Beiträge von Arnulf zu Linden


    Für mich sieht der noch ganz gut aus. Ein paar Schuhstreifen oder so. Nichts was man nicht mit nen Schmutzradierer wegbekommt.

    Passt schon, wird nach Erhalt eh zerlegt und grundgereinigt.


    Nen Papieraufkleber mit ner Rechnernummer klebt drauf. Tlw. sogar auf dem XP COA.

    Ist das COA noch lesbar bzw. unter dem anderen Aufkleber verborgen oder ist die Lizenz hinüber? Das ist nicht kriegsentscheidend, aber 'ne weitere WinXP-Lizenz wüsste ich hier schon noch zu verbraten.


    Eingebaut ist nen Sockel 478 Celeron 2.6, 160 HDD und 256 MB RAM.

    Fliegt eh erstmal raus. HDD kann ich immer mal gebrauchen und das Brett – mal sehen. RAM & Prozessor könnte sogar jemand anderes haben, wenn jemand diese Teile gebrauchen kann.


    Fracht wird wohl 10 €.

    Passt schon. Zahlung & Versand bilateral.

    Wie sieht es mit den Mäusen aus? Falls noch vorhanden, kannst Du die in etwas Zeitungspapier wickeln und mit ins Gehäuse packen, damit das Paket kompakt bleibt.


    Was spricht gegen DDO?

    Auf Museumskisten: Technisch nichts!
    Man muss allerdings bei der Installation von Betriebssystemen einiges beachten. DDOs sind nicht DAU-kompatibel.


    Will am Wochenende mich damit beschäftigen, weil mein 486er die Festplatten nur auf 500 MB Partitionieren kann.

    Also soll DOS/Windows drauf? Linux braucht nämlich kein DDO. Bei Dualboot darf Linux nicht in den MBR, wo das DDO liegt, schreiben, also Vorsicht mit lilo/grub. Auf Systemen mit DDO und Dualboot bietet sich das DOS-Startmenü an und Linux wird via loadlin angestartet.



    Es ist nicht trivial, eventuelle Schäden an eingebetteten Partitionen zu beheben.

    Argument gegen DDO auf Produktivsystemen, kein Argument gegen DDO auf Museumskisten. Und welches Produktivsystem braucht heute noch ein DDO?


    Bei einigen P1-Boards benötigte man z.B. ein Beta-BIOS, um IDE-Platten über 32GB betreiben zu können.

    Betreiben kann man an diesen alten Brettern alle LBA28-Festplatten, also bis 128 GB, nur wird das BIOS die nicht mit voller Kapazität erkennen. Abhilfe unter DOS/Windows: DDO installieren; Abhilfe unter Linux: boot-Partition mit Kernel muss komplett im vom BIOS erkannten Bereich der Festplatte liegen.

    Die 32 GB-IDE-Grenze war bei Sockel-Super-7 teilweise vorhanden. Für Bretter anderer Hersteller gibt es für deren Überwindung meist ein modBIOS, dass dann auch Unterstützung für AMD K6-2+ und K6-III+ mitbringt. Bei Asus reicht auch für diese Prozessoren das jeweils letzte beta-BIOS.

    Ein "P1-Board", also Sockel-5 oder Sockel-7 (für Pentium-S) oder Sockel-7 "split voltage" (für Pentium MMX), erkennt i.d.R. auch mit beta-BIOS nur IDE-Festplatten bis 8,4 GB.


    aber ich nehme kein beta bios.

    Asus beta-BIOS ist normalerweise kein Problem.

    Im Vergleich zur Qualität, die Asus als "beta" raus haut, bekommt man von manch anderem Bretthersteller schlechtere Qualität als "stable" untergejubelt.
    Außerdem rutscht in so ein beta-BIOS gerne mal Unterstützung für Prozessoren, die eigentlich nicht für das jeweilige Brett gedacht sind, hier also z.B. für die P3 Coppermines mit 133 MHz FSB auf einem Brett mit i440BX-Chipsatz (nominell max. 100 MHz FSB) und der Möglichkeit, den mit 133 MHz FSB zu foltern.


    ich werde mir aber denke ich den 933MHz Slot 1 zulegen und fertig ist die kiste

    Wenn Du das Asus P3B-F nicht brachial auf 133 MHz FSB / 89 MHz AGP übertakten möchtest, was bei so alter Hardware durchaus allergische Reaktionen hervorrufen kann, spar Dir das Geld für den Pentium III 933/256/133, denn der wird ohne Übertaktung nur mit 700 MHz laufen.

    Wen Du Leistung und Stabilität haben möchtest, pack da den Pentium III 1100/256/100, oder falls der gerade gar nicht zu bekommen ist, den recht häufig angebotenen Pentium III 1000/256/100 mit Slotket und passendem Kühler drauf und steck 1 GiB RAM dazu. So eine Konfiguration (mit Pentium III 1100/256/100) läuft bei mir auf Arbeit oft wochenlang im 24/7-Betrieb mit Windows XP SP3 und einem Messprogramm, dass die alte Messtechnik dahinter über eine IEEE488-ISA-Karte bestiefelt.


    Das Problem am Slot Pentium ist halt der Cache. Der ist noch nicht on-Die, sondern seperate Chips.

    Das gilt nur für den Pentium II und den Pentium III Katmai. Der Pentium III Coppermine hat den L2-Cache on Die egal ob Sockel-370 oder Slot-1.


    so die beiden habe ich in der bucht gefunden ist da was brauchbares dabei oder unfug?
    […]

    Davon kommt nur das Asus P3B-F in Frage. Das nimmt mit Coppermine-kompatiblem Slotket, z. B. MSI MS-6905, Prozessoren bis zum Pentium III 1100/256/100 Coppermine. Auf dem Brett laufen max. 1 GiB RAM = 4× 256 MiB SDRAM PC-100 (oder PC-133 @ PC-100 CL2) double-sided. Mit 256 MiB single-sided- und 512 MiB-Riegeln kann der i440BX-Chipsatz nix anfangen. Vor einem Prozessor-Upgrade sollte das neueste Asus-BIOS installiert werden.

