Beiträge von Arnulf zu Linden

    Auf dem MSI MS-6321 (steckt in diesem System) sitzt u.a. der "Via VT82C686 AC97 Audio Controller", der auch mpu401 (MIDI) und Gameport über eine 15-pol. SUB-D-Buchse zur Verfügung stellt. Im BIOS sind mpu401 (IO = 0x300-0x303) und Gameport (0x200-0x207) aktiviert. Ein IRQ für mpu401 lässt sich im BIOS (aktuelle Herstellerversion) nicht einstellen.

    Weder unter der installierten Slackware 13.0 Kernel 2.6.31.5 noch mit einer Knoppix 8.2 Kernel 4.16.5 lassen sich mpu401 und Gameport aktivieren. Das Modul ns558 (Gameport) wird zwar geladen, aber im syslog führt dies zu genau keiner Meldung und cat /proc/ioports zeigt keinen von ns558 belegten Adressbereich (0x200-0x207) an. Das Modul snd-mpu401 lässt sich nicht laden. Das schmeißt 'ne Fehlermeldung "No such device". Auch die Option "enable=1" oder die Angabe der im BIOS eingestellten Startadresse 0x300 beim Laden des Moduls ändern daran nichts.

    Muss da vor oder bei dem Laden der Module noch etwas mit auf den Weg gegeben werden oder ist das ein Bug im VT82C686?


    Ich kann nur sagen, dass ein K6-III+ auf einem Asus Board gegen einen K6-2 keine Chance hat.

    Der Ali Aladdin V rev. G hat einen Bug, der dazu führt, dass der K6-II+ und der K6-III+ auf diesem Chipsatz nicht vernünftig laufen. Der K6-III soll davon nicht betroffen sein, aber den gibt es nur mit 400 der 450 MHz. Auf dem Ali Aladdin V rev. E liefert der K6-II+ 570 (OC: 600 MHz @ 100 MHz FSB) eine ordentliche Leistung ab. Dagegen war der zuvor installierte K6-II 550 lahm, und OC mag der auch nicht. Auf dem Brett stecken allerdings auch 768 MiB RAM, womit der K6-II+ seinen Vorteil gegenüber dem K6-II hinsichtlich der cacheable RAM area auspielen kann.

    Wie auch immer würde ich mir keinen modernen Monitor über VGA¹ mehr antun wollen. ⇒ Miditower und da 'ne Grafikkarte mit DVI & HDMI (oder 2× DVI oder 2× HDMI) rein, die nicht viel Strom zieht.

    ¹Das Konzept Grafikkarte wandelt D/A, Signal wird analog übertragen, Monitor wandelt dann wieder A/D ist schon lange nicht mehr zeitgemäß.


    Läuft aber mit K6-2 500 CXT Aufdruck (also nicht AFR/AGR) dann besser als so mancher P-III 500.

    Das stelle ich mal bei ansonsten gleicher Ausstattung (RAM, Grafikkarte, Festplatte, Betriebssystem – nur Komponenten, die zu beiden Systemen uneingeschränkt komptibel sind) hart in Frage.

    Der Vergleich ist aber auch "Äppel vs. Birnen". Beim Sockel-Super-7 ist ohne OC bei Prozessoren mit 550 MHz bzw. 570 MHz (mit OC bei 100 MHz FSB: 600 MHz) und 768 MiB SDRAM Schluss. Beim erwähnten i440BX-Chipsatz (Sockel-370/Slot-1) geht es ohne OC bis zu Prozessoren mit 1100 MHz und 1 GiB SDRAM (Bretter nur mit drei RAM-Slots: 768 MiB). Gegen den i440BX würde ich zum Vergleich den AMD-750 "Irongate" (Sockel-A/Slot-A) stellen. Der kann zwar auch nur 768 MiB SDRAM, kommt ohne OC aber bis zu Prozessoren mit 1400 MHz (mit modded BIOS ohne OC: 1600 MHz).


    Es werden mp3s, wavs etc. hochgeladen und diese sollen dann auch wieder heruntergeladen und eben wie bei zippyshare als preview gestreamt werden können.

