Beiträge von Arnulf zu Linden


    Also: Die Zahlen von Philscomputerlab kann ich nicht bestätigen.

    Leider ist bei den "Zahlen" außer beim "K6-III+ 400" nicht angegeben, mit welchen internen Taktraten die getesteten Prozessoren laufen.

    Auf meinen Sockel-Super-7-Systemen empfand ich den Tausch eines K6-2 gegen einen K6-III oder K6-2+ (diesen natürlich nicht in Kombi mit 'nem Ali Aladdin V rev. G) bisher immer als echten Befreiungsschlag. Die Systeme sind durchweg mit 768 MiB RAM ausgestattet. Brauchbar läuft Linux (Kernel 2.6) drauf, aber auch beim Experiment mit Windows XP brachte der K6-III 400 gegenüber dem K6-2 450 eine spürbare Verbesserung. Dass das System auch damit nicht wirklich brauchbar lief, ist eine andere Sache. War halt 'n Experiment. Wäre mal interessant, wie das mit WinNT 4 aussieht.


    Für alle K6 + Asus Interessierten heisst dies also: 1.05 mit K6-2 Chomperkern und nicht mehr als 256 MB Ram.

    Dass, wenn ein Ali Aladdin V rev. G verbaut ist, da kein K6-2+ oder K6-III+ drauf gehört, sollte hinlänglich bekannt sein. Solange das RAM komplett innerhalb der cacheable RAM area liegt, mag es sein, dass ein K6-2 550 einen K6-III 400 schlägt, wenn das Betriebssystem nicht wegen zu wenig RAM ständig am Auslagern ist. Bis WinME sollte das bei 256 MiB RAM nicht passieren, bei Linux regelt ein schlanker WM.


    naja meistens brauch man die ja dann doch nicht.

    Kommt drauf an. Wenn man als Testsystem einen fliegenden Aufbau betreibt, ist ein Kabel mit Taster dran (statt Schraubendreher o.ä. zum Kurzschließen der beiden "ATX power on"-Pins) zum Einschalten sehr angenehm. Für Diagnosezwecke hilft manchmal auch ein Kabel mit LED dran und ein Kabel mit Lautsprecher dran ist dafür extrem hilfreich.



    unbedingt das neuste bios flashen, warum überhaupt?

    Wurde hier auch schon geschrieben: erweiterte Prozessorunterstützung
    Ein Uralt-BIOS auf dem P3B-F unterstützt womöglich nur bis zum P3 Katmai.


    Das ist ja auch laut screenshot ein FSB133-Board - da läuft sie ja mit 933MHz.
    Unsere Äußerungen bezogen sich auf die ASUS-Bretter mit BX-Chipsatz, und die sind ohne Übertakten nur für FSB100.

    … wobei das Asus P3B-F recht einfach auf 133 MHz FSB einzustellen ist: Asus P3B-F user's manual, S. 17–20

    Im "Jumper mode" könnte also ein POST-screen ähnlich dem gezeigten mit 133 MHz FSB angezeigt werden, sofern das Brett mit 133 MHz FSB startet.


    Für mich sieht der noch ganz gut aus. Ein paar Schuhstreifen oder so. Nichts was man nicht mit nen Schmutzradierer wegbekommt.

    Passt schon, wird nach Erhalt eh zerlegt und grundgereinigt.


    Nen Papieraufkleber mit ner Rechnernummer klebt drauf. Tlw. sogar auf dem XP COA.

    Ist das COA noch lesbar bzw. unter dem anderen Aufkleber verborgen oder ist die Lizenz hinüber? Das ist nicht kriegsentscheidend, aber 'ne weitere WinXP-Lizenz wüsste ich hier schon noch zu verbraten.


    Eingebaut ist nen Sockel 478 Celeron 2.6, 160 HDD und 256 MB RAM.

    Fliegt eh erstmal raus. HDD kann ich immer mal gebrauchen und das Brett – mal sehen. RAM & Prozessor könnte sogar jemand anderes haben, wenn jemand diese Teile gebrauchen kann.


    Fracht wird wohl 10 €.

    Passt schon. Zahlung & Versand bilateral.

    Wie sieht es mit den Mäusen aus? Falls noch vorhanden, kannst Du die in etwas Zeitungspapier wickeln und mit ins Gehäuse packen, damit das Paket kompakt bleibt.


    Was spricht gegen DDO?

    Auf Museumskisten: Technisch nichts!
    Man muss allerdings bei der Installation von Betriebssystemen einiges beachten. DDOs sind nicht DAU-kompatibel.


    Will am Wochenende mich damit beschäftigen, weil mein 486er die Festplatten nur auf 500 MB Partitionieren kann.

    Also soll DOS/Windows drauf? Linux braucht nämlich kein DDO. Bei Dualboot darf Linux nicht in den MBR, wo das DDO liegt, schreiben, also Vorsicht mit lilo/grub. Auf Systemen mit DDO und Dualboot bietet sich das DOS-Startmenü an und Linux wird via loadlin angestartet.