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    Nein africa is gut so wie es ist
    Das bleibt alles so wie es ist und es wird sich hier nichts dran geremasterd

    Die drei hier genannten Cover-Versionen sind keine Remixes. Sie unterscheiden sich alle deutlich vom Original. Das, was wir heute "Cover-Version" nennen, gibt es schon solange, wie es Musik gibt, ein Beispiel:

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    Ich möchte mal sehen, wie jemand bei den selben Boxen und verschiedenen Verstärkern wirklich Unterschiede raushört. Es gibt klanglich keine.

    Wenn man Musik hört, die bis zum Subkontra-C (16,35 Hz bei gleichstufiger Stimmung mit a¹ = 440 Hz) herunter reicht (z.B. 32'-Register einer Orgel), scheidet sich die Spreu vom Weizen sowohl bei den Lautsprechern als auch bei den Verstärkern. Das hat freilich nichts mit dem Alter der Komponenten zu tun.

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    Also "Kunststoffgehäuse" (Warum schreiben heute eigentlich so Viele zusammengesetzte Wörter wie "Kunststoffgehäuse" mit irgendwelchen Leerzeichen zwischendrin? 'n Bindestrich nach dem Motto "Kunststoff-Gehäuse" sähe ich ja noch ein - aber "Kunststoff Gehäuse"?

    Das lernt man, wenn man zu lange oder zu oft in Österreich unterwegs ist. ;)
    D: Brennerautobahn oder Brenner-Autobahn
    A: Brenner Autobahn

    Aber auch die Ösis haben mittlerweile ein Einsehen. So wurde 2002 aus der "Ötztal Straße" die "Ötztalstraße".

    Windows ME läuft hier jetzt auf realer Hardware. Da diese doofe Recovery-CD allerdings die Installation verweigerte, musste eine englischsprachige ISO – englisch ist nicht weiter schlimm, halt unter Windows hier mal was anderes und bei dem alten OS bzgl. Treiber & Software wahrscheinlich auch einfacher – dafür herhalten. Die ISO hat immerhin den vorhandenen Key angenommen.

    Etwas ätzend: Die HDD, auf der vorher Linux war, musste mit dd komplett geputzt werden, da sonst das fdisk von WinME scheitert. Bei Win98SE war es bislang kein Problem, auf eine unter Linux angelegte FAT32-Partition zu installieren. Erst nach der WinME-Inst. darf dann wieder Linux fdisk ran und das zuvor auf eine andere HDD geschobene Linux kann wieder zurück auf die HDD am PIIX4E. Dann klappt es auch mit dem NachbarnDualboot Slackware 13.0 und Windows ME.

    Hardware:
    Intel Pentium III 1100/256/100 Coppermine
    Asus CUBX-E (i440BX & PDC20265 onboard)
    1 GiB RAM = 4× 256 MiB SDRAM double-sided PC-133 CL3 @ PC-100 CL2 (für Inst. bis nach dem manuellen system.ini-Patch 512 MiB RAM)
    30 GB IDE-HDD @ PIIX4E primary IDE master (1. p. P. 8 GB FAT32 für WinME)
    CD-RW @ PIIX4E secondary IDE master
    DVD-ROM @ PIIX4E secondary IDE slave
    60GB IDE-HDD @ PDC20265 third IDE master
    40 GB IDE-HDDs @ PDC20265 fourth IDE master
    FDD 3½“ 1,44 MB
    nvidia GeForce FX 5200 (256 MiB, VGA, DVI) →DVI-D →Samsung 930BF
    Intel PRO/100 82559 (PCI-Karte)
    Via IEEE1394a (PCI-Karte)
    Via USB 1.1/2.0 (PCI-Karte)
    Terratec DMX (ES1978; PCI-Karte)
    PS/2-Maus (irgendwas)
    PS/2-Tastatur Cherry G83

    Aus der Tüte laufen:
    i440BX-Chipsatz
    Intel PRO/100 82559
    Via IEEE1394a
    Via USB 1.1
    Terratec DMX (WDM)
    Maus
    Tastatur
    Monitor (PnP-Monitor)

    Nachgeschoben wurden Treiber für:
    nvidia GeForce FX 5200
    Samsung 930BF (nativer Treiber)
    PDC20265 onboard (der Treiber, den Promise für die PCI-Karten anbietet, funktioniert)
    Via USB 2.0 (gibt es immer noch bei Via zum Download)
    Terratec DMX (nativer Treiber, der die Karte vollumfänglich unterstützt)

    Und nach dem system.ini-Patch
    [vcache]MaxFileCache=524288
    stecken wieder 1 GiB RAM drin.

    Nun soll noch etwas passende englischsprachige Software auf die Kiste.
    Office-Suite (kein Microsoft-Office, da nicht vorhanden)
    Gimp (falls das auf dem alten OS überhaupt geht)
    PDF-Reader
    7zip
    Netscape/Firefox (keine Sorge, Kiste bleibt offline, aber HTML-Dateien gibt es ja nicht nur online und den IE mag ich nicht)

    In Frage kommt nur legal kostenfrei verfügbare Software, wobei OSS bevorzugt wird, wenn es mehrere Alternativen gibt.

    Gibt es für WinME eigentlich ein Update-Rollup ähnlich wie für Win98SE (inoffizielles SP 2.1) oder WinXP (Update Pack)?