Beiträge von Arnulf zu Linden

    Gekauft wurden jetzt Sennheiser/Epos ADAPT SC 165 3,5 mm Klinke und dazu Adapter 4-Pin Buchse auf 2× 3-Pin Stecker, um die sowohl an PCs mit Adapter als auch an Laptops und kleineren Geräten direkt anschließen zu können.

    Die Sprachqualität an den auf Arbeit dafür in Frage kommenden Geräten ist gut. Getestet wurde unter realen Bedingungen, also mit einer Webkonferenz. Klanglich ist das doch 'ne ganz andere Welt als das Gequäke über Laptopmikrofon und -lautsprecher.

    Die Musikqualität an den auf Arbeit dafür in Frage kommenden Geräten ist mau, aber das liegt zum größten Teil an den onboard-sound-devices.

    Zu Hause an einer Creative Audigy 2 ZS kann man mit dem Headset sogar erträglich Musik hören. Klanglich kommt das Teil an den hier normalerweise benutzten Beyerdynamik DT 770 PRO nicht ran, aber der Vergleich ist auch irgendwie Äppel vs. Birnen. ;)
    Anders als bei einem Musikkopfhörer, der die Töne bis runter zum Subkontra-C (16,35 Hz bei gleichstufiger Stimmung mit a¹ = 440 Hz) wiedergeben können muss, ist beim Headset nach unten bei 20 Hz Schluss und auch die Höhen kommen nicht so brilliant rüber. Letzteres ist wohl der Optimierung auf Rauscharmut geschuldet. Und (menschliche) Sprache wiederum findet eher nicht im Bereich der Subkontraoktave statt.

    Ach ja, Stereo wurde gewählt, weil es in der an den Bürokomplex angrenzenden Versuchshalle auch mal etwas lauter zugeht. Und den Krach möchte man bei einer Webkonferenz nicht als Hintergrundrauschen auf einem Ohr haben.

    Erwartungsgemäß sind die "Testberichte" im Internet zum Thema Office-Headset allesamt mehr oder weniger unbrauchbar.

    Für Web-Konferenzen werden Headsets benötigt, da die Tonqualität der Mikrophone in den Laptops unzureichend ist.

    Was soll das Headset können/mitbringen?

    • gelegentliche, dann aber u. U. mehrstündige durchgehende Nutzung
    • ohne Batterie/Akku
    • Anschluss: Kopfhörer/Mikrofon-Combo 3,5 mm 4-Pin Klinke (kein USB-Gedöns)
    • Mikrofon mit Rauschunterdrückung
    • leichter Kopfhörer (keine Ohrhörer)
    • Mikrofonarm schwenkbar


    nvidia GeForce GT220:

    Machte im Betrieb (Linux-Console) auf einmal Streifen im Bild, System ließ sich noch sauber herunter fahren. Neustart: kein Bild, BIOS error beep code :(
    Beim Ausbau war die viel zu warm, also kurz vor Brandblasen an den Fingern. Forensik auf dem Testsystem: kein Bild, BIOS error beep code = Die ist hin! :(

    Jetzt wird es schräg. :sideeye:

    Da aus anderem Grund das aus dem Backupserver ausgebaute Gigabyte GA-MA770-UD3 rev. 1.0 gerade im fliegenden Aufbau verfügbar war, dachte ich "Gib ihr eine letzte Chance, weg schmeißen kann warten."
    Das System startete normal, nur der Grafikkartenlüfter drehte sehr unrund und geräuschvoll. Also mal 'ne knoppix gestartet. Als gerade die GUI geladen wurde, blieb der Grafikkartenlüfter einfach stehen und der Grafikkartenkühlkörper wurde warm, also schnell ausgeschaltet.
    Daher flog der Kühler von der Grafikkarte runter. Ein Zalman-Kühler aus der Kramkiste wurde drauf geschraubt und dessen Lüfter auf dem Brett an PWR_FAN angeschlossen, der eh nicht für das Netzteil gebraucht wird. An PWR_FAN dreht der Lüfter permanent mit Nenndrehzahl.
    Nochmal 'ne knoppix in die GUI gestartet. Nach vorhergehendem export vblank_mode=0 lief glxgears im Vollbildmodus problemlos.

