Beiträge von Arnulf zu Linden


    Ich überlege noch die 16MB Ram auf 32MB zu erweitern...

    Das solltest Du machen, denn das entlastet die vermutlich alte Festplatte vom Auslagern. Bei einer CF-Card mit IDE-Adapter als "Festplatte" ist dieser Punkt nicht ganz so kritisch. Eine weitere Entlastung bringt eine permanente Auslagerungsdatei fester Größe, da diese dann nicht jedesmal neu angelegt werden muss. Idealerweise ist diese Auslagerungsdatei nicht fragmentiert, was sich am besten auf einer eigenen, unmittelbar vor dem Anlegen der Auslagerungsdatei defragmentierten Partition nur dafür realisieren lässt.
    Bei Win95 ist der Schritt von 16 MiB RAM auf 32 MiB RAM auch leistungsmäßig spürbar. Wenn da an Spielen mehr als Minesweeper und Solitair drauf laufen soll, lohnt mehr RAM (32 MiB bis max. 64 MiB wegen der "cacheable RAM area") allemal. Wenn Du auf 4× 8 MiB aufrüstet, ist natürlich bei 32 MiB Schluss. Wenn Du aber mit 2× 16 MiB aufrüstet, lass die beiden anderen vorhandenen Riegel (2× 4 MiB, ∑ = 40 MiB RAM, oder 2× 8 MiB, ∑ = 48 MiB RAM) mit drauf. Diese Vorgehensweise war damals gängig.

    Ach ja, falls Du das noch nicht gelöst hast, wird Dich bei dem Brett ODINs Rache ereilen.

    Warum gibst Du Dich eigentlich mit einem Pentium-S 75 zufrieden?
    Der ankert doch sehr, denn damit läuft der FSB mit nur 50 Hz und vor allem der PCI-Bus mit nur 25 MHz. Wenn der Multiplikator für den Prozessor fest auf 1,5× verdrahtet ist, geht mit 60 MHz ein Pentium-S 90 (PCI-Bus = 30 MHz) und mit 66 MHz ein Pentium-S 100 (PCI-Bus = 33 MHz, also Idealwert dafür). Ist der BF0-Jumper vorhanden, kann der Multiplikator auf 1,5× oder 2,0× gesetzt werden. Sind der BF0- und der BF1-Jumper vorhanden, kann der Multiplikator auf 1,5× oder 2,0× oder 2,5× oder 3,0× gesetzt werden. Einen Pentium-S 120, wenn FSB = 66 MHz nicht geht, oder einen Pentium-S 133, wenn FSB = 66 MHz geht, kann ich abgeben. Wenn kein BF0-Jumper vorhanden ist, laufen die halt nur mit 90 MHz bzw. 100 MHz, aber der PCI-Bus kommt wenigstens aus 'm Quark. Den ISA-Bus kann man normalerweise im BIOS auf ungefähr 8 MHz (PCI-CLK/4 für 60 bzw.66 MHz FSB, bei 50 MHz FSB ist PCI-CLK/3 üblich) einstellen.


    SOYO 5TD2

    Das 5TD2 ist wie nicht anders zu erwarten nicht in TH99 enthalten. Zwischen den beiden inneren ISA-Slots ist ein einzelner Jumper. Wofür ist der? Bei einigen ähnlichen Soyo-Brettern ist das JPS2, mit dem der PS/2-Mouseport aktiviert/deaktiviert wird.


    Klar kann ich den deaktivieren,

    Mach das, damit Win95b nicht mehr mit dem PS/2-Mouseport rum nervt – es sei denn, der erwähnte Jumper löst das Problem: dann deinstallieren statt deaktivieren.


    Ich brauche wohl den Genius-Treiber für Win95, aber den hab ich noch nicht gefunden.

    Ich habe den Genius-Maustreiber 10.43 da, aber ob der hilft?

    Dos.txt aus dem Treiberpaket:

    Neben den readme-Dateien enthält das Treiberpaket die beiden Dateien Gpanel.com und Gmouse.com.


    Ich habe für dieses Projekt leider keine andere Maus. Sorry.

    Dann ist das halt so, dann musst Du da durch. :D


    - Keine Möglichkeit auf dem Board den PS/2 Header zu deaktivieren (Jumper nicht vorhanden)
    - Keine Möglichkeit im BIOS den PS/2 Anschluß zu deaktivieren. (Kein Eintrag vorhanden)

    Was ist das für eine Hauptplatine? :sideeye:


    Der Hardwaretest in Win95b findet keine Maus, nur den PS/2 Header ohne Maus und meckert,
    dass eben kein PS/2 Maus am Anschluß gefunden wurde...

