Beiträge von Arnulf zu Linden


    Ist der Koprozessor überhaupt mit 486er-Prozessoren kompatibel, selbst wenn er synchron mit 40 MHz zur CPU läuft?

    Zitat

    The 486DLC can be described as a 386DX with the 486 instruction set and 1 KB of on-board L1 cache added. Because it used the 386DX bus (unlike its 16-bit cousin, the 486SLC) it was a fully 32-bit chip. Like the 386 and 486SX, it had no on-board math coprocessor, but unlike the 486SX, it could make use of an Intel 387DX or compatible numeric coprocessor.


    Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Cyrix_Cx486DLC


    Ich finde den nur als ULSI US83C87.

    Es ist dieses Vieh: ULSI DX/DLC 40MHz

    Das "DLC" im Namen könnte ja ein Hinweis sein, dass der auch mit den 486DLC-Prozessoren laufen soll.


    Ansonsten gibt es hier ein Diagnose-Programm, das die Kompatibilität einer Fließkomma-Einheit testet: https://github.com/AstroVPK/paranoia (https://github.com/AstroVPK/paranoia/archive/master.tar.gz)

    Für den ersten Anlauf: paranoia auf einem anderen 386er mit gleicher Softwarebasis – Geht auch ein stärkerer ia32, oder baut der Compiler dann Scheiße wegen des moderneren Prozessors oder neuerer Software? – bauen und dann auf der Problemkiste laufen lassen?

    Hardware:
    Prozessor: TI486DLC-40
    Koprozessor: ULSI DX/DLC 40MHz
    Hauptplatine: Magitronic TK-C491/493/386-4N-DO4 (baugleich: I3U4913; in TH99 enthalten)
    RAM: 32 MiB = 8× 4 MiB SIMM 70 ns 4M×9
    Grafikarte: Trident TVGA8900C
    Sofware: Slackware 9.0, Kernel 2.4.33.3

    In bestimmten Fällen schmeißt das System eine "Floating point exception". So lässt sich z.B. kein Kernel darauf kompilieren oder X starten bzw. X -probeonly erfolgreich durchführen. hwclock --systohc wird ebenfalls mit einer "Floating point exception" abgebrochen. Was ist da los?


    Scanner? Handbücher von alten Boards dürften rar sein.

    Keine Lust das 30 mal auf den Scanner zu legen. Außerdem ist das Handbuch nicht unter einer freien Lizenz veröffentlicht, womit mehr als eine Privatkopie eh nicht zulässig wäre.

    Die wichtigsten Einstellungen für die beiden im Handbuch behandelten Bretter sind in TH99 enthalten.

    Aber wenn Du es vor der Altpapiertonne retten möchtest, …



    Bevor du das Board dem recyling zufuehren willst, kann man das gerne noch gegen Versand + Spende uebernehmen

    Ja, "man" kann das natürlich, denn "man" kann alles und macht alles, aber auf "man" werde ich nicht warten. Das kommt so oder so nächste Woche weg. Cache-RAM und Steckbrücken wurden schon gezogen.


    Warum eigentlich der harte Kampf gegen Technik?

    • Ich hasse Touch-Screens! Eingabe und Ausgabe gehören für mich sauber getrennt. Fahrkartenautomaten und Bankomaten sorgen schon für reichlich Kotzreize.
    • Ich habe noch keine Lust auf eine Gleitsichtbrille. Ohne eine solche hätte ein Smartfön für mich aber keinen Sinn.
    • Das moderne Zeug ist überwiegend so konstruiert, dass es nach wenigen Jahren kaputt geht. Was soll der Quatsch?
    • Warum soll ich Geld für Dinge, z.B. Smartfön ausgeben, die ich schlichtweg nicht brauche?
    • Nicht alle sind so technikaffin wie Du. ;)


    Und wenn man noch eine Kamera hat, um das Erlebnis dauerhaft festzuhalten, ist das doch ne schöne Sache.

    Ist schon klar, das hier gibt es ja nur, weil ich nie 'ne Kamera dabei habe. ;)
    Spiegelreflexkamera ist angesagt, früher FIlm, heute digital, also moderne Technik. Und weniger als 'ne Spiegelreflex ist mir zum Fotografieren zu wenig – Gewicht hin oder her.