    <Vermutung> Nach Lüfterstillstand löste eine selbstrückstellende Thermosicherung auf der Grafikkarte aus. Die Dinger brauchen mitunter ewig um sich zurückzustellen.</Vermutung>

    Aktuell hinüber ist also nur der Grafikkartenlüfter oder dessen Ansteuerung.

    In den Backupserver kommt die GT220 natürlich nicht wieder rein, falls sie doch einen weg hat, aber inna ollen Kiste kann die noch bis zum Ende laufen.

    Backupserver:

    raus:
    AMD Phenom II X4 955
    Zalman CNPS9700 LED
    Gigabyte GA-MA770-UD3 rev. 1.0
    16 GiB RAM = 4× 4 GiB DDR2 PC-800 @ PC-667
    nvidia GeForce GT220 (zwangsweise, da die sich bei der Aktion final abgeseilt hat)
    USB 3.0-Controller PCIe x1 mit Front-USB 3.0
    3½“ 1,44 MB Diskettenlaufwerk

    rein:
    AMD Phenom II X6 1100T
    be quiet! Shadow Rock TF 2
    Asus M5A78L-M USB3
    16 GiB RAM = 4× 4 GiB DDR3 PC-1333
    nvidia GeForce GT630

    verblieben:
    Intel PRO/1000CT (1000Base-T PCIe x1)
    Crucial CT120M500SSD1
    3× Seagate ST2000VX000-1ES164
    DVD-RW (SATA)
    USB-Cardreader
    ATX-Netzteil 630 W be quiet!
    olles Bigtower-Gehäuse inkl. Gehäuselüfter

    Vorteile der Aktion:

    • Das GA-MA770-UD3 läuft mit 16 GiB RAM ziemlich auf Kante (memtest86+: fehlerfrei; Linux-Kernel kompilieren: kam auch schon mal 'n segmentation fault; aber normaler Betrieb: fehlerfrei). Das M5A78L-M USB3 läuft hingegen mit 16 GiB RAM stabil (memtest86+; fehlerfrei; Linux-Kernel kompilieren: fehlerfrei; normaler Betrieb: fehlerfrei)
    • DDR2 @ PC-667 bremst das System doch etwas aus. DDR3 PC-1333 ist spürbar flotter.
    • Ein Phenom II läuft auf Sockel-AM3+ mit DDR3-RAM performanter als auf Sockel-AM2+ mit DDR2-RAM.
    • Kostenneutral (außer Verlust Grafikkarte), da Aufrüstung mit vorhandenen Teilen erfolgte.


    Nachteile der Aktion:

    • GT220 dabei ohne erkennbaren Grund gehimmelt. Die nun verbaute GT630 ist eigentlich für ein anderes System bestimmt.
    • USB 3.0 hat das M5A78L-M USB3 nur mit 2 Ports hinten.
    • Front-USB 3.0 entfällt, da kein PCIe-Steckplatz für einen USB 3.0-Controller mit Stiftleiste für Front-USB 3.0 frei ist.
    • Das Diskettenlaufwerk flog raus, da das M5A78L-M USB3 keinen FDC an Bord hat.

    Software-Ausprobier-Rechner:
    AMD Phenom II X6 1100T → AMD FX-6350

    In Summe sind die leistungsmäßig wohl fast identisch, aber der FX-6350 hat eben einen moderneren Befehlssatz, was bei neuerer Software von Vorteil sein kann. Insofern passt der besser zu dem Software-Ausprobier-Rechner.

    Zum Ausprobieren alter Software gibt es hier den einen oder anderen dazu passend alten Rechner.


    Da hast du es ja mit Pollen einfach. Ich habs mit Gras, das geht bis September. Wobei auch nicht mehr so stark wie früher (Desensibilierung). Das geht inzwischen ganz gut mit den üblichen Tabletten.

