Beiträge von Arnulf zu Linden


    Das mit dem Floppy muss nicht unbedingt was mit Windows zu tun zu haben. Habe meins rausgeschmissen, weil Filezilla immer alle Laufwerksbuchstaben gecheckt hatte. Als Fehler wurde es abgelehnt, weil floppies veraltet seien. Kann also sein, dass irgendein anderes Programm das auslößt?

    Kann sein, wüsste aber nicht welches: LibreOffice 6.2.8, Gimp 2.10.14, Inkscape 0.92.4, capella 3.0a-12 (Notensatz), Firefox (aktuell, auto-update), 7zip 19.00, Adobe Reader DC. Die sollten alle nicht im Hintergrund rödeln. Irgendwelche TuneFuckup-Utilities sind nicht installiert. Als Antivirussoftware läuft nur die in Windows 10 enthaltene.


    Wegen Neustarts: Updates waren es aber nicht?

    Nein. Diese Neustarts kenne ich, die sehen anders aus. Beim letzten Neustart saß ich zufällig daneben, es war KMODE_EXCEPTION_NOT_HANDLED, also 'n Windows 10 BSOD.

    Die Sache mit ctfmon.exe scheint kein genereller Bug zu sein, denn auf meinem Arbeitsrechner (Sockel-AM3+) tritt dieser Fehler nicht auf.


    Gibt ja zur Not noch Windows 8.1.

    Kachelkatastrophe 8? Nein!
    Habe auch keinen Key dafür. Windows 10 läuft hier mit einem Windows 7 Key.


    Unter Verwaltung→Ereignisanzeige tauchen viele Fehlermeldungen (alle 5 Sekunden) von ctfmon.exe auf. Daher habe ich den „Dienst für Bildschirmtastatur und Schreibbereich“, der ctfmon.exe startet, mal auf "deaktiviert" gesetzt uind neu gestartet, und bis jetzt ist der Wartekringel nach abgeschlossenem Systemstart nicht mehr neben dem Mauszeiger aufgetaucht. Nachteil dieser Lösung: Die "Suche" in der Taskleiste lässt sich nicht mehr mit Text füttern.

    Was mir gerade auch auffällt: In zeitlichen Abständen versucht Windows auf das Diskettenlaufwerk zuzugreifen, obwohl keine Diskette einliegt.


    Das Windows 10 langsam aber sicher auf solchen Kisten amok läuft. (Hier 1909)

    Ja, ist 1909. Das würde ja bedeuten: zurück zu Windows 7 und am 15.01.2020 = 14.01.2020 + "Zeitversatz mit USA" nach der letzten Update-Runde den DHCP-Client abwürgen und bei der festen IP-Adresse den Gateway löschen, damit die Kiste unter Windows 7 nicht mehr ins Internet kommt.


    Habe ähnliche Probleme mit Bulldozer-basierenden-AMDs bzw den alten nVidia/AMD Grafikkarten.

    Dem zu Folge würde es also nix bringen, die GT630 durch eine Radeon HD6570 zu tauschen. Das wäre nämlich das letzte, was mir als mögliche Problemlösung einfiele. Gegen ein sterbendes Brett (unwahrscheinlich, weil Linux stabil läuft) oder Windows 10 mag nicht mehr mit dem Phenom II X4 oder dem Brett ließe sich ja nix machen außer s.o..

