Beiträge von Arnulf zu Linden

    Das Thema kommt ja immer zweimal im Jahr auf.

    Die aktuelle Sommerzeitregelung in der EU, der Schweiz und Liechtenstein besagt, dass die Uhren am letzten Sonntag im März eine Stunde von 02:00:00 auf 03:00:00 vorgestellt werden. Die Rückstellung um eine Stunde erfolgt am letzten Sonntag im Oktober.
    Für D-A-CH bedeuten die Umstellungen den Wechsel zwischen Mitteleuropäischer Zeit (MEZ, CET, UTC+1, "Normalzeit", "Winterzeit") auf Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ, CEST, UTC+2, "Sommerzeit").

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    Ist bei einer 32 Bit Architektur nur recht sinnlos, es sei denn, man will mit PAE arbeiten...

    Das Intel SDS2 kann mit 6 GiB RAM umgehen. Dann müsste "Microsoft Windows Server 2003 R2" das natürlich auch unterstützen – oder, falls der nicht 6 GiB RAM unterstützt, gibt man ihm den ungenutzten RAM mittels "Gavotte RAM disk" als swap, oder …


    Ich könnte auch 6x 1024 MB einbauen :fresse:

    Bevor die Riegel in Deiner Kramkiste Moos ansetzen, gönn Dir den Spaß!

    Future: "Mask off" – aber nicht das Original

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    (↑ Kurzfassung: 4:43–6:18)

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    Bauchklang (techno, human voices only!)

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    Bekommst Du ein badblocks -wsv drüber gequält? Dieses reinigende Gewitter hat hier schon so manche HDD zurück ins Leben geholt, wobei ich solche HDDs dann aber nur noch in Museumskisten einsetze.

    Code
    device reported invalid CHS sector 0

    Eine HDD mit dem Fehler hatte ich mal. Die ließ sich danach nur noch beisetzen.


    Was jetzt halt zunehmend für alte OS Schwierig wird, ist die neue Hardware. Da werden viele Kompatibilitätszöpfe gerade gekappt.

    Da hilft dann nur die Anlage eines hoffentlich lebenslang reichenden Vorrats an entsprechend alter Hardware. In wie weit VMs das Problem abfangen können, sei mal dahin gestellt. Und dann ist da ja (im privaten Bereich) auch noch der Spaßfaktor: Virtuell ist nur halb so schön wie real.


    Aktuelle Linuxe sollten keine Probleme haben (so lange sich im UEFI Secure Boot noch deaktivieren lässt)

    Hier sehe ich eine Entscheidungsschlacht kommen. Wird es Microsoft gelingen, die Hardware-Hersteller zu zwingen, die PC-Hardware so zu produzieren, dass nur noch Microsoft-Betriebssysteme drauf laufen, oder werden sich die Hardware-Hersteller mit für alle aktuellen Betriebssysteme zugänglicher PC-Hardware behaupten können.


    Habe gerade das Tool SD-Formatter gefunden.

    Das ist erst nach einem fehlerfreien Durchlauf von badblocks sinnvoll, wenn also die Karte keine Hardware-Defekte hat und komplett leer ist. Ob SD-Formatter (unter "Options") auch die Möglichkeit bietet, die Karte auf fehlerhafte Blöcke zu überprüfen, ließ sich auf die Schnelle im Internet nicht feststellen. Hier läuft gerade kein Windows zum Testen.


    Kennt jemand ein Tool, das die Speicherkarte von meinem N-Gage wieder reparieren kann?

    Steck die einfach in einen Kartenleser eines Rechners, auf dem Linux, ggf. ein Live-Linux falls keines fest installiert ist, läuft und scheuch badblocks -wsv drüber. Bei einer 1 GB MMC reicht sogar eine Kiste mit einem alten Kartenleser, dessen SD/MMC-Schacht mit SDHC noch nix anzufangen weiß.
    ACHTUNG! Dadurch werden alle Daten auf der Karte mehrfach überschrieben.

    Bei einem schweren Hardware-Defekt wird badblocks gleich einen Fehler schmeißen.
    Bei einem weniger schweren Hardware-Defekt wie etwa defekten Blöcken wird badblocks das nach dem Durchlauf anzeigen.
    In beiden Fällen ist die Karte für die Tonne.
    Bei einem Software-Fehler (verschwurbeltes Dateisysten, verschwurbelte Partitionierungstabelle) wird badblocks fehlerfrei durchlaufen. Die Karte ist danach komplett leer. Sie kann weiter genutzt werden, es muss aber ein neues Dateisystem darauf angelegt werden.


    Interessanter Thread !
    Nun, ich hab ein AMD 386DX40 Board da samt ich glaub auch ein ULSI-Co Pro.

    Eine Modellbezeichnung des Bretts wäre schon hilfreich.


    Welche Cachearten waren da so verbaut ?? Meint Ihr, ich kann da auch L2 Module von 486er PCI Boards nehmen ??

