Beiträge von Arnulf zu Linden


    Western Digital Scorpio Black 320 GB.

    […]

    Fliegt dennoch in die Tonne

    Das, was Du da erlebt hast, ist 'n alter Hut. Meistens funktionieren die HDDs danach wieder. In Produktivsystemen haben die dann natürlich nix mehr verloren, aber inna Museumskiste spricht nix dagegen. Eine mögliche Erklärung für den Effekt ist, dass die Magnetisierung der betroffenen Stellen einen Wert angenommen hat, der außerhalb der Wertebereiche für "logisch 1" und "logisch 0" liegt. Besonders der notwendigerweise zwischen den beiden Wertebereichen für "logisch 1" und "logisch 0" liegende Wertebereich kommt dafür in Frage.

    Zitat

    Wenn 0 besonders groß ist, ist es fast so groß wie ein bisschen 1.


    aus "Murphy's Computergesetze"

    Die HDD in die Tonne zu kloppen wäre daher eine diabolische Verschwendung.

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    Also genau genommen ist es ein Seasonic SS-330GB Active PFC F3 mit 2 x 12 V Schienen mit jeweils 17 A, auf 5 V 20 A und auf 3,3 V maximal 18 A. Also vermutlich nichts so ganz geeignet für ein modernen System.

    max. 330 W, davon max. 288 W auf 12 V und dann jeweils max. 17 A auf jeder 12 V-Schiene sind etwas dürftig, wenn Du als modernes System etwas mit Leistung haben möchtest.
    Für 'ne Kiste mit Energiespar-Schlaftablette im Prozessorsockel und entsprechend schlapper Grafik sollte das Netzteil noch reichen.
    Ansonsten ist das Netzteil eher was für den Dunstkreis "Pentium 4 | Athlon XP"

    mehrere Riegel SD-RAM:
    128 MiB PC-133 CL3 single-sided (6 Riegel)
    128 MiB PC-100 CL2 single-sided (1 Riegel)
    64 MiB PC-133 CL3 single-sided (1 Riegel)
    64 MiB PC-100 CL2 single-sided (1 Riegel)

    mehrere Riegel DDR-RAM:
    256 MiB PC-266 CL? single-sided (1 Riegel)
    256 MiB PC-266 CL2.5 "4 Chips pro Seite" (1 Riegel)
    256 MiB PC-266 CL2.5 double-sided (2 baugleiche Riegel)
    256 MiB PC-266 CL2 double-sided (1 Riegel)
    256 MiB PC-333 CL2.5 single-sided (1 Riegel)
    256 MiB PC-400 CL3 single-sided (1 Riegel)

    Die Riegel wurden mit memtest86+ getestet. Nach jeweils drei fehlerfreien Durchläufen wurden die Tests beendet.

    Preis: wird bilateral verhandelt


    Welche IT-Abteilung, um die IT haben sich die planlosen Lehrer gekümmert, und da es ne Privatschule

    … und das inna teuren Privatschule … :sideeye:


    im zweiten Schuljahr uns beim GTA2 oder Worms zocken sogar zu geschaut.

    Kam sicherlich auch drauf an, ob nur noch gedaddelt wurde oder ob der Lernstoff trotzdem rüber kam.


    Das Netzwerk war so prima konfiguriert, und das ist halt wirklich kein Witz, das wir unsere Abschlussprüfung auf Diskette abgegeben haben,

    Das anno 2004 ist ein Treppenwitz der Geschichte.
    Anno 1994 wäre das ja noch normal gewesen.

    PC von damals, aus Teilen aus der Kramkiste zusammengebaut:

    • Prozessor: Intel Pentium 100 (P54C; darauf Kühler mit 50 mm Miefquirl)
    • Hauptplatine: Soyo 33A2 (SiS 85C501/502/530; 256 KiB L2-Cache onboard)
    • Arbeitsspeicher: 64 MiB = 4× 16 MiB PS/2 EDO 60 ns
    • Grafikkarte: Matrox MGA-1064SG (PCI; VGA; 4 MiB)
    • Netzwerkkarte: 3COM 3C905B-TX (PCI; 100Base-TX)
    • Soundkarte: Sima Technology MS1868PNP-T (ISA-PnP; ES1868F)
    • Multi-I/O-Controller: GW2760 (legacy ISA; primary IDE, FDC, SPP-Parallelport, 2× RS232 16450 UART; Gameport deaktiviert)
    • SCSI-Controller: Tekram DC-390 (PCI; AM53C974AKC; nur 50-pol. Anschluss)
    • USB 1.1-Controller: OPTI861 (PCI; OPTi 82C861)
    • Festplatte: Seagate ST31276A (1,2 GB; IDE mdma2)
    • CD-ROM-Laufwerk: Teac CD-524EA-B (24×; IDE mdma2)
    • Festplatte: Quantum XP34550S (4,5 GB; FAST-10 WIDE SCSI)
    • Diskettenlaufwerk: NEC FD1231H (3½“ 1,44 MB)
    • Netzteil: King Year KYP-200WT (AT; 200 W)
    • Gehäuse: AT-Minitower
    • Betriebssystem: Slackware 9.1, Kernel 2.4.33.3


    Das Brett (Soyo 33A2) ist recht spartanisch, IDE, FDC, Parallelport und RS232 fehlen. Im Fall von IDE ist das aber auch besser so, denn ein onboard-IDE-Controller wäre wohl ein "extreme buggy" CMD640, gegen den sogar der berüchtigte RZ1000 eine gute Figur macht.