    System:
    AMD Phenom II X4 965 (nicht übertaktet, gekühlt von einem "be quiet! Shadow Rock TF 2")
    Gigabyte GA-MA770-UD3 rev. 1.0 (aktuelles BIOS)
    16 GiB RAM = 4× 4 GiB DDR2 PC-800@ PC-667 unganged mode
    nvidia GeForce GT630 (PCIe x16)
    Creative Labs Audigy2 ZS (PCI)
    Satelco EasyWatch DVB-C MK3 (PCI)
    Crucial CT500MX500SSD1 (SATA 6.0 GB/s @ SATA 3.0 GB/s)
    Western Digital WD10EZRX (SATA 6.0 GB/s @ SATA 3.0 GB/s)
    Western Digital WD1001FALS (SATA 3.0 GB/s)
    DVD-RW (SATA 1.5 GB/s)
    FDD 3½“ 1,44 MB
    Netzteil Enermax EMP600AGT
    ATX-Bigtower mit Gehäuselüftern 60 mm und 80 mm hinten, mehr Gehäuselüftung geht nicht
    Slackware 14.2 Kernel 4.19.81
    Windows 10 pro (aktuell)

    Problem:
    Gestern schmierte Windows 10 zweimal mit einigen Stunden dazwischen ohne erkennbaren Grund ab: "Auf dem PC ist ein Problem aufgetreten. Es muss neu gestartet werden"
    Außerdem fällt auf, dass neben dem Mauszeiger sehr oft der Wartekringel rotiert.

    CMOS-Stütze, Netzteil und RAM sind in Ordnung. Linux läuft stabil.

    Woran kann es sonst noch liegen?

    Hat Windows 10 eigentlich einen brauchbaren syslog, also ein Pendant zum Inhalt von /var/log unter Linux?


    und da waren zwei Lüfter seinerzeit die geeignete Wahl. Andere Kühlerbauformen- oder -größen waren da meines Wissens nach noch kein Thema,

    Damals (bis Sockel-Super-7, Slot-1, Slot-A, Sockel-370) gab es für Prozessorkühler praktisch nur zwei Lüftergrößen: 40×40×10 mm und 50×50×10 mm. Alles andere war Exotenkram. Größere Lüfter kamen erst mit Sockel-423 und Sockel-A (462) regelmäßig in Gebrauch.


    Beim Slot A haste doch sowieso nur Prozessoren mit 200 MHz FSB gehabt

    Die Aussage bezieht sich auf den AMD Irongate, nicht auf den Slot-A.
    Hier steckt in einer Museumskiste ein Gigabyte GA-7IXE4, das den AMD Irongate mit dem Sockel-A (462) vereint. Da limitiert der Chipsatz und nicht der Sockel auf FSB200, was den eingesteckten Athlon XP 2600+ (Thoroughbred B) auf 1,6 GHz runter zieht – aber immer noch deutlich besser performt als 'n oller Athlon 1400 (Thunderbird).


    Stimmt, Chipsatz ist kein VIA.

    Ist ein AMD Irongate, der erste Chipsatz, mit dem sich die Athlons betreiben ließen. Und der Chipsatz kann auch noch ISA-Slots bestiefeln. Dafür geht max. 100 MHz FSB. Außerdem nimmt der max. 768 MiB RAM = 3× 256 MiB SDRAM double-sided (PC-133 CL3 läuft ggf. mit PC-100 CL2 – hängt von den Riegeln ab). AGP geht nur bis 2×, aber das reicht in diesem Fall.


    Bei dem Rechner stirbt mir leider die Voodoo 3 2000, jetzt überlege ich ob ich sie durch eine Rage 128 Pro 32 MB, ne TNT2 M64 32 MB oder ne Geforce 2 MX 32 MB ersetze.

    Falls Du irgendwie an 3dfx hängst – 'ne Voodoo5 (16 MiB; AGP 2×; VGA-out) habe ich übrig.

    Ach ja, für meinen Geschmack fehlt da noch eine 100Base-TX-PCI-Karte drin.

    Was ist denn an RAM, USB und Sound drin?


    Niedersachswerfen dürfte so 7 km von der Landesgrenze entfernt gewesen sein

    Das liegt immer noch so ca. 7 km von der "Landesgrenze" entfernt. ;)
    Die Grenze ist nur nicht mehr so streng bewacht und daher so durchlässig, dass ich 2012 mit einem Zug dorthin gelangen und ab da eine Zweitageharzfahrradtour starten konnte, die u.a mitten durch das ehemalige Sperrgebiet führte.


