Beiträge von Arnulf zu Linden


    da ich unbeantwortete freds hasse:
    man findet im netz nichts zu einem supportende von pentium 3s exlizit mit kernel 4.x

    Darum geht es auch nicht. Ein 4.19.81 ohne SMP startet klaglos durch. Auch im 4.19.81 geht die Prozessorunterstützung runter bis zum 486SX.


    - allerdings finde ich auch keinen, der ein SMP P3 setup mit explizit kernel 4.x erwähnt.

    dito, vor der Erstellung dieses Freds.


    soweit nachlesbar, war "live patching" die gröbste änderung beim sprung von 3.x auf 4.x: https://www.golem.de/news/linux-ker…502-112528.html

    Da steht nix, was dieses Problem erklären würde.

    Wahrschlich bleibt nur, frustriert die Flinte ins Korn zu werfen und das Backup von Slackware 13.0 zurück zu schieben, maximal ein dezentes Kernel-Update auf 2.6.39.4 dazu und weiter diesen blöden proprietären nvidia-Treiber nutzen. :(
    Kann und will mich damit auch nicht ewig und drei Tage beschäftigen.

    Bisher ist jeder Versuch, einen Kernel 4 SMP auf dieser Maschine zum Laufen zu bringen, gescheitert. :(

    Versucht wurden:

    • Kernel 4.19.81 (Slackware 14.2), probiert ohne und mit "MPS table support" sowie mit diversen kernel-bootparameters: nomodeset, noapic, acpi=off, max_cpus=1, max_cpus=0)
    • Kernel 4.4.14 (Slackware 14.2 DVD)
    • Kernel 4.12.7 (Knoppix 8.2.0 DVD)
    • Kernel 4.7.9 (Knoppix 7.7.1 DVD)


    In allen Fällen friert das System nach ca. 5…6 Sekunden ab Kernel-Start beim Laden irgendwelcher Module ein, wobei nicht nachvollbar ist, ob es an einem bestimmten Modul liegen könnte, da keine Fehlermeldung vor dem Einfrieren ausgegeben wird.

    Da Slackware 13.0 mit Kernel 2.6.31.5 und Knoppix 7.0.4 mit Kernel 3.4.9 problemlos mit SMP laufen, ist ein Hardwareproblem sehr unwahrscheinlich.

    Ist im Kernel 4 am SMP etwas gedreht worden, dass SMP inkompatibel zu Dual-Pentium III-System macht, und lässt sich das irgendwie so hindrehen, dass der Kernel 4 mit SMP läuft?


    du bist nirgens versuchskaninchen,

    Na ja, die ersten Versionen von Windows 10 setzten schon – gewollt oder ungewollt – auf "Produktreifung beim Kunden". Aber diese Kinderkrankeiten sollten nach nunmehr knapp 3½ Jahren eigentlich durchgemacht sein. Als ich mit der Umstellung Windows 7→10 begann, war noch 1903 aktuell. Das Update auf 1909 (Windows 10 pro) lief auf allen betroffenen PCs problemlos.

    Mit einigen Handgriffen kann man der ollen Schnüffeltante den Hals abwürgen und die Müll-Apps vom System schmeißen. Das ist im Internet alles hinreichend dokumentiert. Als Admin wird man natürlich alle halbe Jahre schauen müssen, ob mit dem nächsten großen Update wieder Müll zurück kommt oder die Schnüffelei ungefragt reaktiviert wird. Insgesamt erwarte ich da aber keinen signifikant höheren Admin-Aufwand als bei Windows 7, bei dem dieses Jahr die meisten Update-Runden eine Neustart-Kaskade nach sich zogen.