    Heute ist es passiert: Das Nokia 3310 lässt sich trotz voll geladenem Akku nicht mehr einschalten. :(
    Der Tod kam in Raten. Erst kam die Fehlermeldung "SIM-Karte nicht eingebucht". Beim nächsten und letzten Einschalten kam die Fehlermeldung "SIM-Karte einlegen". Danach ging nix mehr. Die funktionierende(!) SIM-Karte steckt jetzt in einem ollen Siemens, das aber nur eine Notlösung ist, da dessen Deckel über dem Akku nicht richtig schließt. Außerdem ist mir das Teil zu klein und zu fummelig, die Farbdarstellung im Display geht zudem zu Lasten des Kontrastes.

    Da der Gesamtzustand des Nokia 3310 nicht gerade "Lobe den Herrn" ist, lohnt sich kein Reparaturversuch. Jetzt muss also ein neues Gerät her. Das Gerät wird nur selten genutzt (Wertkarte), und dann auch nur für Telefonie & SMS.

    Zwingend erforderlich:

    • Akku einfach mit der bloßen Hand, also ohne Zuhilfenahme irgendwelcher "Werkzeuge" entnehmbar und wieder einsetzbar
    • über USB aufladbar, also ohne proprietäres Netzteil
    • klare Trennung von Eingabe und Ausgabe, Eingabe über klassische Mobiltelefon-Tastatur, Ausgabe über das "Mäusekino", also kein Touch-Screen (oder Funktion dauerhaft abschaltbar)
    • kein Internet (oder Funktion dauerhaft abschaltbar)
    • kein WLAN (oder Funktion dauerhaft abschaltbar)
    • kein Bluetooth (oder Funktion dauerhaft abschaltbar)
    • Mini-SIM (UICC) passt rein
    • D-Netz muss laufen (D1)
    • mechanisch robust (Transport in Fahrrad-Packtasche)
    • einigermaßen schmutzresistent (Nutzung bei Fahrradtouren, aber nicht im strömenden Regen)

    wünschenswert:

    • kontrastreiches Display, idealerweise nur Graustufen (oder Farbe abschaltbar)
    • Größe ähnlich dem Nokia 3310

    Ausschlusskriterien:

    • Branding
    • Kamera
    • Smartphone


    EDIT2: Übersteht Win 98 einen komplett neuen PC? Hab nämlich ne HDD von nem anderen PC, den mein Vater leider entsorgt hat, rumliegen mit WIN98 drauf.

    Kann sein, kann nicht sein. Da der andere PC nicht mehr existiert, kannst Du nix verlieren. Schlimmstenfalls zerlegt sich das Win98 halt. Es kann sein, dass das erst mal im abgesicherten Modus starten muss, um dann erst mal unpassende alte Treiber, insbesondere Grafik und "mass storage controller" zu deinstallieren.

    Da das Brett neuer als Win98 ist, brauchst Du dafür natürlich passende Treiber. Wenn MSI keine mehr anbietet, schau mal direkt bei Via nach dem "Via 4in1"-Treiber.


    Es muss auf jeden Fall was auf dem monitor erscheinen

    Wenn beide Speicherriegel oder die Grafikkarte hinüber sind, kommt kein Bild auf den Monitor. Ohne funktionierenden Speicherriegel und funktionierende Grafikkarte kommt man nicht weiter bei einem Brett fraglichen Zustands.

    Da ich gerade ausmiste, könnte ich Grafikkarten (AGP 4×; PCI) und SDRAM (2× 128 MiB PC-133 DS; 2× 256 MiB PC-133 SS) für aufgerundete Versandkosten abgeben.

    Ja, hier:
    [quote='BW89','PC Piept/ oder macht gar nichts']
    Ich hab mir nen PC vom Schrottplatz ohne HDD gekauft.