    Das MfS gehörte wohl schon zum Alltag.

    Im Nachinein betrachtet gehe ich auch davon aus, dass unser Besuch in der DDR 1986 durchgängig vom "VEB Guck, Horch und Greif" begleitet wurde.


    Hab' ich auch nie verstanden, was daran Heavy Metal sein soll. Aber "mit der Monotonie des Je-Je-Je, und wie das alles heißt, ja, sollte man doch Schluss machen." :D

    Machen wa Schluss damit:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Legacy ISA Einstellungen hab ich im Bios nicht.
    Sondern: by NO/ICU > also PCI
    oder by ISA IRQ 3, 4, 5, 7 usw..

    "by ISA IRQ" ist die "Legacy ISA" Einstellung.


    Schreibt also das Dos Tool was in die 3Com fest rein?

    Ja, sonst würde die Karte "jumperless" nicht funktionieren. Aber es ist nicht so "fest", dass es nicht wieder mit dem DOS-Tool lösch- oder änderbar wäre.

    IRQ5 in Karte und BIOS eintragen und los geht's. DMA braucht die Karte nicht, und als I/O-Basisadresse nimm was unkritisches, z.B. 0x280
    Eine ISA-Soundblase nimmt normalerweise 0x200 (GP), 0x220 (SB), 0x300 oder 0x330 (MIDI), 0x388 (OPL3) und einen IRQ (schlecht gemachte SB-Klone zwei IRQ).


    Allerdings kann ich da nur schwerlich mitrerden, da ich von der DDR nicht sonderlich viel aktiv mitbekommen habe.

    Ich lernte das zum einen vom Westen (Harz) aus kennen, in Torfhaus oder auf dem Wurmberg stehend zum Brocken schauen "Nur angucken, nicht anfassen" – das war 'ne Grenze, über die wirklich keiner rüber sollte. Fernsehen DDR1 konnten wir im Wesertal in sw auch schauen, für DDR2 war der Solling im Weg, das ging nur weiter oben. Und 1986 kam ich dann eimal in die DDR (Niedersachswerfen bei Nordhausen), was mangels Verwandtschaft "drüben" nur über den "kleinen Grenzverkehr" möglich war. Das war schon recht bizarr. Überall hingen solche roten Banner "Mit uns für den Sieg des Sozialismus …" (o.ä.) rum, ansonsten wirkte Niedersachswerfen wie ein Dorf in der BRD in den 1950er Jahren (soweit DokufIlme aus dieser Zeit die Realität wiederspiegeln), nur halt mit Trabis statt Leukoplastbombern auf der Straße, aber ähnlich wenig Verkehr.


    Andererseits kann ich mir auch nur schwer vorstellen, dass man im Westen ein realistisches Bild vom Alltag in der DDR hatte bzw. hat.

    Nein, natürlich nicht. Es geht auch nicht um den Alltag. Und die Geschehnisse 1989 waren keine Fiktion.


    Habe ich neulich auch gleich gehört. Hard Rock? Ja. Heavy Metal? Nein!

    Inwieweit wäre denn da aus deiner Sicht "Zensurpotential"? Ich seh' da nix Verfängliches, was zu DDR-Zeiten hätte zensiert werden können. Allerdings: Ich bin in Sachen Interpretation von solchen Sachen auch absolut unbegabt.

    Das ist schon ganz gut verpackt und erinnert an entsprechende Liedtexte aus den Zeiten von 30-jährigem Krieg, Wk1, 3. Reich und Wk2. Es war also gut möglich, dass die Zensoren das nicht erkannten (oder nicht erkennen wollten).

