Beiträge von Arnulf zu Linden


    Ja, darum suche ich dann ein anderes Board,

    Das ist jetzt aber arg übertrieben. Wenn Dir "Halt on no errors" zu heikel ist, dann deaktivere onboard Ethernet und steck da 'ne Ethernet-Karte drauf. Wenn Dir onboard Ethernet gereicht hätte, reicht eine 100Base-TX PCI, da onboard Ethernet auch nur maximal 100Base-TX kann. Schon mit einer RTL8169 (1000Base-T PCI) sollte gegenüber onboard Ethernet eine Leistungssteigerung erreicht werden. Sound, SATA 3.0 GB/s und IDE udma6 sind an Bord. Für eine ordentliche Grafikkarte ist der PCI x16-Slot da und in den PCIe x1-Slot kann dann z.B. ein USB 3.0-Controller rein. Und ein PCI-Slot bleibt ja noch für was Seltenes oder Exotisches.

    Gegenüber dem Brett wäre ein olles Brett mit AGP, also max. Sockel-775 oder Sockel-754, mit ganz viel Glück Sockel-939, leistungsmäßig ein derber Rückschritt. Außerdem sind die ja nochmal um einiges älter und daher alterungsbedingte Probleme wahrscheinlicher.

    Wofür soll die Kiste mit dem Brett drin genutzt werden?

    ich wusste das sowas kommt

    Da sich die Version nicht auf Windows 10 hoch ziehen lässt, sind die Wahlmöglichkeiten etwas begrenzt:

    • WIndows 10 Lizenz kaufen, also Geld ausgeben :(
    • Behalten und nur noch offline nutzen oder das volle Risiko online fahren :sideeye:
    • anderes Betriebssystem installieren, kostenfrei möglich (OSS), aber evtl. hoher Zeitaufwand


    XP hat die mit Treibern gefunden und als ich im OS die MAC eingetragen habe, hat der sich sofort mit dem Netzwerk verbunden.
    […]
    Ja bin mit der einen oder anderen Live rein, hat die Karte auch gefunden.

    Wenn das geht, gibt es noch die Möglichkeit, im BIOS "Halt on no erros" einzustellen, damit POST nicht bei der fehlenden MAC hängen bleibt. "Halt on no erros" birgt natürlich die Gefahr, dass die Kiste auch bei einem schwerwiegenderen Problem ins Betriebssystem startet und dieses sich dann wegen des Fehlers zerlegt oder gar Daten schreddert.


    Es wurde dabei keine unterstütze Netzwerkkarte gefunden.

    Das Brett hat auch schon 'n paar Tage auf 'm Buckel.

    Ethernet müsste "nvidia nForce" sein, integriert in der Southbridge nForce 410 MCP. Von Realtek ist nur das PHY.

    Wenn gar nix anderes geht, bleibt nur, onboard Ethernet im BIOS abzuwürgen und eine Steckkarte (100Base-TX PCI, 1000Base-T PCI oder 1000Base-T PCIe x1) einzubauen. Ob Du dafür eher einen PCI-Slot oder den einzigen PCIe x1-Slot entbehren kannst und ob es unbedingt 1000Base-T sein muss, hängt vom geplanten Einsatzszenario ab.


    […]
    https://www.asrock.com/support/download/mactool.asp
    […]
    Habe schon mit diversen Live System versuch das nutzen zu können, und einige Live Systeme versucht die es vielleicht selber ein geeignetes tool an Board haben könnten, nichts.

    Von Live-Systemen steht in der Anleitung nix. Hast Du es genau nach der Anleitung probiert? Ein Live-System kannst Du allenfalls dazu nutzen, um das "DOS-bootable USB flash drive" zu erzeugen.


    Es ist auf einem meiner 2010er "Retro"-Systeme installiert und da wirds auch definitiv noch bleiben.

    Höchste Zeit für eine Windows 7-Gedenk-Installation! -drinkpc-

    Dafür ausgeguckt wurde hier eine Kiste mit 4-Kern-Xeon, 8 GiB RAM und SSD. Nach dem letzten Update wird die aber vom Internet getrennt werden und dann wie alle Kisten hier mit alten Windows-Versionen nur noch offline laufen.