    An 99,9999…% aller Tonaufnahmen (mp3, wav, …) hat jemand das Urheberrecht. Sofern diese Dateien nicht unter einer freien Lizenz (wie z.B. auf der Wikipedia) stehen, kann das Verfügbarmachen zum Streaming/Download eine Urheberrechtsverletzung darstellen, die straf- und zivilrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann – und wegen diverser rühriger Abmahnkanzleien über kurz oder lang auch wird. Wenn man nicht schon mehr Jahre an Vorstrafen hat als 'ne Schildkröte alt werden kann, mögen sich die strafrechtlichen Konsequenzen noch im Rahmen halten, aber beim Zivilprozess darf man keine Gnade erwarten. Und das wird richtig teuer bis hin zum finanziellen Ruin!

    Beim Urheberrecht bitte nicht verwechseln: Wenn ein Autor/Komponist über 70 Jahre tot ist (gilt für Deutschland), sind seine Werke gemeinfrei. Du darfst den Text/die Noten abtippen und dann veröffentlichen. Nicht veröffentlichen darfst Du hingegen eine Kopie des Textes/der Noten aus einer anderen Ausgabe, die aufgrund ihres Alters noch nicht gemeinfrei ist, denn an dieser Ausgabe hat der Verlag das Urheberrecht. Nicht veröffentlichen darfst Du eine Einspielung dieses Materials, die aufgrund ihres Alters noch nicht gemeinfrei ist, denn daran haben die Ausführenden Lektoren/Musiker oder deren Rechteverwerter das Urhberrecht.


    wie würdet ihr sowas überhaupt angehen?

    Gar nicht!

    ⌘ ausbuddel ⌘

    Jetzt steckt in dem PowerMac G3 eine (sündhaft teure) "Ati Radeon 9200 Mac Edition" (PCI, 128 MiB, DVI, VGA), an deren DVI-Ausgang der Samsung SyncMaster 930BF hängt. Gestochen scharfe 1280×1024 auf dem Flachmann machen gegenüber 1024×768 mit flimmerigen 75 Hz auf dem Röhrenkübel für mich den Unterschied zwischen "ist benutzbar" und "macht keinen Spaß". Nur für den ersten Start wurde nochmal der Röhrenkübel benötigt, um aus dem "zweiten Bildschirm" an der Radeon den "ersten Bildschirm" zu machen.


    Find auch auf den Pentium 4 Brettern von Medion das Retention eher affig. Statt wie bei den anderen Brettern sind 2 Metallklammern dran. Kannst also nen austauschkühlkörper, der auf das Intel-Pendant setzt, vergessen.

    Kann ich für das MS-7222 (Sockel-775: diverse Pentium 4 & Celeron, sowie Pentium D 820 – hier installiert) aus einer Medion-Kiste nicht bestätigen: normale Bohrungen, die die Montage eines Austauschkühlers (hier: Zalman CNPS9700) erlauben.

    Das MS-7222 ist übrigens so ein Fall, wo die Prozessorlüfterregelung nur mit einem PWM-Lüfter funktioniert (hier: beQuiet 92 mm PWM auf den Zalman gerödelt, der nur 'n dreipoligen Lüfter hatte), obwohl hier das Medion-BIOS durch ein MSI-BIOS ersetzt werden konnte. Anders als das MS-7502 ist das MS-7222 kein reines OEM-Brett, sondern wurde auch von MSI direkt in die freie Wildbahn entlassen.


    Puh, dein review zu der kiste kommt leider 14 jahre zu spät

    Wieso? winhistory-forum ;)


    Hab auch noch mal gegoogelt, das BIOS ist wohl fürs OEM Brett definitv verändert worden.

    Da das MS-7502 ein reines OEM-Brett ist, gab es dafür offiziell wohl nie ein "full featured MSI BIOS" – zumindest nicht auf dem Markt.


    Die Lüfter im Medion Rechner scheinen speziell gewesen zu sein, und haben sich vermutlich selbst geregelt. Selten, aber habe ich auch schon mal gesehen, dann haben die Temperaturfühler oder ähnliches. 2000 hätte ich das ja verstanden.