    Bei Win9x kann man auch Hardware "zu Fuß" installieren. "Hardware, die nicht Plug 'n Play kompatibel ist, installieren" oder so ähnlich lautet der Menüpunkt. Schau mal nach, ob da serielle Mäuse angeboten werden. Die COM-Ports müssen dazu natürlich korrekt installiert sein.
    Den PS/2-Mouseport musst Du dann noch im Gerätemanager deaktivieren, nicht deinstallieren.

    Muss es denn unbedingt diese Genius-Maus sein? Hast Du eine andere serielle Maus (Microsoft, Logitech, viele "no name"), die den Microsoft-Mode beherrscht, zum testen?

    Genius-Mäuse, Mouse-Systems-Mode – es ist lange her, aber Mäuse, die nicht den Microsoft-Mode (bei einigen Mäusen unten an der Maus umschaltbar zwischen "Mouse Systems" und "Microsoft") konnten, machten damals gerne Ärger.
    Wenn die Hardwaresuche die Maus auch nach Deaktivierung des PS/2-Mouseport¹ nicht findet, wird das nix.

    ¹PS/2-Mouseport im Gerätemanager "entfernen", neu starten, PS/2-Mouseport im BIOS von "auto" auf "disabled" stellen

    Brett in einer ollen "Kiste" (Gehäuse fehlt noch):
    AMD Athlon XP2000+ Palomino (Brett nimmt max. den XP2100+ Palomino – hat jemand einen über?)
    Elitegroup K7SVTA3 rev 2.0 (Via KT266A)
    3 GiB RAM = 3× 1 GiB DDR1 PC-400 CL3 @ PC-266 CL2
    nvidia GeForce 6600 (256 MiB; DVI; VGA; AGP 4×/8× @ 4×)
    3Com 3C905-CX-TX-M (100Base-TX)
    USB 2.0 / IEEE1394a-Combo-Controller (Via-Chips)
    Maxtor STM3250620A (250 GB IDE udma5)
    DVD-RW (IDE udma2)
    FDD 3½“ 1,44 MB
    400 W ATX-Chinaböller

    Die Kiste lief soweit stabil (memtest86+, Slackware 14.2, KDE 4.14.38), aber beim Versuch, einen Kernel 4.19.81 passend zur Hardware zu kompilieren, kam immer internal compiler error: segmantation fault. Dieser Fehler deutet eigentlich immer auf ein Hardwareproblem hin! Nach diversen Versuchen ging es dann mit nur 2 GiB RAM = 2× 1 GiB DDR1 PC-400 CL3 @ PC-266 CL3, aber das kann 's ja wohl nicht sein. Bei genauerer Betrachtung fielen zwei Blähelkos (1500µF / 6,3 V- & 1000 µF / 10 V-) auf dem Brett auf. Die wurden durch jeweils 1000 µF / 16 V- ersetzt. Einen 1500 µF habe ich nicht, offline bekommt man derzeit ja keinen und online hätte mir zu lange gedauert. Da war die Überlegung, dass 1000 µF ± Toleranz vielleicht doch besser ist als irgendwas Undefiniertes von 0 µF bis deutlich weniger als 1500 µF. Jetzt läuft das System nicht nur stabil, sondern hat auch den Kernel 4.19.109 sauber durchkompiliert.


    Nur warum packt MS die neuste Software Technik nicht unter die Haube von Windows 9x/2000 oder XP Design?

    Es soll halt "neu" aussehen.
    Wenn es technisch nicht zu kompliziert ist, wäre es natürlich schön, wenn jeder Benutzer die Wahl zwischen älteren Designs und dem neuen Design hätte.

    Xaar:
    Bis Windows 7 habe ich auch immer auf "Windows classic", oder wie das heißt, umgestellt, und unter Linux beim KDE dito.


    Funktioniert sowas denn sinnvoll mit alten 386er Boards?

    Seit ca. 2006/2007 haben doch die ATX Netzteile keine -5Volt Schiene mehr...

    Das funktioniert u.U. dann, wenn Du ein altes ATX-Netzteil hast, das noch die −5 V liefert. Aber auch dann bleibt die Frage, ob die +3,3 V im Leerlauf laufen dürfen oder da eine "Last", z. B. 3,3 Ω / 10 W dran muss.

    Bei einem ATX-Netzteil ohne −5 V geht es mit einer fröhlichen Löt- und Bastelstunde. Die −5 V müssen dann z. B. so einem DC/DC-Converter entnommen werden.


    Bspw. bei der G200 Quad kann ich es aber verstehen: vier Ausgänge passen nicht auf eine Blende normaler Höhe.

    Zwei normal hohe Blenden … ist bei "neueren" (ab AGP, ob auch schon bei PCI – k. A.) leistungsstarken Grafikkarten ja auch gängig.