    Bei mir auf Arbeit saß ich am 4. Dezember 2019 das letzte Mal vor einem Windows-7-Desktop, die Woche drauf wurde auf sämtlichen Windows-7-Rechnern Windows 10 installiert.

    Ende letzten Jahres musste ich "nebenbei" die Rechner auf Arbeit auf Windows 10 hoch ziehen. Wenigstens läuft dort auf'm Server Linux und nicht auch noch so ein Müll von Microsoft. Letzte Woche war dann noch ein Nachzügler (Laptop vom Chef) dran. Auf drei Messrechnern wird Windows 7 64-Bit drauf bleiben. Die werden nach dem letzten Update vom Internet getrennt werden und dann nur noch offline laufen wie jetzt schon die Messrechner mit Windows 98 SE oder Windows XP drauf. Im Privatbereich wurden Ende letzten Jahres alle betroffenen PCs auf Windows 10 hoch gezogen.


    Wasserstoff in PKW... Momentan so ne Sache für sich...

    Wasserstoff als Treibstoff dürfte seine Stärken bei im Linienverkehr verkehrenden Fahrzeugen (Zug, Bus, teilweise Lkw, Binnenschiff, Fähre, …) haben, denn durch die immer gleichen Endpunkte der Linien werden nur wenige Tankstellen benötigt. Da diese Tankstellen zudem einen hohen Durchsatz haben dürften, kann der Wasserstoff u.U. auch gleich vor Ort erzeugt werden. Strom lässt sich einfacher transportieren als Wasserstoff.


    Fangen wir mal beim Wasserstoff gewinnen an:

    Derzeit gibt es noch nicht genug alternative Energien, um Wasserstoff in großen Mengen herzustellen.

    Die Wasserstofferzeugung bietet sich (derzeit) als Regelleistung im Stromnetz an. Überschüssiger Strom z.B. aus Windkraft oder Photovoltaik kann so sinnvoll genutzt werden. "power to gas" halte ich allemal für sinnvoller als "power to heat" als Regelleistung.


    Kann sein das du das die Platte falsch gejumpert hast […]

    Danke, aber es läuft jetzt alles, Kernel wurde erfolgreich kompiliert. Es lag wirklich nur an dieser seltsamen notwenigen Einstellung im BIOS der Hauptplatine.


    Ansonsten test mal ob der RAM sauber läuft, ältere Sockel 754/939 CPU's haben Probleme mit größern DDR-RAM Modulen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/AMD_Athlon_64#Prozessorkerne

    Trifft hier nicht zu, Newcastle mit zwei DS-Riegeln ist unter den Problemen nicht aufgelistet. Außerdem wurde vor irgendwelchen Software-Installationsversuchen memtest86+ drüber gescheucht und nach drei fehlerfreien Durchläufen beendet.

    Diese ganze Aktion mit dem AsRock K8Upgrade VM800 hat eine längere Vorgeschichte. Ursprünglich steckte in der Kiste ein MSI MS-7181 Ver. 2.0, aber das zeigt sich extrem wählerisch hinsichtlich der AGP-Grafikkarte. Ati Radeon X1650Pro, Ati Radeon X1050 und nvidia GeForce 7600GS funktionieren nicht richtg. Ein Start mit einem Kernel mit KMS führt dazu, dass das System beim Start irgendwann nach dem Modesetting zufällig verteilt einfriert. Ein Kernel ohne KMS bzw. mit Bootparameter nomodeset startet durch, aber beim Versuch einen neuen Kernel zu kompilieren friert das System zufällig verteilt entweder bei make clean oder spätestens ziemlich am Anfang von make bzImage ein. Mit einer GeForce FX5200 fuktioniert das System fehlerfrei, aber diese Grafikkarte gehört in ein AGP-Endzeitsystem nicht rein. Sockel-A-Bretter von MSI sind bekannt dafür, nicht jede AGP-Grafikkarte, die von den Specs her eigentlich laufen müsste, zu nehmen, aber so extrem wie beim MS-7181, das zudem den neueren Sockel-754 hat, ist das bei den drei Sockel-A-Bretter von MSI in meinen Museumskisten nicht. Für die drei fand sich dann doch jeweils eine relativ leistungsstarke Grafikkarte.
    Ende vom Lied: Prozessor und RAM wurden vom MS-7181 auf das K8Upgrade VM800 transferiert. Bei genauerer Betrachtung des ausgebauten MS-7181 fallen zwölf baugleiche Elkos "TEAPO 1000 µF 6,3 V" auf, von denen neun sichtbar aufgebläht sind. Lötorgie mit ungewissem Ausgang oder gleich Begleitung beim letzten Gang?