    So einfach ist es nun auch wieder nicht. Gräser und Roggen sind nicht mein Ding. Machte deswegen in den 1990ern 'ne Desensibilisierung, was damals noch über drei Winter ging (soll heute einfacher sein). Völlig weg ist es seit dem nicht, aber zum Heulen ist nur noch die Zeit, wenn die erste Grasblüte voll aufgegangen ist und dann der Roggen dazu kommt (Fahrradtouren in der Zeit halt nur im Wald). Nach dem Ende der Roggenblüte und einem flächigen Regen ist einigermaßen Ruhe. Dank Desensibilisierung komme ich aber ohne Medikamente samt deren Nebenwirkungen durch die Pollensaison.


    schließlich ist/war heute der längste Tag des Jahres. Von nun an gehts bergab. ;)

    Sommersonnenwende war am 20:06:2020 23:44 MESZ.

    Heute war bei der Fahrradtour endlich mal wieder atembare Luft nicht nur im Wald sondern auch in der Feldmark. Die Getreideblüte (bis auf Mais) und die Nadelbaumblüte sind durch, und durch den Regen (hier bis Donnerstag) sind die meisten Pollen und auch reichlich Staub endlich raus aus der Luft. Dafür soll es ab Dienstag heiß werden, ob trocken oder schwülwarm ist noch nicht klar.


    Liegt es an den DIMS, oder ist das Brett komplett hinüber.

    Falls möglich teste die Speicherriegel auf einem anderen Brett mit memtest.

    Wenn schon zwei RAM-Slots tot sind, kann da auch mehr hinüber sein. Alterungsbedingt kann es auch sein, dass 1GiB- und 2 GiB-Riegel funktionieren, 4 GiB-Riegel – lt. Specs sind 16 GiB RAM = 4× 4 GiB Maximalbestückung, womit 4 GiB-Riegel für jeden Slot Maximalbestückung sind – jedoch nicht mehr.

    Zu allerletzt können die beiden 4 GiB-Riegel inkompatibel zum Brett sein.

    Das AsRock 890FX Deluxe5 hat onboard USB 3.0 (NEC UPD720200). Im UEFI gibt es für USB die Einstellungen:

    • USB 2.0: enabled / disabled
    • USB 2.0 legacy: enabled / disabled
    • USB 3.0: enabled / disabled
    • USB 3.0 legacy: enabled / disabled

    Egal was dort eingestellt ist, USB 3.0 funktioniert nicht. :(
    Wird an onboard USB 3.0 ein USB 3.0-Stick gesteckt, wird der als "high-speed USB device" erkannt (Software: Slackware64 14.2, Kernel 4.19.128).

    Die nachfolgenden Ausgaben entstanden mit USB 3.0 legacy: disabled; Rest (s. o.): enabled.

    lspci:

    Auffällig ist dieser USB:

    Code
    00:14.5 USB controller: Advanced Micro Devices, Inc. [AMD/ATI] SB7x0/SB8x0/SB9x0 USB OHCI2 Controller

    Die drei anderen USB lassen sich jeweils als Pärchen OHCI0/EHCI identifizieren. 05:00.0 ist die USB 3.0 PCIe x1-Karte. Ohne diese Karte im System sieht der Rest aber genauso aus.

    Und was ist überhaupt der Unterschied zwischen OHCI0 und OHCI2?

    lsusb ohne angesteckten USB 3.0-Stick Der Cardreader steckt an der USB 3.0 PCIe x1-Karte, die Maus an onboard USB 2.0.:

    lsusb mit angesteckten USB 3.0-Stick an onboard USB 3.0:

    lsusb mit angesteckten USB 3.0-Stick an der USB 3.0 PCIe x1-Karte (als Referenz):

    dmesg nach Anstecken des USB 3.0-Stick an onboard USB 3.0:

    dmesg nach Anstecken des USB 3.0-Stick an die USB 3.0 PCIe x1-Karte (als Referenz):

    Ist onboard USB 3.0 hinüber oder muss da irgendwo dran gedreht werden?