    Bei den Matrox Gxxx kann man nur hoffen, dass der LFH60-Tampen genauso lange hält und auffindbar bleibt wie die Karte.

    Damit die Karte auch in einen Low-Profile-Slot passt.

    Mal in die Packung geschaut: Da ist tatsächlich auch eine Blende für einen Low-Profile-Slot mit drin.
    Habe hier aber kein einziges Low-Profile-Case. An der Karte selbst ist eine normal lange Blende dran. Irgendwie doof sind diese proprietären Ausgänge trotzdem.

    Matrox PCI-Grafikkarte – LFH60-Strippe …
    Da fällt mir ein, dass hier noch eine G550 darauf wartet, in einem PCI-Slot zu landen. Für den Monitor, egal ob Röhrenkübel oder Flachmann, muss dann eine der beiden beiliegenden LFH60-Kabelpeitschen (2× VGA oder 2× DVI) an die Grafikkarte. Warum zum Geier bauten die damals nicht einfach zwei DVI-I-Ports hinten an die Karte, dazu zwei DVI-A/VGA-Adapter mit in die Packung rein und gut?


    Wenn du es Stressfreier haben willst, bleib bei einer alten Kernelversion oder nutze ne radeon-Grafikkarte und hoffe das sie tut.

    "Ati Radeon AGP" && "3 GiB RAM" auf ia32-Brett sind nach meiner Erfahrung exklusiv-oder verknüpft, da die Radeons ihren Adressbereich bei 2,75 GiB einblenden. POST zählt dann auch nur bis 2,75 GiB hoch und das System läuft instabil: "alles rot" bei memtest86+.


    Nouveau ist russisches Roulette mit alten Karten.

    Nouveau ist russisches Roulette mit alten Karten. Getötet wurde hier noch keine Karte durch nouveau. :D

    Im Moment steckt die GeForce 6800 mit der NV48 GPU drin, es backt gerade ein Kernel 4.12.14, auf dem theoretisch der proprietäre nvidia-Treiber NVIDIA-Linux-x86-304.135-patched-k4.12 laufen soll. Wenn das klappt, rottet die GeForce 6800 wenigstens nicht mehr in der Kramkiste vor sich hin. Laut dem hier ist das sogar eine GeForce 6800 GT oder GeForce 6800 Ultra, aber das BIOS der Karte meldet nur "Winfast A400", wonach es nur eine GeForce 6800 wäre. lspci zeigt NVIDIA Corporation NV48 [GeForce 6800] (rev a1), und nouveau läuft auch nicht drauf, da die GPU NV48 davon nicht unterstützt wird.



    Die hier genannte Kombi läuft. Damit ist der Deckel draufdas Gehäuse zu.

    Hinweis: Nachfolgend werden die bei beiden BIOS-Einstellungen angelegten devices nicht erwähnt.

    Bei BIOS mit PEG/IGP legt das BIOS die devices an:

    Code
    00:01.0 PCI bridge: Intel Corporation 4 Series Chipset PCI Express Root Port (rev 03)
    01:00.0 VGA compatible controller: NVIDIA Corporation GF108GL [Quadro 600] (rev a1)
    01:00.1 Audio device: NVIDIA Corporation GF108 High Definition Audio Controller (rev a1)

    Bei BIOS mit IGP legt das BIOS nur das device an:

    Code
    00:02.0 VGA compatible controller: Intel Corporation 4 Series Chipset Integrated Graphics Controller (rev 03)

    Es sieht danach aus, dass das BIOS nur wahlweise 00:01.0, das offenbar für die Quadro benötigt wird, oder 00:02.0, die IGP, anlegen kann, aber nicht beide gleichzeitig. Wenn dem so ist, wird das nix mit Quadro & IGP gleichzeitig. Im Handbuch wird auch keine derartige Konfiguration erwähnt.


    X läuft nur auf dem an der GPU angeschlossenen Montor.
    In lspci -v wird lediglich die Nvidia erkannt, die mit dem nouveau Treiber läuft
    Im Bios ist auf PEG/IGP, Enalbled 128MB und Max DVMT eingestellt.

    Schmeiß mal die Ausgaben von lspci -v hier rein, einmal mit PEG/IGP und einmal mit IGP im BIOS eingestellt. Da kommt nämlich der Verdacht auf, dass Quadro und IGP auf der selben Bus-Id liegen, und dann geht natürlich immer nur eins von beiden.

    Ach ja, damit die Knoppix nicht so lange lädt, kannst Du ohne X starten mit dem Parameter knoppix64 2. nouveau oder der Treiber für den IGP werden dabei trotzdem geladen.