Beiträge von Arnulf zu Linden

    Asus M2V:

    Der Linux-Kernel verabschiedete sich mit 'nem segfault, und der kommt fast immer von Hardware. :(

    memtest86+ schmiss mit den gesteckten 8 GiB RAM Fehler. Mit nur jeweils einem Riegel (2 GiB) oder einem Pärchen (4 GiB) lief memtest86+ hingegen fehlerfrei durch. Und auf dem Brett waren nur zwei Blähelkos auszumachen. Getauscht wurden aber doch mehr, denn diese Elkos in weiß bedruckter brauner Folie verhießen während der Kondensatorplage nix gutes. Getauscht:

    • 18 Stk. 820 µF 6,3 V → 820 µF 10 V
    • 6 Stk 1000 µF 16 V → 1000 µF 25 V
    • 5 Stk. 1500 µF 6,3 V → 1500 µF 10 V
    • 2 Stk. 1800 µF 6,3 V → 1800 µF 10 V

    20250831-01.jpg

    Nach dem Auslöten der alten Elkos offenbarte sich auch, warum das Brett nicht mehr stabil mit 8 GiB RAM lief. Die meisten Elkos 820 µF 6,3 V und 1500 µF 6,3 V hatten sich nach unten durch ihre Gummidichtungen entleert.

    20250831-02.jpg

    Nach der Frischelkokur läuft memtest86+ mit 8 GiB RAM wieder fehlerfrei durch. Der im Bild zu sehende AMD Athlon64 X2 4800+ (Brisbane) wurde vor dem Test noch durch einen AMD Athlon64 X2 5400+ (Brisbane) aus der Kramkiste ersetzt.

    In solchen Fällen wird beim erstmaligen Auftreten des Begriffs die Abkürzung eingeführt und kann danach weiter verwendet werden:

    "Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur inflationsbereinigt (infl.) adipiscing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore infl. et dolore magna aliqua. Ut enim ad minim veniam, quis infl. nostrud exercitation ullamco laboris nisi ut aliquip ex infl. ea commodo consequat …"

    Die Umrechung DM zu € sollte mit dem korrekten Umrechungsfaktor 1 € = 1,95583 DM erfolgen, im Beispiel wäre das dann:

    auf volle Cent gerundet: 100 DM ≈ 51,13 €

    auf volle € gerundet: 100 DM ≈ 51 €

    Wenn wie o. g. korrekt umgerechnet wird und hinter dem Preis die Jahreszahl in Klammern steht, ist der Preis in DM redundant.

    Eine andere Möglichkeit der Darstellung, die den Preis in DM enthält, wäre:

    51 € (1985: 100 DM)

    120 € (2025: inflationsbereinigt)

    Bei dieser Darstellung steht vorne immer der Preis in €, womit kein Bruch an der Stelle entsteht, ab der keine Preise in DM mehr vorliegen.

    Die Zahlen in Klammern mit voller Schriftgröße sind seniorengerechter als hochgestellte Zahlen mit ensprechend reduzierter Schriftgröße.

    Für die Formel inflationsbereinigt: Das Bundesfinanzministerium liegt doch bei Dir umme Ecke. ^^

    Ich weiß das ich mal die logo.sys geändert habe.

    Für die statische, also nicht animierte Variante musste – verdammt lang her – doch nur ein Bild in der Auflösung passend zur eingestellten – auf den damals üblichen 14"- und 15"-Röhrenkübeln meist 640×480 oder 800×600 – als bmp gespeichert und dann in logo.sys umbenannt werden.

    Brennen unter Win 95. Ja da war was mit SCSI Only. Die alten Brenner konnten kein BufferUnderrun, also brauchte man auch ne schnelle Platte. Hab selber mit IDE unter Win 98 angefangen. Aber ist das nicht total theoretisch? Wer brennt noch?

    Da war nix mit "SCSI only". Die ersten Brenner waren zwar alle SCSI, aber das Brennen unter Windows 95, zumindest OSR 2.x, ging grundsätzlich auch mit IDE-Brennern. Hatte damals so 'n System, die hier als 3. genannte Kiste (AMD Am5x86-P75 … HDD 4,3 GB IDE udma2 … IDE-CD-R Mitsumi CD-R-2801). Darauf liefen Windows 95b und die dem Brenner beiliegende Brenn-Software. Beim Brennen musste natürlich Absperrband um die Kiste gezogen werden um einen buffer underrun zu vermeiden.

