Beiträge von Arnulf zu Linden


    Overdrive ready hab ich ja noch nie gesehen... aber harte Entscheidung zumindest zwiachen dem pod und den x4 amd

    Der Intel Overdrive PODP5V83 dürfte den AMD Am5x86-P75 knapp schlagen, aber eben nur knapp …

    Beim Kompilieren des Linux-Kernels kann für den Am5x86-P75 maximal "486" gewählt werden, für den PODP5V83 funktioniert auch "Pentium classic".

    In wie weit Windows 95 von der Pentium-Architektur im Vegleich zur 486er-Architektur profitiert, ist eine Frage an die hier im Forum, die sich damit beschäftigen.


    Pentium 90 Mhz, 8MB EDO Ram, 2 GB HDD irgend n sehr dünnes Model, eine Mozart Sound Systems Soundkarte, und ne 2 MB S3 Trio 32 PCI Karte sowie ein 2 fach CD ROM LW und auch hier lief Windows 95 mehr scheiße als gut

    Eine Kiste mit Pentium-S 90 lief mit Windows 95 dann lahm, wenn da zu wenig RAM drin war. Ab 16 MiB oder besser 32 MiB RAM lief das brauchbar. Mit 32 MiB RAM ging das sogar mit einem Pentium 66 oder einem Am5x86-P75 (auf Brett mit PCI-Bus und PCI-Grafikkarte). Bei weniger als 16 MiB RAM half auch ein leistungsstärkerer Prozessor nicht viel.

    Die Mozart-Soundkarten waren für Treiberprobleme bekannt.

    S3 Trio 32 mit 2 MiB VRAM und 2-fach CD-ROM-Laufwerk waren damals üblich. Die damals gängigen Monitore konnten eh keine hohen Auflösungen bei hoher Farbtiefe anzeigen.

    Dann gibt es noch eine Methode, die Auslagerungsbremse zumindest etwas zu lösen: Auslagerungsdatei mit fester Größe auf einer eigenen, unmittelbar zuvor defragmentierten Partition. Und ja, diese Idee stammt aus der Linux-Welt, wo die Distros für die Auslagerung bei der Installation "aus der Tüte" eine eigene swap-Partition anlegen.


    Zumal der 486DX-33 wimre nicht mal 'nen L2-Cache hatte.

    Hmm, auf den 486er-Brettern sind doch meist 128 KiB oder 256 KiB L2-Cache gesteckt.


    Hab glaube ich garnichts mehr aus der AT Zeit. Glaube das letzte Netzteil habe ich hier auch "geopfert", nachdem länger schon kein Board mehr da war. Boards sind generell der Schwachpunkt aus der Zeit. Die meisten sind ja wirklich wegen Tonnenakkus oder blöd gemachter Dallasmodulen weggegammelt/unbrauchbar geworden. Den Rest haben die Kondensatoren dahingerafft.

    Das kann ich so nicht bestätigen.

    Die Tonnenakkus wurden zumindest bei regelmäßig gewarteter Hardware schon vor zig Jahren ersetzt. Dieser Ersatz war dann zwar durchaus auch wieder ein Tonnenakku, aber der hielt dann erstmal wieder einige Jahre.

    Aufgelötete Dallasmodule lassen sich notfalls knacken, wenn ein Entlöten derselben ausscheidet.

    Elkoseuche kann natürlich vorkommen, aber dafür scheinen ATX-Bretter aus den Dunstkreisen Sockel-370, Sockel-423, Sockel-478 und Sockel-A viel anfälliger zu sein.

    Hier läuft noch die eine oder andere Kiste mit AT-Brett drin, darunter auch welche, die für Bremse 95 taugen würden.