    System:
    AMD Athlon64 3400+ (Newcastle)
    AsRock K8Upgrade VM800 (aktuelles Hersteller-BIOS installiert)
    2 GiB RAM
    Ati Radeon X1600Pro

    Wenn an einem SATA-Port eine nackte, also zuvor an einem anderen System mit dd gebügelte SATA-HDD (auf 1.5 GB/s per Jumper gesetzt, sonst geht es generell nicht) hängt, startet das System normal und auch das BIOS lässt sich normal aufrufen und bedienen. Wird aber nun auf dieser SATA-HDD eine Partition angelegt (bootable flag gesetzt oder nicht spielt keine Rolle), bleibt beim nächsten Start POST reproduzierbar unmittelbar nach der Erkennung der SATA-HDD hängen. Dabei spielt es keine Rolle, ob und was an den IDE-Ports hängt.

    Was ist das nun wieder für ein Müll und wie bekomme ich die SATA-HDD richtig in Gang? Da soll nämlich das Betriebssystem drauf.


    Nochmal duckduckgo mit anderem String "post hangs after partitioning sata hdd" gefüttert, und gleich der erste Treffer führt zu dem hier. Es ist tatsächlich auf den ersten Blick widersinnig, im BIOS für SATA den RAID-Modus – bei dazu abgestöpselter SATA-HDD, sonst kommt man ja gar nicht ins BIOS, s. o. – zu aktivieren, wenn man kein SATA-RAID fahren will, aber es funktioniert. Der SATA-Controller hat nämlich ein eigenes BIOS, das nur angestartet wird, wenn im BIOS der Hauptplatine für SATA der RAID-Modus aktiviert wird. Ein RAID wid durch diese Einstellung nicht angelegt. Das könnte man (mit zwei SATA-HDDs) im BIOS des SATA-Controllers anlegen. Auch die andere SATA-HDD, auf der schon ein passendes Linux drauf ist, läuft. Physikalisch HDDs tauschen geht in diesem Fall schneller als per Software klonen.


    Nun, ich hab eh vor, die Karte(n) im PnP Mode zu betreiben wegen XP Kompatiblität.

    Da die Karte nur einen IRQ und einen I/O-Adressbereich benötigt, also insbesondere keinen DMA benötigt, sollte PnP eigentlich funktionieren. Bei dem PnP-Geraffel wird normalerweise zuerst ISA-PnP ausgeführt und erst danach dürfen sich AGP-Grafikkarte und PCI-Komponenten üm die noch freien Ressourcen, insbesondere IRQs prügeln. Die beiden RS232 und der Parallelport werden ja schon vor irgendwelchem PnP-Geraffel vom BIOS mit Ressourcen versorgt.

    Ach ja, stell Dich darauf ein, dass Windows XP auf dieser Hardware seeeeeeeeehhhhhr gemüüüütlich laufen wird. Maximalbestückung ist dafür eigentlich Pflicht, also bei Chipsatz rev. E ein K6-2+ 550 oder 570, der mit 600 MHz @ 100 MHz FSB läuft, bei Chipsatz rev. G sogar nur ein K6-III 450 @ 100 MHz FSB, und dazu 768 MiB RAM = 3× 256 MiB SDRAM PC-133 DS @ PC-100 CL2. Die AGP-Grafikkarte sollte auch kein Flaschenhals sein, wenn man nicht eh gleich eine rein steckt, die einen DVI-D-Ausgang hat. Das ist 'n Erfahrungswert: Die Kombi bestehend aus AMD K6-III 450, irgend 'n Brett mit Ali Aladdin V Chipsatz, 768 MiB RAM (s.o.), nvidia GeForce FX5200 und einer 30 GB HDD (IDE udma5 @ udma2) war selbst für den Betrieb eines einzelnen zeitunkritischen Messprogramms unbrauchbar lahm.