    Prinzipiell wird das schon gehen, sofern es die DIP-Käfer sind.
    Für 32 KiB bzw. 64 KiB Cache sind 4 bzw. 8 Stk. 8K×8 gängig, für 128 KiB bzw. 256 KiB Cache sind 4 bzw. 8 Stk. 32K×8 gängig. Eklig kann es beim Tag-RAM werden. Bei 32 KiB Cache tut es ein 8K×8, bei 128 KiB Cache ein 32K×8. Bei 64 KiB bzw. 256 KiB Cache werden aber mitunter je 2 Stk. 16K×4 bzw. 64K×4 verlangt, und die Dinger sind nicht gerade verbreitet. Wenn nur ein Tag-RAM-Sockel vorhanden ist, kommt da ein ×8 rein. Aufgelötetes Tag-RAM kommt auch vor, ebenso komplett aufgelöteter Cache oder eben gar keine Möglichkeit, Cache nachzurüsten. Dann bleibt es lahm.

    Erstmal Danke an alle, die sinnvolle Vorschläge unterbreitet haben.

    Ich habe das Nokia 3310 von Xaar bekommen und es funktioniert mit dem Akku aus dem kaputten Nokia 3310. Damit ist erst mal der Dampf vom Kessel runter, und das olle Siemens kann wieder eingemottet werden. Jetzt kann ich mir in Ruhe überlegen, ob ich bei dem Nokia 3310 ohne USB-Lademöglichkeit bleibe oder doch noch rechtzeitig vor der nächsten Alpen-Fahrradtour ein neues Gerät anschaffe. Das Nokia 105 wäre dann in der engeren Wahl.

    So, läuft jetzt! X mit fvwm95 flimmert gerade in der Röhre.

    Nochmal die Einstellungen der Steckbrücken kontrolliert – und da steckte tatsächlich eine auf 1-2 statt auf 2-3 für den Koprozessor. Blöd nur, dass POST den Koprozesser auch anzeigt, wenn die Steckbrücke auf 1-2 steht.

    Das macht das TOPCAT286 bei eingestecktem Koprozessor ja besser: Steckbrücke auf "Koprozessor" gesetzt, Koprozessor wird vom POST angezeigt, Steckbrücke auf "kein Koprozessor" gesetzt, Koprozessor wird vom POST nicht angezeigt.


    Nachschlag: Koprozessor-Roulette

    Der ULSI DX/DLC 40MHz ist jetzt in dem System mit dem Am386DX-40 gelandet. Dafür kam der dort zuvor steckende IIT 4C87DLC-40 in das System mit dem TI486DLC-40. Jetzt steckt zusammen, was zusammen gehört, beide Systeme funktionieren.
    Und ja, der Start von X auf diesen Systemen läuft unter: "Entdecke die Langsamkeit." ;)


    Ist der Koprozessor überhaupt mit 486er-Prozessoren kompatibel, selbst wenn er synchron mit 40 MHz zur CPU läuft?

    Zitat

    The 486DLC can be described as a 386DX with the 486 instruction set and 1 KB of on-board L1 cache added. Because it used the 386DX bus (unlike its 16-bit cousin, the 486SLC) it was a fully 32-bit chip. Like the 386 and 486SX, it had no on-board math coprocessor, but unlike the 486SX, it could make use of an Intel 387DX or compatible numeric coprocessor.


    Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Cyrix_Cx486DLC


    Ich finde den nur als ULSI US83C87.

    Es ist dieses Vieh: ULSI DX/DLC 40MHz

    Das "DLC" im Namen könnte ja ein Hinweis sein, dass der auch mit den 486DLC-Prozessoren laufen soll.


    Ansonsten gibt es hier ein Diagnose-Programm, das die Kompatibilität einer Fließkomma-Einheit testet: https://github.com/AstroVPK/paranoia (https://github.com/AstroVPK/paranoia/archive/master.tar.gz)

    Für den ersten Anlauf: paranoia auf einem anderen 386er mit gleicher Softwarebasis – Geht auch ein stärkerer ia32, oder baut der Compiler dann Scheiße wegen des moderneren Prozessors oder neuerer Software? – bauen und dann auf der Problemkiste laufen lassen?

    Hardware:
    Prozessor: TI486DLC-40
    Koprozessor: ULSI DX/DLC 40MHz
    Hauptplatine: Magitronic TK-C491/493/386-4N-DO4 (baugleich: I3U4913; in TH99 enthalten)
    RAM: 32 MiB = 8× 4 MiB SIMM 70 ns 4M×9
    Grafikarte: Trident TVGA8900C
    Sofware: Slackware 9.0, Kernel 2.4.33.3

    In bestimmten Fällen schmeißt das System eine "Floating point exception". So lässt sich z.B. kein Kernel darauf kompilieren oder X starten bzw. X -probeonly erfolgreich durchführen. hwclock --systohc wird ebenfalls mit einer "Floating point exception" abgebrochen. Was ist da los?


    Scanner? Handbücher von alten Boards dürften rar sein.

    Keine Lust das 30 mal auf den Scanner zu legen. Außerdem ist das Handbuch nicht unter einer freien Lizenz veröffentlicht, womit mehr als eine Privatkopie eh nicht zulässig wäre.

    Die wichtigsten Einstellungen für die beiden im Handbuch behandelten Bretter sind in TH99 enthalten.

    Aber wenn Du es vor der Altpapiertonne retten möchtest, …



    Bevor du das Board dem recyling zufuehren willst, kann man das gerne noch gegen Versand + Spende uebernehmen

    Ja, "man" kann das natürlich, denn "man" kann alles und macht alles, aber auf "man" werde ich nicht warten. Das kommt so oder so nächste Woche weg. Cache-RAM und Steckbrücken wurden schon gezogen.