    Drucker "HP LaserJet 6L":

    Die Fixiereinhet starb schon seit geraumer Zeit vor sich hin, die Ausdrucke wurden immer schlechter lesbar. Und als CUPS die Tage auf dem Drucker motivationslos nicht mehr druckte – was vermutlich ein lösbares Problem ist – war das Maß voll. Aufgrund des hohen Alters des Druckers und eines bestehenden Vorschadens in Form der Nichtfunktion des oberen Papierauswurfs fiel die Entscheidung, kein Geld mehr für eine andere gebrauchte – neu gibt's die eh nicht mehr – Fixiereinhet "Artikelstandort: Slovenien" auszugeben.

    Da ich noch an einem anderen Standort einen PC mit einem bis dato gut funktionierenden "HP LaserJet 6L" dran administrativ betreue, werden die noch gut gefüllte Orignal-HP-Tonerkassette und die 8 MiB Jeida Speicherkarte einer sinnvollen Nachnutzung zugeführt werden.


    Schonmal in Carolinensiel (Kreis Wittmund) gewesen?

    Nein, nur im vorgelagerten Harlesiel im Rahmen einer Fahrradtour.
    Aber z. B. mit so einer Landschaft kann das Flachland nicht mithalten.


    Die meisten wandern ab.

    Nachvollziehbar, habe ich ja auch gemacht.
    Fahrradtouren in der Gegend sind eine Sache, da die richtigen Berge = Alpen einfach zu weit weg für kurze Fahrradtouren sind. Aber da wieder leben, nee …


    Inzwischen ist die Innenstadt von Holzminden verkehrsberuhigt und gewissermaßen tot,

    Ist bekannt. Bei meinen Fahrradtouren (Alpen, Mittelgebirge, Flachland) fahre ich oft durch Dörfer, wo man nicht tot über'n Zaun hängen möchte, aber eine so große tote Ortschaft hat schon Seltenheitswert.


    außer schönen Bergen haben wir hier nichts.

    Und diese Berge, die zur mitteleuropäischen Mittelgebirgsschwelle gehören, sind nur noch der trauriger Rest eines einstigen Hochgebirges. Aber gut, es geht noch schlimmer: Norddeutsche Tiefebene!



    Alleine schon um in die Nähe einer Autobahn zu kommen muss man mindestens eine Stunde Fahrzeit auf sich nehmen.

    Mit der Bahn ist es nicht besser. Nachdem die Torfköppe das zweite Gleis zwischen Kreiensen und HOL demontiert hatten, fuhr nur noch ein Zugpaar alle zwei Stunden auf der Strecke, und das ist immer noch so. Deenson-Arholzen, Lenne-Vorwohle und Naensen werden seit dem gar nicht mehr per Bahn bedient. Vor einiger Zeit hatte wohl mal jemand ein Easteregg in die Anzeige in den Nordwestbahn-Zügen eingeschleust. :D Bei der damaligen Fahrt wurden auch die längst aufgegebenen Bahnhöfe entlang der Strecke als Haltepunkte angezeigt.


    Als Schüler des Campe-Gymnasium

    Bist Du jung. Wir drückten noch im Gymnasium Wilhelmstraße oder im Gymnasium Liebigstraße die Schulbank.


    Ändert aber nur wenig dran dass Symrise und Stiebel Eltron beide die größten Arbeitgeber in der Region darstellen. Ich für meinen Teil hätte gegen einer Einstellung in einem der beiden Unternehmen nichts, hat hier nur Vorteile.

    Fachkräftemangel dürfte dort ein reales Thema sein. Wer will schon in HOL oder umzu leben?

    noch was zu Weihnachten:

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    Obwohl so eine schnelle Flucht nach Höxter oder gar Stadtoldendorf auch nicht gerade erfüllend ist.

    Damals hatte Höxter schon eine verkehrsberuhigte Innenstadt, während sich durch Holzminden die Blechlawine wälzte und auf dem Haarmannplatz kulminierte. Stadtoldendorf war und ist 'n Dorf – steckt ja schon im Ortsnamen.

