Beiträge von Arnulf zu Linden

    nur um so Banalitäten wie Kontaktgammel auszuschließen:
    – alles abstöpseln / ziehen
    – ggf. Kontaktgammel an Steckkarten und Speicherriegeln entfernen
    – alles wieder … Haaaalt!

    Bei der Gelegenheit starte mal mit einer Minimalkonfiguration nach CMOS-Reset, also ohne Massespeicher / Laufwerke / offboard-USB-Gedöns, nur ein Speicherriegel und eine "Grafik", falls vorhanden onboard, ansonsten eine Grafikkarte.

    Bei der Elkoseuche gibt es ein kleines Problem:
    Blähelkos und Auslaufmodelle sind hin.
    Der Umkehrschluss funktioniert aber nicht. Optisch unauffällige Elkos sind nicht notwendigerweise in Ordnung. Beispielsweise austrocknen können die auch ohne optische Auffälligkeiten.

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    nach so viel alter Musik ein Stück aus dem Jahr 2010, komponiert in Brasilien:

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    er muss einfach "Legacy USB Support" fuer usb aktivieren dann geht es bei ihm auch

    Dazu muss er aber erst mal ins BIOS rein kommen …


    Lel sogar sockel a konnte im regelfall usb Tastaturen im bios ansprechen

    Dann versuch mal, nach einem CMOS-Reset z. B. wegen leerer und dann getauschter CMOS-Stütze ins BIOS eines älteren Bretts (Sockel-A oder neuer) mit einer USB-Tastatur rein zu kommen.
    Sind "USB Legacy Support" und falls vorhanden "USB Keyboard Support" erst einmal im BIOS aktiviert, geht es natürlich. Ohne zumindest einmal mit einer PS/2-Tastatur ins BIOS zu gehen wird das also nix.


    Das mit dem Standalone versuch ich morgen. Das Problem ist, dass das Board auf mein Keyboard erst nach dem laden von Windows reagiert. Also ENTF/F10/F8/F2 spamming hat keinen erfolg...
    Werde morgen ein PS/2 Keyboard probieren

    An tagesaktueller Hardware mag eine USB-Tastatur Zugang zum UEFI gewähren. An älterer Hardware ist eine USB-Tastatur jedoch voll die Moppelkotze, und "älter" meint hier x86_64-Hardware bis hin zu Sockel-AM3+.

    Schau mal in Deine Kramkiste, ob sich dort ein Adapter "USB-Maus an PS/2-Anschluss" findet. Die Adapter "USB-Maus an PS/2-Anschluss" und "USB-Tastatur an PS/2-Anschluss" unterscheiden sich nur äußerlich vor allem in der Farbe (Maus: grün; Tastatur: lila). Die Verdrahtung hingegen ist in beiden Adaptern identisch. Während Adapter "USB-Tastatur an PS/2-Anschluss" nicht jeder USB-Tastatur beilagen und -liegen, gehörten Adapter "USB-Maus an PS/2-Anschluss" in den ersten Jahren der USB-Mäuse sehr oft zum Lieferumfang der Maus. Wenn die "falsche" Farbe stört, kommt da 'ne Lage lilafarbenes oder "neutrales" (scharz, grau, weiß) Isolierband drum. Schließ Deine USB-Tastatur zukünftig mit Adapter an den PS/2-Anschluss an. Das spart viel Ärger. :)

    Das BIOS-bootmenu wird meistens mit <F11> oder <F12>, seltener, vor allem bei älteren Brettern, mit <F8> aufgerufen, das BIOS selbst meist mit <Entf>, seltener, vor allem bei AsRock-Brettern, mit <F2>. ACHTUNG! Bei neueren Brettern wird mit <F8> mitunter das BIOS-Update bzw. UEFI-Update aufgerufen.


    Meinst du die Windows Speicherdiagnose für jeden Riegel einzeln ausführen? Wie gesagt einen Linux Stick mit memtest86 bekomme ich nicht gestartet

    Schmeiß Dir memtest86+ 5.0.1 als stand-alone-system auf einen USB-Stick oder eine CD-R(W) und lass das dann mit jedem Riegel einzeln laufen. Nach jeweils drei fehlerfreien Durchläufen kannst Du abbrechen.