    Es ist nicht trivial, eventuelle Schäden an eingebetteten Partitionen zu beheben.

    Argument gegen DDO auf Produktivsystemen, kein Argument gegen DDO auf Museumskisten. Und welches Produktivsystem braucht heute noch ein DDO?


    Bei einigen P1-Boards benötigte man z.B. ein Beta-BIOS, um IDE-Platten über 32GB betreiben zu können.

    Betreiben kann man an diesen alten Brettern alle LBA28-Festplatten, also bis 128 GB, nur wird das BIOS die nicht mit voller Kapazität erkennen. Abhilfe unter DOS/Windows: DDO installieren; Abhilfe unter Linux: boot-Partition mit Kernel muss komplett im vom BIOS erkannten Bereich der Festplatte liegen.

    Die 32 GB-IDE-Grenze war bei Sockel-Super-7 teilweise vorhanden. Für Bretter anderer Hersteller gibt es für deren Überwindung meist ein modBIOS, dass dann auch Unterstützung für AMD K6-2+ und K6-III+ mitbringt. Bei Asus reicht auch für diese Prozessoren das jeweils letzte beta-BIOS.

    Ein "P1-Board", also Sockel-5 oder Sockel-7 (für Pentium-S) oder Sockel-7 "split voltage" (für Pentium MMX), erkennt i.d.R. auch mit beta-BIOS nur IDE-Festplatten bis 8,4 GB.


    aber ich nehme kein beta bios.

    Asus beta-BIOS ist normalerweise kein Problem.

    Im Vergleich zur Qualität, die Asus als "beta" raus haut, bekommt man von manch anderem Bretthersteller schlechtere Qualität als "stable" untergejubelt.
    Außerdem rutscht in so ein beta-BIOS gerne mal Unterstützung für Prozessoren, die eigentlich nicht für das jeweilige Brett gedacht sind, hier also z.B. für die P3 Coppermines mit 133 MHz FSB auf einem Brett mit i440BX-Chipsatz (nominell max. 100 MHz FSB) und der Möglichkeit, den mit 133 MHz FSB zu foltern.


    ich werde mir aber denke ich den 933MHz Slot 1 zulegen und fertig ist die kiste

    Wenn Du das Asus P3B-F nicht brachial auf 133 MHz FSB / 89 MHz AGP übertakten möchtest, was bei so alter Hardware durchaus allergische Reaktionen hervorrufen kann, spar Dir das Geld für den Pentium III 933/256/133, denn der wird ohne Übertaktung nur mit 700 MHz laufen.

    Wen Du Leistung und Stabilität haben möchtest, pack da den Pentium III 1100/256/100, oder falls der gerade gar nicht zu bekommen ist, den recht häufig angebotenen Pentium III 1000/256/100 mit Slotket und passendem Kühler drauf und steck 1 GiB RAM dazu. So eine Konfiguration (mit Pentium III 1100/256/100) läuft bei mir auf Arbeit oft wochenlang im 24/7-Betrieb mit Windows XP SP3 und einem Messprogramm, dass die alte Messtechnik dahinter über eine IEEE488-ISA-Karte bestiefelt.


    Das Problem am Slot Pentium ist halt der Cache. Der ist noch nicht on-Die, sondern seperate Chips.

    Das gilt nur für den Pentium II und den Pentium III Katmai. Der Pentium III Coppermine hat den L2-Cache on Die egal ob Sockel-370 oder Slot-1.


    so die beiden habe ich in der bucht gefunden ist da was brauchbares dabei oder unfug?
    […]

    Davon kommt nur das Asus P3B-F in Frage. Das nimmt mit Coppermine-kompatiblem Slotket, z. B. MSI MS-6905, Prozessoren bis zum Pentium III 1100/256/100 Coppermine. Auf dem Brett laufen max. 1 GiB RAM = 4× 256 MiB SDRAM PC-100 (oder PC-133 @ PC-100 CL2) double-sided. Mit 256 MiB single-sided- und 512 MiB-Riegeln kann der i440BX-Chipsatz nix anfangen. Vor einem Prozessor-Upgrade sollte das neueste Asus-BIOS installiert werden.

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    Nein africa is gut so wie es ist
    Das bleibt alles so wie es ist und es wird sich hier nichts dran geremasterd

    Die drei hier genannten Cover-Versionen sind keine Remixes. Sie unterscheiden sich alle deutlich vom Original. Das, was wir heute "Cover-Version" nennen, gibt es schon solange, wie es Musik gibt, ein Beispiel:

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    Ich möchte mal sehen, wie jemand bei den selben Boxen und verschiedenen Verstärkern wirklich Unterschiede raushört. Es gibt klanglich keine.

    Wenn man Musik hört, die bis zum Subkontra-C (16,35 Hz bei gleichstufiger Stimmung mit a¹ = 440 Hz) herunter reicht (z.B. 32'-Register einer Orgel), scheidet sich die Spreu vom Weizen sowohl bei den Lautsprechern als auch bei den Verstärkern. Das hat freilich nichts mit dem Alter der Komponenten zu tun.