    Hmm, auf dem Intel-Kühlkörper drehtebrüllte ein Titan-Miefquirl, der außer den vier Strippen zum Lüfteranschluss nix nach draußen geführt hatte. Bin schon am Überlegen, ob ich auf den Zalman CNPS9000 einen 80 mm BeQuiet-PWM-Lüfter rödele, der wegen seiner äußeren rundlichen Form ganz gut auf diesen Kühlkörper passt (schon mal in 'ner anderen Kiste gemacht, da dort der Zalman-Lüfter hinüber war).

    Solche Lüfter mit eigener Regelung mit eigenem Temperatursensor (oder einfach niederohmigem NTC in der +12 V-Leitung ?), der zwischen zwei Kühlrippen geklemmt war, sah ich das letzte Mal auf Sockel-A-Brettern. Das waren nicht mal OEM-Kühler, sondern irgend so ein "Arctiv Cooling"-Zeug: Metallklotz brauchbar, Lüfter ziemlich schnell Schrott.


    Es gibt wohl aber gemoddete BIOSe, die fürs Medion Features von MSI wieder bereitstellen:
    https://forum-de.msi.com/index.php?topic=97753.140

    Die Jahre später zu finden wird wahrscheinlich aber nicht leicht.

    Das obige sowie einige ähnliche Beiträge sind mir bekannt, und genau da hängt es dann: kein funktionierender Link zu einem Download des modded BIOS. :(

    fancontrol ist im lm_sensors-Paket versteckt, also installiert. Na dann mal los:

    Zunächst braucht der Kernel 4.10.8 den Bootparameter "acpi_enforce_resources=lax", denn sonst lässt sich das Modul f71882fg für den Chip Fintek F71882G oder F71883G nicht laden. dmesg meldet nach dem Start mit obigem Bootparameter:

    sensors gibt nach dem Start aus:

    pwmconfig gibt aus:

    sensors gibt nach pwmconfig aus:

    Code
    f71882fg-isa-0290
    […]
    fan1:        3144 RPM

    Die obigen Ausgaben entstanden mit einem vierpolig angeschlossenen PWM-Lüfter, der beim Ausführen von pwmconfig zwar hoch regelt, dann aber nicht für 5 Sekunden abschaltet, sondern weiter auf der hohen Drehzahl läuft. Mit dem dreipolig angeschlossenen Lüfter wird gar kein PWM-device erkannt – irgendwie logisch – und dieser Lüfter dreht permanent auf 100%. Somit ist klar, dass das BIOS den Lüfter nicht spannungsgeregelt betreiben kann. Und mit dem PWM-Lüfter sieht es nicht wirklich nach Ruhe bei Schwachlast aus. :(


    Bei dem Compaq... Sieht für mich irgendwie wie n umgelabeltes Intel-Board (Intel AL 440 LX) aus. Dieses benannte Intel-Brett verträgt wirklich nur Pentium 2 Prozessoren der ersten Generation, sprich, die in der komplett geschlossenen Cartrige (SECC bzw. SECC1). Gibts dazu nähere Details? Chipsatz und so?

    Das Intel AL440LX habe ich in einer Museumskiste verbaut. Da drauf werkelt klaglos ein Celeron 533 Mendocino auf Slotket mit 768 MiB RAM = 3× 256 MiB SDRAM PC-133 DS CL3 @ PC-66 CL2. Einziger Schönheitsfehler ist, dass das POST einen nicht existenten "Celeron 550 MHz" anzeigt.


    Vielleicht hilft auch schon ein BIOS Rest.

    Mess mal die Spannungen der beiden CMOS-Stützen. Wenn die deutlich unter 3,0 V aber noch deutlich über 0 V haben, kann das zu Startproblemen führen.


    Bei dem einem habe ich gesehen das keine Hardware CPU Config da ist.

    Pentium II ab Deschutes und Pentium III brauchen keine externe Config auf dem Brett. Das ist alles im Prozessor fest verdrahtet (Multiplikator, Vcore).


    Er könnte unter Linux ja auch mal lm-sensors und fancontrol probieren,

    Das ist mal 'ne Maßnahme für einen Tag am Wochenende. lm_sensors ist installiert, fancontrol ist in der Slackware64 14.2 nicht enthalten, muss also schlimmstenfalls aus dem SRC gebaut werden, wenn es kein inoffizielles Paket gibt.