    Wenn die Bude gar nicht von einem USB-Stick startet, ist entweder im BIOS "USB legacy support" und falls vorhanden "USB harddisk support" deaktiviert oder das Brett hat doch 'n Treffer abbekommen. Oftmals geht USB-Boot nur, wenn der USB-Stick vor dem Einschalten des PCs eingesteckt wird.


    Ach und die Onboard Lan lässt sich nicht Deaktivieren.

    Da steht im Manual aber das Gegenteil! :sideeye:
    Die Einstellung ist im BIOS unter "Chipset Configuration" zu finden und heißt dort "OnBoard LAN".


    Ja BIOS ist das neuste drauf, halt das letzte was 2007 veröffentlicht wurde.

    Wenn sich"OnBoard LAN", also onboard Ethernet bei Deinem Brett nicht deaktivieren lässt, hat es 'nen Treffer, denn im AsRock-BIOS ist diese Funktion implementiert.


    Ja, darum suche ich dann ein anderes Board,

    Das ist jetzt aber arg übertrieben. Wenn Dir "Halt on no errors" zu heikel ist, dann deaktivere onboard Ethernet und steck da 'ne Ethernet-Karte drauf. Wenn Dir onboard Ethernet gereicht hätte, reicht eine 100Base-TX PCI, da onboard Ethernet auch nur maximal 100Base-TX kann. Schon mit einer RTL8169 (1000Base-T PCI) sollte gegenüber onboard Ethernet eine Leistungssteigerung erreicht werden. Sound, SATA 3.0 GB/s und IDE udma6 sind an Bord. Für eine ordentliche Grafikkarte ist der PCI x16-Slot da und in den PCIe x1-Slot kann dann z.B. ein USB 3.0-Controller rein. Und ein PCI-Slot bleibt ja noch für was Seltenes oder Exotisches.

    Gegenüber dem Brett wäre ein olles Brett mit AGP, also max. Sockel-775 oder Sockel-754, mit ganz viel Glück Sockel-939, leistungsmäßig ein derber Rückschritt. Außerdem sind die ja nochmal um einiges älter und daher alterungsbedingte Probleme wahrscheinlicher.

    Wofür soll die Kiste mit dem Brett drin genutzt werden?

    ich wusste das sowas kommt

    Da sich die Version nicht auf Windows 10 hoch ziehen lässt, sind die Wahlmöglichkeiten etwas begrenzt:

    • WIndows 10 Lizenz kaufen, also Geld ausgeben :(
    • Behalten und nur noch offline nutzen oder das volle Risiko online fahren :sideeye:
    • anderes Betriebssystem installieren, kostenfrei möglich (OSS), aber evtl. hoher Zeitaufwand


    XP hat die mit Treibern gefunden und als ich im OS die MAC eingetragen habe, hat der sich sofort mit dem Netzwerk verbunden.
    […]
    Ja bin mit der einen oder anderen Live rein, hat die Karte auch gefunden.

    Wenn das geht, gibt es noch die Möglichkeit, im BIOS "Halt on no erros" einzustellen, damit POST nicht bei der fehlenden MAC hängen bleibt. "Halt on no erros" birgt natürlich die Gefahr, dass die Kiste auch bei einem schwerwiegenderen Problem ins Betriebssystem startet und dieses sich dann wegen des Fehlers zerlegt oder gar Daten schreddert.


    Es wurde dabei keine unterstütze Netzwerkkarte gefunden.

    Das Brett hat auch schon 'n paar Tage auf 'm Buckel.

    Ethernet müsste "nvidia nForce" sein, integriert in der Southbridge nForce 410 MCP. Von Realtek ist nur das PHY.

    Wenn gar nix anderes geht, bleibt nur, onboard Ethernet im BIOS abzuwürgen und eine Steckkarte (100Base-TX PCI, 1000Base-T PCI oder 1000Base-T PCIe x1) einzubauen. Ob Du dafür eher einen PCI-Slot oder den einzigen PCIe x1-Slot entbehren kannst und ob es unbedingt 1000Base-T sein muss, hängt vom geplanten Einsatzszenario ab.