Beiträge von Arnulf zu Linden


    und zu dem Xilence ist mir noch was eingefallen, als ich es damals in meinen XP rechner einbauen wollte kam kein bild. in dem win98 rechner geht es aber.
    kann das auch ein zeichen dafür sein, dass damit irgendwas im argen ist?

    Zwei Möglichkeiten (mit viel Glaskugel, da wir die Hardware im "XP rechner" und im "win98 rechner" nicht kennen):

    1. Das Xilence ist von Haus aus zu schlapp für die Hardware im "XP rechner", reicht aber für die Hardware im "win98 rechner".
    2. Das Xilence ist durch gealterte Komponenten (gern genommen: optisch unauffällige Variante der Elkoseuche) zu schlapp geworden für die Hardware im "XP rechner", reicht aber noch für die Hardware im "win98 rechner".


    Vermutlich könnte ich mit dem unlängst aus einem Sockel-A-System wegen diffuser Fehlfunktionen entfernten 400 W ATX-Chinaböller auch noch eine Sockel-Super-7- oder Slot-1-Kiste in Gang bekommen.


    Thinkpad 240 erhalten. Mit dabei war ein externes CD Laufwerk, das via PCMCIA angeschlossen wird. […] wie ich dann ein OS aufspielen kann. Geht das mit dem PCMCIA Laufwerk

    Welches OS soll denn drauf?

    Für Windows:


    Eventuell brauchst du noch eine zusätzliche Treiberdiskette für das PCMCIA-CD-ROM, die beim Start des Windows Setups, per F6-Taste (Aufforderung abwarten vom Setup) eingebunden werden muss.

    Für Linux:
    (Ältere) Linux-Distros bieten die Möglichkeit, auf einem anderen Rechner eine Diskette mit PCMCIA-Unterstützung für die Installation zu erstellen oder selbige direkt herunterzuladen.

    In beiden Fällen sollte die Installations-CD bereits im Laufwerk liegen, damit von der Diskette aus die weitere Installation von der CD erfolgt. Nach dem Laden des PCMCIA-Treibers suchen die Installer i.d.R. automatisch nach der CD. Ist blöd, wenn sie dann keine finden.


    500er gabs glaub ich ohne Plus keinen, den 450er kann man aber mit 500Mhz laufen lassen.

    K6-III 400 und K6-III 450 sind die einzigen ohne "plus", die es zu kaufen gab. Nominell laufen die mit 2,4 Vcore, aber man kann weniger versuchen, damit es beim Übertakten nicht so warm wird. Es gibt wohl Leute, die betreiben die Dinger mit 600 MHz = 6,0× 100 MHz FSB. Einen K6-III 400 habe ich hier mit 2,2 Vcore stabil am Laufen mit 400 MHz = 6,0× 66 MHz FSB (Brett kann nicht mehr).


    rechner halt normal runterfahren möchte flackert das bild etwas und es kommen so leichte waagerechte streifen.
    grafikkarte ist richtig drin, es kommt auch nur wenn das kästchen zum herunterfahren er scheint...
    ist doof zur erklären :sideeye: vll. auch ein netzteil problem?

    Das ist ein Grafikkarten- oder eben ein Netzteilproblem.
    Um so etwas einzugrenzen hat man ja einige Testsysteme im Karton liegen, die bei Bedarf ruckzuck als fliegender Aufbau zusammengesteckt sind. ;)


    was ist nun mit dem netzteil hier? https://www.ebay.de/itm/232251226508

    Wenn es unbedingt ein Seasonic sein soll, geht das. Das vorgeschlagene Coba hat aber mehr Bums auf +3,3 V & +5 V:
    Seasonic 300 W: ∑(+3,3 V & +5 V) = 180 W
    Coba 350 W: ∑(+3,3 V & +5 V) = 200 W

    Preislich nehmen sich beide nix, und beide werden als "gebraucht & getestet" angeboten.