    Der Spannungsregler für 3,3 V auf dem Brett ist mit einem spackeligen Kühlköprer ausgestattet. Im Handbuch steht in einer Zeichnung an der Stelle des Kühlkörpers:

    Zitat

    WARNING:
    Do not touch
    this heat sink
    to avoid burns.

    Am TO220-Gehäuse des Reglers wurde ein zusätzlicher Kühlköprer befestigt. Statt über +60 °C wird nun auch der werkseitig montierte Kühlkörper nur noch gut handwarm.

    Das BIOS hat einen Y2K-Bug. Schreibt das Betriebssystem eine Jahreszahl zwischen 2000 und 2093 in die RTC, dann springt die Zeit beim nächsen Neustart auf das Jahr 2094. Unter Linux ist dieser Y2K-Bug unkritisch. Beim Systemstart wird die Zeit einmal hart gesetzt, als Zeitbasis dient dafür der ntp-Server im LAN. Solange der PC läuft, ist der Y2K-Bug kein Thema.

    Die ursprünglich verbaute S3 Virge/DX (PCI; VGA; 4 MiB) produzierte unter X Artefakte, was sie in einem leistungsstärkeren System nicht macht. Mit der nun verbauten Matrox MGA-1064SG läuft X fehlerfrei.

    Auf dem Grafikchip wurde ein Kühlkörper befestigt, da der doch etwas heizt.

    Der CD-ROM-IDE-Port auf der Soundkarte ist tot. cat /proc/isapnp zeigt den gar nicht an. Das CD-ROM-Lw. hängt als Slave an primary IDE.

    Gestartet wird von der IDE-Festplatte. Dort liegt also /boot. Der Rest der Slackware 9.1 liegt auf der SCSI-Festplatte. Das System läuft soweit stabil, ein zur Hardware passender Kernel 2.4.33.3 wurde erfolgreich kompiliert.

    fliegender Aufbau, noch mit der S3 Virge/DX

    Gehäuse, Vorderseite

    Gehäuse, Rückseite

    Innenleben, von oben

    Innenleben, Hauptplatine und Steckkarten

    Innenleben, Hauptplatine und Steckkarten

    Linux mit X und IceWM

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    Die Dinger halten das doch problemlos aus. Selbst 'n 80486DX-33 macht da noch keine Probleme :D

    Man muss die jetzt aber auch nicht mehr mit Gewalt tot grillen. Nicht alle haben ein so umfangreiches Ersatzteillager wie Du. ;)

    In meinem 286er mit Am286-10 drin wurde dieser über +60 °C heiß. Ein BGA-Kühlkörper, der sich gerade noch applizieren ließ, änderte daran nur wenig. Erst mit einem 25 mm-Miefquirl, der auf den Kühlkörper pustet, sinkt die Temperatur unter die Autsch-Aua-Grenze.


    sehe keinen grund warum jemand wegen alter und nicht mehr vertriebener software klagen dürfen sollte.

    Solange jemand das Urheberrecht an der alten Software hat, kann er gegen Urheberrechtsverletzungen klagen. Ob die Software noch "verkauft" wird, spielt dabei keine Rolle. Der Urheber kann sein Recht auch dahingehend nutzen, dass er Nutzungslizenzen für ein bestimmtes seiner Werke nicht mehr verkauft, um z. B. Nutzungslizenzen für ein anderes seiner Werke statt dessen zu verkaufen.


    Wie genau hast du diese Karte zum Laufen bekommen? Ich habe Sie, bekomme aber den Treiber nicht installiert.

    Hier laufen zwei (in zwei PCs) unter Windows 10 pro 64-Bit 2004. Installiert wurde unter 1903 bzw. 1909. MIDI-Port und Gameport laufen unter Windows 10 64-Bit nicht! Wenn das gebraucht wird, muss entweder Windows [98SE … XP] oder Linux (auch aktueller Kernel möglich) benutzt werden.

    Ohne Versand wird es hier im Forum schwierig werden, da für die meisten die Schweiz nicht gerade umme Ecke liegt. Außerdem ist Reisen momentan so eine Sache für sich, da die Staaten wegen Corona gerade wieder am Rad in die falsche Richtung drehen.

    Vorher ausprobieren muss ja nicht sein, aber es wäre schon hilfreich zu wissen, was das für Kram ist. Bei "Zustand unbekannt" wäre dann wohl Versand gegen aufgerundetes Porto angesagt.

    Seit gestern Abend kommt unter Firefox 68.3.0esr (64-bit) auf Linux beim Versuch https://www.winhistory-forum.net aufzurufen nur noch:

    Nutze behelfsmäßig gerade Konqueror 4.14.13 .