    Erfüllung mag man eher finden, wenn man die Stadt Fahrrad fahrend oder wandernd verlässt. Die Naturräume umzu sind recht abwechslungsreich (teilweise Sandstein, teilweise Kalkstein). Für meinen Geschmack könnten die Berge und Passstraßen aber gerne 500…2000 Meter höher liegen und mehr Wiesen als Äcker die Landschaft zieren.

    Ach ja, man kann zu dem Eindruck gelangen, dass Du immer noch im "Land hinter'm Tunnel" fest hängst.


    die Firma H&R gegründet hat, die sich nach der Fusion mit der ebenfalls in Holzminden ansässigen Firma Dragoco nun Symrise nennt, hat das Vanillin entdeckt. Das ist doch auch was.

    Das ist vor allem Gestank! Aus NRW kam deswegen sogar mal 'ne Klage wegen Verstoßes gegen die TA-Luft. Am ekligsten fand ich damals Kaffee, Mokka und Karamel. Den alltäglichen Aromastoff-Mief rochen wir gar nicht mehr, Verwandte auf Besuch sprachen uns regelmäßig auf den Gestank in der Stadt an.

    Bei symrise fällt mir sofort die "Entöffentlichung öffentlichen Raums" ein. Dieser Dreckskonzern verleibte den untersten Teil der Ruhmortalstraße seinem Firmengelände ein.


    ehemals unterster Teil der Rumohrtalstraße, von der Mühlenfeldstraße abzweigend; heute Teil des Firmengeländes von symrise.

    Die beiden Mordfälle ereigneten sich gar nicht in den "historischen" Stadtgebieten von HOL und HX, aber die Presse kann HOL und HX natürlich besser ausschlachten als Rottmündetal und Bosseborn.

    Und bei dem Namen Haarmann denke ich eher an einen Hannoveraner. "Warte, warte nur ein Weilchen, …"

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    nvidia. Genau wie GNOME auf Arch Linux und damit einem wesentlich neueren Kernel hatte sich nouveau 2-3 Minuten nach dem grafischen Boot hart aufgehängt.

    Das kann ich so nicht nachvollziehen. Nach dem Einbau der GTX 750 Ti stellt(e) sich die Lage so dar:

    • Kernel 4.4.38 (mit Distro mitgeliefert): zu alt, nouveau unterstützt die GPU nicht – geht erst ab Kernel 4.10
    • Kernel 4.10.8 (damals aktueller "stable"): funktioniert, aber lahm (nicht verwunderlich, da Unterstützung erst ab Kernel 4.10 drin ist)
    • Kernel 4.19.81: funktioniert

    Zieh doch mal den Kernel auf 4.19.81 hoch. Gut möglich, dass der 4.19.0 was inne Windeln hat.


    wobei in Holzminden an guten Tagen auch DDR2 möglich gewesen sein soll?

    … bei Überreichweitenwetterlagen vielleicht, vielleicht auch im Hochhaus auf dem Sparenberg oder mit speziell dafür ausgelegter Dachantenne, aber Standard war in Holzminden nur DDR1. DDR2 war standardmäßig erst ab Neuhaus i. S. und Silberborn empfangbar. Insgesamt war das über Antenne empfangbare TV-Angebot für damalige Verhältnisse aber nicht schlecht: ARD, ZDF, NDR3, WDR3, HR3 (bei ungünstiger Wetterlage verrauscht, da dafür auch der Solling im Weg lag, wenn auch nicht so hoch ansteigend wie gegen Osten), DDR1.

    zur Einstimmung auf nachher:

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    Ob die neue Parallelschaltung ist weiß ich nicht.

    Pisellokerzen sind üblicherweise Kleinspannungsglühlampheizungen (12 V oder 24 V). Für Parallelschaltung müsste also ein Trafo oder ein Schaltnetzteil – Gleich- oder Wechselspannung ist für Glühdrähte mehr oder weniger egal – zwischen Steckdose und Kette geschaltet sein. Bei Reihenschaltung ist das Netzkabel direkt mit der ersten Fassung der Kette verbunden.