    Wer mit alten Kisten zu Gange ist, brennt auch neute noch, denn viele dieser Kisten lassen sich zwar von CD starten ggf. mittels Bestiefelung durch eine spezielle Diskette, aber nicht von USB-Stick.

    Dirk: Flatpack für 'n einfaches Ersatzgehirn ist natürlich total bräsig, zumal jede brauchbare GUI das eh mitbringt. Für das "Linux-Basissystem" und auch für den Kram, den eine GUI mitbringt, ist "shared libs" sicherlich erste Wahl. "flatpack" kann für allein stehende größere Programme wie Firefox, Thunderbird, LibreOffice, Gimp und Inkscape durchaus Vorteile gegenüber "shared libs" bieten, da diese Programme dann unabhängig vom Rest der Distro aktualisiert werden können.

    Wenn Du eine GUI möchtest, die sich wie Windows bedienen lässt, dürfte KDE die erste Wahl sein. Wenn es aus der Tüte etwas zäh läuft, kann da jede Menge "eye candy" deaktiviert werden, ohne dass die Benutzbarkeit darunter leidet. Die Hardware sollte dafür reichen, nur eine ggf. vorhandene HDD sollte unbedingt durch eine SSD ersetzt werden, damit nicht alles auf die HDD wartet.

    Bei 8 GiB RAM ./. "shared memory" wird i. d. R. keine swap-Partition benötigt.

    Mit der Intel HD 4600 sollte jeder halbwegs aktuelle Distro-Kernel klar kommen. 3D-Exzesse plant Du damit ja nicht.

    Muss es unbedingt nur ein Mediaplayer für Audio & Video sein? Für Audio nehme ich XMMS, für Video MPlayer. Letzterer zeigt so ziemlich jedes Video-Gerümpel an.

    Bei der Distro sollte ein Paket der Art "firmware-nonfree" dabei sein und installiert werden, da sonst einige Komponenten gar nicht oder nicht richtig laufen werden. WLAN und BlueTooth sollten dann aus der Tüte laufen. Ob Distro-Kernel den Cardreader in Gang bekommen, weiß ich nicht, da ich eh immer Kernel passend zur Hardware kompiliere, womit dann auch die etwas zickigen PCIe-Cardreader laufen. Wenn der Cardreader im T540p an USB hängt, sollte der mit einem Distro-Kernel aus der Tüte laufen. Den Fingerprint-Sensor in Gang zu bekommen dürfte in jedem Fall nichttrivial sein.

    Xaar: Unlängst stellte ich ein Thinkpad E540 mit nVidia Optimus (Intel HD 4600 + nVidia GeForce GT 730M) von Windows 10 auf Linux um. nVidia Optimus mit nouveau (Kernel 6.12) ist Gefummel, läuft nun aber, und ja, ist kein 3D-Wunder mit nouveau.

    250px-Zeichen_357_-_Sackgasse%2C_StVO_1992.svg.png

    Monokristalines_Silizium_f%C3%BCr_die_Waferherstellung.jpg

    Halbleiter auf Siliciumbasis sind am Ende einer Sackgasse angelangt. Damit ein Transistor sicher im für Digitalanwendungen notwendigen Schaltbetrieb arbeitet und nicht etwa in den Linearbetrieb übergeht, muss die Betriebsspannung einen bestimmten Betrag größer als die Durchlassspannung des Halbleiters sein. Für Halbleiter auf Siliciumbasis liegt die Durchlassspannung bei ca. 0,7 V. Da die Spannung also nicht beliebig abgesenkt werden kann, muss zwischen den Leiterbahnen auf einem Chip ein Mindestabstand gewahrt bleiben, da es sonst zu Funkenüberschlägen zwischen benachbarten Leiterbahnen kommt. Da die Spannung nicht beliebig abgesenkt werden kann, kann auch die Frequenz nicht beliebig erhöht werden, da dadurch auch die Leistung zunimmt, die letztlich in Form von Wärme abgeführt werden muss. Vom "Halbleiter", also bei einem Prozessor vom Die, bis in den Kühlkörper erfolgt der Wärmetransport durch Wärmeleitung. Der maximal mögliche Wärmestrom wird dabei durch die Geometrien der beteiligten Komponten und die Wärmeleitfähigkeiten der beteiligten Materialien begrenzt. Daraus ergibt sich eine obere Leistungsgrenze.