    Gab wohl 'n Grund, warum das Ding auf'm Schrottplatz gelandet ist. Die vielen Piepser deuten auf einen Defekt (Hauptplatine, RAM, Grafikkarte) hin. Da bleibt nur ein Test mit einer bekanntermaßen funktionierenden Grafikkarte (kann auch 'ne olle PCI sein) und einem bekanntermaßen funktionierenden Speicherriegel. Und an so alten Knust gehört eine PS/2-Tastatur. Das BIOS dürfte mit einer USB-Tastatur nix anzufangen wissen. Bevor es mit der Testerei los geht: CMOS-Stütze raus und CMOS-Reset machen.

    Bei Mietgeräten gibt es ja u.U. auch noch den Mist, dass die Dinger seitens des Telekommunikationsunternehmens als WLAN-Hotspot missbraucht werden und dafür natürlich zusätzlichen Strom aus der Steckdose des Benutzers nuckeln. Vom Sicherheitsaspekt mal ganz zu schweigen, auch wenn es keine Halterhaftung mehr gibt.

    Bei einem Kaufgerät hat man wenigstens selbst die Kontrolle über das Gerät.


    Jo, die M62/V200 (DR-BR 120, DB-BR 220) kenne ich. Rein optisch gefällt die mir aber nicht sonderlich - dann doch lieber die TE109/V300 (DR-BR 130, 131, 132, 142; DB-BR 230, 231, 232, 233, 234, 241, 242) aus Woroschilowgrad. Oder die V180 (DR-BR 118; DB-BR 228) aus Babelsberg.

    Nö, auf der Schiene dann lieber so etwas

    oder so etwas


    Auch sonst braucht sich die Technik der Sowjetunion nicht verstecken. Was bei den Amis die B-52 ist, ist bei den Russen die Tu-95. Hübsches Flugzeugchen - mit den lautesten Turboprop-Triebwerken der Welt.

    Stehst Du auf kernigen Soundextremen Verkehrslärm? Dann fehlt noch die Taigatrommel in Deiner Auflistung. :D

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    Als gelungenes Beispiel für russische, im Alltag nutzbare Technik führe ich mal das Teleobjektiv MC MTO-11CA, auch bekannt als "Russentonne", ins Feld: einfach, robust, und vor allem je nach Bedarf als Spiegelteleobjektiv, terrestrisches Teleskop oder astronomisches Teleskop verwendbar. Im nachfolgenden Film braucht sich die Russentonne vor dem Celestron beim Blick auf den Mond nicht zu verstecken und das ETX-70 hat dagegen keine Chance.

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    Treiber scheint das Ding laut Hersteller tatsächlich keinen zu brauchen, und laut "user guide" geht es ab Windows Vista.


    PC an, ihm extra nochmal gesagt, er soll bitte von der HDD booten:
    "Windows wird gestartet" erscheint. Keine bunten Bälle.

    Er startet ja auch von HDD: "Windows wird gestartet".
    Mögliches Szenario:
    Wenn nun durch den Einbau der SSD diese zur 1. Platte geworden ist und somit die HDD, die vormals 1. Platte war, zur zweiten, sucht der Bootloader auf der leeren NTFS-Partition vergeblich nach weiteren Dateien für den Start. Wie intelligent der Windows-Bootloader in solchen Fällen agiert, weiß ich nicht. Ich kenne derartige Szenarios aber von einem anderen Betriebssystem.

    Ist Deine HDD mit MBR oder GPT partitioniert? GPT und MBR zusammen in einer Kiste könnten Ärger machen – müssen aber nicht.
    Nulle die SSD nochmal und steck sie unpartitioniert rein. Partitioniere dann von Windows 7 von der HDD aus. Dann sollte gleich passend (MBR oder GPT) partitioniert werden.

    Evtl. mag Deine Kiste oder eine Steckkarte darin das Teil nicht so recht. Starte mal von einem Wechseldatenträger (CD, DVD, USB-Stick) 'ne aktuelle Knoppix (oder ein anderes aktuelles Live-Linux) und schau, ob damit das Teil richtig läuft. Da es AHCI macht, sollte jedes halbwegs aktuelle Betriebssystem damit zurecht kommen.

    Probier es mal in einem anderen PCIe-Slot.