    Software-Ausprobierrechner:

    raus (wird in einem anderen Gehäuse wieder vereint werden):
    AMD Phenom II X4 965
    be quiet! Shadow Rock TF 2
    Gigabyte GA-MA770-UD3 rev. 1.0
    16 GiB RAM = 4× 4 GiB DDR2 PC-800 @ PC-667
    nvidia GeForce GT630
    Western Digital WD10EZRX
    Kartenleser Chieftec CRD-901H (wird im Arbeitsrechner den alten USB 2.0-Kartenleser ersetzen)

    rein:
    AMD Phenom II X6 1100T (aus aufgegebenem PC)
    Skythe Kabuto 3 (aus aufgegebenem PC)
    AsRock 890FX Deluxe5 (Gebrauchtkauf)
    32 GiB RAM = 4× 8 GiB DDR3 PC-1600 (Neukauf)
    Ati Radeon HD6570 (aus aufgegebenem PC)
    Seagate ST2000VX000-1CU164 (aus aufgegebenem PC)
    Parallelport PCIe x1 (aus Arbeits-PC – nach dem Tod des HP LaserJet 6L dort überflüssig)
    Kartenleser Icybox IB 865

    verblieben:
    Intel PRO/1000CT
    USB 3.0 PCIe x1 NEC (onboard USB 3.0 ist tot oder braucht 'ne ganz merkwürdige Einstellung im UEFI)
    Creative Labs Audigy2 ZS
    Satelco EasyWatch DVB-C MK3
    Crucial CT500MX500SSD1
    Western Digital WD10EZRX
    DVD-RW (SATA)
    3½“ 1,44 MB Diskettenlaufwerk
    ATX-Netzteil 600 W Enermax
    olles Bigtower-Gehäuse

    Sinn von 's Ganze:
    Wegen Linux x86_64 wäre das nicht nötig gewesen, denn das lief auf der alten Hardware stabil.
    Windows 7 pro 64-Bit lief leidlich, schmiss ab und an mal 'n BSOD. Für ein obsoletes Windows ist dieser PC aber nicht bestimmt. Windows 10 pro 64-Bit schmiss so häufig BSODs, dass das nicht produktiv nutzbar war.
    In diesem PC wird ein Diskettenlaufwerk an nativem FDC benötigt, um z. B. auch überformatierte Disketten handhaben zu können und überhaupt Disketten formatieren zu können, woran das vorhandene USB-FDD scheitert.

    Brett ist ein AsRock 890FX Deluxe5, an dem u. a. ein 3½″ 1,44 MB Diskettenlaufwerk angeschlossen ist. Als OS läuft Slackware64 14.2 mit Kernel 4.19.128.

    Wenn im UEFI der IOMMU aktiviert ist – IOMMU support ist im Kernel drin – und mit fdformat /dev/fd0 eine Diskette bestiefelt wird, wird diese in Spur 0 dauerhaft geschrottet. :(
    Der syslog wird mit Meldungen vom IOMMU zugemüllt.

    Wenn im UEFI der IOMMU deaktiviert ist und mit fdformat /dev/fd0 eine Diskette bestiefelt wird, läuft alles wie gewohnt.

    Schließen IOMMU und Diskettenlaufwerk einander generell aus oder liegt es am obigen Brett?

    Der WP-Artikel zur IOMMU legt durchaus den Verdacht nahe, dass gilt: IOMMU xor (FDC & FDD).

    Daher ist IOMMU erst mal im UEFI deaktiviert und gerade kompiliert ein Kernel ohne IOMMU support.


    So wie es aussieht ist seitens Apple nicht gewollt das einer das gerät auf macht, mh?

    Drei ab Werk freie PCI-Slots, drei SDRAM-Slots und ein Slot für ein proprietäres VRAM-Modul (2 MiB oder 4 MiB zusätzlicher Grafikspeicher für die Onboard-Grafik mit ab Werk 4 MiB), das auch auf diversen Ati Rage-Grafikkarten zu finden ist, sowie Schrauben mit normgerechtem Innensechsrund-Antrieb sprechen eine andere Sprache.