In der Schule kann man jederzeit Rückfragen an den Lehrer stellen.
Meine Schulzeit ist schon "etwas" länger her, aber mit 30 Schülern pro Klasse war das schon so 'ne Sache mit Rückfragen.
Und noch etwas fand ich damals und vor allem auch im Nachhinein ziemlich arm: "Vernünftiges Deutsch", also richtiger Gebrauch der Grammatik, Anwendung rhetorischer Mittel usw. lernten wir damals auf'm Gymnasium nicht im Deutschunterricht, sondern im Lateinunterricht, den ja die Hälfte der Schüler gar nicht hatte, da sie Französich als zweite Fremdsprache lernten. Im Deutschunterricht wurden wir stattdessen mit "Klassikern" der deutschsprachigen Literatur gequält: Kleist, Goethe, …, und natürlich Franz Kafka für uns Kindeskinder der Nazis. Ach ja, zum Abgewöhnen gab es dann, wenn auch vom Pauker vielleicht gut gemeint, zum Ende der Klasse 10 noch "Das letzte Ufer" von Nevil Shute. Muss man Schülern in diesem Alter unbedingt einen düsteren Endzeitroman vorsetzen? Die sinngleiche Frage gilt natürlich auch für "Die Leiden des jungen Werthers" von Goethe, was dann in der Oberstufe dran kam.
Und wenn das nicht ausreicht, gibt es Nachhilfeunterricht.
Das wiederum sollte die absolute Ausnahme bleiben! Da erwarte ich von einem aus unseren Steuergeldern finanzierten Schulsystem mehr.
Die sitzen alle nurnoch vorm Handy und sind zu blöd in der lehre ne bohrmaschine zu halten, oder anständig zu messen.
Sagst denen 3x Die haben während der arbeit ihr smartphone nicht zu benutzen (wenn du mal draufschaust zwischendurch ists kein thema)
Das ist in der Tat 'ne echte Seuche, die ich auch schon bei unseren studentischen Hilfskräften (mitunter inkl. Stöpsel in den Ohren) beobachten musste. Da habe ich letztens auch mal einen ins Gebet genommen, denn das geht gar nicht, auch nicht "mal zwischendurch"! Von studentischen Hilfskräften, die ja schließlich mal Akademiker werden wollen, erwarte ich da schon etwas Disziplin.