    Das geht leider bei immer weniger Betrieben :(

    Hier in Hannover ist es extrem:
    Auf eine freundliche Nachfrage erklärte mir ein Mitarbeiter, dass er damit kein Problem hätte, aber es eine strikte Dienstanweisung gibt, absolut nichts herauszugeben oder mitnehmen zu lassen. Bei einem Verstoß dagegen würde der Mitarbeiter fristlos gekündigt und wegen Diebstahls angezeigt werden. Die Wertstoffhöfe werden videoüberwacht.

    Müllvermeidung geht anders! :(

    WinFast A6600GT TDH (nvidia GeForce 6600GT; AGP 4×/8×; 128 MiB; DVI; VGA)

    Im laufenden Betrieb (Linux Console) wurden die lesbaren Zeichen bildschirmfüllend durch Pixelmatsch (bunte Rechtecke, Streifen usw.) ersetzt. Der PC ließ sich noch "blind" kontrolliert herunter fahren. Neustart: Lüfter drehen, kein POST, also Symptomatik wie bei 'nem toten Brett. Der PC ließ sich mit 'ner anderen AGP-Grafikkarte (nvidia GeForce 5700LE; AGP 2×/4×/8× @ 8×; 128 MiB; DVI; VGA) und 'nem CMOS-Reset reanimieren. WinFast A6600GT TDH im Testsystem: POST ohne error beeps, aber kein Bild über DVI. Dann Röhrenkübel an VGA: POST ohne error beeps, Pixelmatsch (bunte Rechtecke, Streifen usw.) auf Bildschirm.

    Gekauft wurden jetzt Sennheiser/Epos ADAPT SC 165 3,5 mm Klinke und dazu Adapter 4-Pin Buchse auf 2× 3-Pin Stecker, um die sowohl an PCs mit Adapter als auch an Laptops und kleineren Geräten direkt anschließen zu können.

    Die Sprachqualität an den auf Arbeit dafür in Frage kommenden Geräten ist gut. Getestet wurde unter realen Bedingungen, also mit einer Webkonferenz. Klanglich ist das doch 'ne ganz andere Welt als das Gequäke über Laptopmikrofon und -lautsprecher.

    Die Musikqualität an den auf Arbeit dafür in Frage kommenden Geräten ist mau, aber das liegt zum größten Teil an den onboard-sound-devices.

    Zu Hause an einer Creative Audigy 2 ZS kann man mit dem Headset sogar erträglich Musik hören. Klanglich kommt das Teil an den hier normalerweise benutzten Beyerdynamik DT 770 PRO nicht ran, aber der Vergleich ist auch irgendwie Äppel vs. Birnen. ;)
    Anders als bei einem Musikkopfhörer, der die Töne bis runter zum Subkontra-C (16,35 Hz bei gleichstufiger Stimmung mit a¹ = 440 Hz) wiedergeben können muss, ist beim Headset nach unten bei 20 Hz Schluss und auch die Höhen kommen nicht so brilliant rüber. Letzteres ist wohl der Optimierung auf Rauscharmut geschuldet. Und (menschliche) Sprache wiederum findet eher nicht im Bereich der Subkontraoktave statt.

    Ach ja, Stereo wurde gewählt, weil es in der an den Bürokomplex angrenzenden Versuchshalle auch mal etwas lauter zugeht. Und den Krach möchte man bei einer Webkonferenz nicht als Hintergrundrauschen auf einem Ohr haben.

    Erwartungsgemäß sind die "Testberichte" im Internet zum Thema Office-Headset allesamt mehr oder weniger unbrauchbar.

    Für Web-Konferenzen werden Headsets benötigt, da die Tonqualität der Mikrophone in den Laptops unzureichend ist.

    Was soll das Headset können/mitbringen?

    • gelegentliche, dann aber u. U. mehrstündige durchgehende Nutzung
    • ohne Batterie/Akku
    • Anschluss: Kopfhörer/Mikrofon-Combo 3,5 mm 4-Pin Klinke (kein USB-Gedöns)
    • Mikrofon mit Rauschunterdrückung
    • leichter Kopfhörer (keine Ohrhörer)
    • Mikrofonarm schwenkbar