    Bei neuen Netzteilen braucht man eine hohe Gesamtleistung von meist über 500 W, um eine +5 V Leitung zu bekommen, die genug Strom für nach damaligen Maßstäben (Slot-1, Sockel-370, Slot-A, Sockel-A) leistungsstarke Kisten liefert. Das Netzteil läuft dann ungünstig im Teillastbereich.

    Bei gebrauchten Netzteilen muss man sich darüber im Klaren sein, dass die gealterten Bauteile u.U. nicht mehr die Nennwerte, die für den Neuzustand gelten, liefern. Andererseits habe ich hier auch über 30 schon recht betagte Netzteile (ältestes: Originalnetzteil im Epson EL2, einem 286er) in meinem Museumskisten, die meistenfalls¹ noch klaglos ihre Arbeit verrichten.

    ¹Ein 400 W Chinaböller (Carbon), der letztes Jahr noch klaglos ein Sockel-A-System (Athlon XP 3200+, AsRock K7S41, 2 GiB RAM, Ati Radeon 9600XT) speiste, hat sich die Woche mit Theater verabschiedet. Das System startete normal, aber sobald Last (glxgears unter Linux mit KDE3) drauf kam, gab es "bus terror" und Pixelschredder auf dem Bildschirm.

    Mit ordentlich Saft auf der +5 V Leitung und für Deine Kiste ausreichender Gesamtleistung wäre das COBA PS-350S(P/PFC) eine Möglichkeit. Der Preis in dem Angebot ist m.E. nicht übertrieben hoch. Bei mir auf Arbeit läuft immer noch ein Rudel Athlon XP-Rechner mit COBA 350 W Netzteilen (ob es jetzt exakt das Modell aus dem Angebot ist, weiß ich nicht, 35 A auf +5 V haben die COBA 350 W Modelle aber gemeinsam). Nach jahrelangem "Bürodienst" stehen diese Rechner jetzt als Messrechner (oft wochenlanger 24/7-Betrieb, aber auch mal längerer Stillstand) in einer Halle, in der regelmäßig mehrere Tonnen knochentrockener Sand (mit entsprechenden Staubwolken) bewegt werden.


    ist der hängengeblieben, bluescreen und es war die HDD leuchte dauerhaft an, hat aber auf nichts mehr reagiert.

    Das ist das typische Einfrieren des Systems. Wenn im Moment des Einfrierens der IDE-Controller gerade etwas getan hat, dann wird logischerweise auch die gerade leuchtende HDD-LED mit eingefroren. Das Blöde in so einer Situation ist freilich, dass man nicht weiß, ob das System "nur" eingefroren ist oder ob es zwar unzugänglich geworden ist, aber tatsächlich permanent auf der HDD rödelt, also gerade <panic>Daten schreddert</panic>.


    Noch 12-15 Grad bei Sonnenschein. In 3 Stunden wird es erheblich schlechter werden.

    Bist Du gerade wo anders und steigst gleich in 'nen Touristenbomber RIchtung Deutschland?


    Hier ist es "echt – gut – norddeutsch", also kalt, nass und windig. Dafür liegt hier wenigstens noch kein weißes Leichentuch über der Landschaft und behindert das Vorwärtskommen.


    gibt es denn da eine alternative? 130€ wollte ich jetzt nicht unbedingt für nen netzteil ausgeben, zumindest nicht für den alten rechner.

    So ab ca. 40,- € bekommst Du in der Leistungsklasse Neuware (Enermax, Seasonic, bequiet, Chieftec, Corsair), die nicht schon beim Angucken auseinander fällt. Kläre vor dem Kauf, ob das Biostar M6VBE die Spannung −5 V benötigt und das Netzteil diese liefert, da die nach dem aktuellen ATX-Standard nicht mehr geliefert werden muss.


    es ist ja auch nur eine spaß daddelkiste.

    Gerade da ist es wichtig, denn sonst bleibt der Spaß auf der Strecke und es wird eine Frust-Bastelkiste oder gleich E-Schrott.


    ich hoffe jetzt mal die fotos sind jetzt besser,

    Da ist erst mal nichts Auffälliges zu erkennen. Das generelle Problem dabei: Sind Komponenten auf dem Brett sichtbar beschädigt, dann sind sie auch kaputt. Der Umkehrschluss funktioniert leider nicht.