    Liedtext "Reise zu den Sternen" [Berluc]:

    Der fett markierte Teil spiegelte schon das Lebensgefühl vieler DDR-Bürger wieder, wofür die DDR-Staatsführung 1989 dann die Quittung bekam.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Hardware: Phenom II X4 965; Gigabyte GA-MA770-UD3 rev. 1.0; 16 GiB RAM = 4× 4 GiB DDR2 PC-800 @ PC-667 (PC-800 geht nicht bei Vollbestückung auf dem Brett); nvidia GeForce GT630

    Software: [x86_64] Kernel 4.19.81; gcc-5.5.0; binutils-2.27

    Jeder Versuch, auf diesem System einen neuen Kernel zu kompilieren, endet mit einem segmentation fault. dmesg meldet libbfd als Schuldigen, was aber so nicht stimmt. Also erst mal im BIOS die RAM timings von "Auto" auf "SPD" (konservativer als "Auto") gestellt – bringt nix. Letzte Nacht lief memtest86+ 5.0.1 und wurde heute morgen nach drei fehlerfreien Durchläufen beendet. Vielleicht mag das System die neu gesteckte PCIe-USB-3.0-Karte samt dran hängendem Kartenleser nicht, also raus damit – bringt nix – also wieder rein damit. Nach einer Internetrecherche zum Thema "segmentation fault" kam dann die Idee, dass irgendein Treiber Scheiße baut, nur im normalen Betrieb läuft das System inkl. X und KDE stabil. Und warum ließ sich der erste Kernel problemlos backen? Da kam die Idee, dass es an nouveau liegen könnte, denn nach dem Klonen der Slackware64-14.2 von einem USB-Stick auf die SSD wurde das System notwendigerweise einmal von der Slackware64-14.2-DVD angestartet, und der Kernel auf der DVD kommt ohne modesetting-driver (hier: nouveau) daher. Auf der 80×25-Console war menuconfig zwar etwas lästig, aber der Kernel kompilierte klaglos durch.

    Lösung: Beim Start (lilo) wurde dem Kernel ein "nomodeset init 3" verabreicht, und schon lies sich der Kernel problemlos backen.

    Betroffen von diesem Phänomen ist nur der Part "make clean bzImage && make modules". "make menuconfig" läuft auch mit nouveau durch.

    Fazit: nouveau ist immer noch ein ziemlicher Trümmerhaufen. Dieser Vorwurf geht aber nicht an die Entwickler von nouveau, sondern ganz klar an nvidia, die nouveau nach wie vor nicht richtig unterstützen. Der proprietäre nvidia-Teiber ist aber keine Alternative, da der sich so tief ins System gräbt, dass man den später kaum mehr komplett los wird. Und eine Ati-Grafikkarte kostet Geld, wenn man nicht zufällig noch eine passende rumliegen hat, was hier aktuell nicht der Fall ist.

    Falls das ISA-PnP mit dem PCI-PnP spackt, was bei Bestückung mit einer AGP-Grafikkarte, drei PCI-Karten und einer ISA-Karte sowie Aktivierung aller Komponenten auf dem Brett (USB, 2× RS232, ECP-Parallelport, PS/2-Mouseport, 2× IDE, FDC) nicht auszuschließen ist:
    Die 3Com Etherlink III (3C509B) kann wahlweise als ISA-PnP oder legacy-ISA (jumperless) betrieben werden. Für diese Einstellungen gibt es das DOS-Tool 3c5x9cfg.exe, das von einer minimalen DOS-Bootdisk (MS-DOS, FreeDOS) gestartet wird. Bei legacy-ISA werden I/O-Adressbreich und IRQ fest eingestellt. Damit muss dann das BIOS des Asus P5A-B gefüttert werden ("used by legacy ISA"), womit diese Parameter nicht mehr vom PnP ("Plug & Pray") angegangen werden.

    Eigentlich ist das Asus P5A-B aber recht ordentlich. Hier läuft eines bestückt mit AGP-Grafikkarte, PCI 100Base-TX NIC und ISA-PnP Soundblase AWE64 Gold.