    Ist Entsorgung die einzige Alternative heutzutage?

    Nein. Ergänzend zum vorherigen Beitrag: Stell doch hier mal 'ne Liste ein, bevor das Zeug inna Tonne landet.

    Oder gibt es noch eine Schrauberjugend?

    Angesichts der aktuellen Größe der Weltbevölkerung dürfte es noch eine Schrauberjugend geben. Die dürfte zahlenmäßig aber recht übersichtlich ausfallen, denn das Gros der Jugend hängt nur noch an diesen dämlichen Smartphones. :(

    USB-Stick "JetFlash Transcend 8GB USB 3.0":

    Persönlich habe ich nur Via mal in nen Hauptrechner gehabt. Der gute VT266 - hieß der so? Der DDR Chipsatz zum Thunderbird. Das ganze lief eigentlich okay.

    Es gibt sowohl den KT266 als auch den KT266A. Mit "VT" fangen die Bezeichnungen der Via-Southbridges an.

    SiS hat den Übergang vom 486er zu Sockel-5 verpatzt. Ab Sockel-5 produzierten die Schrott. Sockel-Super-7 ist nur mit Via- oder Ali-Chipsatz zu gebrauchen. SiS schafft die 100 MHz FSB nicht. Ab Sockel-370 sind die SiS-Chipsätze nicht unbedingt besser oder schlechter als Intel und Via.

    Aber Vater hatte bisher immer lokale Konten.

    [nur für Windows 10, das mit einer Windows 7, 8 oder 8.1 Lizenz aktiviert wurde – nicht für native Windows 10 Lizenzen nötig]

    Das derzeitige Gerät, auf dem Windows 10 läuft, müsste mit einem Microsoft-Konto verknüpft werden. Da schreit man sicherlich nicht nach, aber meines Wissens ist das die einzige Chance, mit der Lizenz Windows 11 zu aktivieren. Dann das Ganze 'n paar Tage sacken lassen. Danach versuch den Umzug.

    Wenn du Windows 10 mit ner Windows 7 Lizenz aktiviert hast sollte das eine digitale Lizenz gebunden ans System sein. Da sollte sich Windows 11 ganz automatisch aktivieren auch bei einem kompletten Neuinstall - gleiche Version (Pro/Home) vorausgesetzt.

    Der genannte Rechner ist ein wenig zu alt für Windows 11, insbesondere kann kein TPM 2.0 nachgerüstet werden, weshalb ein dauerhafter regulärer Betrieb von Windows 11 auf der Kiste unmöglich ist. Also müsste die Lizenz auf neuere Hardware umgezogen werden, was seit der direkten Sperre der Aktivierung von Windows 10 & 11 mit Windows 7, 8, 8.1 Lizenzen undank Microsoft schwierig bis unmöglich geworden ist. Das kann über den Umweg eines Microsoft-Kontos klappen. Auf Arbeit hat das einmal auf Anhieb geklappt. Beim zweiten Mal hingegen wurde das für mehrere an ein Microsoft-Konto gebundene Windows 10 Lizenzen (alle ursprünglich mit Windows 7 Lizenz aktiviert) verweigert, bis es dann mit einer doch noch ging.

    Mit Irfan View und Edge am Start hast Du zu Windows 11 keine Alternative. Es gibt zwar Anleitungen für Irfan View auf Wine, aber da schreit man nicht gerade nach …

    Den neuen Workflow bringt Windows 11 selbst mit. Wieso kommt im Explorer beim Rechtsklick auf eine Datei nicht mehr die Auswahl wie bei Windows 10? Und wo ist eigentlich das Startmenü hin?