    Seasonic-Netzteil <- die sind doch arschteuer, bei ebay zumindest.

    … nicht nur bei ebay.

    Wenn Du den Rechner intensiver nutzen möchtest (Daddelorgien, …), dann sparst Du beim Netzteil am falschen Ende. Gebrauchtware verbietet sich in diesem Fall von selbst.


    anbei noch das foto vom mainboard, vll. erkennt ja der ein oder andere etwas...

    Steckkarten, Prozessor und Kabel versperren die Sicht auf weite Teile der Hauptplatine. Zudem fehlt die notwendige Tiefenschärfe.

    immaterielles Kulturerbe der Menschheit:

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    Das Netzteil sollte für die verbaute Hardware reichen. Ansonsten sehe ich da erst mal nix Verdächtiges. Das System sollte mit der Voodoo 5500 klar kommen.

    Die Kombination aus den beschriebenen Abstürzen und dem Alter des Systems lässt jedoch Vermutungen in alle Richtungen aufkommen. Insbesondere kann auch ein defekter Speicherriegel dran schuld sein. Läuft auf dem Brett irgendwas heiß? Einige Slot-1-Bretter neigen dazu, die kühlerlose Northbridge zu rösten. Bei dem Alter des Systems kannst Du auch Pech haben und die Hauptplatine seilt sich gerade final ab.


    den oberflächentest habe ich vorhin mal bei laufwerk C: durchlaufen lassen ohne fehler, D: und E: würde ich dann morgen testen wenn es sonst keine andere möglichkeit gibt.

    Zu so einem "Oberflächentest" gibt es letztlich keine Alternative. Ob das nun scandisk /surface unter DOS oder badblocks -nsv von einem Live-Linux aus macht, läuft letztlich auf das Gleiche hinaus: es dauert halt 'ne gefühlte Ewigkeit, ist aber unumgänglich, wenn defekte Sektoren vermutet werden.


    oder hat da jemand vll. einen anderen verdacht oder einen rat was das sonst sein könnte...?

    Ohne Infos zur Hardware lässt sich kaum ein anderer Verdacht erahnen. ;)

    Das Festplattendiagnoseprogramm solltest Du nicht aus Win98SE heraus starten sondern von einem Wechseldatenträger (CD-R, Diskette, evtl. USB-Stick) mit eigenem Betriebssystem drauf. Win9x ist nicht gerade die Ausgeburt an Stabilität, aber genau die brauchst Du für eine zuverlässige Diagnose.


    Oder kennt jemand einen empfehlenswerten Klebstoff, der ABS, PP bzw. PE gut verklebt?

    Während ABS durchaus geklebt werden kann, ist das bei PP und bei PE extrem schwierig. Diese Kunststoffe werden daher geschweißt. Du müsstest schon herausfinden, aus welchem Material das Teil ist. Wieso schließt Du bei dem Alter des Teils eigentlich Polystyrol oder Polyvinylchlorid aus? Diese Kunststoffe wiederum lassen sich kleben.


    Wegen den Patienten Notruf muss man mal den Hersteller fragen,

    Das ist bereits veranlasst. Der Patienten Notruf-Dienstleister wird nach der Umstellung am Ort testen, welches Gerät dann läuft.


    Wegen Anrufbeantworter: […] Die Box mailt auch gerne die Dateien,

    Das gilt aber nicht für eine 7360 mit der aktuellen Firmware 06.83. Seit diesem Update funktioniert der automatische Versand per E-Mail nicht mehr. Hier ist es "aus bekanntem Grund" ;) nicht weiter tragisch.


    Was immer an den großen Boxen mit 90 ne Lösung ist, ist immer eine alte ISDN Anlage an den S0 zu schließen,

    Nein, wie bereits erwähnt soll in dem 1-Personen-Haushalt kein Gerätepark installiert werden. DECT-Telefone, Patienten-Notruf und Computer sollen direkt über die FritzBox "raus" können.