    Windows XP auf solcher Hardware sollte man also nur installieren, wenn man mal die Langsamkeit von damals neu erleben möchte. :D


    Glaub MS-DOS 7.10 von Windows 98 SE booten kommt aufs Selbe raus.

    Bitte, wenn Du noch 'ne Karte zerballern willst … :sideeye:

    Was ist so schwer daran, eine Diskette einzulegen, diese zu formatieren und dabei gleich die Systemdateien zu übertragen, also format a: /s , dann die Datei 3c5x9cfg.exe auf diese Diskette zu kopieren und anschließend das System mit der zu bestiefelnden Karte darin mit dieser Diskette zu starten?
    Diese Vorgehensweise, die für diverse, wenn nicht sogar die meisten Jumperless-Karten dokumentiert ist, dachten sich damals die Hersteller bestimmt nicht aus Jux und Dollerei aus.


    Arnulf zu Linden:
    Der DOS-Tool
    3c5x9cfg.exe Tipp scheint meine TPO Karte beim Beschreiben der Legacy Parameter 'geschossen' zu haben.
    Vermutlich unvollständig beschrieben, das Programm blieb im Norton Commander 4.0 ausgeführt > 'hängen'.
    Wird beim Booten vom Bios nicht mehr erkannt, also eine andere TPO Karte geordert.

    Wer nicht lesen will, muss fühlen!


    Die 3Com Etherlink III (3C509B) kann wahlweise als ISA-PnP oder legacy-ISA (jumperless) betrieben werden. Für diese Einstellungen gibt es das DOS-Tool 3c5x9cfg.exe, das von einer minimalen DOS-Bootdisk (MS-DOS, FreeDOS) gestartet wird.


    Fucking Böllerei

    Das ist 'ne typische Schein- und Ablenkungsdebatte um das private Feuerwerk. :sideeye: Das Geballer ist einmal im Jahr (Schweiz: zweimal im Jahr), aber über die tägliche Feinstaub- und Abgasdröhnung, die der Individualverkehr mit Verbrennungsmotoren produziert, wird nicht geredet geschweige denn endlich etwas dagegen getan.

    Und wenn es nach dem Ende der Groko von der Folgeregierung verboten wird, blase ich halt zum Jahreswechsel die Great Highland Bagpipe auf. Krach gibt es also trotzdem. ;)

    Den Appstore, der m.E. nur Müll enthält, kann man sogar deinstallieren, was ich nach einem Blick auf diese Müllhalde auch standardmäßig mache.

    [quote='Fuexline','RE: Ich hab Windows 7 durch Windows 10 ersetzt']
    4. wie man das nicht nutzen kann, verstehe ich nicht, mit Office 365 gibts 1 TB Speicher von dem man von überall zugreifen kann, aber gut der Aluhut halt.

    Auch Onedrive kann man deinstallieren. Bei lahmer Internetverbindung performen Cloud-Dienste deutlich suboptimal. Und es soll unbestätigten Gerüchten zu Folge Leute geben, die zwar Microsoft Windows, aber kein Microsoft Office benutzen. Gegen Microsoft Office 365 spricht massiv das Mietmodell, das laufende Kosten generiert.


    Mal davon abgesehen, dass man auf Pro scheinbar nich mal mehr den Lockscreen rauswerfen kann.

    Die Betonung liegt auf "scheinbar"! Den Sperrbildschirm kann man nach der Installation abwürgen. Da der mich auch massiv genervt hat, war das eine der ersten Taten:

    1. als Administrator gpedic.msc starten, dann durchhangeln:
    2. Richtlinien für lokale Computer
    3. Computerkonfiguration
    4. Administrative Vorlagen
    5. Systemsteuerung
    6. Anpassung
    7. Sperrbildschirm nicht anzeigen:
    8. dort "aktivieren"


    <:aluhut:>Falls eine Kamera am PC hängt oder eingebaut ist (Laptop), kann man den Punkt darunter "Aktivieren der Sperrbildschirmkamera verhindern" auch noch "aktivieren".</:aluhut:>
    Bei den Einstellungen kann man dann auch noch auswählen, dass das Bild des Sperrbildschirms nicht mehr als verwaschener Hintergrund beim Login erscheint.