Wenn Du eine GUI möchtest, die sich wie Windows bedienen lässt, dürfte KDE die erste Wahl sein. Wenn es aus der Tüte etwas zäh läuft, kann da jede Menge "eye candy" deaktiviert werden, ohne dass die Benutzbarkeit darunter leidet. Die Hardware sollte dafür reichen, nur eine ggf. vorhandene HDD sollte unbedingt durch eine SSD ersetzt werden, damit nicht alles auf die HDD wartet.
Bei 8 GiB RAM ./. "shared memory" wird i. d. R. keine swap-Partition benötigt.
Mit der Intel HD 4600 sollte jeder halbwegs aktuelle Distro-Kernel klar kommen. 3D-Exzesse plant Du damit ja nicht.
Muss es unbedingt nur ein Mediaplayer für Audio & Video sein? Für Audio nehme ich XMMS, für Video MPlayer. Letzterer zeigt so ziemlich jedes Video-Gerümpel an.
Bei der Distro sollte ein Paket der Art "firmware-nonfree" dabei sein und installiert werden, da sonst einige Komponenten gar nicht oder nicht richtig laufen werden. WLAN und BlueTooth sollten dann aus der Tüte laufen. Ob Distro-Kernel den Cardreader in Gang bekommen, weiß ich nicht, da ich eh immer Kernel passend zur Hardware kompiliere, womit dann auch die etwas zickigen PCIe-Cardreader laufen. Wenn der Cardreader im T540p an USB hängt, sollte der mit einem Distro-Kernel aus der Tüte laufen. Den Fingerprint-Sensor in Gang zu bekommen dürfte in jedem Fall nichttrivial sein.
Xaar: Unlängst stellte ich ein Thinkpad E540 mit nVidia Optimus (Intel HD 4600 + nVidia GeForce GT 730M) von Windows 10 auf Linux um. nVidia Optimus mit nouveau (Kernel 6.12) ist Gefummel, läuft nun aber, und ja, ist kein 3D-Wunder mit nouveau.