    Bei Reihenschaltung wird es kalt und dunkel, wenn nur eine Pisollokerze ausfällt. Bei Parallelschaltung führt der Ausfall einer Pisollokerze nicht zum Ausfall der übrigen Pisollokerzen.

    Wenn jetzt keine BSODs mehr auftauchen, war es die Tastatur.
    Zufallstreffer! Beim Tippen in einem Betriebssystem verhielt die sich unauffällig, aber vorhin war im BIOS des Sockel-AM2+-Testsystems (fliegender Aufbau) etwas einzustellen. Und dabei ließen sich bestimmte Tasten nicht wie gewohnt nutzen und vor allem das Speichern der geänderten Einstellungen nicht bestätigen. CMOS-Stütze? 3,06 V. CMOS-Reset? Keine Änderung. Also blieben nur Treffer auf dem Brett oder Treffer in der Tastatur, wobei naheliegend zuerst eine andere, nahezu baugleiche Tastatur probiert wurde. Und siehe da, das BIOS ließ sich wieder wie gewohnt fehlerfrei bedienen.

    Ach ja, ctfmon.exe produzierte weiterhin alle 5 Sekunden einen Fehler bei einem Testlauf mit der anderen Tastatur. An der fehlerhaften Tastatur liegt es also nicht.


    Vielleicht lohnt auch ne Neuinstallation.

    Das kann 's ja wohl nicht sein. Haben wir die Zeiten von Bremse 9x, wo dies die Standardprozedur bei vergleichbaren Problemen war, nicht hinter uns?


    Jo, so hab' ich das auch in Erinnerung - nur dass tlw. die 40er Lüfter dicker (und vor Allem laut!) waren.

    Es gibt auch die Bauform 40×40×20 mm mit höherem Luftdurchsatz gegenüber 40×40×10 mm und dazu passender Geräuschkulisse. Die wurden damals aber eher selten verbaut.


    Beim Sockel 8 (Pentium Pro) waren allerdings zuweilen doch schon größere Lüfter im Einsatz

    Wer außer Dir hat(te) eine Sockel-8-Kiste am Start – professioneller Server/Workstation-Einsatz mal außen vor gelassen?


    Das kann man ja schlecht ahnen, wenns um 'nen Rechner geht, der 'nen Slot A hat.

    Deine Glaskugel performt deutlich suboptimal. :D


    mh, wenn du floppy nicht mehr so oft brauchst, nimm n externes.

    Natives FDD am nativen FDC sind in diesem PC unabdingbar! Sonst stünde da schon längst 'ne andere, z.Z. nicht genutzte Sockel-AM3+-Kiste mit Phenom II X6 drin.
    An diesem PC werden u.a. die diversen Bootdisks für die Museumkisten erstellt. Spätestens bei überformatierten Disketten wie z.B. der tomsrtbt scheitert das USB-FDD.
    Außerdem lässt sich capella 3.0 (aka "capella 2000") anscheinend nur "aktivieren", wenn die Lizenzdiskette in einem nativen FDD einliegt, das an einem nativen FDC hängt: USB-FDD geht nicht, virtuelles FDD (imdisk) mit Image von der Lizenzdiskette geht nicht, und 'ne SD-Karte (die Laufwerksbuchstaben des Kartenlesers bietet capella bei der Frage nach der Lizenzdiskette an), auf die mittels dd das Image der Lizenzdiskette transferiert wurde, geht auch nicht.

    Ein aktuelles capella – die Kosten dafür liegen noch in meinem Toleranzbereich für ein aktuelles Notensatzprogramm – scheidet aus einem Grund aus: Die aktuelle Version 8 ist – Wir schreiben das Jahr 2019! – immer noch nur als 32-Bit-legacy-crap verfügbar, und dafür gebe ich kein Geld aus.