch die RAM-Leistung steigt. Vereinzelt starten die Systeme mit dieser Einstellung aber nicht, insbesondere wenn PC-133 CL3-Riegel gesteckt sind. Dann ist ein CMOS-Reset fällig. Wenn das System damit startet, versteht sich 'ne Runde memtest von selbst, bevor irgendein OS gestartet wird.

    Passive Release
    Steigert die Leistung des PCI-Bus und sollte daher auf "Enabled" gesetzt werden. "Disabled" ist nur sinnvoll, wenn das System mit "Enabled" irgendwie spackt.

    Delay Transaction
    Steigert die Leistung des PCI-Bus und sollte daher auf "Enabled" gesetzt werden. "Disabled" ist nur sinnvoll, wenn das System mit "Enabled" irgendwie spackt (oder eine Via VT82686B-Southbridge verbaut ist, was hier nicht der Fall ist).

    SDRAM Burst
    "Enabled" steigert die Leistung des RAM, kann aber zu Instabilitäten führen und muss in diesem Fall wieder auf "Disabled" gesetzt werden. Vereinzelt starten die Systeme mit dieser Einstellung nicht, dann ist ein CMOS-Reset fällig. Wenn das System damit startet, versteht sich 'ne Runde memtest von selbst, bevor irgendein OS gestartet wird.

    Graphics Aperture Size
    Da die onboard-Grafik wenig VRAM hat – 4 MiB oder 8 MiB? Meine Scovery 260 segnete schon vor Jahren das Zeitliche. – sollte das auf "128 MB" gelassen werden. Mehr RAM (s. o.) kann aber sinnvoll sein, damit bei intensiver Nutzung des RAM für Grafik genug RAM für den Rest übrig bleibt.


    Sound stottert und stoppt in Spielen, bei denen ich die PowerVR PCX1 als D3D Device nutze. Mit der Onboard ATI RageIIc ist es OK.

    Der PCI-Bus läuft nicht optimal (s. o.).
    Dieses Problem wird Du möglicherweise mit Passive Release = Enabled und Delay Transaction = Enabled los. Falls nicht wird der PCI-Bus mit dem Betrieb beider Karten überlastet.


    Dafür gibt es nur zweimal PCI, also nix mit ISA-Soundblaster. In dem einen PCI-Slot steckt die ESS-Solo1 mit Midi-Modul Huckepack

    Gesucht wird also eine PCI Soundblaster, die weitgehend SB16-kompatibel ist. Vollständige Kompatibilität ist wegen der Unterschiede zwischen PCI- und ISA-Bus nicht möglich.


    ich habe sogar mal überlegt das DVD-Laufwerk gegen ein 5,25" zu tauschen.

    Bei dem angedachten Einsatzzweck dürfte ein DVD-RW-Laufwerk, das auch trotz seines Alters noch CD-R liest, wesentlich sinnvoller als ein 5,25"-Diskettenlaufwerk sein.

    Ach ja, bei meiner Scovery 260 musste mal das Netzteil getauscht werden. Etwa 'n Jahr später verabschiedete sich das Brett in der Scovery und sie wurde ausgeschlachtet. Das Netzteil, ein AcBel API-6117L, liegt hier seit dem ungenutzt rum. Falls Du Interesse dran hast …



    Ich habe die USB Ports im Bios aktiv, aber die Treiber in Win95b nicht geladen/installiert. […] ich brauche USB sowieso an keiner Retro-Maschine.

    Deaktiviere USB im BIOS, wenn Du es nicht nutzen möchtest. Dann mault Win95b auch nicht wegen eines unbekannten Gerätes rum. Wenn das BIOS die Deaktivierung sauber ausführt, wird ein IRQ frei.


    ich glaub ich hab ne sb16 vibra pnp...

    Von der Vibra16 gibt es zwei grundsätzlich unterschiedliche Versionen:

    Creative Labs Vibra16C ISA-PnP
    Diese belegt sofern verfügbar folgende Ressourcen:

    • I/O-base SoundBlaster, Standard = 0x220
    • I/O-base OPL2/3 left, Standard = 0x388
    • I/O-base OPL2/3 right, Standard = 0x38A
    • I/O-base MIDI-Port (MPU401-UART), Standard = 0x330
    • I/O-base Gameport, Standard = 0x200
    • ein IRQ, meist 5 oder 10
    • ein 8-Bit-DMA, Standard = 1
    • ein 16-Bit-DMA, Standard = 5


    Diese Parameter verwendet auch die Soundblaster 16 ISA-PnP, womit die Vibra16C ISA-PnP zur Soundblaster 16 ISA-PnP kompatibel ist.

    Creative Labs Vibra16X ISA-PnP
    Diese belegt sofern verfügbar folgende Ressourcen:

    • I/O-base SoundBlaster, Standard = 0x220
    • I/O-base OPL2/3 left, Standard = 0x388
    • I/O-base OPL2/3 right, Standard = 0x38A
    • I/O-base MIDI-Port (MPU401-UART), Standard = 0x330
    • I/O-base Gameport, Standard = 0x200
    • ein IRQ, meist 5 oder 10
    • ein 8-Bit-DMA, Standard = 1
    • ein weiterer 8-Bit-DMA, Standard = 3


    Die Verwendung von zwei 8-Bit-DMA an Stelle von einem 8-Bit-DMA und einem 16-Bit-DMA ist der Knackpunkt! Zum einen ist das nicht mehr kompatibel zur Soundblaster 16 ISA-PnP, und zum anderen müssen diese beiden 8-Bit-DMA auch verfügbar sein, wobei DMA nicht doppelt belegt werden dürfen. DMA 2 ist vom System belegt zur Ansteuerung des zweiten DMA-Controllers, der die 16-Bit-DMA zur Verfügung stellt. DMA 0 ist verfügbar, aber nicht alle Sounddriver sind auch in der Lage, diesen der Soundkarte zu verabreichen. DMA 1 ist verfügbar und wird von der Vibra16X als erster der beiden DMA belegt. DMA 3 hingegen ist für die Vibra16X nur verfügbar, wenn kein ECP-Parallelport im System aktiv ist oder diesem der DMA 0 zugewiesen wurde. DMA 0 für den ECP-Parallelport ist im BIOS oftmals nicht einstellbar. Wenn das BIOS diese Einstellung zulässt, ist die eine gute Wahl, sofern eine ISA-Soundkarte im System steckt, die zwei 8-Bit-DMA benötigt.