    Auf der erneuten Suche nach dem modded BIOS fand sich nix, dafür aber eine Anleitung, wie sich die Bude dazu überreden lässt, von einem USB-Stick zu starten:

    1. USB-Stick einstecken
    2. Rechner starten
    3. ins BIOS gehen
    4. dort zu den USB-Einstellungen durchhangeln
    5. in den USB-Einstellungen gibt es wegen des eingesteckten USB-Sticks zusätzliche Optionen
    6. dort für den USB-Stick als Emulation "USB-HDD" wählen
    7. Änderungen speichern und BIOS verlassen
    8. zum Starten von USB-Stick während des POST <F8> drücken
    9. im Bootmenu "USB-HDD" auswählen
    10. Rechner startet weiter von USB-Stick


    Die neuen USB-Einstellungen im BIOS überleben einen Kaltstart und sind nicht an einen bestimmten USB-Stick gekoppelt.


    Das bios file muss ja nicht unbedingt auf dem bootmedium liegen. also dos diskette und von ner fat platte die datei.

    So geht es. Das Datengrab (HDD, z.Z. leer) wurde dafür missbraucht. ext4-Partititon runter, dafür 'ne 100 MB FAT16-Partition drauf. BIOS-file und awd899.exe drauf kopiert, Neustart, im BIOS von AHCI auf IDE umstellen, von FreeDOS-Bootdisk starten und dann von HDD das ––– HAAAALT! Erst mal das installierte BIOS auf die HDD sichern! –––– BIOS-Update ausführen, Neustart, im BIOS wieder auf AHCI umstellen – läuft. Das neue BIOS bietet marginal mehr Einstellmöglichkeiten, aber eben weiterhin nix zur Lüftersteuerung und der Lüfter dreht immer noch auf 100%.


    Soweit ich weiß regelt nen 4 poliger Anschluss keine 3 poligen Lüfter.

    Hmm, das habe ich bisher nur einmal vorgefunden. Jedes vernünftige Brett bietet dafür im BIOS beim vierpoligen Anschluss die Einstellungen PWM (vierpoliger Lüfter), Voltage (dreipoliger Lüfter) und Auto, wobei letzteres meist richtig erkennt, ob ein drei- oder vierpoliger Lüfter dran hängt. Werde morgen mal 'nen vierpoligen Lüfter aus der Kramkiste ziehen und dran hängen. Der Lüfter des Zalman kommt solange an einen Molex-Anschluss mit Adapter, damit es dem Core2Quad derweil nicht zu warm um seine vier Herzen wird.

    Hier ist gerade ein MSI MS-7502 am Start, auf dem ein Core2Quad Q6600 werkelt, der von einem Zalman CNPS 9000 gekühlt wird. Der Prozessorlüfter läuft allerdings permanent mit 100%. Der Lüfter ist nur dreiadrig verkabelt. Mit dem alten vieradrig verkabelten PWM-Lüfter, der allerdings schon arg in die Jahre gekommen ist, gibt es das gleiche Resultat. Da das MS-7502 ein reines OEM-Brett ist, das seinerzeit u.a. in diversen Medion-Kisten versenkt wurde, ist das BIOS entsprechend sehr übersichtlich. :( Einstellungen zur Lüfterregelung gibt es nicht. Da hilft auch kein F11 mit anschließendem Passwort "am8888egh". Auch dann stehen keine zusätzlichen Einstellungen im BIOS zur Verfügung. Es gibt ein neueres BIOS von Medion dafür, nur wie bekomme ich diese 2 MB große Datei in den BIOS-Chip? Für eine Diskette ist die zu groß – ein 2,88 MB-Laufwerk oder ein LS120-Laufwerk samt Medien habe ich nicht. Von USB-Stick startet die Bude nicht! WinFlash kann mangels installiertem Windows nicht genutzt werden. Außerdem gibt es ein modded BIOS "W7502MOD.10M", welches u.a. Einstellungen zur Lüftersteuerung anbietet. Nur sind alle dazu gefundenen Links tot. Hat das hier jemand? Außerdem bleibt auch dann das oben beschriebene Problem, dieses BIOS in den Chip zu bekommen.